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Jüdische Rundschau · 1912-03-29 · Heft 13-14 (29.3.1912) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVII (1912)
Issue
Heft 13-14 (29.3.1912)
Date
1912-03-29
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr. 13 Seile 117 JUEDloClIE RUNDSCHAU ihm*׳ von Schulen und anderen öffentlichen Institutionen ohne die mindeste Meinst וווו!: des Staatssäckels, *las Steigen des, Bodenwertes ה Iso des Nationalvermögen» - das sind nicht wcgzuloiignendc Vorteile, die der jüdischen Einwanderung und der zionistisehen Tätigkeit zu verdanken sind. Für <lie Vorteile braucht der türkische Staat keine Aet|uivnlenlc zu bieten, da der Jude den türkischen Staat weder einen Mann (zu seinem Schutz) noch einen Pfennig kostet. A n die h ö s w i 111 g e 1־ a h e I v <» 1> ״ er Los. 10 s u 11 g P a I ii s t i 11 a 8 vom t ii r k i s e 11 e 11 $ t a a t 8 v e r 1> a 11 d g 1 a 11 h t k e i 11 T ü r k e i in Lande; andererseits bedingt die jüdische Eiinvamlc. rimg das Wachsen des türkischen Prestiges und der türkischen Herrschaft im Lande, mul zwar ebenso dm ausländischen Einflüssen gegenüber als auch der immer mehr wachsenden panarabisehen Bewegung, die von zwei Seiten, Aegypten und Syrien, nach' Pa. Iiistina eindringt. Im gesellschaftlichen und polili. scheu Leben herrschen auch zwischen Türken und Juden im Lande die denkbar besten Mezielmngeii. Audi der Araber ist kein Feind der Juden. Lr empfindet — dank der Rassen• und Spraehveruaudtschafl — sogar eine gewisse Sympathie für sie. Sein Verhältnis zur jüdischen Kolonisation wird einerseits durch eine Interessengemeinschaft, an. dcrerse.'ts durch einen Interessengegensatz bestimmt. Die Amber in den Städten batten die grollten Vorteile von der jüdischen Ansiedlung. Ihre Häuser und Bauplätze sind im Werte gestiegen, aullerdcin haben sie vermehrte Arhcits• und Erwerbsgelegen, heit gefunden. Daher ist hier auch das Verhältnis gut, wenn auch Konkurrciizkonflikte, speziell unter den Arbeitern, nie ganz zu Vermeiden sind. A u f dem Lande dagegen ist das Verhältnis der Aral kt zur jüdischen Ansiedelung nicht immer ein friedliebes, namentlich infolge der Verhetzungen seitens verschiedener panarahischcr und anderer Agitatoren. IXr mehr oder minder selShaftc arabische Fellache ist meist nur Pächter des dem städtischen Eft'emli, d. i. Großgrundbesitzer gehörenden Grund und Hodens. Bei der extensiven arabischen Wirtschaft und hei den hohen Steuern und dergleichen verfällt der Fellache oft in Schulden hei Merufswucliererii. Die Effemli und die Wucherer verkaufen gerne den Eirund und Moden den jüdischen Ankömmlingen, die den crsterei! gute Preise, den letzteren die Möglichkeit. zu ihrem Gcldc samt ״.vn zu kommen, bieten. So nlciht der Fellache oft ohne Boden. Andererseits wächst die Zahl der jüdischen Arbeiter, so daß die Araber weniger Arbeitsgelegenheit finden. Zu berück, sichtigen ist aber hierbei, daß der Fellache nicht im europäischen Sinne seßhaft ist; er liiingt nicht all. zuselir an dem Boden und zieht leicht weiter in die syrische Wiistc oder in andere Gegenden. Aber auch für die Fellachen wird im Laufe der Zeit die vermehrte jüdische Einwanderung mehr Arbeit«, und F.rwerbs111öglichkciten durch die höhere Kultur, die der europäische Jude ins Land bringt, bieten, und so wird sich die Plattform bilden, aut der Araber und Juden friedlich nebeneinander, in ehrlichem Wettbewerb leben werden. Der Vortragende erntete herzlichen Beifall. W a s c h i t z. ♦ Ein zionistisches Kinderfest. Am Sonntag, den 17. März, herrschte im Hamburger Curiahatis von 4 Uhr nachmittags an ein frisch-fröhliches Leben und Treiben. Zum Besten der Fericn-T.1)׳cs-K׳olonie11 ver• anstaltetc die Frauenvcreinigung der ״Zionistischen Ortsgruppe, Hainhurg-Allona“ ein Kinderfest, das einen prächtigen Verlauf nahm. Etwa 500 geputzte, liebliche Kinder aller Stände nahmen ihren testlicheu Einzug, um an gedeckten Tischen zunächst bewirtet zu werden. Dann setzte das eigentliche Programm ein mit einem Prolog, den ein Knabe niedlich sprach, um die hübsch cinstudicrtc ״Sdilittensyniphonic“ ein• ■׳»leiten. Der kleine dramatische Schwank ״Purim in der Bäckerstube“ wies sodann auf die historische Bedeutung des Festes hin und gab einer Gruppe von Kindern Gelegenheit, sielt mimisch und gesang. lieh zu betätigen. Von besonderem Reiz, erwiesen sich Kinderreigen und Volkstänze, die allerliebst von den Kleinen ausgeführt wurden. Als I löhepmikt der unterhaltenden Darbietungen ist die Verlesung der Geschichte der Königin Esther“, mit Schattenbildern illustriert, liervorziilicben. Sowohl die kitidlicU-naivc Abfassung der biblischen Legende, wie die launigen l’ildcr alten Stils, lösten eine große Heiterkeit aus. Als Zwischenaktmusik erklangen die ZwmsUeder. ehe '*iel Stimmung machten. Die Schlußnummer bildete eine Polonaise, die einen recht malerischen Eindruck ■׳(•währte, da die Kinder sinnige Embleme, wie Mögen•!)avid, ferner Sterne, Herzen, Bhimenkronen »ml dergleichen mehr in den leuchtenden, weißt•1.111011 /ionsfarben trugen. Die Komiteedamen verdienen Anerkennung wegen ihrer prächtigen Leistung in der!;ulen Anordnung des Festes, das auch von zu viel Gaben der Lustbarkeit freiblieb, so daß die Kinder hIioii tun 8 Uhr, wie sieh'x gehört, den Heimweg •mlrelen konnten. Das zahlreich erschienene P11I1I1. Mun amüsierte sich vortrefflich, und das Fest war •'ach jeder Richtung hin ein erfolgreiches. Am Abend folgte ein Ball für die Erwachsenen, der auch von einem größeren Kreis von Nielitzioiiisten besucht war. Vorträge von Jargon- und anderen Volksliedern brachten reizende Abwechslung, und nach einer Kaffeetafel folgte dem eifrigen Tanz der Jugend erst spät der Schluß des Festes. * , Die Gesellschaft zur Verbreitung Jüdischer Utcraturwcrkc, c. V., Hamburg, veranstaltete auf d«m Purimfcst der Frauen-Veremigimg der Z. (>. H.-A. ciiic^ .׳utllcrordeiillichc Verlosung mit dem schönen hriu!;e, daß lü!) Lose verkamt und dementsprechend für •׳.'» ■V*. Bücher durch die Ziehung verteilt wurden. Wir wei .11 mit Genugtuung darauf hm, welch wiiklich wertvolle Arbeit wir mit ver• h.iltnismäßig gering,•1־ «Mühe durch unsere Verlosungen leisten, und hoffen, daß die Gesinnungsgenossen unser Beispiel nicht uiilu,achtet lassen! - Wie he■ reils angeküiuligl wurde, findet unsere nächste ordenlliehe Ziehung in der ersten Aprihvoehe statt. Alle Vertrauensleute, die ׳unserer Aufforderung bisher nicht uaehgekonmieii sind, werden nochmals dringend gebeten, uns Gehl und Kopien der Milgliedscheine so• fort zu schicken. )״RUNDSCHAU 1 c׳.c! u•* >* 1׳ \ V* ü I Berl.ncr Vcrclnahalcndcr ' Montag, den 1. April, J. T. V, Bar Kochba (Männerahtcilimg Ch.tr• lotlcnbiirg): Sederfeier. Sonnabend, den 23. März. Kadimall (Gruppe der B. Z, V.): Vortrag LiUinnnn.Roscntlial, Mittwoch, den 27, März. 11 e r z I - CI tt b: Vortrag Pollack. Berlin. Die Berliner Zionistische Vereinigung bittet diejenigen Damen und Herren, die den Vertrieb von Share-Club-Marken übernehmen wollen, dies Herrn l)r. Ileymann, NW., In den Zelten 8, milzntcilcn. Charlottcnburg. Der Jüdische Turnverein Bar Kochba (M ii n n e r a bt e i l u n g Charlottenbürg) veranstaltet, wie in den vergangenen Jahren, am Vorabend des ersten Pcssnclifeierlages eine Sederfeier nach traditionellem Ritus, zu der jüdische junge Leute als Gäste willkommen sind. Anmcldüngen richte man gefl. an Zahnarzt Henry Unna, Berlin W. 35, Körncrstr, 18,11. ♦ Berlin. Eine der schönsten zionistischen Veranstattimgeti in Berlin war der Kindcr-Purimball der Jüdisch - nationalen F r a u e n v e r e i n i gung, der am Mittwoch den 13. März im Tiergartenhof stattfand. Etwa 300 Kinder waren erschienen, die sich vortrefflich amüsierten mul allen Darbietungen mit großem Interesse folgten. Aus der Fülle des Programms sei erwähnt: ein Reigen von <1 Mädchen in hlau-weißeii Kleidern getanzt, eine Hobelbank, die Estliergeschiclite darstellend, eine hebräische Auffiiliriiiig, von ' einem Knaben und einem Mädchen des hebräischen Kindorklubs dargcstelit. Ein hebräischer Giiorgesang und noch vieles andere. Das Schönste aller war die Polonaise, bei der es blau• weiße Fahnen gab und mau zum größten Jubel der Kleinen die Entdeckung machte, daß mau nach den Melodien ״Dort wo die Zeder“ und ,,And lau ow do“ tanzen kann. Die Festrede hielt Frau Dr. Arthur L e w y. Berlin. Am 25. März fand die stark besuchte ordentliche G c n e r a I v c r s a in m 1 u n g des ״Israe•• litisciicn Fortbildtmgsvcrcins Alontcfiorc" statt. Aus dem vom Vorsitzenden Herrn Jacob Levy erstatteten Vcrwaliuiißxbericht ging hervor, daß sich der Verein dank der Unterstützung von Lehrern und Hörern in stetig aufsleigender Linie, vor allem in der Pflege der Tnurohwisscusciinft entwickelt hat, Die Anzahl der Mitglieder erfuhr eine namhafte Erhöbmig, ebenso konnten die Schiurini, für deren Leitung sich die Herren Dr., Bi her fe Id, Dr, B Ie i c 11 rod e, Dr. Josef Carlebach, Dr. M. Hildesheimer. Dr. Wilhelm Lcwy, Dr. M. M i e h a I s k i, Rabbiner Dr. E. M unk, Moritz N c u• h erg er, Dr. A, Ncuwirtli und Dr. B. Silberhe 1g in liebenswürdigerweise zur Verfügung gestellt bullen, vermehrt werden. CheiiiniU. Am II. d. Mts. veranstaltete die Zionistische Ortsgruppe eine Purim feier, die außerordentlich stark besucht war. Der erste Teil des Abends bestand in Rezitationen und Vorträgen verschiedener Art, in welchen Scherz und Ernst, Jüdisches und N'ichtjiidisclics einander abwcchsclten. Das ganze Arrangement, das in Händen des Herrn Arthur Felix lag, war äußer ־,t gut gelungen mit hielt die .Besucher bis in frühe Morgenstunden in fröhlicher Stimmung beisammen. Alien Mitwirkenden, die in so liebenswürdiger Weise ihre Kräfte in den Dienst des Abends gestellt haben, gebührt unser bester Dank. I'. S, Darmstadt. In einer von der Zionistischen Ortsgruppe cinbcriifciieii Versammlung referierte Dienstag, den P). Miirz, Herr Nachum Gold in a 11 n - Frankfurt u. M. über ״D i e R e 11 n i s 8 a 11 ec d e r jüdischen Kultur“. Der Vortrag dauerte I»/, Stunden und wurde von den Anwesenden mit großem Beifall aiageiiomnicn. Duisburg. Am 10. März sprach in der Zioilistisehen Vereinigung Dr. H. S. Hey mann (Berlin) über Palästina, das jüdische Kolon is a t i oii sg c h i c t. An den mit großem Beifall aulgenommenen Vortrag schloß sich eine Diskussion, in deren Verlauf der Redner eine Reihe von Einzelfragen beantwortete. Hagenau. Letzten Samstagabend sprach hier in einer zu diesem Zwecke eiiihcrufeneu Versammlung Herr Prof. Dr. Dreyftiß aus Straßliurg über ״Das jüdische Problem“. Der Referent legte die anormale Lage der Juden unter ihren Wirtsvölkern dar und stellte die Forderung auf, daß die Juden verpflichtet seien, ihre iialionalc Eigenart zu erhallen. Die Konsequenzen dieser Darlegung z.»g hierauf l)r. Lmiw. Mayer aus Straßburg, der in seinen Ausfülirimgcn auf den Zionismus idnwies und in anschau• lieber Weise berichtete, wie heule schon der Zionisums seine Ideen in Palästina in die Tat unf/uscl/eii beginne. Nach diesen Referaten setzte unter Leitung des Referendars Edgar Weiß eine lebhafte Diskussinn ein. An derselben beteiligten sielt seitens der Versammlung 11. a. ein orthodoxer Rabbiner, ein liberaler Lehrer, ein ehemaliger Beamter in den Rothschildsclieii Kolonien in Palästina und ein Frei- Student. Die seitens dieser Herren geäußerten Bedenken fanden von den Referenten und dem Versaiiiiulimgsleiler schlagfertige Erwiderung, so daß das Interesse der Versammlung, welche zunächst dem Zionismus gegenüber nicht besonders geneigt schien, ersichtlich für unsere Ideen gewonnen wurde. Essen-Ruhr. In unserer Ortsgruppe sprach am 2(1. (I. Mts, Herr Dr. II. G, 11 c y m a 1111 Berlin im Saale des Kasino-Restaurants über ״I* a I ä s t i 11 a , d ,1 s j 11 d i s e 11 e Siedl 11 n g s g c b i e t. Nach kurzer Beschreibung der geographischen Lage, der Bodenformation^des Klimas tisw. gab der Redner eine eingellende Schilderung der kolonisatorischen Entwicklung Palästinas und beleuchtete die bisherige Tätigekeit der verschiedenen Kolonisationsvereiiie, der len, des Esra 11s\\\, und zeigte den wesentlichen Unterschied in den Arbeitsmethoden dieser Vercini* gung und derjenigen unserer Organisation, Verdiente Würdigung fanden mich die verschiedenen Ansätze zur Schaffung von Industrien im Laude unserer Väter, insbesondere die Arbeit des iiezalel, ferner schildcrle der Redner die Tätigkeit der jüdischen Bank• instilute, die sich in segensreicher Weise fühlbar macht. Der sehr telirreiclie Vortrag־ wurde von der Versammlung mit lebhaftem Beifall nufgeiiomnten. Straßliurg. 111 einem von der Zionistischen Ortsgruppe in Gemeinschaft mit dem ״Jüdischliterarischen Frmionverein“ veranstalteten Vortragsabend sprach am 20. Miirz Herr Kurt Nawratzki über ״Palästina‘1. Der Redner schilderte die Eindrücke, die er auf seiner im Herbst vorigen Jahres imleriioniineiien Paläslinarcisc empfing an der Hand von etwa 70 ausgezeichneten Lichtbihlcrn nach seihst aufgenomiiieneii Photographien. Landschaftliche Aufnaluiieii und Bilder aus dem jüdischen Leben Pahislinas zogen in bunter Reihe vorüber. Besonders wies der Vortragende auf den Einfluß hin, den die zionistische Bewegung und vor allem der Nationalfonds gerade in den letzten Jahren auf die Entwickhing des jüdischen Lebens und der jüdischen Institulioncn in Erez-Isracl gehabt hat. Der Vortrag, der sehr gut besucht war, hat augenscheinlich auf das Interesse für Palästina fördernd eingewirkt. Knttowitz. Vor einem mehr als 500 köpfigen Publikum hielt Herr Dr. S a n d I c r ־ B r c s I a u im Februar einen PaUistinallichtbildcrvortrag. In geradezu meisterhafter Weise verstand er es, in seinen mehr als# zweistündigen, von tiefster Sachkunde getragciien Ausführungen den Anwesenden ein packendes Bild der gegenwärtigen Entwicklung in Palästina zu gelien. Der Vortrag des ausgezeichneten Palästinakciutcrs war das Instruktivste, was unserem Publikum seit langem geboten wurde. Er bedeutete zu* gleich eine ausgezeichnete Propaganda. Auch an dieser Stelle sei dem Redner nochmals herzlichst gedankt. — Der Purim ball, den wir am 3. März veranstalteten, verlief äußerst anregend. Vorher trug Herr Josef A 1111! r u n n * München verschiedene jüdische Dichtungen heiteren und ernsten Inhalts in bekannt meisterhafter Weise vor und erntete den lebhaftesten Beifall des zahlreich erschienenen Publikums. Während des Balles seihst erfreuten Frau Kaplan und Herr Referendar Ehrlich die Festteiliteliiner durch ausgezeichnete Vorträge, und verstauden es, die richtige I,uri1nsti1n11u111gf in 111110״ zu erzeugen. — Im Palästinakursus referierten! Arnold Wiener über die politische Geographie Paii.xtinas und Herr Ingenieur Lcwy über die technischen und industricMcn Verhältnisse Palästinas. Der diirchsehnittlieh von etwa 20 interessierten Gesinnungsgenossen besuchte Kursus wird fortgesetzt. Schluß des redaktionellen Teils. Jüdische Gemeinde, Berlin Gottesdienst! Freitag , den 29. März, abends: in allen Synagogen (1'/2 Ulir, Son nabend, den 30. März, morgens: in der Alten Synagoge 8•/* Uhr. In den Synagogen Kaiscrstr. u. Rykestr, 9 Ulrr, In der Neuen, Lindcnstr. u. Llitzowslr.-Synagoge: 1'r ü 11 go 11 c s d i e n s t 8 Uhr. I I a u p t g <111 c s d i e n s t 10 Uhr. S ch r i f t e r k lä r u 11 g: Neue Synagoge 10•/* Uhr: Rahh. Dr. warschauer. Synagoge Lin- <1 e 11 s t r a ß e IO'/;. Uhr: Rabl». Dr. Bhiincnllial. S y n a g o g e L ü t z 0 w s t r. 10'/j Uhr: Rahh. Dr. Bergmann. Jugend gottesdien st: Neue Synagoge nachm. 4 Uhr: Rnbb. Dr. Stier. A b e 11 d g o 11 c s d i e 11 s t: 7 Uhr 10 Min. Oo11esd i e 11 s t ander! Wochentagen: Mor• gens: in der Allen, Kaiscrstr. 11. Rykestr.-Synagoge: am 31. März 7 Uhr; am 1. April 6•/* Uhr; vom 4. April ab 0'/;. Uhr; in der Neuen, Linden- stralle und Lüt/.owstr.-Synagogc: am 31. März und I. April 7% Uhr; vom 4. April ab 7 Uhr. Abends: in allen Synagogen: am 31, März 0 Uhr; vom 4. April ab <>!/* Uhr.

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