Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1911-03-03 · Heft 9 (3.3.1911) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 9 (3.3.1911)
Date
1911-03-03
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2651273-2651711-2651721--07605-2664783
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

No. 0. JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 105. j r 4 . I % * I <ז|!fi >! t $ I ' i ו | inui seine Rechte aut eine national-kulturelle Autonoinic in den Gomslündern erwerben. Herr Motzkin. dessen Iirscliciiicn von seinen Freunden stürmisch begrüßt wird, entkräftet im einzelnen die von den tiotncrn angeführten Argumente und kennzeichnet den Zionismus als die erste indische Bewegung. die ו;|ו\ Problem der Judenfrage in seiner ganzen Tiefe aiiirolltc und daher mit logischer Notwendigkeit sich zu einer National- und nicht Massenbewegung auswachsen mulltc. Die abnormen ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen der Judenheit wirken auf das jüdische Proletariat nicht minder degenerierend mul bedrückend als auf die jüdische Bourgeoisie. Der indische Arbeiter wird nicht nur. wie ein Arbeiter anderer Nationen, als Klasse von einer ihm ökoiio.uisch überlegenen Klasse, sondern auch von derseihen Klasse anderer Nationen ausgebcutet und ziiuickgedrüngt. Als jüdischer Arbeiter ist er ebenso l ״iuucusch ohne jeitliche Bodenständigkeit wie die jüdische Handels- und Kaufmaimsklasse. Keine;oulerc Partei im Judentum hat auch nur Versuchsuuse an die Lösung des Problems solchergestalt licianziurctcu gewagt. Hs sei ohne weiteres zugegeben. dalt der Zionismus in der relativ kurzen Zeit seines Destchcns die ökonomische!•'raite, wie sic sich infolge einer mehrtuusendjährigen unglückseligen Entwicklung licrnushildctc, nicht lösen konnte, noch kann er für die nUchstc Zukunft eine solche Lösung 1a \ussicht stellen. Was wir aber für uns in Anso'iich nehmen dürfen, ist der Mut der Problems'illiuiR und die systematische. programmmäßige Ai heit für deren Losung. Nicht vom allgemeinen 1*1׳ letariat, das keine׳ solche Judeufragc kennt und bisher für eine solche nicht das geringste Verständnis gezeigt hat, können die jüdischen Massen ihr Heil erlioffen. sondern von einem Zusammenarbeiten mit den anderen jüdischen Volksklassen im Rahmen unserer nationalen Bewegung. An der Hand von dokumentarisch nachweisbaren Tatsachen mul Daten sucht Redner diese seine Grundsätze mit P.rlolg zu erhärter. — In vorgerückter Stunde schlolt Herr Motzkin seine höchst lehrreichen Ausführungen, die von Preund und Gegner mit Ernst und Ruhe angehört wurden. Da noch die Rednerliste bei weitem nicht erschöpft war. wird die Portsetzung für eine der nächsten Versammlungen verschoben. .!, U — sch. Charloitciiburg. Die nunmehr allwöchentlich am Sonnabend stattfindenden Diskussionsabende der Zlo* itlstlselien Ortsgruppe Charloltciilmrg erfreuen sich eines immer zahlreicheren Besuches. Am letzten Sonnabend sprach Herr Dr. mcd. Pelix Th eilhu her;ms München über die sexuellen Proh יc m e in der deutschen Judenheit. Dio moderne jüdische Ehe in Deutschland werde immer mehr ein Ergebnis finanzieller, immer weniger erotischer Motive, Dalt diese Verhältnisse den Nachwuchs ungünstig beeinflussen, zeigt die statistisch erwiesene Tatsache, dalt die Juden in Deutschland das französische Zwciklndcrsvstcm tatsächlich bereits cingcführt haben, die jüdische Bevölkerung Deutschlands daher, ebenso wie die Franzosen, sich alliährlieh vermindern müsse, auch wenn nicht noch die Taufen hinzukämen. Redner fordert eine Bewegung, ausgehend von national Interessierten, welche eine Eindämmung der immer weiter um sich greifenden Entartung auf sexuellem, besonders ehelichem Gebiete, bezwecken sollte. Mittel wären in der wirtscliaftliclicn Selbständigmaclumg der Mädchen und in der früheren Eheschließung zu suchen. Eine sehr eingehende Diskussion schlolt sich an. Die Sammhingen et gaben 30 Mark. — Am Sonnabend, dem 4. Mürz, u b c n d s 8% U h r. v c r a n s t a 11 e n wir in unserem Verein slokal. C a f 6 K u t - s e 11 c r a (Secession), K u r f il r s t c n d a in m 208, oinen Abend, der der Besprechung der neuen Broschüre von N a 11 u m S o k o - low: ״Wo stellen wir letzt, und warum sind wir nicht weiter gekommen?" gewidmet ist. Das einleitende Referat zu der sehr bemerkenswerten Schrift hält Herr Dr. Loewenheim. Die Broschüre ist von 75^ Uhr ab im Vcreinslokal zu kaufen. Glelwltz. Am Sonnabend, den 11. Februar, sprach in der Zionistischen Ortsgruppe Herr A. P r i c d m a n n aus Königsberg über ״C h c d e r und Jeschibah". Der Vortragende verstand cs, durch seine fesselnde und plastische Darstellung des Stoifcs. den er mit großer Sachkunde beherrschte, dem Hörer eine gute Vorstellung von dem Wesen und der Bedeutung jener ostjüdischen Lehrstätten zu geben. Durch eine Reihe von Lichtbildern, die teils in Reproduktionen berühmter Bildwerke bestanden, teils nach dem Leben aufgenommen waren, und die durchweg von der Gabe einer feinen Beobachtung für das Typische Zeugnis ablcgten, wurden die Ausführungen des Redners illustriert und ihr Verständnis vertieft. — Der Vortragsabend erfreute sielt eines regen Besuches, auch aus nichtzionistischen Kreisen. Frankfurt a. M. Die Zionistische Jugeudgruppe beschäftigte sich an ihrem letzten Abend mit der Präge: ״Was unserer Jugend nottut?“ In Herrn Dr. Forschmann batte die Jugeudgruppe einen glänzenden Referenten für dieses Problem gefunden. Den Ausführungen, die ungeteilten Beifall fanden, folgte eine interessante Diskussion, L. Perlmutter und Lehrer B. S t e r n fordern von der zionlstischcn Jugend Teilnahme an allen Veranstaltungen, die jüdisches Wissen vermitteln, der erstere fordert auch Erlernung der hebräischen Sprache. An der Debatte nahm ferner Herr Leo Q0Idschn»i4t teil. Eine Mitgliederversammlung, in der Uber verschiedene Kurse, die die Jugendgruppe cinrichtcn will, beraten wurde, schloß sich an. Mainz. Im Jüdischen Jugendvcrcln sprach Julius Simon- Mannheim über den ״Zionis* m u s". In der Begrüßung verteidigte der Vorsitzende Dr. Jur. Simon, selbst kein Zionist, das Bestreben des Jugendvercins, jüdische Fragen der Gegenwart zur Diskussion zu bringen. In meisterhaficr Weise gab dann der Redner ein klares Bild der zionistischen Bewegung. Dem formvollendeten Vorträge folgte starker Beifall. Dann entwickelte sjcli eine lebhafte und angeregte Diskussion. Auf die Fragen der einzelnen Diskussionsredner antwortete der Referent, und. da er früher ahrelscn mußte. L. Perlmutter-Frankfurt a. M. An der Debatte nahmen ferner teil: H. Bloch, Dr. Simon. Referendar Scclig, Lehrer Rosen borg und B. Stern,- Wiesbaden. 1111 Schlußworte betonte der Vorsitzende den außerordentlich harmonischen Verlauf der Debatte, der den besten Beweis fiir die Richtigkeit der vom Mainzer Jugendverein beobachteten Vercinspolitik abgegeben habe. Hoffentlich gewiimt dieses Beispiel Nachahmung bei den anderen jüdischen Jugcndvcrelncn. die noch die altmodische .,Neutralität" bewahren, jede Diskussion über jüdische Fragen auszuschlicßcn, anstatt diese in wirklich neutraler Weise durchzufliliren. Fulda. Samstag abend, d. 17. Februar, sprach Herr Zahnarzt Bll tow als Aisfeid über die fortschreitende Entwicklung der zionistischen Bewegung in jüngster Zeit. Zum Schlüsse fordert er in zündenden Worten die Versammlung auf, ein regeres Interesse für den Zionismus sowohl in geistiger als materieller Hinsicht zu betätigen. Als wirksames Mittel zur Erlangung der Kenntnis und des Strebens der Bewegung empfahl er die Lektüre der ״Jüdischen Rundsch,in", der ״Welt“ und des ״lsr. Familicnblatts". Herr Biltow brachte In später Stunde noch einige Rcz i ta t i 0cn zu Gehör, denen die Versammlung mit Aufmerksamkeit lauschte. Es wäre freudig zu begrüßen, wenn von Zeit zu Zeit in der zionistischen Ortsgruppe hier, deren Vorstand sich um die Förderung der zionistischen Bestrebungen aufrichtig be• miiht, ein Wanderredner das Interesse für den Zionismus wecken würde. Hoffentlich gelingt es, den Kreis seiner Anhänger immer mehr zu erweitern. Frelburg I. B. ln der Generalversammlung der Zionistischen Ortsgruppe am 17. Januar wurden in den Vorstand gewählt die Herren: M. Kaufmann, prakt. Arzt. Jacob Daube. Isaac Sommer. Hermann Dukas. — Am 30. Januar sprach in einer Orisgruppenversammlung Herr Dr. Weldlcr über ״Die Tendenzen der liiucrpoltdsclicn Entwicklung der .liidcnltclt In Oesterreich“. — Am 19. Februar voranstulicic die Ortsgruppe einen iungjUtllschcn Abend mit Bczulel- und Büchcrausstcllung aus dem Jüdischen Verlag, der einen recht gelungenen Verlauf nahm: ein Teil der ausgestellten Gegenständ•.* wurde verkauft. D. Escliwellcr. Am 20. d. Mts. wurde hier die Zlo- I nlstlsclie Ortsgruppe für Hschwcilcr und Umgegend gegründet. Der Vorstand besteht aus den Herren J. Kau hu a n n . S. L u c a s, M. M e v c r. ln nächster Zeit findet ein größerer Agitationsvortrag statt, bei dem ein Herr des Kölner Zcnlralbureaus das Referat übernehmen wird. j Posen. In der jüngst hier stattgehabten General- Versammlung der Natlottal-liidlschcn Frauen verein!• gung erstattete die Vorsitzende Fr. Rebccka Seilerei׳ den Jahresbericht. Der wertvollste Erfolg des Jahres war die Gründung des Zionist. Jungfrauenbundes, der in ähnlicher Organisation wie die Jungmannscliaft unter der weiblichen Jugend nationalen Geist und jüdisches Streben verbreiten soll. Bisher haben sich diesem neuen Zweig zionistischer Arbeit ca. 30 junge Damen angeschlossen. Im übrigen widmete sich die Prauengrtippe der nationalen Erziehung unserer Kleinen durch Veranstaltung von Kindcrnachmittagcn und Kinderfesten (Purim, Simclias Thora. Cliariukah) und der Betätigung jüdischer Schwesternliebe durch Besuch auswärtiger Kranker in allen hiesigen Heilanstalten; u. a. wurden die Patienten auch mit jüdischer Zcitungslektlirc versorgt. Seit dem Bestehen der Vcrcinigung wurden, unter Leitung der unermüdlichen Fr. Swoschewer. insgesamt mehr als 1800 Kranke besucht. Leider lehnte Frau S. wie auch die stets eifrige Fr. Lubiuski eine Wiederwahl in den Vorstand ab. Der neue Vorstand besteht aus folgenden Damen: Fr. Rebccka Schcrck, Fr. Rosa Jeremias. Fr. Sclma Kareski, Fr. Clairc Mamlok. Frl. Helene Bendix. Der Mitgliederbestand der Frauengruppe wächst stetig. Mehr als bisher sollen die Damen zur N.-F.-Arbeit herangezogen werden. Der Jungfrauenbund soll künftig alle 14 Tage Zusammenkünfte haben, die teils durch Referate, teils durch gemeinsame Lektüre historischer und jungjüdischcr Literatur ausgcfUllt werden. — Den ausgeschiedenen Vorstandsdamen sei auch an dieser Stelle fiir ihre unermüdliche Arbeit herzlich gedankt. Jüdische Gemeinde, Berlin Gottesdienst. Freitag, den 3. Mürz, abends: in allen Synagogen 5% Uhr.׳ Sonnabend, den 4. Mürz, morgens: in der Alten Synagoge 8'A Uhr, in den anderen Synagogen 9 Uhr. Prodlgtcn: Neue Synagoge, vorm. 10 Uh*r: Rabb. Dr. Rosenzweig. Synagoge Rykestr., vorm. 10 Uhr. Rabb. Dt. Warschauer. Sclirlitcrkläriiugen•. Synagoge L i n d c n s t r., vorm. 10 Uhr: Rabb. Dr. Blumenthal. Synagoge L ü t z o w s t r.. vor m. 10 Uh r: Rabb. Dr. lloclifeld. Jiigcndgottcsdlciist: Synagoge Rykestr alle, na c lim. 4 Uhr: Rabb. Dr. Bergmann. Abcndgottesdlcnst: ö Uhr •30 Min. Gottesdienst au den Wochentagen: Morgens: in der Alten. Kaiserstr.- und Rykestr.-Svnagoge 7 l'hr. in den anderen Synagogen VA Uhr: abends: in allen Synagogen 5Vi Uhr. X SS 7- 1]r r7x?. tot Jüdischer National-Fonds Ucldscndurfen sind ausschliesslich zu richten an Herrn Max Wotlsliinir• Chirlollinbure. SybsMIriiii Sk Der Jfldlsche Natloaaltonds Itl datu bestimmt, pallttlalscbta Boden als Qeumtclgcatum des JOdlschtn Volkes 1a erwerbt» Bad aut ewige Zöllen ta erhalte!. Vom S. Zlonlitenkoai-el 1901 geerdadeu besitzt er heute ein VermOgea voa Ibtr 2 Millionen Mark. Von Freunden Dr. ZI o c i s t i s (V. J. St.). Berlin, an seinem Geburtstage.24.— Dr. Zwirn (V. J. St.). Berlin, gratuliert Rechtsanwalt Schindler zur Hochzeit . . L— Dr. Zwirn gratuliert Rechtsanwalt Lew, Hamburg, zur Hochzeit.1.— Sammlung auf dem Fest der Jiidisch-nationalcn Fraucnvcrcinigung, Berlin.39.— Max Wolisteiner und Frau. Charlottenbürg, gratulieren Dr. Elias Auerbach und Frau, Haifa, zur Tochter.1.— R.-A. M. Meyer. Berlin, gratuliert zur Hochzeit Wolf soh n-Scho vc r (unliebsam verspätet).0.50 Der Jüd. Frauenbund für Turnen und Sport. Berlin, gratuliert Nora Rosen borg zur Verlobung.1.— Moses Marx und Frau!du, geh. Weißbrem, Königsberg i. Pr., danken für die freundlichen Glückwünsche zu ihrer Hochzeit 300.— Dr. Elias Straus und Frau. München, gratulieren Referendar Dalberg zur Verlobung. Dr. Willy Unna zur Verlobung, Dr. Elias Auerbach zur Geburt der Tochter . . . 1.50 Jettka Pick. Ostrowo: Anstatt eines Geschcnkcs.2.— I). Warschauer, Scliönianke. Thoraspende .3,— L i s s a u c r (V. J. St.-Berlin) dankt s. I. Erich Cohn für seine Liebenswürdigkeit.0,50 Rose Stern, Olga Rosenbund, Königshüttc, gratulieren Heinrich Koplowitz und Frau zur Geburt des Sohnes.1,— Hermann Jacob und Frau, Stettin, gratu- Heren ihrer neuen Nichte Nora Rosenberg und ihrem Neffen William Unn a zur Verlobung 1,— Fritz S. (V. J.St.), Berlin, dankt und grat. Emmy St. (unliebsam verspätet.0.50 Rechtsanwalt Grone m a n n und Frau. Berlin, gratulieren Dr. Elias Aucrbacli 1. -. zur Verlobung Dr. Unna-Nora Rosenberg 1.—, Dr. Julius Simon 1.—.3.— Fricdricli L 0 c w c n 111 a I (Hasmonaca) grat. Dr. U n 11 a zur Verlobung. Dr. BI o c d c zur Vermählung ..2.— Martin Kupier (V.J.St.), Charlotlcnburg. gratuliert s. I. Lix Dan ziger zum Geburtstage. 1.— 3 Marburger Studenten danken Frl. Leni Rothschild für den allzu liebenswürdigen Empfang.I.— Max Wollstcincr gratuliert Julius Si- 1110», Mannheim, zur Hochzeit.1.— Dr. Adolf Nathan. Aachen, gratuliert Dr. Max Wolf und Frau. Charlotlcnburg, zur Gehurt des Sohnes 0.50, Derselbe gratuliert Dr. Willi U n n a, Hamburg, zur Verlobung 0.50 . I.— J. Engländer. Berlin, im 66-Snicl bei Drexler gewonnen.0.75 Aus Berlin: Mutti spendet zu den Geburtstagen von Ren6c und Egon (dem zukilnftigen V. J.St.'cr).2.— Schwester Irma aus derselben Veranlassung l, Max Strauß. Aachen, dankt Jul. Kaufm a n n , Eschwcilcr. für Mautimers Sprachkritik 0.50 Julius Paradies. Mannheim, bittet Hans Qosla r. Berlin, um ein Lebenszeichen . . . 1.50 Synagogenspenden aus Freiburg: L.Mcndle t,—, Ferd. Kahn 1,—. Berth. Daube 3.—. B. R 0 s c n f c 1 d 3.-.8.— Spitzer (Jordania), München, dankt s. 1. T i m m fiir ärztliche Behandlung.1,— Gesammelt von A. Olock, Kosclunin, bei dem Feste des Krankenpflege- und Bcstattungs- Vereins .3.10 Siegfried Bacr. Halbcrstadt. an Feuer* ring verlorenes Schaclimatch.0,50 Siegfried Bacr, Mischcbcrach in der Halber- Städter Klaus .0.50 Ludwig Moritz. Breslau, kondoliert Leo Qrünthal ............. 0,50 Paul Walk, Breslau, desgleichen .... 0,50

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.