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Jüdische Rundschau · 1911-03-17 · Heft 11 (17.3.1911) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 11 (17.3.1911)
Date
1911-03-17
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 128. 1 Am Donnerstag, den 9. Mürz fand eine außer* ordentliche Gcncralvcrs.1־mmUmg der zionistischen Ortsgruppe statt zum Zwecke der Beratung und Be• schlußfassung «her den vom Vorstand vorgelegten neuen Statutenentwurf. Der Vorsitzende. Rechtsanwalt David, begründete in seiner einleitenden Rede die Reformbedürftigkeit des bisherigen aus dem Jahre 1904 stammenden Statuts und erwähnte, da» zunächst eine aus den Herren Rechtsanwalt Dr. Tannen• wald und Dr. Dardo bestehende Kommission den Entwurf ausRcarbeilct habe, der dann von!. Vorstande nach ciuRchcndcr BeratunR mit ciniRcn Andcnmßcn anRcnommcn worden sei. Die sehr stark besuchte VcrsammlmiR RcuelnniRte den $ 1 mit ciniRcn redaktioncllcn Änderungen. Bei der BeratunR des 8 2, der in 7 Punkten aufzählt, wie die OrtSRrmmc die zionistischen BcstrebuiiRcn fördern wolle, setzte unerwartet eine Rrolle politische Debatte ein, die ein fast Rclreues Spiegelbild der Koiurrcfidcbatten bot. llcrr Ncpmann, ein MitRÜcd der innerhalb der Orts• Kruppe bestehenden Pnliistinukonunission. warf dem Vorstand PaUlstinaiulnülicbkeil vor, weil derselbe cs nhgcltliut hat. einem von der Kommission vorRC־ schlaRencn Palästinensischen Projekte näher zu treten. Er bcantraRlc deshalb im 8 2 an erster Stelle die Worte zu briiiKcu: .Die Ortsgruppe fördert die zionistischen Bestrebungen durch praktische Arbeit in Palästina." Vom Vorstandstische aus wurden diese Angriffe als gänzlich unberechtigt zurilckRcwiesen. Es sei nicht Sache der OrtSRrmmc. sicli mit der PriifunR oder Ausführung eines solchen Projektes - cs han.i.lelt sich um das Projekt einer Bienenzucht zu befassen. Das sei Aufgabe des Aktienkomitecs und seiner Sachverständigen. Die Vorstandsmitglieder Kalmus. Huldschincr und Victor wiesen insbesondere .darauf hin. da» alle 7 vorgcschlaRcncn Punkte des ’§ 2 auf Unterstützung der praktischen Palästinaarbeit I1inn1!s.l.icfen. Nach stundenlanger teilweise persönlich zugespitzter Debatte ergab sieh, da» prinzipielle Gegensätze nicht vorhanden waren. Die Palästina• kommission zog ihren Antrag zurück mul auf Antrag Halpcrn wurde mit ׳־■' Mehrheit beschlossen, den Punkt 7 des 8 2 wie folgt zu fassen: .,Unterstützung der zionistischen Institute sowie der Organisation für praktische Arbeit in Palästina.“ Ein kleine Min• derheil, drr.cn Wortführer Dr. Kalmus und Referendar Möller waren, stimmte gegen den Antrag Halpcrn, weil durch die neue Passung des Punktes 7 der An• schein erweckt werde, als ob die Ortsgruppe ihre bisherige Haltung zu Gunsten der sogenannten Qppo• sitlon geändert habe, was jedoch von der Majorität entschieden bestritten wurde. Nachdem § 3 und 4 unverändert angenommen waren, beantragte Gott• schalk bei § 5 die Zahl der Vorstandsmitglieder von 9 auf 12 zu erhöhen. Da cs inzwischen Vt\ Uhr ge* worden und die Versammlung erschöpft war. trat Vertagung auf Donnerstag, den 23. März er., ein. veR־emsrR0 rdscräo Berlin. Der Verein zur Erhaltung des iibcrllclcr• len Judentums veranstaltet am Montag, den 21). März, abends 9 Uhr. im grollen Saale des Hackcschen Hofes, Roscnthalcrstr. 40. eine große Versammlung mit einem Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Pink. Näheres hierüber im Inseratenteil. Berlin, Jüdischer Dlskutler-Cliib (J.J.B.) Am Montag, dem 20. d Mts., abends 9 Uhr, spricht Herr stud. pliil. Paul Michaelis im Bug-Hotel, Burg• Straße 20, über ״Die Drcyfußuffürc und ihre Folgen.“ Gäste herzliclist willkommen. Berlin. Jüdischer Turnverein Bar*Kochba. Am Dienstag, dem 21. März abends 149 Uhr, findet im Restaurant Tiergartenhof (Bahnhof Tiergarten) eine öffentliche Fraucnvcrsammlung statt. 1. Referate: a) Die hygienische Bedeutung des Praucn-Torncn. Frau Dr. mcd. Klausncr-Cronhcim. b) Das moderne jüdische Fraucn-Turncn. 2. Turne• rische Vorführungen. 3. Diskussion. Berlin. Die Jüdisch-nationale Fraucnvcrcluiguug veranstaltet am Donnerstag, den 23. Mürz, itu großen Saale des TietRartcnboics (am Bahnhof Tiergarten) einen großen Purlmkindcrball mit Vortrügen, Ucberrasehungen, sowie einem Lichtbildervortrag von Herrn Dr. Heinrich Locw'e über Palüstina. Der Eintrittspreis betrügt 50 Pf. ־- für Kinder inkl. Kaffee und Kuchen. Beginn 2M! Uhr, Ende gegen 7 Uhr. Berlin, ln dom vorwöchigcn Bericht über die Versammlung, in der Herr Lichtheim über politisehen Zionismus sprach, erhalten wir folgende Zu• Schrift: .,In dem vorwöchigcn Bericht über einen Vortragsabend der B.Z.V. wird unvermittelt gesagt, ich hätte mich gegen den Charter-Gedanken ausgcsprochcn. Der uniformierte Leser könnte dadurch zu dem Schlosse kommen, daß ich aus Sport oder Gewohnheit gegen den längst garantiert mausetoten Charter einen ganz überflüssigen Feldzug führe. Demgegenüber möchte ich fcststciicn, daß meine Ausführungen durch die Charter-Pronunziamentos meiner beiden Vorredner her* voigerulcn wurden. Davis Tr letsch. IUP. D 1 SC M I־: RUNDSCHAL No. 11, Clinrluttcnhiirg. Der Jüdische Turnverein Char* lultenburg (Mitglied der .Indischen TurncrschatO veraiistaltet am Sonntag, dem 20. März, im Tiergarten- Imi (Bhf. Tiergarten) ein zwangloses Familien* kränze h c n. Kaffeetafel. Vorträge, Tanz. Freunde unseres Vereins. Damen und Herren, sind herzlich willkommen. Eintrittskarten ä 5» PL an der Abendküsse. Beginn 7 Uhr. Cliarluttenhurg, Der dieswöcliige Vereinsabend der Zionistischen Ortsgruppe Charloltcnbtirg fällt wegen der Puriinfeier der Berliner zionistischen Ver* eine aus Der• nächste Abend findet im Vercinslokal (Sezession) * am S o 11 n abend, de n 25. M ä r z, statt. Referent und Thema werden noch in der nächsten Nummer der ,.Jüdischen Rundschau“ bck;2״ut gegeben. CluifloHonburg. Die Fortsetzung der Diskussion über die Sokolowsclie Broschüre: ..Wo stehen wir fetzt und warum sind wir nicht weiter gekommen?" in der Charlottenburger Ortsgruppe am vergangenen Sonnabend Abend hatte wieder ein recht zahlreiches Publikum ungezogen. Nach einer kurzen zusammenfassenden Darstellung des Herrn Doernberg über den bisherigen (Jang der Diskussion verbreitete sich Herr Lew des längeren über die Broschüre, l.r beschäftigte sieh insbesondere mit den praktischen nagen der Pr0|>agaml״ nach innen und nach außen, die 111 der Broschüre behandelt werden und warnte vor einer Überschätzung der Iheoric im Zionismus, von der er eine Verwissenschaftlichung des Zionismus befürchtete. Herr Che lern er stellt sich in seinen Ausführungen im wesentlichen auf den Boden der Broschüre, bei der er lediglich eine schärfere Bctommg des Endziels verminte. In glühenden und bcgeisterten Worten verlangte er. da» dem Zionismus die große Idee wiedcrgegebcii werde, und er weder in kleiner organisatorischer noch in kleinlicher praktiseher Arbeit seihst klein werde. Herr Grollmann Verteidigte gegenüber den Angriffen Cheiciners auf die Poalc Zion, deren Standpunkt. Er betonte, da» der Zionismus die Arbeitermassen nicht gewinnen Kann, wenn er sicli nicht energisch mit den Prägen der Gegenwart beschäftigte. Her Berger faßte das Ergebnis der bisherigen Debatte dahin zusammen, (lall die scharfen Gegensätze des vorigen Abends sich geklart hätten. Allgemein zeige sielt auch liier die Selmsudit nach der großzügigen Arbeit gegenüber der in den letzten Jahren herrschenden kleinlichen. Herr Dr, Hcllmami erklärte, da» seine Ausführungen in der letzten Versammlung offenbar mißverstunden seien. Er hätte keineswegs die Absicht gehabt, sich gegen Sokolow zu wenden, dessen hervorragende Dualitäten keiner mehr schätzen körnte als er. Er vermisse aber eine entschiedene Stellungnahme Sokolows zu den letzten Fragen. Klarheit in dieser Beziehung sei heute nötiger als Je. Solange wir uns mellt offen und mit aller Entschiedenheit auf den Stand* Punkt stellten, daß es viel mehr zu erringen gelte, als eine bloße Auslcdlung der Juden in Palästina, daß es sich darum handele, eine Wiedergeburt der jüdische» Nation in ihrem Lande im weitesten Sinne des Wortes zu verwirklichen, solange sei es nicht möglich, die Begeisterung zu erwecken, die allgemein von den Rednern des Abends verlangt würde. Geradc in diesem Punkte versage aber die Broschüre. Nacli einigen Ausführungen des Herrn Pfeifei. die den lebhaften Widerspruch der Versammlung hervorriden, betonte Herr Berger zum Schlüsse, daß er. soweit er auch mit Herrn Dr. Hcllmann übcreinstimiiic, gerade in der scharfen Betonung des denkbar letzten Endziels das Heil nicht erblicke. Es sei viel größer, nach dem Möglichen als nach dem Unmöglichen zu streben. Gerade in der Beschränkung, die die Broschiirc Sokolows in diesem Punkte predige, erblicke er eine der besten Seiten der vortrefflichen Schrift. Spät in der Nacht schloß die überaus anregend ver- Imifcne Versammlung. Chnrlottttnburg. Herr Dr. Goldbcrg. Berlin, schreibt uns: Zu dem Bericht in der vorigen No. der .,Jüdischen Rundschau" über den. Diskussionsabend in der Charlottenburger Z. V.. der geeignet ist. den Inhalt und den Verlauf der Debatte, insbesondere meine Stellungnahme in ganz falschem Lichte erscheinen zu lassen, gestatte ich mir folgende Richtig* Stellung cinzusenden: Ich habe mich dahin ausgcsprechen, daß Herr So ko low irv. seiner Broschüre (deren Lektüre ich im übrigen eindringlich empfohlen habe) die im Vorworte angekündigte Absicht — sein Urteil nicht durch irgend eine persönliche oder landsmannschaftliche Voreingenommenheit beeinflussen zu lassen — nicht durchgeführt habe und' nicht habe durchführen׳ können, da er selbst mitten im Partcigctriebe stehe und cs ihm auch an dem erforderlichen Verständnis für das Wollen und Streben sowie die Leistungen der westeuropäischen Zionisten fehle. In diesem Zusammenhänge habe ich darauf hingewiesen, daß in bezug auf das Hcrvorkchrcn des iandsmannschaftlichen Prinzips nicht nur von den ..Westlern*‘ gesündigt worden ist, sondern auch und gerade in letzter Zeit innerhalb der Gruppe, der Herr Sokolow nahe steht, nämlich von führenden russisehen Gesinnungsgenossen. Darüber hinaus habe ich weder Kritik an der ganzen Art Sokolows geübt, noch die jüngsten Kämpfe in der Organisation bc- . handelt, noch — und dies am allerwenigsten — Angriffe gegen die Russen erhoben. Es ist auch nicht richtig, daß Herr Großmann die Russen׳ gegen vermeintliche Angriffe von meiner Seite in Schutz I genommen hat und da» Herr Dr. Hcllmann für die von mir vorgebrachte Meinung t gegen Sokolow aufgetreten ist. Beide Diskussion 1 redner sind auf meine Ausführungen überbau״!״uw' ׳ :: ciugegangcn. Dr. Goldberg h|; Preu/Iaii. Am 5. März veranstaltete a״ •/lüitisflselie Gruppen verband Brandenburg-(״!״!״״׳ liier eine Versammlung, in der Herr Rel. Greift1״ h a g c n-Slettin über ״D i c /Zukunft ü e r £י״ sprach. In eingehenden Ausführungen legte a? Redner dar. daß das Judentum durch die 1״,״|t.r1״I 1 Entwickelungen zum Untergang geführt werde, wen! ff cs nicht gelänge, in Palästina ein kulturelles ״״d 4 wirtschaftliches Zentrum zu schallen, wie es <jtr I Zionismus erstrebt. An den Vortrag schloß S,C|, cin: '■! lebhafte Diskussion an, in der insbesondere ||trr י Rabbiner Dr. Bahr seine Übereinstimmung meist den I meisten der von! Redner vorgetrngeneii Ansicht■? I mul seine Sympathie mit dem Zionismus erklärte ' I Insbesondere hob er die Tätigkeit der ..Vereine i I iiiöisolier Stmleiilcii*‘ hervor, die erst wieder der 1 jüdischen Studentenschaft jüdischen Stolz und indische ' 1 Ideale gegeben hätten, und forderte zu Sa1t1111lunKCQ : 1 für den Nationalfon.ls auf. Eine Anzahl Damen und! Herren traten zwecks Gründling einer Ortsgrimpe *u. saimiMMi. Die vorbereitenden Arbeiten übernahmen die Damen. Frau Max Kirstcin und Frau Alge : Wollt und die Herren Ascher Mcvcr jr. und Sletthi. Am Sonnabend. II. Februar er., sprach! 1 Herr Rcf. drei f e 1111 a g 1 n im Kurs de» Jüdischen 1 י Turnvereins über ..Die jüdischen Organi. | 1 sationett“. Der Vortragende schilderte die Ent• 5 I stelinngsgesehichtc mul gab eine Würdigung der I großen jüdischen Verbände: an den Vortrag schloß , ״ sieh eine lebhafte Diskussion. Hannover. Die Tagesordnung der ordent. i liehen Dclcglerlenvcrsammhmg des Verbandes der I liidlsclicn Jugcndvcrchio Deutschlands am Sonntag,; * den 19. März 1911, zu Hannover, Konzerthaus, ist wie | folgt vorgesehen: V 0 r tu ittugs 9—l Uhr: I. Ue• , * schäfts- und Kassenbericht (Dr. Apfel, Dr. Finkei, { t Felix Meyer). 2. Generaldebatte über alle die Jugend• * bewegung berührenden Frage». 3. Zcitungsfragj.! I; Nachmittags 3—7 Uhr: 4. Vorstands;»!»!»■« j J betr. Statutenänderung (Lichtcnbcrg, Regensburger).; ׳j 5. Festsetzung des Jahresbeitrages gemäß 8 I» Zsff. 2 \ }! der Verbandssatzung, ft. Neuwahlen. — Gemäß $ 6! י; der Verbandsstatuten müssen Anträge der Verband»• vereine mindestens 2 Wochen vor der Delegierten-! Versammlung bei der Geschäftsstelle cingcrciclu sch. : j j Ucbcr die weiteren Veranstaltungen siche die Mit• ij tcilungen des Ortsausschusses des jüdischen .Ingenי! •[׳ Vereins Hannover. ,; J | j Emden. Am 15. Februar a. e. konnte d e ii.csige { j Chehralt Keduschnh (Israel. Kranken- und Heerdt•; | gungsbriidcrschaft) auf ihr 250 jähriges Bestehen { zurliekblickcn, wohl cin seltenes und ein in seiner ( Art einzig dastehendes Ereignis. Der Verein 11.11 allen : Stürmen der Zeit getrotzt und in der Gemeinde so ן; viel Gutes gestiftet, daß man dieses Jubiläum ohne i •:, jegliche Feier nicht vorühergehen lasset! wollte. So \ ]' wurden seit einigen Wochen die Vorbereitung;:.! ge- | troffen, den Tag zu einem Jubelfeste zu Resultat ו Nachmittags 4 Uhr begann der eigentliche I ׳ stakt י mit einem feierlichen Fcstgottesdicnst. Unser ailvtrj elirtcr Landrabbincr Herr Dr. Lüby hat cs trotz einer } kaum Uhcrstandcnctt, fast viermonatlichen sch ■ eren f Krankheit und noch in der Rekonvaleszenz sieh bc- findend, nicht nehmen lassen, der an ihn ergangener, j ־ Bitte, die Festpredigt zu halten. Folge zu losten. I j Herr Dr. Lob wies in seiner bekannten zu Herzen | I geltenden Redeweise auf die Bedeutung des Tag«! j hin, legte der Chcbrah ans Herz, auch weitert.!1 in |1 althergebrachter Weise Gcmilus Chesscd zu oben || und schloß mit einem erhebenden Gebet für die Ver- | | storbenen. Nach Beendigung der Predigt sang Herr Kantor Weiß cin vom Herrn Landrabbincr eigens zu 1 ו dieser Feier verfaßten cl rnolc rachnmim. Mit dem 1 Gesang adromi malt odom watedochu und Psalm 113 J schloß die synagagale Feier. Bald darauf ver- 1 sammelten sich viele Chcbrah-Miiglicdcr mid 1 deren Frauen zu einem Festessen im Tivoli, \ bei welchem der Vorsitzende der CluA'r 111. } Herr Lehrer Apt, die Gäste begrüßte. Den Reigen def Tischreden crüffnctc Herr Landrabbincr Dr. Lob mit schwungvollem Kaisertoast, Herr (kmciiidcvorstilicr Jakob Pels feierte den Verein und seinen Vorstand. ן Herr Gemeindevorsteher isaac Stein gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß unser allvcrelirtcr Herr Landrabbincr wieder in unserer Mitte weile. Herr Apt dankte iin׳ Namen des Brüdcrschaftsvorstamlcs j für die guten Wilnscho und ließ den Ocmcindcvor• | stand hoch leben. Noch manche schöno Rcdo würzte | das Mahl. Verschiedene briefliche und telegraphische f Olilckwlinschc gingen während der Tafel ein. Nach dem Festessen begann der letzte, hauptsächlich füt die jüngere Generation bestimmte Teil der Feier. Nach einem herrlichen, von Frau Eddi Goldschmidt־ Hamburg verfaßten und Fräulein Merry Driels gesprochcncn Prolog, hieß der erste VorstcJicr, Herr Lehrer Apt, die sehr zahlreich erschienenen Oästc

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