Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1911-12-15 · Heft 50 (15.12.1911) · page 11

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 50 (15.12.1911)
Date
1911-12-15
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2651273-2651711-2651761--08141-2665359
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Nr. 50 JUEDISCHL■ ii IJW DSC HAU Seite 509 Persönliches Am 19. Dezember feiert unser lieber Gesinnung*• genösse l)r. Ahron.El i a 8 b e rg in Königsberg i. Pr. seine Vermahlung mit Frl. Dora Wci Obrem, die tjleicl»fall« unserer Sache seit langem ergeben ist. Herrn Pr. El 1.18berg, den wir seit kurzem mit be• senilerer Freude zu unserem weiteren ziunistiscbeu Kollegenkreisc zählen dürfen, sowie seiner Braut unse* reu herzlichsten Glückwunsch I Unser* geschützter Gesinnungsgenosse und Mit•;11 )citcr, Herr Pr. Adolf Friede mann, ״Mitglied des Aktionskomitees und des Zentralkomitees der Z. V f. P., hat einen schweren Verlust erlitten. Am א mnnbend, den 2. Dezember ist seine Mutier nach l aigercm Leiden gestorben. Ihm und seinem Bruder, Herrn Pr. Walter Friedemann, sprechen w׳ir unsere icuige Teilnahme aus. Unter beispielloser Beteiligung aus allen Schichten der Hamburger jüdischen Bevölkerung und zahlreicher auswärtiger Freunde wurde am 11. Dezember Pr. und. Baruch Lcvy zu Grabe getragen. Per Verstorbene, dessen sich die Gesinnungsgenossen noch vom Hamburger IX. Zionisten-Kongreß her erinnern weiden, welchen er als Vorsitzender des Deutsch- Israelitischen Synagogeii-Vcrbandes begrüßte, nahm als Verwaltungsmitgiied zahlreicher Wohltätigkeit*• •nstitutc und milder Stiftungen sowie der Talmud- Hiora-Schuic eine ganz, hervorragende Stellung im jüdischen Leben Hamburgs ein, das in ihm eine seiner beliebtesten und markantesten Persönlichkeiten verliert. Pas Aktions-Komitee war bei der Becrdigung durch Pr. Georg H a I p c r n vertreten. PALAeSTINA-RUNDSCHAU Die Verwaltung der Chalukah veröffentlicht den Jahresausweis über die Spenden aus Holland und Deutschland für bedürftige Juden in Palästina. Es geht daraus hervor, dal) im vergangenen Jahre U5 001I Frs. verteilt wurden, davon wurden 28000 Frs. der deutsch-holländischen Gemeinde in Jerusalem zugewendet, 5000 Frs. erhielten die Scphardim und Aschkcuasim in Safed und Tiherias, 6500 Frs. Talmiutistcn zur Fortsetzung ihrer Studien. Zu Erziehungszweckcn wurden kaum 9001) Frs. nusge- Worten, im Interesse der Gesundheitspflege und zur Unterstützung einzelner, besonders bedürftiger Fa- Indien wurden •1200 Frs. verwendet. l.loyil machen Alexandrien in hat. Man kann vielmehr von dcul:-< licn Städten am Ausgang des Sabbats al)1vi.a־u und schon Freitag morgens in Jaffa ciiitrcffcn. Pie Hihlampfci des üsterr*. jetzt die Reise von Triest nach drei Tagen. ¥ Wie mau uns aus Jerusalem berielitel, bat der Streit für und wider den neuen üroßrnhhiucr Ausdehuuugcti angenommen, die ihn als durchaus der Beachtung wert erscheinen lassen. Pie gesamte jüdische Bevölkerung bezeugt ihre Uiiziifrie’deulieit über die Eruciimmg des Rabbi Franko, die von den 2 oder 3 Notahein durehgesei/t wurde, die in der heiligen Stadt Regen oder schön Wetter machen. ♦ cituiig des hebräischen Gymin Jaffa hat Herrn l)r. J. /. inperno- Referat über den ״Zionismus“ hielt. Per glänzende Vojirag und die darauf folgende;יe 11 r rege Dehatte trug zur Aufklärung der zahlreich erschienenen Nichtz.onislen bei. Infolge dieses Vortrages meldeten sieb Verschiedene Herren als Milglied unserer und es wurde euu Anzahl N.-I'.-Iluilisen Aulkkirciidc Schriften über den Zionismus zum Teil gratis verteilt. Der Verlauf des war ein in allen Teilen erfreulicher. Zur Ausbeutung der im O s t j 0 r d a n lande lagernden Bodenschätze hat sich vor einiger Zeit eine Gesellschaft gebildet, die aus einer syrischen und einer englischen Gruppe bestellt. Die svrische Gruppe, mit einer deutschen Firma an der Spitze, batte die Konzession zur Ausbeutung der Petroleum- und Pliosphatlager des Ostjordan• laniles erhalten und suchte schon im vergangenen Jahre europäisches Kapital, itixbesomlcrs deutsches, an dem Unternehmen zu interessieren. Pie Anfrage bei deutschen Häusern blieb aber ohne Erfolg. Nun* mehr ist es den Inhabern der Konzession gelungen, englische Kapitalisten zu gewinnen. Vor etwa einem Monat war der Direktor der englischen Gruppe mit mehreren Ingenieuren in H a i f a. Pie Urteile dieser Herren über die Aussicht und Rentabilität des Unter• nehniens lauteten sehr günstig, ebenso die Unter• suclumg der mitgenommenen ücsteinproben. Noch in diesem Winter Wird vielleicht mit der Ausbeutung der Lager begonnen werden. Das in Frage kom• inende Terrain liegt im Ostjordanlandc südlich von Dcraa (wo die Verzweigung der Hedschaslinie nach Damaskus und Medina beginnt) bis in die Breiten des Toten Meeres. Da bei der Gewinnung von Phos- Rhat viele für die Landwirtschaft gut verwendbare ebenproduktc abfallcn, so werden unsere Kolonisten hoffentlich bald einen guten, billigen Kunstdünger aus Palästina selbst beziehen können. * Der Zweigverein des ״Roten Halbmondes“ (tür• kisctie Selnvcsterorganisation des Roten Kreuzes) in Jerusalem erhielt dieser Tage von dem Direktor der Anglo-Palestine Company in Jaffa, Herrn S. P. Lcvontin, 10l)ö Frs. als Beitrag der genannten Bank für die verwundeten türkischen Krieger ,in Tripolis. — Die in Jerusalem für die verwundeten türkischen Soldaten gesammelten Spendenbeträge belaufen sich bisher au» ca. 80Ü türkische Pfund. In den letzten Tagen haben einige Komiteemitglieder des ״Roten Halbmondes“ eine Rundreise nach den benachbarten Ortschaften unternommen, um dort Spenden zu sammeln. Palästina. Ein von gesetzestreuen Palästina* freunden längst gehegter Wunsch ist jetzt in Erfüllung gegangen. Die Syriendainpfer des österr. Lloyd von Jaffa nach Triest werden nicht mehr am Sabbat, sondern am Mittwoch von Jaffa abgelien. Diese Panmfcr haben Freitag in Alexandrien direkten Anschluß nach Triest. Nach dem bisherigen Fahrplan fuhren die EiUlampfer sowohl in Jaffa als auch in Alexandrien am Sabbat ab. Von Triest gehen die Eildampler nach Alexan• drien Sonntag nachmittags ab, Durch den Ansehhib an die Syriendampfer in Alexandrien erfolgt die An• kunft in Jaffa schon Freitag morgens, so dalf man aut der Herreise am Sabbat gar nicht zu reisen Die I u a s i 11 in s in Ja witsch aus Rußland als Lehrer für Talmud und alihebräisthe Literatur, ferner I ran N. Mal ul als Lehrerin der arabischen Sprache für die unteren Klassen der Anstalt engagiert. ♦ Das hebräische Gymnasium in Jerusalem entwickelt sich in erfreulicher Weise. Die Anstalt he* stellt ans einem drciklassigcn Vorkursus und sechs Gymnusiulklnsscti. Das Odessaer Komitee bat in seiner letzten Sitzung dem Jerusalemer Gymnasium eine vorläufige Jahressubvcution von 1000 Frs. be• willigt. ין Die llaiikommission für eine 0 e 111 e i 11 d c s y n a goge in Haifa sendet uns folgenden Aufruf! Haifa, das Tor von Galiläa, mit einer Judeiischaft von 30IJD Seelen, ,hat infolge seiner raschen Ent• Wicklung noch keine der öffentlichen Institutionen, die ältere Gemeinden sich allmählich schaffen. Vor allem fehlt eine allgemeine öffentliche Synagoge. Pie Gemeinde ist gezwungen, hier und da )11 gemieteten, meist sehr schlechten Räumen den Gottesdienst ab• z.uhalten, wodurch die Gemeinde in kleine Gruppen zirsplitlerl wird. — Pa diese Zustände im religiösen und nationalen Sinne unhaltbar geworden sind, soll jetzt energisch an der Schaffung eines würdigen Gotteshauses gearbeitet werden. ״־ Pie Haifner Genicindc gibt zu diesem Zwecke, um die erforderliehen Mittel auf/.ubringen, Lose zu zwanzig Francs heraus. Von den Losen wird eines als Gewinn gezogen werden. Dem Gewinner wird eine Ehrung dadurch bereitet werden, dal) er als Stifter des Bauplatzes auf einer Tafel au der Misrachwnnd des *Icmpels verewigt wird. Pie Namen der Spender von wenigstens 50 Losen werden auf einer Marmor* tafel ausgezeichnet werden. Ein grober Teil dieser Lose wird von den Milgliedern der Gemeinde seihst übernommen. 'Ohne die tatkräftige Unterstützung aber der Juden auberhalb Palästinas kann ein solches Werk nicht zustande kommen. ־-• Wir bähen die feste Zuversicht, dal) sieh viele gern an einer Palästinaarheit beteiligen werden, die zur Repräsentation des Judentums in dieser zukunftsreichen Stadt in hervorragen* dem Malle beitragen wird. Per Apell trägt die Unter- Schriften von N. Kaisermann, Dir. d. Anglo- Pal. Co. Haifa; Pr. E. Auerbach, Arzt; S. F r 1 e d in a1111;S, Ba 11 d er ly; Joseph Li p s ch ft z. Adresse für Geldsendungen: The Anglo* Pa* est ine Co, Ltd. Haifa für ,.Synagoge“. Adresse für Briefe: Joseph Lipschitz, Haifa. m «*/״ . ר׳יי/ n ( i0J üu Gruppe, verteilt. wurden Abends Mitteilungen der Zionistischen Vereinigung für Deutschland In einer größeren Stadt Oberschlesicns ist eine gufe N i e d e r I a s s u 11 g s in ü g I i c 11 k c i I für einen Arzt vorhanden, der auch Aussicht auf ein Krankenkassenfixum von 101)0 M. hat. Interessenten wollen sich gefl. möglichst umgehend bei der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, W. 15, Sächsische Str. 8, melden. Kongreßprotokoll und Merkblatt Das Actions-Comitc teilt uns mit, daß das Protokoll des X. Kongresses sich im Druck befindet und zu Chamikah erscheinen wird. Pie Ausstattung wird diesmal eine etwas bessere sein als in früheren Jahren, da man nur holzfreies Papier verwendet hat, Der Preis des neuen Protokolls beträgt für die gewöhnliche Ausgabe 1,50 M;, außerdem wird eine bessere Ausgäbe zum [,reise von 2,50 M. veranstaltet. Gebundene Exemplare kosten 2,25 M. bzw, 3,50 M. Ortsgruppen erhalten bei größeren Bestellungen entsprechende Vergimstigungen. Auch das Zionistische Merkblatt wird zu Chamikah erscheinen. Herr Hugo Schachtel hat die dritte Auflage mit der ihm eigenen Sorgfalt und Gemütlichkeit vollständig unvgcavbütct.* Per Umfang ist wesentlich erweitert worden, was auch den er* höhten Preis von 23 Pfennig rechtfertigt. Auch dieses Werkelten kann von Ortsgruppen bei größeren• Be- Stellungen zu günstigen Bedingungen bezogen werden. Beide Werke werden vom A. C. Iieraiisgegcben, den Vertrieb besorgt der Jüdische Verlag, an den alle Bestellungen zu richten sind. 9 Vom zionistischen Merkbuch werden G c - schenk* und P rop aga 11 d a pa k ct c h c n hergestellt, welche fünf Exemplare des Merkbuches enthalten und für I M. abgegeben werden. Wir glauben, Ortsgruppen wie Private auf dieses wirksame Agi* tationsmittel aufmerksam machen zu müssen. Bestellungen an den Jüdischen Verlag. ßU5 D6N ö£M6JHD€H Berlin. In der Volkskunst-Abteilung des Warenliauses A. Wertheim, Berlin, Leipziger Sir. I!2, wurde den 5. Dezember, eine Ausstellung Ägitationsrelsen!cs Parteisekretärs Rees a. Niedcrrhcln. Am 7, d. Mts. veranstaltete die hiesige Seliekelzahlcrgruppe eine Versammlung, in der der Parteisekretär Herr Gurt R 0 e c n b a u in ein . Dienstag, der Erzeugnisse der Kunstgcwerbescliulc ״Beznlcl" in Jerusalem eröffnet, die 1 2 Wochen dauern dürfte. Auf derselben werden Teppiche, Silbcrfiligrangegcnstände, Treibarbeiten in Silber und Messing, Damaskiisnietallaibeiten, Batikarbeilen in Metall und Holz, Elfenbeinschnitzereien, Gegenstände aus Olivenholz, Lithographien, Photographien usw. zur Aus- Steilung gelangen. Sämtliche ausgestellten Gegenstände repräsentieren kunstgewerbliche Erzeugnisse von tadelloser Ausführung in jeder Preislage und sind für alle möglichen Zwecke geeignet. Von dem Warcnhausc A. W e rth ei in wurde dem Bezalei zwar bereits ein größerer Auftrag erteilt, von dem Erfolge der Ausstellung wird es aber abh.itigen, ob eine dauernde Vcrkaufsnicderingc errichtet und genanntes Warenhaus dauernder Abnehmer der Be/aiel-Erzougnissc wird. Um dies zu erreichen, bitten wir alle Freunde der Schule, die Ausstellung zu besuchen und Einkäufe vorziiiiebmen. Frankfurt u. A\. An der letzten Sitzung des Tachkemoiii-Sclmlcomilä in Frankfurt a. M. nahmen auch Herr S. M e'i s c I, Mitglied des Jaf־• faer Lokalcomiles und Herr GI1. N. Kaltau aus Charkow teil. Aus den Berichten des Herrn Meisei wurde mit Befriedigung konstatiert, daß die Hebräische Mittelschule in Jaffa sich trotz der geringen Mittel, die dem Komitee zur Verfügung stehen, in fortschreitender Entwicklung helimkt. Es wurde beschlossen, weitere zwei europäisch-gebildete Lehr• kräfle aiiziistclien und, sobald die erforderlichen Mittel vorhanden sind, an die Errichtung eines eigenen Schulgebäudes zu scbre.te». I lerr Ch. N. K a 11 a n spei)• (!etc aus diesem Aulall für den in Angriff zu nehmen• den Schulhau 10 030 Frcs. Berlin. Die Jüdische A r b e 11 c r k o I 0 11 i e in Wei ßen see bestellt min ungefähr 10 Jahre und hat bis heute zirka 5001) armen jüdischen Männern, die bisher Almosen suchend das Land durchstreiften, Obdach, Nahrung, Arbeit und Gelegenheit zu Erspar• nissen ans Ueberverdienst gewährt. Zurzeit beträgt die Frequenz. 88 Mann. Wie es nicht anders sein kann, treffen die Schützlinge meistens in reduzierter Kleidung ein. Da im Laufe eines Jahres mehr als 700 Personen durch die Arhcilerkolonie hindurch* passieren, so besitzt diese nicht die Mittel, den An• Kommlingen passende Kleidung zu verschaffen. Es ergeht daher beim I lernimalien der kiihlcu Jahres• zeit an alle Wohltäter die herzliche und dringende Bitte, ge brau eilte Kleidungsstücke nach Weiliensee, Wörtltstr. 20, zu senilen oder durch eine Postkarte bzw. telephonischen Anruf: Amt Weißen* see 192 die Abholung zu Veranlassen. Berlin. Austritte aus dem Judentum’ in den Monaten Oktober und November 1911. Student Stefan Lorieson, Frankfurter Allee 6S. Rentier Wilhelm Gallaud, Sclümcherg, Martin Lutherstv. 51. -• Fräulein Regina Groß, Jablonskistr. 3'J. -- Ing.* Chemiker Pr. Paul •Schwarzkopf, Waschauer Str. 31. — Prakt. Arzt Pr. uied. Isidor llirschfeld, Petersburgerstr. 8). ־ Kaufmann Richard Friedl.imler, Schoneberg, Harbarossastr. II. -- Frau Hedwig Jciiseu, geh. Briim, Seliöneberg,• Luiscn-Platz. 7. — Fräulein Angela Valentine Roseufeld, Charlottcnburg,. Schlüters(!*. 56. — Musiker David Leih Lustig, Clur• lottenburg, Krummcstr. 51. - Kaufmann Rudolph Auerbach, Chnriottenburg, Küsfriner Sfr. 22. — Frl. Gertrud Holz, CharUittenhurg, l.cihni/str. 62׳. — Kaufmann Siegimmd Lederer, Schöneberg, Wielandstr. 31. Dolmetscherin Fräulein Janko Vincze, Seltöneberger Ufer U. •׳•• Frau Berfa Lichert, geh. Behrens, Fasanensfraße •18. — Dozent an der todmischen Hochschule» Professor Pr. Fritz. Ullmann, Ghnrlotlenlnirg, Schiller* straßc 1516־. AVUnclicn. Der Hofbericht meldet: Sc. K. Hoheit der Pr i n/.* R ege nt fuhr vom Schloß Aschaffen, bürg aus mit den Prinzen Ludwig und l.e״|K>ld zur Jagd nach Bischbrunn im Spessart. Zur Tafel Waren nachmittags im Schloß zu Aschaffenburg geladen: der Guardian des Kapu/.iuerklosters Pater Benignus, der Gutsbesitzer in iiesscnbach Rittmeister Freiherr t

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.