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Jüdische Rundschau · 1911-11-24 · Heft 47 (24.11.1911) · page 6

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 47 (24.11.1911)
Date
1911-11-24
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 558 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 47 Bayerischer Gruppenverbandstag Am 19. «I. M. tagte in Nürnberg der Gruppen• verband der bayerischen Zionisten. Vertielen waren sämtliche Ortsgruppen Bayerns. Aus München waren fünt Herren, aus Erlangen drei, aus Daiftbcrg zwei, aus Würzburg, Regensburg und Hüttenbach je ein Delegierter erschienen Noch herzlichen Begrüßungsworten seitens des Herrn Zahnarztes Singer, des Vorsitzenden der Nürnbcrg-Fürthcr Ortsgruppe, wurde Herr Rechtsauwalt Dr. S t ra u s-München zun» provisorischen Vorsitzenden der Tagung gewählt. Das erste Referat des Herrn Zahnarztes Singer behandelte die Hut- Wickelung der zionistischen Bewegung in Bayern; er wies darauf hin. dall die Ortsgruppen München und Nürnberg an Schekelzablern zugenouunen, hingegen die anderen Orlsgruppcn, insbesondere Würz, bürg, zurückgegangen seien. Hierauf hielt Herr R c i cli-München einen grollzügigen Vortrag über Agitation in Bayern. Er hetonte, daß die bisherige Arbeit nicht die genügenden Erfolge gezeigt habe; es müsse eine umfassende Propaganda entwickelt werden. i)er Referent besprach ausführlich die ein- /.einen Mittel der Agitation. Viel Erfolg verspreche er sieb von einer b a y e r i 8 e 11 c 11 z i o 11 i s t isei»eil Zeitung, die zugleich auch l.okalnaehrichten enthalte, tun «las Interesse der Leser zu wecken und sie so allmählich /.um Zionismus zu erzielten. Diese Zeitung mülllc gratis an sämtliche jüdische Familien in Bayern versandt werden.. Die Kosten könnten zum größten Teil «Jurcfi die Annoncen gedeckt werden. Berner müßten bi den größeren Städten Bayerns Vorträge von prominenten jüdischen Persönlichkciten gehalten werden, welche auch die Nichtzionisten, die sich bisher von ausgesprochen zionistischen Versammlungen prinzipiell fcrngelialten haben, besuchen würden. Wichtig sei auch die Er- Ziehung der Jugend durch Abhaltung von Kinderfesten und jüdische n M ü r c 11 c n v o r I e s u 11gen. Hand in Hand mit einer persönlichen Propaganda müsse ein intensiver Vertrieb von jiidi• sehen Büchern gehen. Von größter Bedeutung sei ferner die Agitation aut dein Lande durch einen Oyklus von jüdischen Vorträgen. Das Interesse für Palästina müßte durch B e z. a 1 e l - A u s s t e 11 u n g c n und den Vertrieb von P a I ä s t i n a - P r o d 11 k t e 11 geweckt werden. Sehr bedeutsam sei die Schaffung einer bayerischen jüdischen Kolonie in Palästina, um weitere Kreise für {spenden zu gewinnen. In der sich anschließenden, sehr regen Diskussion stellten sich die meisten Redner auf den Standpunkt der Referenten, wenngleich auch vielfach die Schwierigkeiten der praktischen Ausführung mancher Vorschläge hervorgehoben wurden. Die Anregungen des Referenten und der Diskussion wurden dem zu wählenden Grupncnvcrbandsvorstand als brauchbares Material für die Agitation überwiesen. Sodann sprach Herr Rechtsanwalt Dr. Straus ausführlich über ,,Zionismus und jüdische (K•- mcind epolitik in Bayern“. Die Zionisten müßten sich mit der jüdischen Oemcindepolitik heschiiftigcn, weil sie einerseits aut diese Weise Einfluß gewinnen und zionistisch wirken können, und weil andererseits auch allgemein jüdische Interessen hierbei in Frage kommen. Als einzelne wichtigste Postulatc müßten aufgestellt werden: 1. Ncugestaltung des (kmeimlewahlrechts nach den Grundsätzen der Verhältniswahl, da bei diesem Wahlsystem auch Minoritäten Berücksichtigung finden, sowie das unbeschränkte aktive und passive Wahlrecht sämtlicher in- und ausländischer GemciiidcmitgÜcder. sofern sie ein Jahr in der Gemeinde wohnen. 2. Reform des gemeindlichen Steuerwesens nach den Grundsätzen einer progressiven Einkommensteuer. 3. Oeffeutlichkeit der (jemeindesitztingen und regelmäßige Veröffentliehimg derselben. 4. Ausgestaltung der sozialeu Tätigkeit der Gemeinde. 5. Anerkennung des Rechtes aller Gemcindeinitglieder auf Befriedigung ihrer religiösen Bedürfnisse durch die Gesamt.( ie^ mcinde. Hierauf referierte Herr Rechtsanwalt Dr. Münz über das von ihm ausgearbeitete Statut des Gruppen- Verbandes. Nach diesem Statut wird der Sitz des Qriippenverbandes für je drei Jahre von dem Gruppenverbände gewählt. Die Vorstamlschaft setzt sich aus einem Ausschuß von fünt Personen zusammen, welche am Sitz, des Uriippenvcrbniulcs wohnen, so! wie aus je einem Vertrauensmann der übrigen Ortsgruppen und zionistischen Vereine, wobei tue Orts, gruppen über 100 Scliekclzahler zwei Vertrauensleute aufgesteltt werden. Auf Grund des angenommenen Statuts wurdi Nürnberg für die nächsten drei Jahre als Sitz de* Grnpnenvcrbands bestimmt. In den Vorstand wurde! gewählt: aus Nürnberg die Herren: Gocski II eine mann, Jakobv, Dr. Miinz, Singer cand. ined. Lewin (letztere für die zionistiselu ugendgrimpc Nürnberg); aus München die Herren <cich, I)r. E. Straus und Dr. Pcisakoxvit; letztere für die Jordania); für Regensburg Her! N nt zier; für Würzburg Herr Dr. Schl es in ge r; für Bamberg Herr J. Strauß; für Erlange! Herr Rpr. Stern. Zum Vorsitzenden des Gruppen verbandes wurde Herr Rechtsanwalt Dr. Münz er nannt. Es sei noch hervorgehoben, daß für die Zwecke der zionistischen Agitation von mehreren Herren ein Gesamtbetrag von über 1ÖDI) M. gezeichnet, mul daß zum ehrenden Andenken an die verstorbene üesin- ,'״״Ksscitpssin Sara Wechsler ein ansehnlicher Betrag für ihre fcintragiuig ins Goldene Buch nespendet wurde. “ .Die sehr anregende Sitzung wird zweifellos zur Hebung der zionistischen Bewegung in Bayern viel beitragen. AUS DCH eeMeiMDen Berlin. Das deutsche Bureau der Alliance Isradlitc Universelle versendet «las folgende, vom 10. No• vember 1011 datierte Cominun'ipie:!!Die heutige ku>.1• bilderte Sii/mig der Deutschen Goufereu/.-Geuteinschaff und des Berliner Loka'.-CouiiU's 11,ihm einen duichatis friedlichen Verlauf. Die Mitteilungen, die Herr Justizrat Dr. Blau über seine Verhandlungen in Paris gemacht hatte, erweckten die bestimmt■.* Ilulfnimg, «laß man schon in nächster Zejt zu einem Ausgleich mit den Pariser Mitgliedern des Central- Coniites kommen werde. Wenn auch in Deutschland die Abneigung gegen die Einführung der Kooptation, so wie sie vnrge.ehlngcu ist, 110111־ immer bestellt, so wird «Inch auch auf der anderen Seite u!chl ver* kamit, «laß der bisherige Waltlmodiis sehr erhebliche Un/uträgndikeiten mit sieh bracht׳.* und einer durch• grdfemien Aemlerimg unterzogen werden muH. Man hofft, auf dieser (irumllage sieli mit Paris einigen zu können und hat auch dieser Hoffnung in einem an «las Ccntral-Conntc gerichteten Brief Ausdruck gegeben. Berlin. Die von «lein Rcidistagsahgeordnetcn der Wirtschaftlichen Vereinigung (icriehtsrat Gräf- Weimar zu Anfang dieses Jahres im Reichstage gehaltviK* Hetzrede zur Schßchlfraße, «lie in kurzem wieder den Reichstag beschäftigen wird, ist auf ein• stimmigen Vorstantlsbeschluß vom Verband rheinisch• westfälischer Ticrschulzvercinc als Flugblatt verbreitet worden. Straßburg. Die Tagcsblätlcr wissen zu berichten, daß die Angelegenheit betreffs «les Nnchdicucns der jüdischen Einjährig-Freiwilligen, «lie wegen des Jom Kippur erst am 3. Oktober eingetreten siiul, im Sinne «ler Beschwerde des Konsistoriums erledigt sei. Das (ieiieraikommamlo hat angeordnet, daß die Ein* jälirigi'n nicht nach/utlienen haben, falls ihr Jahre׳«• Urlaub nicht über 14 Tage ai.smaelit. Wenn es sich hierbei um ein Entgegenkommen handeln sollte, jo ist zu bemerken, «laß dr.s Entgegenkommen doch auf halbem Wege aufgvhürt hat. Bekanntlich beträgt der Urlaub eines Einjährigen während seiner Dienst• zeit oftmals mehr als 14 Tage. Es ist also nicht einznsehen, weshalb gerade jene dienstfreien Tage, welche durch jüdisches Gesetz bedingt sind, nachgedient werden sollen. Wir meinen im («egenteil, daß «liese Zeit in keiner Weise als Urlaub nnzurcclinen sei, glauben daher auch nicht, daß diese Art der Erledigung ganz ״im Sinne «les Konsistoriums" liege. Beutlien. Wie aus Breslau gemeldet wird, ist hei der Staatsanwaltschaft >11 Beutlien eine Anzeige über den Konitz.er Gymnasiastenmord ciugegangcu. Die geschiedene Ehefrau eines Agenten in Sicniianowitz hat nun, wie aus Breslau berichtet wird, der Staats* anwaltschaft in Beutlien angezeigt, ihr Mann habe zeitweise die Tat in allen ihren angeblichen Einzel* beiten mit grauenerregender Deutlichkeit geschildert und sei alsdann immer in heftiges Schluchzen aus• gebrochen. Der (iatte war nach dem Konit/cr Mord nach Sieiniaumvitz gezogen und hatte dort eine Bäckerei eröffnet. Jetzt befaßt er sich mit Agentur* und Vermittlungsgeschäften. * Berlin. Am 25. November d. J., der ersten Wiede: kehr des Todestages des I lern! Dr. Hirsch 11 i I «I e s 11 c i 111 e r wird am Grabe des Verstorbenen au! dem Friedhöfe der Gemeinde Addas Jisroel in Weißensee, Falkcnberger Chaussee, mittags 12',’■> Uhr, von den Dozenten des Rabbiner-Seminars eine Gedenkfeier veranstaltet werden. Zur Erinnerung ist ein Gedenkbucli erschienen, das des Verstorbenen Lcbciisgang, sowie die Nachrufe. Trauerreden usw., die ihm gewidmet worden sind, enthält. Es soll zugunsten der f)r. Hirsch Uiidesheiiner-Stiftung ver* kauft werden und ist der Mindestpreis aut 3 M. Icstgesctzl; jeder höhere Betrag wird die Stiftung vergrößern helfen. Ahlem. Vor nciiuzelui Jahren begründete der Konsul Simon westlich von Ikiimovcr «lie israelitische E r z i e 11 u 11 g s a 11 s t a 11 A 111 e m , die im Laute «ler Jahre zu einem mächtigen Kultmimler* nehmen geworden ist. Sie umfaßt heute ein Terrain von öS Morgen und beherbergt etwa 100 Knaben und hl) Mädchen. Der jetzige Direktor der Anstalt. Silbe rherg, hat, um Zeugnis von «ler Art und der Arbeit seiner Anstalt abzulegen, eine kleine Aus- Stellung zusaiumengestellt, die für einige Tage in der Frankfmtiogc auch dein Frankfurter Publikum zugänglich gemacht wird. -- Die Schau macht im kleinen Rahmen einen vorzüglichen Eindruck. Man fühlt, in Ahlem ist Bienenfleiß, praktischer Sinn fürs Leben und seine Forderungen, Zucht und Ordnung zu Hause. Die Zöglinge lernen alles Erdenkliche: Gartenwirtschaft, Bicncn/in'lit, Huhelarheiten, Nähen, Schneidern, Stricken, Sticken, Schuhmacherei Bäckerei, aber auch Buchhaltung und den üblichen ScImllernstofL Photographien der Anstalt zeigen die großzügige, gesunde Hauait des Werks, die praktische, lichtmul luftrcichc Anlage der Inncnr.'iumc. Das Leben in der Anstalt ist — als unbedingtes Erfordernis der Ordnung natürlich auf die Minute geregelt. Im Sommer heißt’s morgen•« um fünf, im Winter um sclis Uhr: ״Raus aus «Jen Betten". l)״״״ wird gearbeitet und mit reichlich bemessenen Eß. pausen bis zum Abend dem Tagwerk obgelcgeu, Abends um 0 Uhr geht alles ״in die Klappe", Mau sieht: gefeiert wird nicht viel, vielmehr dein Grundsatz gchu'digt: ״Arbeit ist des Bürgers Zierde". Der Segen als «ler Mühe Preis bleibt nicht aus, wie die erfreuliche Schau zeigt. Biieseil. Die hiesige Svuagogengemeinde ver.111• st.illetc eine Ahscliiedsfcicr für Rabbiner Dr. E ppen• stein, «ler als PrivaUlo/cnt nach Berlin geht. Audi Vcrtri'ter von Nachbaigciiieiuden waren erschienen. Die Gemeinde in Gemeinschaft mit dem Beerdigiings und Krankeupf'egeverein machte «lein Scheidenden eine Stiidicr/iinmci׳• Einrichtung zum Geschenk, Worms. Am II. November übergab «lie poii tische Gemeinde der Stadt «ler israclil'seheii Gemeind•• denjenigen Teil des allgemeinen Friedhofes aul 111׳ I loelilieimer Hohe, «len sie zur ausschließlichen Be• niit/uug angelegt hat. Der alte Jiidcufiicdhof, «lei, wie einst der Prager, weltbekannt ist, schließt «hmii, nachdem er 100;> Jahre seiner Bestimmung gedieh! hat, für immer seine Pforten. Doch wird er nicht w!e «ler Prager, dem Verkehr der Neuzeit zum Opfer fallen, sondern als unantastbares Eigentum der Kultus• gemeinde und zudem unter Denkmalschutz späteren Geschlechtern in seiner jetzigen Beschaffenheit ei halten bleiben. Von Osten her grüßt ihn sein Alters• genösse, der unter Bischof Burkhard erbaute Dom mit ragenden Türmen, «lein benachbart der jetzt ver• sehwunilene Bischofshof lag, in dessen Schutz, die• jenigen, deren Staub er birgt, im finsteren Mittelalter vor «ler entfesselten, vom Glaiibeiisfauatisnuis angc• fachten wilden Monllust «ler Menge so oft, meist erfolglos, sieh flüchteten. Es ist ein Ort, «ler mit seinen unzähligen, in Form und Material sieh gleichenden und mit krausen altlicbräischen Inschriften bedeckten grauen, verwitterten Steinen und «lureh die Erinnertingen, «lie er wachruft, ergreifend aut den Besucher wirkt. Wenn urkundlich «las Jahr KOI als Jahr der Grundsteinlegung der berühmten im romanischen Stil erbauten Synagoge genannt wirtl, so darf angc■ nominell werden, daß die Gemeinde, für «lie sie be• stimmt war, schon damals «ler Größe dieses Gottes• Itaiises entsprechend zahlreich war und daß sie sowie die Mainzer schon um «lie Mitte «les 0. Jahrhunderts sich ansässig gemacht hatte. Ungefähr dasselbe Alter dürfte auch «ler Friedhof haben, dessen ältester bisher gefundener Grabstein die Jahreszahl 1077 trägt. An der östlichen Mauer stellt ein Grabslein, der dem Andenken «ler im ersten Kren/zng der Wut des Volkes an «ler Spitze «ler Gemeinde zum Opfer gefallenen zwölf Vorsteher gewidmet ist. Dicht beim Eingang links vom Wege fallen zwei Grabsteine in die Augen, deren Oberkante eine Menge kleiner Boden au (geraffter Kiesel trägt; es sind die des hc* riihmtcsten Gesetzeskundigen seiner Zeit, des Rabbi Meir vom R 111 ״ e 11 b u r g . der in der Gefangenschaft des Kaisers Rudolf zu Ensishcini starb, und desjenigen, der seine Asche gegen holte!. Lösegeld befreite mul in Worms bestattete, eines Frankfurter Juden. Siißkind W i in p f e 11. Gar-־manche Grüße im Geistes• leben des Judentums hat liier seine letzte Ruhestätte gefunden. Straßburg. Die drei Konsistorien für den israeli• tischen Kultus in Unter-Elsaß, Ober-Elsaß und Loth• ringen, die nach der neuen Verfassung zusammen einen Vertreter zur Ersten Kammer zu wählen haben, einigten sich unter Vorsitz «les Kousistorialpriisidcnten Gint/bmirger-Straßhurg mit 13 von 17 Stimmen ant «lie Wald des Oberrabbiners Ury in Straßburg. AUS HAIABURG-ALTOHP Für nachstehende Institutionen wurden vom 20. September 1010 bis zum 30. September 1911 in Hamburg folgende Beträge gesammelt: Jüdischer Nationalfonds: Kleine fbicnden.Mk. 215 6-1 G״ldc11c-Buch*Kiutrngungeu ״!:,497 ״ üelhäumc.. Büchseiileerungcn , . . , 1127,33 ״ Sammelbücher. 28,78 Selbstbe.sicuerung. 14,— Laudspeudc . .. 81;.— Parteifonds: Beiträge , ..Mk. 77Ö,- Spenden.. 28,35 ״ Organisationsfonds 11. Z. V. f. I).: Beiträge.Mk. 230,80 Spenden.. 158.30 ״ Gcnossenschaftsfüiuls: Total.Mk. 8740,87 Davon im Vorjahre ■ . 2174 ״,-- David u. raony Wolfsohn-l'onds , . . Palästina - PHatrzungs •Verein. Mikro-biologisches Institut.י Volksküche Jaffa. Nolloi lende in Jerusalem. Taehk«*moni־Schule (ausser Jahresbeiträge! (im Betrage von ca. Mk. 1600,—) . . Bezalel (ausser Jahresbeiträgen im Betrag! vou ca. Mk. 1700,-).h Mk■ »* 2004 - 803 «36 898 10 6200 21 6 6 8 24 230 87 60 15 00 80 100 - 110640•88 ו*

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