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Jüdische Rundschau · 1911-12-01 · Heft 48 (1.12.1911) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 48 (1.12.1911)
Date
1911-12-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 570 JUED1SCHE RUNDSCHAU Nr. 48 furchthnrcn Einrichtungen, die sich auf Kanonen und Bajonette stützen; und die Lehre dessen, der das Qchibdc der Armut und Lossagung tat, wird in den prunkvollen Schulen gelehrt, die erbaut wurden, um die Einfalt schwankender Menschenlieben zu blenden/' ziomsTiscHe ßeweüuriG IV. Gruppenverbandstag Poscn-Wcstpreußen Zu dein auf den 12. November einherufenen Distriktstag war diesmal der grolle Sternsehe Saal gewählt worden, der von den Damen der National• jüdischen Praucnvvruiiiiguug stimmungs\o.l dekoriert war. Aus i I o 1t e 11 s a 1z a , S e 116111 a 11 k e, Kos eil min, Pieschen, übersitzko, Wrc* sehen, Sanitcr, Wronkc, Sch wersenz, S t r a I k o w o, Uslrowo, Kraschwitz, Schroda, Wollstein, Ra witsch, Kroto• schm, Jarotschm, Borek und Mur. Uo s- I i n fanden sich ücsiiinmigsgenossen ein, dazu zahl*! reiche Angehörige der Poscncr Ortsgruppe. Beson• dtrs die Nadiiuittagsverhandiungen fanden in Degen• wart einer stattlichen Korona statt. Sehiifdiche mul telegraphische Begrünungen lagen vor von der Nalio• naijmhschen Pratienveiciniguiig und von zahlreichen üesmiiungsgenossen ans allen Teilen des Distrikts. Besonders herzliche Aufnahme fand cm Begriilhmgs• schreiben des i lerrn David W o l f f s o h n, der zur Teilnahme an der Tagung cingeladen war. Die Verhandlungen wurden um ll1,!׳ Uhr von Herrn Dr. Jeremias eröffnet. Im Hinblick aul die inhaltsreiche Tagesordnung hatte er ersucht, von den sonst üblichen Hegrüliungsansprachen Abstand zu nehmen. Nur I lerr Rechtsanwalt Ü r 11 ״ e m a 1111 - Bcrim überbrachte die ürülle des gesehäitsführeiulcn Ausschusses des deutschen Ccntraicomitcs und teilte bei der Gelegenheit mit, dali auch der nächste Dclegiertcnlag in'Posen statif.mleu werde. D.e Nachricht wurde mit lebhaftem Beifall aufgeitouuncn, I licruut ergriff Herr Blume ufcld das Wort, um namens des Zcntralbiireaus der Uesamtorganisation, welche dem Poscncr Distrikt slcts besonderes Interesse entgegcn}»ebraci1t habe, der Tagung den besten Erfolg zu wünschen. Alsdann crstattc»e Herr Dr. J c r e ־ m i a s den Tätigkeitsbericht. Als vor 6—7 Jahren die Arbeit im Distrikt organisiert wurde, waren 7 Orts- bzw. Seliekel/altlcrgnipjieii vorhanden, und die Zahl der gesamten Sehekoliiu betrug DU. Heule vertilgt der Distrikt über I I üris* gruppen, in denen ständige Arbeit geleistet werde, lerner über 7 lose organisiere Sdieketzalilergrujipen und zählt au weiteren 20 Plätzen einzelne üesiunuugsgenossen; die Gesamtzahl der Schekel hat 700 über• schritten. Aber nicht überall, im Bezirk mache die Organisation Portschritte; es gebe auch Gruppen, zum Teil unsere ältesten, die nicht mehr in gewohnter mul erwünschter Weise arbeiteten. Der Rückgang der Seclenzalil in den kleinen jüdischen Gemeinden nage auch an den Ortsgruppen. Niemals aber dürfe die Organisation an Platzen, wo sie einmal geblüht, ganz verkümmern; das sei in jedem Palle Schuld der Leiter. Von den jüngsten Ortsgruppen entwickle sieb be• sonders H o 11 e 11 s a I 7. a erfreulich, auch in ü 11 e s e 11 sei vieles besser geworden. Die letzten Gründungen: Mi los low und Ja rot sch in seien vielver• sprechend. Obers itzko beginne unter Leitung des schon anderwärts bewährten Heim ln! her wieder zu arbeiten, auch Ra witsch sei durch die Be• miihimgeii des Herrn Louis Gut man 11 wieder in Reorganisation. Samt er, Wronkc und Kosch• min arbeiten in gewohnter, befriedigender Weise, wobet die N a t i o n a I f o n d s a r b e 1 ■ in Wronkc mustergültig geleitet werde, in den beiden andern Gruppen aber zu wünschen übrig lasse. In diesem Punkte haben auch manche Seltekel/nhlergiuppcn Er• freuliehes geleistet, selbst verstreute üesmiumgs• genossen (Pieschen, Zerkow) zum Teil sehr erfolgreich gearbeitet. Diese Art von Tätigkeit lasse sich bei gutem Willen auch unter ungünstigen üuliereii Vor• hältmsscu überall entfalten. Die nächste Aufgabe des Distriklsbiireaus werde es sein, der organisierten Nationalfondsarbcit im ganzen Distrikt, die teilweise bisher in der llaml Hand von Prl. Landsberger lag, sein Augen• merk zuzuwenden. Perncr müssen die belukclzahler• gruppen möglichst zu Ortsgruppen ausgebaut werden. Die von Posen aus schwer erreichbaren wcstprcuBi• sehen Gruppen sollten unter Leitung des gut organi* sierlen Dt.-Eylau zu einem eigenen Bezirk zu• saiumciigesehlo.sseii werden. Das Distriktsbureau stand mit allen Veitrauensmännern in ständigem Kon• takt. Der Umfang der Korrespondenz, die da• bei zu bewältigen war, erhellt aus der Summe von 7UÜ Ausgängen (ohne Drucksachen! in den letzten zwei Jahren. Mit den Gruppen verknüpften uns überdies die persönlichen Beziehungen, die sielt aus den vom Distriktsbureau mit eigenen rednerischen Kräften ver• anstaUeteu Versa in in l u n g c 11 — im letzten Winter allein 18 an der Zahl — ergaben. Den Löwenanteil dieser Rcisctätigkcit trugen die Herren Kareski und Dr. Kol len sc her; im übrigen beteiligten sich daran die Herren Lehrer Auerbach und üutmaim, Mamlok, Dr. Jeremias und Prl. Landsberger. Aul Veranlassung des Distriktsbureaus sprachen lerner die Herren Kantor Blitz und Ref. Dr. Uacr in mehreren Ortsgruppen. Ueberaus förderlich waren die wieder• holten Turnecn des Herrn Blumcnfcld. Der Distrikt sicht auch der Tätigkeit des neuen Parteisekretärs erwartungsvoll entgegen. In der Diskussion zu diesem Bericht wiesen zu• nächst die Herren B och 11 er und Dr. Ascher- Schon la 11 ke die Vorwürfe gegen ihre Gruppe zu• rück, im letzten Jahre sei dort vieles besser geworden. Prl. L a 11 d s b e rg u r 1* os e 11 mul Kantor Gol d*Sa mtcr empfehlen mehr I leian/ichung von I rauen mul Mädchen zur Arbeit, speziell für den Nationalfomls. Kantor W o k o \v s k 1 W o 11 s te i n und 1111 h c r •Ob c r s 11 z k o berichteten in längeren Ausführungen über ihre Erfahrungen in der zionisti• sehen Arbeit, wobei insbesondere der erstere inlcr• cssniilo Bilder der Assimilation in kleinen Gemein• den entrollte. Die Gg. Krause, Mamlok, besser und Brand-Posen geben Anregungen für die Porm der Propagandatätigkeit, Seheick •i'oseit beschwert sich über /.urüeksetzmig im Distriktsbureau, wird aber vom Vuisitzenden und von Dr. Kollenseher widerlegt. Herr B I u m e 11 1' e Id II e r 1111 knüpfte daun in längeren Ausführungen an die in der D.skunsion vorgebrachten Wünsche und Anregungen seine Ratschläge für Taktik und Art der Propaganda und Ausgestaltung des zionistische» Lebens überhaupt. Seine eindring• liehen Darlegungen machten, wie immer, starken | Eindruck. Alsdann wurde zur Wahl der neuen Di st rikts• lei tun g geschritten. Da Herr l)r. Jeremias erklärt hatte, das Amt tles Vorsitzenden nicht mehr über• nehmen zu können, wurden vo.1 verschiedenen Seiten Personal Vorschläge gemacht; schliclflich wurden ins Bureau gewählt; Herr Georg Kareski als Vor• sii/emlcr, ferner Dr. Jeremias, Dr. Köllen• scher, Lehrer A 11 e r b a c 11 und U u t nt a 1t n, Moritz Krause mul Prl. Landsberger. Nach Schluß der Vormitiagsvcrhandluiigeii, um Uhr, vereinigte ein gemeinsames P es t mahl die auswärtigen Gitste mit Mitgliedern der Poscncr Orts• gruppe, Au der Tafel richtete Herr Kurl Blumen• leid an den aus dem Distriklsvors.tz scheidenden Dr. Jeremias im Namen des Zcntralbiireaus und für seine eigene Person herzliche Worte des Dankes mul der Anerkennung. I lerr Moritz L e w 111 toastete in gewohnter, launiger Weise auf die Vertreter der Zeit• trale, des I )istrikts und der Ortsgruppe. Dr. J e r e m i a s weihte sein Glas der mit aller Differenzierung wohlverträglichen Einigkeit im Zionismus• Die gegen 4 Uhr wieder angenommenen Ver• liandlimgen brachten zunächst ein Referat des Herrn Pabrikbcsitzers W o 11 h c i 111 - Posen über: ״Zionismus und jüdische YVandcrungsproblcmc“. Der Referent gab, durch viel statistisches Material mitcrsiut/t, ein anschauliches llikl der Emigration, die wir überdies an der Durchgangsstation Posen dcutiidier als anderswo vor Augen haben. Er legte die Haltung der zionistischen Bewegung zu dieser Präge klar mul redete der Errichtung von zionistischen AusMinttsbiiicaiis das Wort. So werde am besten der von unseren Gegnern, beabsichligleii Zeistieimug entgegengewirkt und für eine Konzentration der Emigratioii gearbeitet. Hospize für jüdische Durchwan• derer, wie ein solches in Posen eben im Werden sei, wären ebenfalls von zionistischer Sehe zu unter• stützen, wie überhaupt alle Bestrebungen gefördert werden müßten, die Gelegenheit zur Betätigung der jiid.scheu Geiueinbiirgsclialt au den wandernden Brüdern bieten. In der Diskussion zu diesem Referat sprachen sich die Herren Dr. Jeremias und Grone m an n dafür aus, dall die Organisation der Emigrationsfrage in ihrem ganzen Umfange• mehr Aufiiierksamkeit als bisher zuwende, während Herr II111111 c 11 f c Id aus prinzipiellen und taktischen Grün• den die Beschränkung aul Studien der Orieiilemigra• tioil CJI1pf.ll>!. Sodann referierte Herr Kareski über ״Der Zionismus nach dem X. Kongreß". Redner besprach die Bedeutung der Erklärungen des Kongresses über unser Verhalten zur Türkei und die Wiiknng dieser Erklärungen auf die öffentliche Mci• uuiig, dabei gleichzeitig auch die durch den Tripolis* konliikt geschaffene biluatiun streifend. Besonders eingehend behandelte er die Stellung zum Kultur• proli'.ein und die Differenzen mit dem Misraclu, die a jetzt zu einer so erfreulichen Verständigung geführt lütten, Sowohl in dieser Präge, wie in bezug auf die Leitung der Bewegung habe sich die Stärke des Einlieitsgcilankciis im Zionismus glänzend clokumen• tiert. An den Gesinnungsgenossen im Distrikt liege es nun, auch unter der neuen Leitung mit dein alten Eifer für die Stärkung unserer Bewegung zu arbeiten, ln der Diskussion sprach \\w Herr Parteisekretär B I u in c 11 f cid , der in eingehenden Darlegungen das Arhcitsprograuim der neuen Leitung entwickelte, dessen Schwerpunkt auf eine besonders starke Propagandatätigkeit gerichtet sei. Auch seine Ausführungen wurden mit lehlialleiu Beifall aiifgenommeii. Nach einigen ge• schädlichen Mitteilungen brachte Herr Kareski die Vorgänge im üeineindebund zur Sprache und forderte die Gesinnungsgenossen auf, an ihrem Plalzc für Abwehr der Ausschußpliine zu sorgen. Die Gcsiu• nungsgciiosseii G Iock-Koseluniu, Wolkowski• Wöllstein, Auerbach, Roth holz und Lew in- Posen gaben verschiedene Anregungen für die Distriktsarbeit, worauf Herr Kareski unter stürini• schein Beifall der Versammlung Herrn Dr. Jeremias dankte für die unermüdliche, von reinstem Idealismus getragene Arbeit, die er dem Distrikt gewidmet habe. Nach kurzer Pause fand die Tagung ihren Abschluß durch eine öffentliche Versammlung, in der Herr Rechtsanwalt Groncinann vor überfülltem Saale über ״Der Zionismus und die religiösen Pa rtc i e n״ sprach, In geistvoller Weise behandelte Redner die verschiedene» religiösen Strömungen in ihrer Stellung zum Nationalismus und gab eine wir• ktiugsvolle Widerlegung der bekannten (ioldmann• sehen Schrift. Seine Ausführungen fanden langan• haltenden Beifall und brachten der Poscncr Urisgruppe 8 Neuaufnahmen. Der Verlauf der Tagung war ein lioelierfreiiliclier und dürfte allen Tcilu.Innern neue Arbeirtfrcudigkeit emgeflöllt haben. VI. Ober schlesischer Zionistentag (Vorläufiger Bericht.) Die am 26. November in Be ul bei! rtattgehm• ilene Tagung versammelte über Iütl Gesinnuugsge• »ossen aus allen Orten des Be/irks. Der Vorsitzende des Grnppeiiverbaiides, Gg. Arnold W i e n e r Katto. witz, erinnerte in seiner Begriillimgsausprache au den 1. Zioiiistentag, der vor etwa <1 Jahren gleichfalls in Bcuihcn stalliaml, und wies mit Genugtuung auf die Entwicklung hin, die die Bewegung seither in über• Schlesien genommen hat. Der Bericht der Leitung, den der Sekretär Gg. R.־A. Dr. W e i II m n 1111 erstattete, konstatiert die erfreulichen Portscliritte der Organi• sation während des letzten Kongreiljahres mul betont, dall die Bewegung auch in den gröberen Uemeln.lcn Oberschlesicns an Eiuflull rapide Zunahme und sich zu einem ausschlaggebenden Paktor entwickle. Der Bericht fand lebhaften Beifall. Im Ansehluh referierten die Vertreter der Ortsgruppen über die von deuselhui im Berichtsjahre geleistete Arbeit. In der IXbaltc wurde» Agitatimismethodeii und lokale Ereignisse ei• örtert. Int zweiten Teil sprach Gg• l>r. Klee, der bei seinem Eintreten stürmisch akklamiert wurde, »her ״Die allgemeine Lage der Bewegung״. Uebcr die lioeliinteressauteii Ausführungen wird in nächster Nummer eingehend berichtet werden. Nach einer kurzen Debatte schloll der Vorsitzende die Tagung. Am Abend fand im Kaiserhof eine Mnsscnvcrsamm• hing statt, der der Vorsitzende der Beutliencr Orts• gruppe, Cig, Dr. Do h r zy i 11 s k i, präsidierte. Ueher (100 Personen aus allen Kreisen füllten Saal mul Galt•• rien des prächtigen Lokals und schufen das impo• samtc Bid einer der größten Versammlung die Beiitlien seit Jahren sah. Dr. Klee sprach über den ״Prozell Metternich und die deutschen Juden‘‘ von lebhaften Ziistiiiiuiiiiigsimmlgebtingen wiederholt tinlerbroclien inhaltlich und formell geradezu musterhaft. Das sichtlich bewegte Auditorium dankte durch tosenden Beifall. Der moralische Eindruck war außerordentlich, zahlreiche Beitrittserklärungen zur Beulhener Orts• gruppe erfolgten. Agitationsrciscn des Parteisekretärs Halbcrstadt. Am Donnerstag, den 16. d. M., sprach in einer gutbcsuchtcn Versammlung der Sehckcl/ahler der neue Parteisekretär der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Herr Kurt Rosen• b a 11 in, über das Thema ״Was ist politischer Zm• nisiniis?“ In ungefähr einstündigen Ausführungen verbreitete sieh der Redner über die Lage der Bcwe• gung nach dem Kongreß und über unsere jetzigen Arbeitsmethoden. An das mit Beifall mifgenommene Referat schloll sieh eine Diskussion, in deren Verlauf verschiedene aktuelle Prägen der Bewegung be• sproehei« wurden. Auf den Namen des Redners wurde ein Oclbamn gestiftet. Zwickau. Am Montag, den 20. November, hielt Herr Parteisekretär Kurt Rosenbaum hier einen .Vortrag über den Zionismus in I) e u t s c h I a n d mul über den Baseler Kongreß. Es waren ca. 33 Persollen anwesend, die zum grüßten Teile den Ideen; des Zionismus bisher feriistamlen. I lerr Uaseiihaum verstand es, in dem cinstüiuligcii Vortrag die Hörer über die Entstellung und über die Ziele des Zionismiis gut zu uutcinclüeu und erntete mit seinen Ausfülmmgen een lebhaften Beifall der Versammlung• A11 den Vorlrag schloß sieh eine lebhafte Diskussion. Durch den Vortrag angeregt, besteht die Absicht, hie. eine zionistische Ortsgruppe zu gründen. Chemnitz.. Am 22. November sprach liier in einet von Mitgliedern und Gästen zahlreich besuchten Ver• Sammlung Herr Parteisekretär Rose 11 bau in über ״Den 10. Kongreß". Er wandte sich hnuptsächlieh den llauptheschlüsseu des Kongresses über die Organisation und die Emigration zu, besprach aber auch luidüUrUch eile PuläsUuaucbeit. Der beifällig aufgeiionimene Vortrag führte eine Aussprache herbei, in der besonders Herr Dipt.-lug. Winkelsbcrg und der Referent das Wort ergriffen. — Leipzig. 111 einer zahlreich besuchten Versäum!• hing unserer Ortsgruppe hielt Herr Parteisekretär Kurt Rosen ha u in einen eingehenden Vortrag über ״Die Ergebnisse des X. Kongresses." Die anschließende Diskussion beschäftigte sich hauptsächlich mit den Verhältnissen in der hiesigen Ortsgruppe. Herr Rosenbaum hatte mehrfach Gelegenheit, in die De• batte einzugreifen, und sein Appell, den er an die Zuhörer richtete,־ alle Kräfte anztnipannen, fand leb• hafte Zustimmung. Am nächsten Tage hatte Herr Rosenbaum mit den Mitgliedern des Vorstandes, wie einigen anderen Herren eine eingehende Besprechung. Seine Vorschläge für eine Reorganisation wurden samt• lieh angenommen und es ist die berechtigte Aussicht vorhanden, daß die Ortsgruppe bald energische Fort* schritte machen wird.

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