Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVII (1912)
- Issue
- Heft 4 (26.1.1912)
- Date
- 1912-01-26
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 30 JU EPISCHE RUNDSCHAU Nr. 4 scheu () rg a 11 i s a t i o 11". In eingehenden 11ml klaren Ausführungen legte Redner die praktische Arbeit der zionistischen Institutionen dar und gab ganz besonders ein anschauliches Bild von der Segens• reichen Tätigkeit des Nationalfonds, wies atd seine verschiedenen!Saininclmiltel hin und forderte zu Sanim• hingen für den N. F. auf. Nach dem stürmischen Beifall, der den Ausführungen der Herren Redner gezollt wurde, sprach Herr Coßniann den Herren den Dank der Versammlung aus und gab in knapper Form die ünmd/iigc der Referate wieder, woran! er die Vorträge zur Diskussion stellte. In der sehr lebhaften und interessanten Diskussion gelang es «len Herren Referenten, die noch vorhandenen Bedenken und Zweifel zu zerstreuen, so «lall eine stattliche Anzahl Damen und Herren sofort der Zionistischen Vereinigung beitraten. Broschüren, Natioualfoudsmarken und Ansichtskarten wurden in grober Zahl verkauft. Herr Siegfried Co II in an 11 wird die Ciiiin• düng einer hoffentlich recht zahlreichen und tätigen Ortsgruppe in die Hand nehmen. Zu dieser Ver• Sammlung waren auller Gesinnungsgenossen ans Rees, Damen und Herren aus (ioeli, Calcar und Emmerich erschienen, und werden auch in diesen Orten in Bälde zionistische Versammlungen abgehalien werden. Köln. Seit Jahren hört inan vielfache Klagen, «lall jüdisch-soziale Bestrebungen, die mehr als bloll eliari• tativ wirken wollen, bei den jüdischen Frauen wenig Interesse und Verständnis fanden. Ob diese Bchauntung den Tatsachen entspricht, könnte nicht nach• geprüft werden, so lange es keine gröllere jütlisch* nationale Frauenorganisation gibt, die in nlaiiniäßiger und wcitnusschauender Weise die jüdischen Frauen über die grollen die Esislenz des Judentums beruhen• «len Probleme unserer Zeit aiifklären mul zu gewinnen sucht. Der Verlauf lies vom Fraucii-Diskiitierklub «ler hiesigen /ionistischen Vereinigung am 10. I. veran• staltelcii Zusammenkunft im Goldenen Stern zeigte indes, «lall «las Interesse fiir jüdische Fragen hei uitsern Ala«lel1eu und Frauen leicht geweckt werden kann. Voraussetzung hierfür ist allerdings, «lall «lies .in so sachkundiger und zu Herzen gehender Art erfolgt, wie dies bei «!er erwähnten Zusaniuiaikuuit seitens der Vortragenden, Frau M. II oo t i e 11, ge• schelten ist. Das Thema lautete: ״Jüdische S c I b s t h i i I e“. Der erste Teil beliniulcltc zunächst in übersichtlicher Weise die trostlose Lage des grollten Teiles unseres Volkes in den Lämlcrn der Verfolgung und «ler physischen Judennot: Rußland, Ciali/ien, Ru• nianien und manche Länder des Orients. Diesem Elend gegenüber, das durch die politische Vogelfrei• heit und Pogroms bis zur Verzweiflung gesteigert werde, stünden die meisten westlichen Juden untätig gegenüber, trotzdem ein materieller Pogrom in Odessa einen moralischen in Köln und anderen Western־«)• niiisclteit Städten bedeute. Zum Glück zeige steh aber immer mehr mul mehr, «lall die breiten Volksuiasscii trotz, der furchtbaren Verhältnisse, in «lenen sie leben, in sich «lie Kraft zu einem neuen hoffnungsvollen Leben finden. Es sei nicht möglich, an einem Altend all das Schöne und Grolle anzuführen, «las in «kr Renaissance einer hebräischen und jüdischen Literatur wunderbar in Erscheinung tritt. Reditcrin mochte zu• nächst eine Institution besprechen, itt der «ler Wille zur Selbsthilfe beim jüdischen Volke am stärksten zuiti Ausdruck komme. Es sei dies der J ii «I i s c 11 e N a t ion a 110n ds. Dieser Fonds, der gerade jetzt seinen zehnjährigen Bestand feiert, besitzt vorläufig ca. 3 Millionen Mark. Es gibt jüdische Institutionen, die beträchtlich mehr besitzen und vielleicht auch schon mehr geleistet haben. Keine aber hat ihr Ver* mögen, wie der Nationalfouds, zumeist pfennigweise bei den minderbemittelten Juden aufgebracht und so Segensreiches in verhähitismällig kurzer Zeit ge• schaffen. Die Vortragende führt eine grolle Reihe von vielversprechenden Unternehmungen auf, die der Nationalfomls in Palästina cntweilei selbst ins Lehen gerufen oder durch befreundete Tochtergesellschaften begründen half: Erzichungsiiistitute wie die Kunst• gewerbeschule Bezalcl in Jerusalem, das Hebräische Gymnasium in Jaffa und Haifa und schlielilich mul hauptsächlich die landwirtschaftlichen Farmen mul Ge• iinsseiischaften. An allen iliesen Unternehmungen ist ein greller Zug wahrz.uneltmen, der dieselben nicht für den Tag, sondern für Jahrhunderte bestimmt erscheinen läßt mul welche immer gröllere Atassen aus ihrer beispiellos schlechten Lage befreien sollen. Halt man sich einerseits diese Lage und andererseits den großen Gedanken der Selbsthille, der im Jüdischen Nationalfonds hegt, vor Augen, so tttufi es für eine brau, die wirklich ein jüdiscltes Herz, hat, eine Freude sein, an der Arbeit teilzunclimen, welche das Haupt• burcatt m Köln umi die SammctsteUcn in 27 tiuulem organisiert haben. Die Vortragende gibt zum Schlüsse eine llebersicht über die vielfachen Snminel• und 1 ropagandaniittel des Nationalfonds, umi appelliert an die Anwesenden, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen. Insbesondere sollten sich die I־'rauen tnul Mädchen die Leerung mul Verteilung von N. F.״ Büchsen angelegen sein lassen, die in keinem jii«lisehen Hause fehlen dürfen. Unter lebhaftem Beifall seldol! dm Vortragende ihre Ausführungen, die einen vorztig׳ liehen Eindruck machten, was sich daraus ergibt, «laii sich sofort 5 Mädchen bereit erklärten, sich an «lei Nationalfondsarbeit zu beteiligen. Es folgte dann eine Diskussion, an der sich die Damen Seligmann Katzensleiii, Munk und Löh beteiligten umi verschic tlcuc Fragen aufwarfen, welche von der Vorsitzender Frau Dr. Bodenhcinter, den Herren Reinhardt um Groll, sowie der Kcfcrcntin selbst in bcfricdigcudci Weise beantwortet wurden. Der interessante Xbeiu schloll in vorgerückter Stunde. LUbcck. Die Zionistische Ortsgrunnc kann au eine gut gelungene Ma kka bäc rfc 1 e r zurück■ blicken, di«־ am 21. Dezember stattfaml. Au ein nach• Itüllags veranstaltetes Kinderfest, an dem von der Jugend nach bibli;dien .Motiven gedeihe leluiule Bilder den Glanzpunkt bildeten, schloll sielt abends eine Festlichkeit für Erwachsene, deren fröhlicher Verlauf allen Teilnehmern in freundlicher Erinnerung bleiben wird. — Die neu dngeführten Diskussions« aliemle scheinen sieh zu bewähren. An «lein ersten, recht gut besuchten, referierte unser Vorsitzender, Herr Hugo Rothschild, in eingehender Weise über den Schekel. Der zweite brachte ein anri-gemles Referat des Herrn Eduard Joül über ״Propaganda• Möglichkeiten“, «las unter allgemeiner Beteiligung der Erschienenen zu einer äußerst lebhaften Ausspräche führte, die den Abend zu einem sehr inler• essantcii gestaltete. Breslau. Am 3. Januar fand die II. ordentliche Alilglieilerversammliing des Jüdischen Jugemlvcreins zu Breslau slati. Der 2. Vorsitzcnd«*, Engen Milt• wocli, erörterte zunächst die Krisen im Vorstand. Einige Herren batten bereits ihr Vorstamls.uiit nieder• gelegt, weil sie in «ler Einführung «ler liebr.iiselien Spr.niikurse eine ״Verletzung «ler Nenl1.1lil.il“ zwischen zionistischen und nichl/io11istiseln11־ Mit• gliedern sahen. A11ller«lem hatte der I. Vorsitzende kecht.samv.1jt Nothm.imi Ende Dezember wegen 111.111• gelinleii Interesses eines grollen Teils «ler Mitglieder demissioniert und wollte chic Wiederwahl unter keinen Umstünden nmichmen. Der Generalversammlung war eine Vorstaiulssii/img voraugegaugeii, in der ein Ver• trvter «ler Nicht/ionistcii erklärt hatte, er und seine Freunde würden im J.-B. nur weiter mitarbeiteil, wenn «lie Zionisten sich von «ler Arbeit zuriick/ichcn wür«len. I )emenlsprecheml wuril«־ in der Vorstamlssitzung eine Vorschlagsliste für «len zu wählenden Vorslaml zu• sammeiigestellt, «lie unter «len 11 Kamli«lateu mir einen Zionisten enthielt. Zur Generalversammlung erschienen «lie Vertreter dieser Liste in sehr geringer Zahl: Während von «len ca. 2(10 Mitgliedern «les Ver• eins nur etwa (10 Zionisten sind, waren unter «len etwa 80 Erschienenen 10 30 Zionisten. Die F«»lge war, «lall die vom früheren Vorstanil vorbereitete Liste gar nicht erst «ler Versammlung präsentiert wurde, f>agegen schlug «ler frühere Vorsitzende eine Konipromiilliste vor. lieber diese kam es aber nicht zur Abstimmung, uackdein von «len ״Liberalen“ einer nach «lern amlcrcn erklärte, eine Wahl nicht anzn• ncluncn. Es wurde nunmehr festgcstcllt, «lall «lie Zionisten «lie beste Absicht gehabt hätten, mit allen andern gemeinsam zu arbeiten, dieses aber von «ler (iegcnscilo nicht gewünscht werde. — Es!»lieh also nichts übrig, als «len von den ״Liberalen“ gemachten Vorschlag an/unehinen und einen zionistischen Vor• stand zu wählen. Als J. Vorsitzender wurde Zahnarzt Schachtel mit •IS Stimmen gewählt, während 14 leere Zittcl abgegeben Wurden und 20 Stimmen sich /er• splitterten. Herr Schachtel übernahm «len Vorsitz mit «ler Erklärung, «lall er nolgedrtuigcn «las Amt annchme und sieh bemühen wenle, den Verein nach bestem Können neutral zu erhalten und zu leiten. Zum 2. Vor• sitzenden wurde Referendar Dr. Bailt gewählt, * Jetzt wnrilc von liberaler Seite Vertagung׳der Ocncralver* Sammlung beantragt und Anberaumung einer ncuetj, «lie über «lie Auflösung des Vereins entscheiden möge. Herr Mittwoch charakterisierte das Verhalten dieser Liberalen, die zuerst selbst Zionisten zur Wald vor• schlagen, ilurch Nichtannahmc von Acmtcrn resn. Nichterscheinen, sic wählen lassen, um dann, nach• dein dies geschehen ist, die Auflösung zu beantragen. Es gelte daraus hervor, «lall jene lieber keinen Jugend• verein wünschen, als einen, an dem Zionisten mit• arbeiten wollen. Daraut wur«le der ,Vertagung«- anir.ig mit überwiegender .Majorität abgelehnt. Die übrigen 12 Vorst,mdsmitglicder wurden durch en bloc* Annahme gewählt. Breslau. Der Jüdische Diskutierklub nimmt eine recht erfreuliche Entwicklung. Er hat die Mitglicilerzahl von fünfzig bereits erreicht. - An den beulen letzten Abenden sprachen Herr Dr. Weil! über ״Rußland“ und Herr Bernstein über ״A in c r i k a und Engl a n d“. Beide Vcranstal• tungen waren gut besucht und förderten reichhaltige umi vielseitige behalten zutage. Die Diskutierabemlc finden regelmäßig an jeilcm Dienstag im Vereins-?.immer, Cafe Fahrig, 1. Etage, statt, Königshütte. Am Donnerstag, den 11. Januar fand die zweite ,Mitgliederversammlung unserer zlonlstischcn Frauen gruppe statt. Es wurde zunächst der Jahresbericht für «las Vereiusjahr 1910-11 verlesen, der folgendermaßen lautet: Unsere Frauen־ gruppe veranstaltete im Vcrcinsjahr 1910—11 neun Mitgliederversammlungen in Königshütte, die immer gut besucht waren, ln den Versammlungen wvmkn folgeiulc Referate gehalten: Ucber ״Zionistische Frauenarbeit“ über ״Theodor Hcrzl“, über ״Augen• (dickliche Jmleiiverfolguiigcn und über dar ״X. Kongroß“. — Die übrigen Versammlungen waren mit «lein l esen zionistischer Schriften und Diskussionen über zionistische '1 ages- und l'ropagamlafrageii ans• gefüllt. Wir haben eine Trauerfeier liir Her/fs Mutier lind eine für unser ausgezeichnetes Mitglied Fräulein Olga Koscnbtmd veranstaltet, bei welchen Oelbäuinc auf den Namen der Verstorbenen gesammelt wunlcn ־־־ In Schwicntochlowitz. und Bismarck• II ü 11 e veranstalte(«:» wir Propngamlavcrsnmmlimpeii III welchen Frau l;. La chm an u über ״Zionistische rraiieiinrheit" sprach, in jedem der Orte traten 16,Mitgbeiler der Küiiigsltüttcr Zionistischen F'raucugrupnc bei. Zwei zionistische Feste waren unsere größeren Veranstaltungen. Beide Feste, die immer aus einem ernsten teil mit zionistischem Vortrag, jüdischen Deklamationeii umi Gesäugen und einem heiteren Teil bestanden, waren v«m über 200 Personen besucht und cs traten nach jeden! Fest 15—20 neue Mitglieder der 1912 Wochcnkalender 5672 תרע״ב Januar שבט Sch’bat Freitag 26 ז 7 Sonnabend שבת 27 ח 8 110, בא Niehl ft,II Jlmiijah 46, IS״M הדבר אשר דבר ה׳ Sonntag 28 ס 9 Montag 29 י 10 Dienstag 30 יא 11 Mittwoch 31 Februar יב 12 Donnerstg. 1 •ג 13 Freitag 2 יד 14 Sonnabend שבת 3 גו 15 U'»< h4Url! ש׳ שירה" בשלח Chumi-chali aiiar חמשה עשר Narhl ו»,יז Kichler ■r.4-5,« ודבורה אשה נביאה Erauengriippe bei. Auch für den ״Verein Jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina“ haben wir gearbeitet und ihm eine Anzahl Mitgliciler gewonnen. Besonders }׳roßen Wert legten wir natürlich auf die Erziehung der Jugend. Unsere Kindcrnachiiiittage fin• den regelmäßig zweimal in der Woche statt und sind von 30—10 anilcrn Kindern jedesmal besucht. Dort lernen die Kinder von vornherein sieh als bewußte, aufrechte Juden fühlen und ihr Judentum lieben. Sie lernen die juiigjüdisehe Literatur kennen und die liebräischc Sprache schätzen und ehren. Die Kinder spielen und turnen viel t.nd werden in strengster Ord• ming und Disziplin gehalten, bei «ler sie sich aber sehr wohl fühlen. Wir veranstalteten für die Kinder eine Chanukafcier. ein großes Purimfest und im Sommer einen Ausflug. Für gesammelte Materialien von den Kindern erhielten w ir 50 M. für «len National• fomls. Das Vcrcinsjahr begannen wir mit 54 Mitglie- «lern und schließen es mit 120 Mitgliedern ab. Wir haben in diesem Jahr 50 neue Büchsen aufgestcilt und 150 M. Schekel ahgesandt. Nachdem der Jahres• bericht verlesen war, hielt die Vorsitzende, Frau E. La chm nun, ein Referat über die augenblicklichen Ereignisse in «ler Bewegung und anschließend daran wurde über Propagamlafragen und Winterarbeit dis• kutiert. Beschlossen wurden, Propagamlavcrsamm• lungeii alle vier Wochen in Königshülte und auch in «len umliegenden Ortschaften, die auch Vertreterinnen entsandt hatten, zu veranstalten. Besonders großen Wert wurde auf die Büchsctipropagamla gelegt, des• gleichen auf die V c r b r e i 111 n g d e r R u n d s c I!1 a und die Werbung ״euer Mitglieder. Vier neue Mit• ßlicdcr wurden an diesem Abend an^emcldct. Mit großer Freude wurde «lie .Mitteilung begrüßt, daß die Fraucngrtippe jei/t Silz mul Stimme im Obcrschlcsi* sehen Gruppcnverbaml hat. Zum Schluß wurden Bc• daschc Gedichte und Melamedsche Novellen vorgelesen. Geschäftliches Unser Gg. Dr. Michael Ringel, Vizepräsident des gali/iüchen Zentralkomitees, hat in Lemberg, Wal«>wa• gasse H, seine Advokatnrskan/lei eröffnet. Jüdische Gemeinde, Berlin Gottesdienst: Freitag, «len 26. Januar, abends: in allen Syna• gogen •11׳י Uhr. P r e «11 g t: Synagoge L ii t z o w s t r a ß c: Rabb. Dr. I lodtfeid. Sonnabend, den 27. Januar, vormittags: in der Alten, Kaiser* und Rykcstr.-Synagogc 9 Uhr, in der Neuen, Limlcnstr. und Lut/owstr.-Synngoge: Frühgobcsdiaist S Uhr, Hauptgottesdienst 11) Uhr. P r c «I i g t e n: Alte Synagoge 10 Uhr: Rabb. Dr. Eschelbacher. Synagoge Rykcstraßc 10 Uhr: Rabb. Dr. Bergmann. Nette Synagöge 10׳י.• Uhr: Rabb. Dr. Rosenzweig. Syna• goge Linden א tr. IO1/! Uhr: Rabbiner Dr. Blmiienthal. A b e n «I g o 11 e s «I i 0 n s t: 5 Uhr 27 Min. G o 11 c s d i e n s t a n «I e 11 W o c 11 e n t a g c n: m o r g c n s: in d. Alten, Kaiscrstr.* 11. Rykcstr.-Synagogc 7 Uhr, in den anderen Synagogen 7«/» Uhr. — Abends: in allen Synagogen 4 </! Uhr. Zur gefl. Beachtung! Für die in unserem Inseratenteil enthaltenen Angaben übernehmen wir lediglich die prcßgesclzlidic Vcrant• vvorfung. Insbesondere ist uns chic Kontrolle der An• preisungen ritueller Waren auf ihre Zuverlässigkeit nicht möglich.