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Jüdische Rundschau · 1912-03-15 · Heft 11 (15.3.1912) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVII (1912)
Issue
Heft 11 (15.3.1912)
Date
1912-03-15
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. il JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 93 wiiiKoutntc». crlin. Die Zionistischen Organisationen von •eierten das diesjährige I* u r i 111 fest falls eifrige Pflege - traten in Aktion. Ueberall zeigte steh eine erfreuliche Regsamkeit, die wollt init nur den Anreiz des bevorstehenden grollen i(i• dischen Sportfestes, das gelegentlich des V. Jüa 1 schcn Turntagcs in Ucrlin stattfinden wird, /iiruckzuf!ihren ist. In Kürze wird das geregelte rrniiimg für die große leielitatlilctisehc Prülum׳ der berliner Sportwelt, den S t n f e 11 e n I n u f pö t g. •dam—»erlin, nufgenommen werden. Die Sport, abteilmig, die mt vorigen Jahre bei dieser Kon״ kurrenz verhältnismäßig günstig nhsclmciden konnte, wird auch diesmal die indischen Farbe» vertreten Der Sportplatz des Vereins. aut dem vorläufig mir honntags die Uebungen stuttiimlen, ist vom Stettiner Vorortbalmhof mit der Veltener Halm in 3t) Minuten «{ ״»•<€»״״. Abfahrt 1 Uhr 25 Min. und 3 Uhr 29 Mm. Adresse für Auskünfte und Anmeldungen: A.!fr״d.״ ,wri,U 1*«rHn NW., Flensburger Sir. 8. tiastc willkommen. Berlin Groß-Berlin feierten das diesj.*.״,, s am 6. Marz durch einen Ball im Tierga 11011110!־ Obwohl uns unsere Darsteller diesmal im Stich gelassen haben, so daß wir um die diesjährige Revue kamen, iialiin das best einen sehr schönen Verlauf. Der Saal war stimmungsvoll geschmückl, der Jüdische Verlag hatte eine eigene Ausstellung, aus deren Bestanden der Hamburger Verein zur Verbreitung jüdischer Lite• ratur eine Verlosung veranstaltete, mul unter den Produkten Palästinas prangten zum ersten Male sechs Straußfedern — noch keine J>leurcuscn, aber ein verhcißungsvollcr Auftakt dazu —, die ebenfalls verlost wurden. Den künstlerischen Höhepunkt des Abends bildeten die jüdischen Volkslieder, die Gollanin mit bekannter Meisterschaft vertrug, und wo• für ihn brausender Beifall belohnte. Berlin. Am Sonntag, den 25. Februar, batten sich die Mitglieder des Vereins jüdischer Mädchen zur Generalversammlung cingefmulcii. Der Verein konnte auf eine rege Tätigkeit zurückhlickc». die sich, da er ein LeriiVcrein ist, auch hauptsächlich dieses Gebiet erstreckte. Auch der Bericht Kassicicrin fiel zur allgemeinen Zufriedenheit Die Versammlung schloß mit der Neuwahl des Standes. Charlottenburg, Am zweiten Abend seines lesungs/vklus über ״Jüdische Emigration und Kolonisation“ (veranstaltet vom Zionistischcn Verein West-Berlin) sprach Herr T r i e t s־c lt über die allgemeinen Ein• und Auswan* derungsvcrhiiltnisse in der Türkei und dann speziell über die Bedeutung der j ii d i s c 11 e ״ Einwanderung. Es folgten Darlegungen über den gegenwärtige» Slatus der Juden m! osmnnischcn Reiche und in den sonstigen islamischen Ländern und über ihre Rolle als Kultnrverinittler zwischen Europa mul dem Orient. Dann schilderte Herr Trictsch diejenigen Einzelauf der aus. Vor• Vor- KtxiHtniitbiopvl, die joitk teilt! Küste Kleinasieiis, du Insel Rhodos, Mersina mul seine Umgebung bi! Alexandrette, die syrische Küste von da bis Saida Aegypten, Zypern und Palästina, Der dritte Abeiu des Zyklus findet statt am Dienstag, den 10. März präzise 81/* Uhr (Schluß vor 10 Uhr), in der Mädchen sclmlcj Bleibtreuslraße 33. An diesem Abend sprich Herr l'rietsch -- wiederum als völlig in sich nbgc schlosscnes Thema — über: ״Die Kolonisationsmog lichkcitcn im Orient, hauptsächlich von der Wirtschaft liehen Seite (Kostenfrage usw.) betrachtet.“ Für dies! Vorlesung wurden speziell, bisher noch kaum in diesen Zusammenhang behandelte Materialien in Aussich gestellt. . (Vierte Vorlesung am Dienstag, da 20. März: Thema: Organisation der Auswanderung Emigrationsamt usw.) Der an anderer Stelle für Diens tag, den 10. März in der ״Sezession“ aiigekümligl• .Vortrag von Herrn Julius Berger ist zeitlich s! festgesetzt, daß er mit der Vorlesung von I lern Trictsch nicht kollidiert. Stulbcrg. In gut besuchter Versammlung, bei di zahlreiche Gesinnungsgenossen aus Esclnveiler uu "rl. 11 er« h Aachen erschiene» waren, sprach Stiel, E s c 11 w e i | e r über ״ I > i e L e i s 111» g e des Zionismus" und erntete für ihr exakt au gearbeitetes Referat den lebhaftesten Beifall scitci der Versammlung. Herr Referendar A. Platz, Gm mersbach, der sodann über das Thema 1812״ B)I Gedanken eines m oder 11 e » J u d e 11" mit g wohnter Meisterschaft sprach, setzte in scharfsinnig Weise den Nutzen auseinander, den uns die Eman; ptiau brachte, um dann auf den ungeheuren wor tischen Schaden, der uns entstand, ciii/.ugohen. ״Ui nur der Zionismus, der uns einen Schritt rückwät führte, sei geeignet,“ so schloß der Redner, ״u doch wieder vorwärts zu bringen." Auch Herr» Pia wurde warmer Beifall für seine geistvollen Ausfii riuigcn zuteil und die Versammlung stiftete zwei 01 bäume auf die beide» Referenten des Abends. Essen, Ruhr. Am 28. Februar hielt Herr Hei rieb Auerbach in einer auch von Nichtgesiiinim^ genossen gut besuchten Versammlung der zu nistischcn Ortsgruppe ein Referat über Wern Sombarts jüngste Broschüre. In klarer, sachlich Weise hob er das für uns Zionisten interessante In vor, zeigte, •wie Sombart, der von ganz anderen V< aussctzungeii ausgeht, zu genau denselben Sclilu folgerutigtn kommt, wie wir. Da von manchen Seit׳ Sombart' als Antisemit verschrien wird, widerleg er diese Anschauung und zeigte, daß S. mit all! Mitteln der voraussctzungsloscn Wissenschaft an 1 Judenfragc herangegangen ist, daß er sie mit wol wollendem Interesse behandelt hat. Bei alle» Z hörern, die Sombarts Broschüre nicht kannten, lö5 llcrr» Auerbachs Vortrag lebhaftes Inlcrcsse aus, und reicher Beifall, auch der Nicbtzionistcn, lohnte das klare, sachliche und im besten Sinne allgemeinvcr* stündliche Referat. Gießen. Am 10. März hielt Herr Oberlehrer I). 1 a eli a u e r, Frankfurt a, M. liier einen Lichtbilder- Vortrag über Palästina. In beredten Worten scliil* derte er das aufstrebende jüdische!.eben in unserer alliieue» Heimat, und die interessanten Eindrücke und Erfahrungen, die er während seines längeren Auf• cnthalts dort gesammelt bat, und beleuchtete in objektiver Weise Licht• und Schattenseiten des in steter Entwicklung begriffenen Landes. Eine besondere Würze gab Herr Taehatier seinen Ausführungen durch die lebendige Schilderung der mannigfachen persdu• liehen Erlebnisse, die ihm in dem eigenartigen Lande begegnet sind. Das hoffnungsreiche Bild, das der Redner vor uns entrollte, machte auf die Zuhörer einen starken Eindruck. Erwähnt zu werden verdient, daß dieser Vortrag, außer von einer größeren Reihe Gemciademilgticder, auch von zahlreichen Damen besucht wurde. Kempen (ßz. Posen). Zu einem ״Frühlings* fest in P e t a c 11 •T i k wa 11" halte König Ahasver, auf einem Fiiriniausfhigo von Susa nach Erez Israel he• griffen, den hiesigen Verein für jüdische Geschichte und Literatur emgeladcn. Bauern und Bäuerinnen, Araber, Türken mul unverschlciertc I laremsdainen füllten den zu einem Palmen- und Orangenhnin gestaltcteu Saal. Das hiesige Lustspiel-Ensemble führte die ״Naturheilmethode“ auf, das k, u. k. Hoftheatcr aus Susa glänzte mit der Uraufführung der ,,Braut von Susa", eines orientalischen Tanzstiickcs mit Gesang, in welchem der Reichskanzler Human und der Haremswächter liege dem erstaunten Publikum vier für den König bestimmte tanzende Jungfrauen vorführen, während Ahasver zum Erstaunen Hnninns sich in das Judcumüdclicn Estherverliebt. 1111 Tanzzelt trank man wenig Tee und im BczalcPZelt verkaufte man für ca. 50 M. Bezalel-Wareit. Als die Orangen sich als Sclmcebälle entpuppten, war der Jubel groß. Kempen (Bz. Posen). 111 einer vom Poseucr Distriktskomitce vcraiilaßien öffentlichen Vcrsanun• hing sprach Herr Blitz, aus Berlin in bekannt) formvollendeter Weise über seine Reise durch Palästina. Der Vortrag enthielt trotz der Form einer Rciscschildcrung eine Menge agitatorischer Werte und hielt das Publikum über eine Stunde lang in Spannung. München. ״Ein Somme riest unter Pal• men in Haifa“ feierte der Jüdische Turn- und Sportverein Alünchcn zu Purim am 3. März. Es war ein Bild iröhliclicr Buntheit, das sich da ent־ wickelte, an dessen harmonischem Zusammenklang man doch gleich die ordnende Kiinstlcrliaiul merkte, die hier aus bunlgckleideleit Menschen mul einem rcichgcsclmmekten Saal ein Bild von seltener Farbenpraebt schuf, Willy Wolff ~ man wird sieb den Namen dieses Künstlers merken müssen, der bei dem Ent• wiirf der Kostüme und der SaaldeKoralioii aus reichem Können schOpflc, dessen Bilder zur Einladung und l estpostkarle kleine Meisterwerke genannt zu werden verdienen. Die!nächtige Turnhalle hatte durch die reiche Dekoration mit orientalischen Teppichen, Zelten, weißen mul Inmten Stoffen mul einer Anzahl Palmen ein eigenartiges Gepräge erhalten, das hesonders durch ein großes Gemälde au der Kopfseite des Saales, eine orientalische Landschaft darstellend und durch einen orientalischen Ziehbrunnen iuniiltcn des Saales belebt wurde, Der Damcnturn* saal war in einen Palniengarten verwandelt, der mit seiner bunten Beleuchtung recht stimmungsvoll wirkte. Das Programm des Abends begann mit einem großzügig diirchgefnlirten Festz.ug, in dem Szenen aus der jüdischen Geschichte humoristisch dargestellt wurden. Gleich die erste Gruppe erweckte stürmische Heiterkeit. Adam lind Eva marschierte» in einem Verschlag, der die Aufschrift ״konfisziert“ trug, durch den Saal, so daß man nichts sah als zwei Paar nackte Beine, Es folgten die drei Erzväter in sehr chnrakte* ristischeii Masken, weiter Joseph und seine Brüder, die ägyptische Königstochter mit dem Moses im Biuseiikorb, der Auszug ans Aegypten mit Pharao im Roten Meer, Israel in der Wüste von Moses gefidirt. Die letzte Gruppe war sehr originell: Bleiche, müde Gestalten, von Hunger und Durst gequält, wanken, gegen (,ten Führer murrend, in den Saal. Dieser führt sie zum Brunnen in die Mitte des Saales, findet ihn leer und zaubert nun eine Flasche Sekt daraus hervor, die unter Fretulengeschrci von Mund zu Mund geht. Die nächsten sind David mul Goliath: Der grüßte und der kleinste Turner balgten sich herum, wobei natürlich der große stets unterlag. Den Abschluß des Zuges bildete eine Gruppe palästinensischer Bauern, die zwei mit Früchten be• ladene Esel mit sich führten; diese Gruppe cröffnctc den Tanz mul bald erfüllte ein Gewogc von tanzenden Paaren den Saal. Bei dem Fcstzug war auch noch eine Gruppe ״Heuschreckenplage“ beteiligt und auch der Hanum am Galgen zu sehen. Die Tanzpauscn wurden durch die Darbietungen einer kleinen Tanzküiistlcrin und durch ein Ballett von Damen der Bauerngruppe ausgcfiillt. — Im Fechtsaal hatte sich ein Schmierentheater etabliert, das mit einer Salome- Parodie stürmische Heiterkeitserfolgc erntete. So herrschte im ganzen Hause fröhlichstes Treiben, das bis in die Morgenstunden hinein dauerte. Für die glänzende Durchführung des Festes hat sich Herr Schauspieler MarK vom hiesigen Volksthcatcr außerordentliche Verdienste erworben. Er hat bei der Durchiiilming des Festzuges, wie bei der Einstudic* rung der Salome ein hohes Maß von Regiekunst gezeigt. Zu bemerken ist auch, daß der Fcstzug ca. 120 beteiligte Personen auiwics. I, R. Straßburg 2. E. Vor einem zahlreich erschio neuen Publikum hielt Herr Berthold F e i w c I vorige Woche liier einen Vortrag über die ״Erneuerung des Judentums Der Vortragende verstand cs, in meisterhafter Weise ein übersichtliches Bild der verschiedenen Gruppen in der Judcnhcit in ihrem Verhältnis zum Judentum zu zeichnen. Im Anschluß daran keiinzeichnele er in markanten Zügen das Wesen des politischen Zionismus, um schließlich die!•'rage nach dem Sinn der Erneuerung des Juden* tums aufzuwerfen. Der Vortragende streifte kurz, die verschiedenen Antworten, die dieser Frage bisher zuteil wurden, und legte dann als seine Ansicht dar, daß es zunächst unsere Au (gäbe ist, dem jüdischen Volke in seiner Heimat wieder eine menschenwürdige Existenz zu schaffen. Die Frage nach dem Zweck der Erneuerung werde das jüdische Volk dann durch seine Taten beantworten. Die Anwesenden folgten gespannt den Ausführungen des Vortragenden und Herr Professor Drey f 118, der Vorsitzende der Ortsgruppe, dankte ihm zum Schluß Hir den aitsgczeich* neten Vortrag. Stettin. Am Donnerstag, den 20. Februar, fand das Stiftungsfest des jüdischen Turnverein» stalt, das einen regen Besuch aufwies und einen guten Uebcrselmß brachte. Die Festrede hielt Herr Dr. Bär. Künißshülte, O.-S. Die hiesige Orts- und Fraucngriippc konnte in einer giitbcsuchtcn Versamm• hing unseren neuen Parteisekretär R o s e 11 b a u m begrüßen. Er sprach außerordentlich fesselnd über d i c nächsten Aufgaben der Bewegung. Die Versammlung dankte durch Icbhattcn Beilall und eine bereits ausgewiesene Oelbaimisammltmg. Die Diskussion, in der verschiedene I jerreu aus der Gemeinde das Wort ergriffen, hielt die Erschienenen bis 1//I Uhr in!׳ollster Linmütigkcit beieinander und bewies ein sehr erfreuliches Interesse. Wir hoffen zuversichtlich, daß unser Parteisekretär im nächsten Jahre zu den bisherigen noch neue Freunde gewinnen wird. Ratibor. Die Zionistische Ortsgruppe veran* staltete am 2. d. M., unter guter Beteiligung zugiinsten des ״Bezalel“ ein allgemeines P11 r i m fest. Nach einem von l'rl. Rcclia Pinczowcr gesprodiciieii Prolog hielt Rabbiner Dr. Fried m a 11 n, der in dankenswerter .Weise eigens aus Troppau herbcigeeilt war, die eindrucksvolle Festrede. Ls folgte unter Leitung von Zahnarzt Block ein reichhaltiges und beifällig angenommenes Kabarett. Durch eine Verlosung von HczalcI-Er/ctiguisscn mit einem Tcppich als Hauptgewinn, durch den Verkauf von Fruchtproben aus den jüdischen Kolonien, die von dein Versandhaus ,,Chcrmon“ in Jaffa geliefert waren, und schließlich von Palästina-Ansichtskarten, war noch die jüdische Note im Programm besonders bctont. Frölilidte Purimstinmumg hielt bei Tanz die Anwesenden noch lange zusammen, bis au der Kaffeetafel Dr. Böliin aller Mitwirkeiulen in Dankesworten gedachte. Dem ״Heznlcl“ konnten 75 M. Uebcrscluiß /!!geführt werden. Koschmin. Am <>, d. M, fand unter großer Beteiligtmg der hiesigen Gemeinde ein Vortrag des Herrn Kantors Blitz, Berlin, statt. Der Vortragsabend wurde vom Herrn Rabbiner Dr. Ilcppticr eröffnet, welcher auch die darauffolgende Diskussion leitete. Der Vortragende schilderte in fesselnder Weise seine Reisen und Erlebnisse int Heiligen Lande, und verstand es meisterhaft, die dort cmp. fangenen Eindrücke wiederzugeben. Den Verhält, nissen und Umständen angepaßt, bewegte sielt der Vortrag auf neutralem Gebiete, um ritten den Nicht- Zionisten einmal Gelegenheit zu geben, etwas von Palästina zu hören. Die Ausführungen des Redners erregten bei allen Anwesenden ein solches Interesse, daß Personen, die bisher den Kolonisationsbcstrcbungen tcilnalmilos gegemiherstanden, die Uebcrzcugung gewannen, von welch grundlegender Bedeutung die Kolonisation Palästinas für das jüdische Volk ist. Es entspann sich eine ziemlich lebhafte Diskussion. Aut die an den Vortragenden gestellten Fragen erteilte er aufkläremie Antworten. Für die hiesige Ortsgruppe wird die Veranstaltung nicht ohne Erfolg sein. A b i h. Schluß des redaktionellen Teils. Jüdische Gemeinde, Berlin Gottesdienst! Freitag, den 15. März, abends: in allen Synagogen O' t Uhr. Sonnabend, den 16. Mär/, vormittags: Neu- ווו o 11 d s w e i 11 e: in der Alten Synagoge 8•'s Uhr. In den Synagogen Kaiscrstr. tt. Rykcstr. Q Uhr. ln der Neuen, Lindcnstr. u. Uitzowstr.•Synagoge: F r ü h go 11 e s d i e n s t 8 Uhr. H a 11 p t g o tt e s d i c n s t 10 Uhr. Predigten: Alte Synagoge Qi/a Uhr: Rabbiner Dr. Biumenthal. Synagoge K a i s c r s t r a ß c, vorm. 10 Uhr: Rabbiner Dr. Stier. Synagoge Rykc Straße, vorm. 10 Uhr: Rabbiner f>r. Rosenzweig. Neue S/nagogc, vorm. 10t/a Uhr: Rabbiner Dr. Bergmann (bchriftcrkiärung). Synagoge Lindenstraße, vorm. 10>/s Uitr: Rabbiner Dr. Hochfehl (SchrifterkUiritng). S y n agoge L ii t z o w s t ra ß e, vorm. 10*/* uhr: Rabbiner Dr. Weiße (Schrifterklärung). Abendgottesdienst: 6 Uhr 51 Min. Gottesdienst an dcnWochcn tagen: Mo r• gens: in der Alten, Kaiscrstr. u. Rykcstr.-Syn! agoge 7 (Uitr. in den anderen Synagogen 7>/z Uhr. Abends: in allen Synagogen o Uitr.

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