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Jüdische Rundschau · 1911-04-12 · Heft 15 (12.4.1911) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 15 (12.4.1911)
Date
1911-04-12
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr, 15 Seite 177 El .... ..* viiiwa jUUISCIR'11 S0I* V"i"'״|jö’i’1nH mir freudig begrüßen. Met/ ist die erste <1111( i» 1'cr minmclir ein solches begründet worden f , ,ן״,!׳ /war dank der Lothringer Loge und des Tlt (1 n I 11 « 'י l> ״' •' '* * |V 1 JUEDISCHE RUNDSCHAU Herrn Th. G 01 d 8 chm i d t. 111 den prächtigen Künnir» ‘!es früheren Wiener Cafes am KaiserAVillielm-Ring fand heule die feierliche Eröffnung statt, rwhienen waren u. ״. Generalleutnant Pelkniann leitete!111 .!וu1)1(>r>e nun ה. i.oeh, Trier, für die?i.ii•!•'׳*'• Generalleutnant Pelkniann richtete mar- Jjjm• Worte an die jüdischen Soldaten dacii mehr als 100 erschienen. AUS HAMBURG-ALTOMA Im Jüdischen Jugendbuiul, Hamburg, sjirach am Dienstag, den •1. April 1011, Herr Leopoi'il Landau vor einer zahlreichen Zuhörer• schalt über ״Die F ala s ehas". Her Redner gab /u Beginn seines Vortrags einen Uebciblick über die Falasch.vForschungcn von Abessinien-Reisenden Iridicrer Jahrhunderte, insbesondere des Professors Joseph Halevv, welcher im Jahre 1S(18 im Aufträge der Alliance Israelite Universelle Aliessinien bereiste mul der zivilisierten Welt die erste ausführliche Kenntnis der Fainschns, eines vor Jahrtausenden in der (iefolgscliaft des sagenhaften salomonischen Ahkümmiings Menilek I. aus Arabien nach Acthiopien cingcivamlcrtcn jüdischen Volksstammes, vermittelte. Pr>1 wieder in den Jahren 1005 und 1000 fühlten Profcssor f)r. Jacob Fnitlovieli für ein internationales Pro- Falasch.vKomitee, an dessen Spitze der Florcn/.er Oherraliliiuer Dr. Marguües stand, und der jetzige türkische Großrabbincr llaini Nahuiu für die Alliance israelite Universelle Fatascita-Expeditiouen aus, von denen besonders die sehr gewissenhaften Auf/eiehinnigen Faitlovichs dem Vortragenden reichhaltiges und 'interessantes Material an die Hand gaben. Der Redner folgte in seinem Referat der Reiseroute der Faitlovichschcn zweiten Expedition von 1000; er gab eine ausführliche Darstellung der Lebensweise der Palast־has, ihrer religiösen, den allgemein jüdischen sehr ähnlichen Gebräuchen, ihrer grollen niieikuiuiten Geschicklichkeit als Handwerker auf allen Ge- Wefeu und des auch von uichtjüdischcr Seite ausdrüeklicli hervorgehobeiicu unschätzbaren Wertes der Falaschas für die ahessinisclie Volkswirtschaft. Der Referent legte die Gefahren dar, welche durch ein Aufgehen dieses jüdischen Volksstammes im Christheben Ahessiiiicrluiu der ökonomischen Entwicklung des Landes drohen, und wies ferner aut den Verlust hin, den die Sache des Judentums in diesem Lande des dunklen Erdteils zu erleiden hülle, wenn nicht die von den Falaschas so schnliehst erbetene lInter- Stützung gegen die Arbeit der zahlreichen Juden- Missionen durch die!;rrichtimg von Ealaseha-Sehuleii und durch Beschaffung jüdisch-religiöser Literatur in einer ihnen verständlichen Sprache seitens der ettronäisehen Jmieiiheit baldigst gewährt werden würde. Nach einigen Ausführungen über die Frage der Uasscnzugehörigkeit der Falaschas zu den in der Diaspora zersprengten Teilen des jüdischen Volkes sclilab der cinstündigc Vortrag mit einem warmen Appell an die Anwesenden, sieh, sobald der Ruf an sie ergehen würde, dem I lilfswerk für diesen durch Jahrtausende der Bedrückung sieh als glauhenstreii erwiesen habenden Volksstanun nnziiscliliellen. VeReiNS-RUMDSCHAU Charlottcnburg. 111 der zionistischen Ortsgruppe Charlottcnburg sprach am Sonnabend i lerr Rechtsanwalt Dr. Lcszynsky auf Grund seiner in Palästina selbst gewonnenen Eindrücke über den heutigen Stand der Kolonisation. Die angeregte Diskussion, in der die I lerren M e i s e 1 s, L e v y , T r i e t s e h und Grotte mau« sprachen, beschäftigte sieh auch mit der Frage der C 11 a 111 k a h und dem EinfluO, den der Gedanke des politischen Zionismus auf das Land und seine Bewohner hätte. Herr Dr. Lcszynsky teilte mit, dall ihr Eindruck im Lande selbst ein miniuiaicr gewesen sei. Die Sammlungen ergaben '211 Mark. T)ie nächste Soniinbcmlsit/mig fällt des Pessaehfestes wegen aus. Das Thema des am Sonnabend, den 22. d. M., in der Sezession stattfindenden Voriiagcs wird noch rechtzeitig in der Jüdischen Rundsel1;m bekannlgegebeii werden. Nordbausen a. Harz. Wie groll auch liier das Interesse an der kulturellen Hebung der palästiiienfischen Juden ist, zeigt der Erfolg der in der vorigen Woche von der Jacob-Plaitt-Lege (in U. O. B. B.) veranstalteten Ausstellung von Erzeugnissen des Be- * a 1 e I. Eröffnet wurde diese mit einem Vortrage unseres Rabbiners Herrn Dr. Lcvy über die Be- Strebungen, die darauf abziclon, die Lage der Ost- Juden, der palästinensischen und jemenitischen Jtiden jfu bessern unter Ausschlul! der zionistischen in hg• ״eit, die erst vier Wochen vorher durch Herrn f artci- Sekretär Blumen feid vorgeführt wurde. In der sich anschließenden Ausstellung wurden Verkäufe 1111 Werte von 150 Mk., sowie zahlreiche Nachbestellungen getätigt, ein für unsere kleine Gemeinde recht niiscliulichcs Ergebnis, das nur der uneriiiiidliehen Arbeit unseres Rabbiners zu verdanken ist. Die Ausstellung fand auch in nichtjüdischcn Kreisen großes Interesse, von denen auch Käufe mul Ile- Stellungen gemacht wurden. A. W. Witten. Am Montag, 3. d. M., sprach im hiesigen l.itcraturverein Herr Rechtsanwalt Dr. Weinberg aus Dortmund über den ״Zion i sm us". Die darauf folgende Debatte trug zur Aufklärung des anwesenden Publikums bei. Es ist zu hoffen, daß der Gedanke des Zionismus auch au unserem Platze, in welchem er seither noch gar keinen Boden hatte, in Kürze viel Freunde und Anhänger gewinnen möge. Ratibor. Die Zionistische Ortsgruppe voranstattete am 8. d. M, ihre G e 11 e r a I v e r s a 111 m - lung. Aus dem Tätigkeitsbericht ergab sich, daß die Ortsgruppe 05 Mitglieder zählt. Von größeren Voran- Stallungen sei der Sonimcrausflug nach Schillersdorf erwähnt, au dem sich auch die zionistischen Vereine Troppau mul Os trau beteiligten; ferner die Vorträge von Zahnarzt Block über seine ״Palästinareise“ und von R.-A. Dr. Kollvnscher, Posen, über ״Jüdische Zeitfragen“, endlich noch das Fest t ü r die O 0 l b a u 111 s p e 11 d e. Für diese konnten 13(1 Mk., für den Nationalfonds HO Mk, ahgefülirt werden. Bücher aus dem ״Jüdische» Verlag" wurden in erheblicher Menge in der Gemeinde verbreitet. Die Kasseiivcrhältnissc der Ortsgruppe sind befriedigeiul; dem Kassierer Gg. Siegfried Fröhlich und dem Natiuiialfoiuis-Komniissar Max Pinczowcr wurde der I ):mk für ihre Mühewaltung ausgesprochen. 111 den Vorstand wurden die Herren Zahnarzt Block, Louis Pinczowcr, Siegfried Fröhlich, Fritz Glüeksmanu, Herrn. Adler svicdorgcwiihlt, Dr. Böhm und Hugo Markus neugewülilt. Nach einer Besprechung über die gegenwärtige Lage im Ziottismus wurde die Sitzung geschlossen. .. - ...... » . W f 1» ייv.1v• MIM •WVIIWIHIwalt Lach 11! a 1111 referierte. Es wurde erreicht, daß alle anwesenden Damen sich zur Mitgliedschaft bereit erklärten, somit in Bismarckliütte ein Z w e i g v c r e 1 n unserer Königsliiitter Frauengruppc gegründet werden konnte, die aus 10 Damen bestellt. II Büchsen wurden verteilt und für den Nationalfonds gesammelt. Die nächste Versammlung findet in Sch w i en t o c 111 ow i t z am Donnerstag, den 6. April, statt. Mannheim. 1111 Verein für jüdische Geschichte und Literatur spracli am Montag voriger Woche Herr Berthold F e i w e I über ״Die Juden in der W i r t s c 11 a f t“. Er behandelte im Anschluß an das vor kurzem erschienene Sombartsclie Werk die Rolle, welche die Julien im Wirtschaftsleben der Nationen spieliui. Der Redner bemerkte im Eingang, daß man wohl schon früher von jüdischem Reichtum und von einer besonderen Eignung der Juden für das Geschäft gesprochen habe, daß aber erst seit ganz kurzer Zeit statistische Untersuchungen hierüber gemacht worden seien. Die Juden des Altertums trieben Ackerhau und Viehzucht mul noch zu den Zeiten des Josephus konnte man sie nicht als handeltreibendes Volk Iiczeiclmeii. lieber die ersten Jahrhunderte der Diaspora sind wir nur dürftig unterrichtet, später lreftcn wir daun die Juden als Vcrkehrsagciitcn und Geldgeber, ohne daß sie jedoch hierin eine außerordentliche Stellung entnehmen. Das änderte sich in der Neuzeit, mit der Entdeckung Amerikas und der Vertreibung der Juden aus Spanien. Sombarl sagt, daß überall, wohin die luden kommen, ein wirtsehaftlielier Aufschwung des Staates oder der Stadt eiutritt, während ihre Vertreibung einen Wirtschaftliehen Niedergang zur Folge hat. Sie waren namentlieh für das Aufblühen des amerikanischen Wirtscliaftsleliens von der größten Bedeutung. Auch die Ent• wiekhmg des sachlichen Oeldvcrketirs (Obligationen, Wechsel) ist von ihnen stark beeinflußt worden. Sic waren ferner die Geldgeber der Fürsten und ihre Kricgsliefcrauten, in der neueren Zeit, wo das Kapital mehr und mehr entnatioiialisiert, kann von einem besonderen Einfluß des jüdischen Reichtums nicht mehr die Rede sein. Wenn übrigens Sombart meint, die Juden seien ihrer Geistesanlage nach zur Ent Wickelung des Kapitalismus besonders geeignet, sc ist er im Ihirecht. Sombart betont einzelne daliin• gehende Eigenschaften der Juden, während er diejenigett Anlagen, die sich in den soziateu Auschauuugen der Bibel offenbaren und Uic gerade entgegengesetzter Natur sind, völlig ignoriert. Und es ist noch gewiß kein Zufall, daß bei beiden entgcgenstclicnden Strömlingen, im Kapitalismus wie im Sozialismus, Juden in führender geistiger Stellung anzutreffeu sind. Nürnberg. Die Zionistische Ortsgruppe veraustallote am 3t). März, einen R c z. i t a t i 011 s a b e n d mit I lernt Josef A 111 b r 111111 aus München im kleinen Saale des ״Hotel Adler“, der leider nicht stark besucht war. Es war dies uni so bedauerlicher, als die Darbietungen des Gastes ein größeres Auditorium verdient hätten. Herr Ambrunn, der aus der Schule Meister Storys (vom Münchener Hoftlieater) hervorgeht, verfügt über ein volles, klangschönes Organ, ein beneidenswertes Gedächtnis, das ihm freien Vortrag des umfangreichen Programmcs gestattete, und vormag mit gutem Verständnis zu charakterisieren. Einige noch haftende technische Mängel wird der noch junge eifrige Künstler zweifellos belieben können. Herr Ambrunn hatte sich mod c rn• j U d i sch e Di eil tu 11 gen zum Thema gewählt. Er rezitierte nach einer kurzen Einleitung, in welcher die cinzelneu Verfasser der Gedichte behandelt wurden, Perlen uctijüdischcr Literatur in verständlicher Gliederung: L Aus biblischer Zeit: ״Euch'', ״I lexe von Endor“, und ״Simsoii" von Freiherr von Mündthausen (aus ״Juda“) sowie ״Das große Wecken“ von Auerbach. II. Gegen wart und Zukunft*• holt n 11 ngc״: hier vorwiegend Dichtungen von Morris Rosenfeld (Sturm, Mein Kind, Jüdische Mai), dann, Werke von Mathias Acbcr, I. C. Boruciiowitsdi Zlosisti. Ul. Aus der jüdischen Sage: ״Der letzte Hohepriester" von Frankl, ״Beruria“ von Bert- 1101*1 Feiwcj und schließlich das humorvolle ״Vom hohen Rabbi Löw" von Hugo Salus. Am fesselndsten wurden zweifellos die heroischen Dichtungen״Simson“, ״Der letzte Hohepriester“ zum Ausdruck gebracht, aber auch fiir die mehr krischen Sachen, vor allem ״Be. ruria", ״Mein KituK fand der Dichter echte warme I Icrzcnstöne, so daß die Hörer in anhaltender Spanmmg dem Dargcbotencii bis zum Schlüsse lauschten. Prag. 1111 Festsaal des jüdischen Rathauses, wo seit Sonntag die interessante Ausstellung der Jerusalcmcr Kunstgewcrbeschule ״Bezalcr* untergebracht ist, sprach gestern der Berliner Radierer Hermann Struck vor einem geladenen Publikum, das den Saal dicht besetzt hatte, über ״II c 4alel" u 1111 jüdische Kunst. Es sei gleich vorweggeiiommen, daß Struck nicht nur ein Künstler, sondern auch ein guter Meister des Wortes ist. Fr führte 11. a. folgendes aus: Das Scldagwort von der jiidischeu Kunst sei oft mißbraucht worden, namentlich werden zwei Begriffe leicht verwechselt: die von Juden ausgeühte Kunst mul die jüdische Knust. AU wirklich jüdische Kunst bezeichnet Struck ein solche* Kunstwerk eines jüdischen Künstlers, das Eigenscliafteil aufweist, die nur der Seele des Juden ziikoiumeii, lind das deshalb dem künstlerischen Vermögen der jüdischen Rasse angehört. Dagegen bildet die bloße Tatsache der Darstellung von Szenen, Typen oder Familienbilder aus dem jüdischen Vergaugenheits• und Gegenwartsleben keine Berechtigung zu der Bezeiclimmg als jüdische Kunst. Da aller der moderne Jude unter den Einflüssen seiner Umgehung steht, die gegebenenfalls über die jüdische Seele überwiegen können, so können natürlich auch Juden nichtjüdische Kunst schaffen. Der Vortragende nannte dann als vorbildlichen jüdischen Künstler Josef Jsracls; Juden seien auch von bekannten Künstlern der Schwede Josefsohn, der Franzose Pissarro, die Russen Antnknlski und Pasternak, die Oestcrreicbcr Epstein, Kaufmann und Horowitz, der Prager Emil Orlik usw. Aut das weitere Thema seines Vortrages übergehend gab Struck eine künstlerisch begeisterte Schilderung des palästinensischen Landes, erzählte daun die Geschichte der Gründling des Bezalel durch den Bildtiauer Boris Schatz. Das Prinzip sei genesen: nicht Almosen, sondern Arbeit. Der Vortragende setzte dann die Art des Unterrichts im Bazalel auseinander, uiui illustrierte seine Worte mit prächtigen Aufiialimen aus der Jerusalemer Schule, die zunächst den allgemeinen Mal- und Zeichenunterricht, dann die Ateliers für die Filigranarbeiten, die Damaszierarheiten, die Rahmeiilierstelhmg, die Korbflechterei, die Teppichkniipferei, die lithographischen Arbeiten und die Hol/skulpturvii im Bilde Vorfahrten, Interessant war die Mitteilung, daß die aus den verschiedenen Laudem der Erde dort zusammengewürfelten Schüler des Bezalel alle die hebräische Umgangssprache sprechen müssen. Mit einer Aufklärung über die Bedeutung des Namens Bezalel schloß der Vortrag. Bezalel ist der Name eines in den Bücher» Moses genannten Künstlers, des ersten jüdischen Kunstgewerblers gewissermaßen, der au der Anfertigung der Bundeslade hervorragenden Anteil hatte. Dem Vortrage folgte lauter Beifall. Daun widmeten sich die meisten Er• scliiencnen noch der fleißigen Betrachtung der ausgestellten Objekte, und dank der heeiferten Vermittlung der schönen Frauen des Komitees kamen auch wieder zahlreiche Ankäufe zustande. Jüdische Gemeinde, Berlin Gottesdienst. Freitag, den 1(. April, n h e n d s: In allen Synagogen 7>! Uhr. Sonnali e n d , d e 11 13. A!1 r i I, in o r g e n sj In der Alten Synagoge 8!.. Uhr, in den anderen Syna• gogen 9 Uhr. A b c 11 d g 0 11 e s d i e n s t: 7 Uhr •1(1 Min. G o \\ e s d i e 11־ s l a w d e n W n c U e u l ag c u: M o r ge ns: In der Allen, Kaiserslr.- u. Rvkestr.-Svu.i• goge 6• j Uhr, in den anderen Synagogen 7 Uhr. Abends: In allen Synagogen (>> ״• Ehr. Die Bibliothek der jüdischen Gemeinde, Or.inicn• burger Straße 28 III ist geöffnet: woelientäglieli 10 bis 1 Uhr; Montag, Dienstag und Mittwoch abends 6 bis 9 Uhr, (Passahfest.) Dienstag, den 18. April, abends: In allen Synagogen 7>! Uhr. M i 11 w o c 11, d e n Id. April, morgens: In der Alten Synagoge 8'ü l'lir, in den anderen Syna• gogen 9 Uhr. Predigten: Alte Synagoge, vor m. <)י / Uhr: Rabbiner Dr. Weiße. Neue S y 11 a g o g e , vor in. U) Uhr: Rabbiner Dr. Blumcuthal. Synagoge Kaiserstraße, vorm. 10 U11 r: Rabbiner Dr. Bergmann. Synagoge L i 11 d c n s t ra ß e, vorm. U) Uhr: Rabbiner Dr. Warschauer.

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