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Jüdische Rundschau · 1911-02-10 · Heft 6 (10.2.1911) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 6 (10.2.1911)
Date
1911-02-10
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 68. JUEDISCHE RUNDSCHAU No. 6. VeReiNS’RUNDSCHAÜ Berlin. Am Mittwoch• dem 15. Februar, spricht im Jüdlsclion Jiigoiidhimd, Burghotel, Burgslr. 20. Herr Rabbiner Dr. Warschauer Ober ״Juxend und Juden tu nt". Anfang 9 Uiir. Hei der Ucdeutung sowohl des Redners als auch des Themas erwarten wir zahlreichen Besuch von Mitgliedern und Qilstcn. — Der J.J. B. veranstaltet jeden Sonntag, nachmittags AVi Uhr, in seinen Vereinsräumen, Burgstr. 20, einen historischen Vortrag mit freier Aussprache. Auch hierzu sind (lüste stets willkommen. Berlin. Am Donnerstag, dent 16. Februar, findet in der Mlsruchl-Gruppc, innerhalb des Zyklus, (Oeschichte der zionistischen Bewegung) der dritte Vortrag ״Vom fünften bis zum siebenten Kongreil statt. In Anbetracht der Wichtigkeit des Themas (Ugandafragc) werden zwei Referate, das erste in hebräischen Sprache (Referent•. Herr Berlin) präzise 8H Uhr, das zweite in deutscher Sprache, ungefähr 94י Uhr, gehalten werden. Ort: Burghotcl, Burgstr. 20. Gäste willkommen. Berlin. Auf der C h a m i s c h a h a s s a r F c i c r der Jüdisch-nationalen Fraucnvcrclnlgimg am Dicnstag, dem 21. Februar, im großen Saale des Tiergartenhofes kommen palästinensische Früchte zum Verkauf. Aus dem Programm sei erwähnt: Cabaret, Frühlingsrcigen, Bänkelsänger, Hobelbank und Polonaise mit Herrcnspende. ׳Eintrittskarten ü 1.50 Mk., Familienkarten (4 Personen) 5 Mk., sind bei Herrn Lonis Lamm, Neue Fricdrichstr. 61/63: Herrn Zilinslti, Rankestr 13: in der Expedition der ״Jüdischen Rundschau" und im Kaufhaus des Westens zu haben. Berlin. Die hier ansässigen Zionisten aus den Ostländcrn Europas (Rußland, Österreich. Rumänien etc.) haben in letzter Zelt einen Zionistischen Verein ״Kadlmah“ (Gruppe der B.Z.V.) gegründet, der ein Sammelpunkt aller östlichen Zionisten sein soll. Wir bitten alle Gesinnungsgenossen, die aus den obengenannten Ländern nach Berlin kommen ,oder hier bereits ansässig sind, ihre Adressen an BuchhandlUQg Gonzcr in Berlin. Oranienburger- Straße 26, cinzuscndcn. Berlin, ln einer Versammlung des Bezirks Norden der Berliner Zionistischen Vereinigung sprach am Donnertag dem 2. Fcbr., Herr Kurt Michaelis in den Bcrolina-Festsülcn über: P a 1 ä s t i n a - B c - Strebungen einst und jetzt." ln seinem halbstündigen Referat ging der Referent näher auf das Wesen der einzelnen Wohltätigkcitsvercinc ein und charakterisierte in kurzen Zügen dasjenige, was uns von diesen Vereinen unterscheidet. Au das Referat schloß sich eine kurze Diskussion, an der sich dio Herren Engländer. van .C1 e e f, Pcltcsohn, Lazarus und Leo Barth bcteiligten. Die Versammlung war leider schlecht bcsucht; wir hoffen bei unseren weiteren Veranstaltimgen im Norden auf eine regere Beteiligung. Berlin. Der zweite Vortrag in der Alisrachl* Gruppe, der am 26. Januar stattfand, behandelte die Geschichte der Bewegung vom II. bis V. Kongreß. Der Referent, Herr A. Barth, schilderte zunächst das rapide Anwachsen der Bewegung ihre schnelle Verbreitung über den ganzen Erdball, verbreitete sich dann ausführlich Über die Aufgaben und Problcmc der einzelnen Kongresse und ihre Schöpfungen. F.r betonte daneben auch die Bedeutung der aufopfernden Arbeiten, die unabhängig von der Kongreßtütigkeit geleistet wurde, wobei er besonders der erfolgreichen diplomatischen Tätigkeit licr/.ls gedachte. Schließlich zollte er auch der ״Vorbereitung des Volkes" die gebührende Anerkennung, hob hervor, wie der Zionismus seinen Anhängern jüdisches Sclbstbcwußtscin, jüdisches Ehrgefühl gegeben habe. Redner schloß mit der Mahnung, jeder für sein Teil beantragen zur Erreichung unseres hehren Zieles. An die außerordentlich interessanten und inhaltreichen Ausführungen schloß sich eine kurze Debatte. Berlin. Am Sonntag, dem 29. Januar, nachm. 6 Uhr. fand im Landwehr-Offizicr-Kasino das Winter• fest des Jüdischen Ftnncnhumlc» iiir Turnen und Sport statt. Eine große Anzahl von Gästen (über 300 Personen) waren der Einladung gefolgt, und eine festliche Tafel crüffuetc den T h 6 g v m n a s t i u u e. Dieser folgte der Hauptteil des Programms, die turncrischon. Vorführungen, die durch eine längere Anspräche Fr!. Job. Thomaschcwskys über die Oucllcn der Jüdischen Turnbcwcgung und die Bestrebungen des jungen Vereins im speziellen cingclcitet wurden. Dann folgte eine sehr flott und exakt ausgeführte Gruppe von Stabwindeübungen nach den Klängen einer frischen Turncrwcisc. An diese schlossen sich zwei verschiedene Ucbungsgruppcn am Barren, für geübte und minder geübte Turnerinnen, die dem laienhaften Zuschauer einen rechten Eindruck von der Mannigfaltigkeit des modernen Frauenturnens geben konnten. Den Abschluß bildeten einige Barren- und Flachpyramidcn, die von Turnerinnen aller Riegen gestellt wurden und ein hübsches Bild turnfr.ohcr junger Menschenkinder boten. Alle! Darbietungen fanden den uneingeschränkten Beifall aller Gäste, die die froheste Laune noch bis t Uhr nachts zusammcnhlelt, bis die Rücksicht auf den Turiiabcnd des angebrochenen Tages zum Aufbruch mahnte. Berlin. Am Montag, dem 6 Februar, wurde die Abrechnung, die wir mit den sogenannten ״liberalen" Juden in Berlin zu hallen hatten■ fortgesetzt. Wieder war der Tiergurtcnhof als Versammlungslokal geyvälilt worden und wieder waren Saal und Galerie bei Eröffnung der Versammlung bis auf den letzten Platz gefüllt. Zunächst sprach der Referent, Rechts* auwalt Dr. Kien, und gab seiner Genugtuung onrüber Ausdruck, daß in dem kürzlich in der hicsigen jüdischen Gemeinde stnttgcfundcncn Wahlkampf, der im Rahmen dieser Gemeinde geradezu eine epochemachende Bedeutung habe, Tausende gezwungen worden seien, eine Reihe von jüdischen Probleiucii durchzudcukcn. Der Zug der Zeit gehe zu einer wesentlich positiven Weltanschauung. Wenn sicli das Rdormjudentum wirklich positiv gerichteten Ideen zuwendete, so wäre er.!Redner, auch Reformjude. Der uralte historisch-jüdische Gedanke solle erhalten werden. Einen Liberalismus gebe cs im Judentum nicht, ebensowenig eine Orthodoxie. Außer dem Glauben an einen Gott kenne das Judentum kein Dogma, und wie sich der Einzelne zu Gott stellt, diese Frage habe das Judentum nie gestellt. Die Differenz sei hier eine andere, cs handele sich hier um die Gestaltung des Kultus, um das Werden der Form. Es bestehe die Gefahr einer Atomisierung des ludcntums, wenn jeder Vorstand in der Lage ist, ein besonderes Judentum in seiner Gemeinde heranzubilden. Wenn die deutsche Sprache mehr und mehr im Gottesdienst cingcführt würde, dann künnten die Juden in anderen Ländern mit demselben Recht! vorgelien, man werde dann überall in der Landessprache beten, und der historisch gcrichtcto Jude wäre dann im Oottesliausc ein Fremdling. Wenn die Liberalen davon redeten, daß Sic bcstrebt seien, das Judentum von seinen Schlacken zu befreien, $0 sei dieses Bemühen nur darauf zurückzufiihrcn, .daß cs ihnen an jüdischem Wissen mangele um durch die ״Schlacken" zu den lauteren Quellen durchzudringen. Statt aus ihrer Unkcnntis ein System zu konstruieren und cs als ״Weltanschauung" auszugeben, sollten sic sich redlich bemühen zu lernen, dann werde für das ״liberale Judentum" die letzte Stunde geschlagen hafTen. Auch durch die Einfiilirung des Sonntagsgottcsdlcnstcs. durch welche der Sabbat geopfert würde, sei die Einheit des .ludcntums auf dem Erdenrunde bedroht. In dcutsehen Dingen deutsch, in jüdischen jüdisch. Die Zionisten seien treue deutsche Staatsbürger, aber sie lassen sieh zugleich von niemandem übertreffen an Liebe zum jüdischen Volke. Der Korreferent. Dr. Witkowski, betont, der jüdische Nationalismus sei ein Faktum, das man in Wirklichkeit nicht bcstreiten könne. Von den zwölf Millionen Juden fühlteu sich gewiß zehn Millionen als nationale Juden. Die Auffassung, daß die Juden vom deutschen Volke als vollwertig betrachtet werden könnten, sei ein Luftgebfiiidp. Die Heroen des deutschen Volkes hätten alle über die Juden nbsprcchcnd geurteilt, und cs sei nicht zu bestreiten, daß die Juden in der Diaspora nichts Großes oder Hervorragendes gcleistet haben. — In Herrn Rechtsanwalt Dr. Jaffa hatten die Gegner einen weit geschickteren Vor- (echter ihres Standpunktes vorgeschickt als in der letzten Versammlung. Auch er fand anerkennende Wort dafür, daß der Zionismus das Selbstgefühl der liidischcn Jugend gehoben iiabe, Von weiteren Leistungen in der Diaspora und Palästina war ihm nichts bekannt, (!lim sei das Zionistische M c r k b I u 11, das am Ausgang der Versammlung käuflich war, empfohlen.) Dr. Jaffa bemühte sich ¬״׳;•חוItgen. wie eng wir Juden mit der deutschen Kultur verwachsen seien und forderte uns auf ,סר der Fortführung dieses Prozesses an unserem Teile mitzuwirken. Wer dieses nicht wolle und seinen Voraussetzungen nicht zustimmte. den warf der Redner mit gewohnter Leichtfertigkeit in einen Top{ mit den Antisemiten, deren Argumente von unserer Seite eine Bestätigung fänden. Nach diesem Redner gab ein Vertreter des ״Jüdischen Jugendb u n d c s" eine äußerst scharfe Erklärung ab, in der er die verräterische Art geißelte, in der die Beurlinder des neuen Konkurrcnzvcrcins der jüdischen lueciid Deutschlands in dem Augenblicke, da sic ans Werk geile, etwas für das gesamte Judentum Bcdeiitsames zu schaffen, In den Rücken falle. Herr Dr. Oshcrg, der dann das Wort ergriff, hielt es für angebracht, die Mehrheit der Versammlung durch eine maßlose Beschimpfung der Jugendbundbcstrcbungen, die ihn ciucn Ordnungsruf eintrug, zu reizen um alsdann ihre Geduld durch die lehrhafte Breite seiner weiteren Ausführungen zu mißbrauchen. Dr. Heinrich .Locwc vertrat, von der Versammlung .stürmisch begrüßt, noch einmal mit besonderer Wärme den zionistischen Standpunkt und stellte der nervösen und aufdringlichen Art, in der die ״Libcralen" ihre Stellung zum deutschen Vaterland bctonten, die ruhige Selbstverständlichkeit gegenüber, mit der diese Fragen bei uns ihre Lösung finden. Oegcn einige radaulustigc Burschen, die während dieser Ausführungen ihr Wesen trieben, bewährten sich die Ordner aufs beste. Schließlich, um V-’2 Uhr morgens, gelang es Herrn Kurt UI u m c n f c I d noch einmal, sich für seine Ausführungen Ruhe zu erzwingen und die Zuhörerschaft in den Barm seiner Rede 7.u fesseln. Er setzte der Forderung: »Ernsi; Mensch, dann Jude" die unsere ..Als Mensch Jude" ־*egenüber. Der Zionismus sei dlo einzige (wirkliche Partei im Judentum. Der junge Jude, den man als Zionist bezeichne, sei damit vollkommen gc. | {cnnzeiclmet. während die Mitgliedschaft in einer der anderen Organisationen doch immer nur eine Vcr• c i 11 s Zugehörigkeit belege. Der Zionismus sei eine Uoialir für die jüdische Indolen/., die sich unter der irreführenden Marke ״liberal" zur Verteidigung ihrer ,*ulie und Gleichgültigkeit zusamincngetan habe, i limmcrmchr aber für die jüdische Jugend, die er den löchsteii Idealen des allgemeinen Menschentums zjifiilirc. Charlotteiiburg. Am Sonnabend, dem 4. Februar, gab Herr Betrand Hamburg in der Zionistischen Ortsgruppe Cliarlottenhiirg eine ausführliche Dur. Stellung des Werdens und der Entwicklung der Jerusalemer Kunstgewerbe- und Mausindustricscliule ״Bez alc I". Die außerordentlich vielen und sclumcn Bezalelarbciten aus Holz, Messing. Silber und die Spitzen, die der Herr Vortragende zeigte, wurden von den zahlreichen Anwesenden sehr bewundert 1 und viel gekauft. In der Ortsgruppe ist auch ein * ständiger Verkauf von Bczalclai beiten (von 50 Ff. an) eingerichtet. Herr Berger hob dann noch bc. sonders den begeisterten Idealismus hervor, mit dem ) Prof. Boris Schatz, Frau Pewsner u. a. nt. sicli für f das Gelingen des schweren Bczalclwcrkcs cingc- י setzt haben, einen Idealismus, der nur in dem Boden j des Zionismus wurzeln kann, und der so grundverschieden ist von den Wohltütigkcitswcrken. die andre nichtzionistischc Institute üben. Am Sonnabend, dem 11. Februar, l spricht in unserem Vcreinslokal, CaR Kutschcra (Sezession. Kurfürstendamm 208). abends 8H Uhr. Herr Davis Trictscii über das Thema: ״Der Umschwung in der Türkei und die Aussichten der jüdischen Palästinab e s t r eb u n g e 11." Das Thema ist nicht nur von höchstem allgemeinen Interesse, sondern infolge der neuerlichen Diskussion in der ״Weit" und ״Rundschau" über die letzten Vorgänge in der Türkei auch besonders aktuell. Wir erwarten daher ein zahlreiches Erscheinen unserer Freunde, auch aus anderen Organisationen, zumal der bekannte Redner richtiges und neues aus seinem Spezialgebiet, der Entwicklung der modernen Türkei, mitzutcilcn hat. Köln. Samstag, den 21. Januar fand eine Vcr- Sammlung der Kölner Ortsgruppe der Misraclil-f 0* dcratlou statt. Es war die erste öffentliche Vcrsnmm- UM •Kl WM׳ Ul Ortsgruppe veranstaltete. Als Redner war Herr Dr. de J 0ng c gewönne worden, und ein äußerst zahlreiches Auditorium lauschte seinen Ausführungen über ״Zionismus und P r 0 f c t i s in u s". Redner bezeichnet als Gegenstand und Zweck seiner Rede, die Profetcn als ״Garanten des Baseler Fr 0• grammes" zu erweisen, den Nachweis zu führen, daß ״der Oott unserer Väter, der durch den Mund der Profeten sprach, schon vor Jahrtausenden gewähricistet hat, daß das vom Zionismus erstrebte Ziel: die Schaffung einer öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk lästina erreicht werden wird!" Er rückte voller Anerkennung der gung des sogenannten wirtschaftlichen grund und Mittelpunkt in Paunter relativen B c r c c h t i ״praktischen‘‘ richtiger: Zionismus, in den Vorder- -. seiner Rede, den ״politisehe n" Zionismus grollen Stils im Sinuc der großen Trationcn Hcrzi’s und des Baseler Programms, als dessen Kern er immer wieder seine ״ö f f e 1111 i c 11 r c c 1111 i c 11 c n" Endziele mit äußerstem Nachdruck betonte.' Und er bczcichnctc demgemäß von vornherein seine Rede als ״eine politisch-staatsrechtliche Rede auf biblisch-theologischem Fundament.‘‘ E.\egetisch und chronologisch verfahrend führte er zwölf Profeten als ״erzzionistische Gcsimiungsgenossen gewissermaßen als unser biblisches ״Ehrcn-Aktionskomitee" vor. Allenthalben schalte er in interessanter Weise aus den zionistischen Weissaeungcn des Profeten den ,.üffentlichrechtliclien'‘ Korn heraus (so z. B. aus der grollen Rede Mose's im 5. Buch Mose. Kap. 30 unter exakter Analyse des: wijcrischtho. Du wirst cs. d. 11. das Land.• bcsitzen!) Ais Schluß seiner Rede und als der /.׳»• uistisch-Piofetisclicn ״Weisheit letzter Schluß" winde vom Redner die unerschütterliche Gewißheit betont, daß der von Gott uns verheißene ״Rechtsanspruch auf das heilige Land" zu seiner Zeit sicli realisieren würde. Den drei Strömungen im Zionismus, der wirtscliafts- und sozialpolitischen, der kultur- und nationalnolitischcn und der Il1e״logisel1-religio11sp״l1• tischen vermochte Redner hiernach nicht die gleiche Bedeutung und innere Berechtigung z.tiziierketinc». Indem er sie mit den drei schweizerischen Flüssen Reuß. Aare und Rhein vergleicht, die fast in derselben Gegend entsprängen, (so auch die drei zionistischen Strömungen, nämlich im lew tow) um sich schließ• lieh wieder zu vereinigen, von denen aber der Rhein der stärkste geworden sei. der die anderen zwei in sich aufnahm, forderte er daß auch im Zionismus die biblisch •religiöse die H a u p t s t r ־ ״ mune werden müsse! Mit warmen Worten pries er als das historische Verdienst der Misraciii-Föderation. daß sie den Mut und die Kraft gefunden habe, im Ja.hrc 1904 den biblischen Strömungen im Zionis• mus ein programmatisch und organisatorisch fest aiisecbnutcs Strombett zu sichern. Verstärke sich, so schloß Redner, diese bibiisch-rcligiüsc Strömung in naher Zukunft zur führenden Strömung, zum •״mstrom unter den drei zionistischen Strömungen so werde kein Mcnschcnnlter mehr vergehen, bis mit Gottes Hilfe das Ziel des Zionismus iin heiligen ^!1ndeC1^nClm r H1cht scil (Jcr Diskussion beteiligten sich die Herren Q 01 d r c I c h und Schnei* 1

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