Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XVI (1911)
- Issue
- Heft 3 (20.1.1911)
- Date
- 1911-01-20
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 32 No. 3 JU EPISCHE RUNDSCHAU anzcigcr" am 11. September v. Js. veröffentlichte» Artikels ״Hin Märtyrer von llardcns Gnaden" statt, durch den sich der Talmudforsclicr Dr. l'rumcr in seiner moralischen und wissenschaftlichen Personlichkeft äufs schwerste getroifen fiililtc. Die Parteien waren persönlich zur Stelle; der!,rozell verfiel jedoch nach kurzer Verhandlung der Vertagung, da Dr. Moses Widerklage erhob und eine Reihe von wissenschaftlichen Sachverständigen und Zeugen vernommen werden soll, um sich zu den Hcschuldi• Klingen gegen Dr. Fromer zu äußern. Stuttgart. Die i s r a c I i t i s c 11' e K i r e 11 e ח * Keine In de Stuttgart hatte gegen den Kaufmann Paul M. Aron in Stuttgart Klage auf l-:t1tricltl111tu der Kiillslcuer fiir die Jahre 19(19 und 191(1 erhoben, die Krelsregierung in Ludwigslmrg hat diese Klage Jedoch kostenfaillK a!)gewiesen. Die Oberkirehenbehördc und das ihr unterstellte Kirehenvorsteheraml vertrat niimlich bisher den Standpunkt, dall ein Austritt aus der israelitischen Landeskirche nur mit dem gleichzeitigen Austritt aus dem Judentum möglich sei. Um die israelitische Landeskirche verlassen zu können, müsse man entweder k״nfcssionslos werden oder zum Christentum übertreten. Die israelitische Obcrkirchenbehürdc hatte daher die Austrittscrkläruug Arons, der als Orthodoxer der Kirchcngcmcinde Stuttgart nicht mehr angeboren wollte, als rechtlich unwirksam bezeichnet. Diese Auffassung hat die Krcisrcgieruug fiir falsch er* kliirt; sie führte zur Begründung an. es sei widersinnig, von einem überzeugt religiösen Israeliten mit dem Austritt aus der Rcligionsgenosscnschaft auch die Preisgabe seiner Ucbcrzcugung zu fordern. Kitt solches Verlangen stehe mit der in der Verfassungsurkunde gewährleisteten Gewissensfreiheit in direkteilt Widerspruch. Ks •stehe fest, daii das Judentum als Dekemunis nicht einheitlich sei. Innerhalb des Judentums bestünden vielmehr vollständig getrennte, von einander weit abweichende Rcligionsauffassungen, so dali cs nicht angiingig sei. dah eine, wenn auch vom Staate als öffentliche Körperschaft ancrkannte Rcligionsgcnosscnsehalt, wie die württembergischc Landeskirche, das Mitglied einer anderen Rcligionsgenossenschaft. wie der israelitischen Religionsgcnosscnschaft Stuttgart, als ihr zugehörig reklamiere und zur Kultstcuer hcranziehe; die Israelitische Rcligionsgcscilschaft Stuttgart sei ein außerhalb der Landeskirche stehender Verein, der unter da> Dissidcntcngcsctz vom!5. April 1872 falle. Frankfurt a. M. Anfang 1910 wurde hier der Kultusverlag 0. nt. b. 11. gegründet, der die Herausgäbe jüdischer Vcrlagswerke bezwecken soll. Von dem Verlag erschienen nun im Kehruar in indischen Zeitungen Inserate, in denen den Kultusgemciiidcn für den Bau von Synagogen und Krankenhäusern ..zinsfreie Geldmittel" ungebeten wurden, wenn die bctreffenden Gemeinden ihre Verhältnisse unter Chiffre ״Kultussache 1910" brieflich darlegten. Den Gemeinden. die sich meldeten, unterbreitete der Kultusvcrlag den Vorschlag, im Namen der betreffenden demcinde an die jüdischen Adressen des In- und Ausiandes Bettelbriefe in beliebiger Zahl zu verschicken und die einladenden Betrüge nach einer vertraglich' zu regelnden geschäftlichen Beteiligung zwischen Qcmclndc und Kultusverlag zu teilen. Der Kultusvcrlag verfügt nämlich Uber ein wohl ausgelcsettes Archiv von guten Adressen des ln- und Auslandes, die er gegen Bezahlung zur Verfügung stellte. Das Zcntralorgan für das orthodoxe Judentum. ״Der lsraclit", brandmarkte in Artikeln vom 3.. 10. und 18. Juni das Vorgehen des Kultusverlags als eine ״G. m. b. H. zur Ausbeutung der jüdischen Wohltätigkeit". und bezeichnte das ganze System als raffiniert ausgeklügelt, sprach von Fischziigcit usw. Hierauf erhob der Geschäftsführer des Kultnsverlags, Ehrenberg, die Privatbelcidigungsklage gegen den Redakteur des Israelit, Selig Schachnowitz. Der Vorsitzende Amtsgerichtsrat Rücken riet dem Klager zur Zurücknahme der Klage. Der eigentliche Unter* nehmer der ganzen Sache sei ein gewisser Wilhelm Ott, der früher fiir katholische Kirelieiigemeindeu unter dem Namen der betreffenden Pfarrvorstelicr Sammlungen veranstaltet bat, bei denen er nach der Ansicht eines Würzburger Bankiers 7()()()() bis H(MXW) Mark verdient haben soll. Als der Klüger hervorhob, dafl der Kultusvcrlag mit seiner Idee nichts verdient, sondern nur zugesetzt habe, bemerkte der Vorsitzende, dall ihn das, wenn es wahr sei. unerhört freuen• würde. Das ganze Unternehmen entbehre jeder edlen Motive, sei raffiniert ausgeklügelt und beute die jüdische Wohltätigkeit aus. Aus der Beweisaufnalmie, die sehr ungünstig für die klagende Partei ausficl, sei noch hcrvorgelioben. dall in den Verträgen mit den Gemeinden ein Passus enthalten war, wonach die Abmachungen streng diskret bei Vermeidung einer Konventionalstrafe von 20(0(א Mark zu behandeln seien. Frankfurt n. M. Für die Joseph W. Hacken• broclt• Stiftung der Ta ch k cm0 n i•Sc 11 u 1 e, Jaffa, gingen ferner bei Herrn Kommerzienrat L. Feist. Frankfurt a. M., ein: Dr. mcd. Lehmann 20 Mk. E. David 20 Mk. Ocbr. Fclscnstcin. Fürth 25 Mk. Prof. A. Sulzbach 10 Mk. Albert filier״ und Frau 10 Mk. Emil Obcrdocrfcr und Frau 10 Mk. Anna Fcucbtwangcr 50 Mk. Fanny, Angelo, Lothar, Sigmund, Louis, August, Felix und Max Feuchtwangcr (sämtlich in München) je 25 Mk. Ignatz Wcichsclbaum, Berlin 50 Mk. Dr. Alb. Straus, Dcpcnau 20 Mk. S. Abcnhcimcr, Paris 10 Mk. Ign. Ellern, Karlsruhe 15 Mk. Ein. Forchhcimcr, Karlsruhe 15 Mk. Rabb. Dr. A. Cohn, Basel 8 Mk. Felix Stras, Paris, frs. 20 16 Mk. Frau Julius Drcifus, Basel, frs. 100 80 Mk. David Mcver, Paris, frs. 50 — •10 Mk. Frau Fuld 50 Mk. David Sclitmermamt Kl Mk. Dr. Kllas Straus, München 20 Mk. Gabor Straus, München 10 Mk. Seeligmann Oppenheimer, zum Andenken an seine sei. Gattin 10 Mk. Moritz lfmnueul, London 100 Mk. Benno Klkan, New York •100 Mk. Richard A. Somllielmer 2 Mk. Alfons Solid* heimer 2 Mk, Gesammelt nnlülllich der Brismikh des Schimon ben Jnukow Arie Fouehtwanger 110 Mk. Frl. Locwcntlml 3 Mk. Jacob Calm, Mainz 10 Mk. Salomon Steigerwald 20 Mk. Sigmund Hirsch, Genua, L. 20 : - 16 Mk. Willy Seliwahacher und!•rau, Zaris, frs, 50 10׳ Mk. Dr. A. Marmoreck und Frau, Parsi, frs, 10 •־= H Mk. Frau K. Scwabachcr, Paris, frs. 10 א MR. Hugo Mendel, Paris, frs, 20 •16 ״ Mk. Diverse durch Kmilc Hüliler, Paris, frs. 38,5(1 •31,15 ־־-־ Mk. Carl Klkan II) Mk. Gabriel F.lkan Kl Mk. Albert Mainz, Berlin 100 Mk, Menki Zimmer, Fürth 20 Mk. Direktor N. Schlesinger und Dr. J. Kugel, Jaffa, frs. 5 1 Mk. Hermann und Max Katiffinann. Mannheim 50 Mk. In Summa 1725,45 Alk., bereits veröffentlicht' 8354,37 Mk. Somit Gcsanitelngang 10079,82 Mk. AUS HA1A3»ALT0nA Mlltetlunflcn der zlonisl. Ortsgruppe IU1mburfl־/\llöna. Ks hat sich in den letzten Monaten gc• zeigt, dall unser Appell an die Arbeitsbereitschaft der Ortsgruppcnmitglicder weniger Widerhall findet als friiiter. im besonderen vermissen wir die eifrige Antcilnalmic an unseren Versammlungen. Daher geben wir allen Gesinnungsgenossen zu bedenken, dall es fiir jeden einzelner• unbedingt erforderlich ist, sich durch regclmüliigcn Besuch unserer Veranstaltungen auf jlem Laufenden zu erhalten und dem Vorstand jene moralische Unterstützung zu gewähren, deren er bedarf, wuut er seinen Aufgaben gerecht werden soll. Die Krhöhmig der finanziellen Inanspruchnahme unserer Kasse durch das Sammclabonncmcnt der Jüdischen Rundschau" wird nur dann Früchte tragen, wenn die Anzeige unserer Vcrsamm• Imigcn in Hamhurglschcn Blüttern und die bisher üblich gewesene schriftliche Kinladtmg eines jeden einzelnen Mitgliedes unterbleiben kann. Wir machen es daher unseren Freunden zur Pflicht, für die wei• teste Verbreitung der hier erfolgenden Ankündigungen zionistischer Zusammenkünfte zu sorgen. Ks wird hierdurch wiederholt ersucht, bis Hilde Januar den Mltgliedsbeitrag pro 5671 in Höhe von U) Mk., au die Kasscnvcrwaltung durch Haufiber• Weisung (Dresdner Bank in Hamburg) oder Zahl• karte (Postscheckamt Hamburg 3275) zu entrichten. Der Beitrag kann in zwei Raten’bezahlt werden, und •✓.war 6 Mk. sofort und 1׳ Mk. bis Knde März. Mitgliedern, welche bis zn diesem Termin den Beitrag nicht entrichtet haben, kann die ..Jüdische Rundschaut" mcht weiter zugcstcllt werden. Rcklama- (innen betr. nicht pünktliche oder überhaupt nicht erfolgte Zustellung der ...I. R." wolle man gcfl. schriftlich (nicht telephonisch) an die Kassen- Verwaltung. Grolle Bleichen 67, richten. Mt Die ns tu g, den 2•!. Januar 1911, abends 8^ Uli! im Logcnhclm; Vorfrau (!es Herrn Rabbiners Dr. LUwontlinl-lfuuilHiit: ״ClminlUet'Uöpfe aus der jlUlisch-spimisehen Geschichte. II. Teil." In der nächsten M i t g I i e d c r v c r s a m tn ־ In n g am Donnerstag den 3. Februar, abends 9 Uhr, im Logcnlieim, wird Herr Rechtsanwalt Dr. Bruno Ta nnenwald über ״Dlc rechtlichen Vcrhü11ni ssc d c r J 11 de» in IIa mb 11 rg" sprechen. Der Verstund d. Zionist. Ortsgruppe Hnmhiirg-Altoua. Der Jüdische Turnverein Uar-Kochha zu Hambürg veranstaltete am Sonnabend, den 14. Januar, im Logenliciut. den zweiten Vortragsabend über jüdischen Fragen fiir seine Mitglieder. Als Redner war Herr Rabbiner Dr Kmll Cohn-Kiel gewonnen worden, welcher vor einem überaus zahlreichen, mit gespanntester Aufmerksamkeit dem beliebten Redner lauschenden Auditorium über .,Jüdische Kr/iehimgs- Probleme" sprach. Ausgehend von einem Phantasiereich ausgcmaltcn Bilde schilderte der Vortragende die Stellung der jüdischen Jugend in Staat, GesellschaU und Familie, Indem er wie ein Arzt mit heilsaiiiem Operationsincsscr die Wunden aufdeckte, welche durch falsche Krziclnmg und Verzärtelung am Leihe des jüdischen Volkskörpcrs brennen. Hin Blick in die Vergangenheit des letzten Jahrhunderts könne wohl leicht Veranlassung geben, an der Ocsundting und Wicdcraufrlehtung des jüdischen Volksganzen zu verzweifeln. aber der Aufschwung, den die Gegenwart gewonnen habe, gebe eine sichere und begründete Hoffnung auf die Schaffung neuer Kulturwcrkc durch das Jüdische Volk. Dazu sei aber durchaus notwendig, daß die Jugend mehr als bisher an Selbstzucht und an die Unterordnung unter eine Autorität gewöhnt werde, wozu die Bewegung der Studentenkorporationen, der jüdischen Jugend- und Turnvereine beizutragen, besonders geeignet sei. Mit einem ltoffnungsfrcudigcn Appell an die jüdische ,״״und. in deren Dienst er sich vor allem gestellt habe, für jüdische Ideale zu kämpfen und zu wirken, schloft der Redner seine begeistert aufgenommenen Worte. — An den Vortrag schloß sich ein gemiitlichcs Beisammensein der jüngeren Mitglieder des Vereins, welches bis spät In die Nacht hinein dauerte und In dem der Gast des Abends von seinen alten und den neuen durch den Vortrag gewonnenen Freunden gefeiert wurde. V£R£I NS~־ RÜN DSCHÄ U GcncralvcrstimniluiHl des Verbandes Jüdischer Frauen für Kulturarbeit {n Fulüstina. Am Mittwoch, den 25. Januar, nachmittags 6 Uhr, llndet lut Palästina-Bureau, Berlin V', 15, Blcibtreusimile 34/35, Gartenhaus part., die Gcncralvcrsainmhing des Verbandes jiidlHchcr Frauen fiir Kullururbci! .,U Puliistluu st’alt. Tagesordnung: Tätigkeitsbericht Kassenbericht. Anträge. Wahl des Vorstandes. Im Namen des Vorstandes: Frau Prof. Warburg, Vorsitzende. Berlin. Der Jüdische Frauenbund fiir Turnen und Sport veranstaltet am Sonntag, dem 29. Januar, nachmittags 6 Uhr, im Landwehr-Casino, Bardenbergstr. 30b. sein Winterlcst in Form eines 014 Gymnastiquc mit anschließendem Tanz. Billets ä 2 Mark (an der Abendkassen 250 Mk.) cinschlicfllieh Tee und Gebäck, sind im K.d. W., auf den Turn- und Feclitsätcn und bei den Komitecmitgliedern zu haben. Berlin. Am Donnerstag, den 26. Januar, abends 9 Uhr, findet im Burghotel, Burgstr. 20, eine Ver- Sammlung der Mlsracblgriippc statt. Tagesordnung: 2. Vortrag des Cyclus über ״Prinzipien und Geschichte der zionistischen Bcwegung"; II.-IV. Kongreß. Im Anschluß daran: Freie Aussprache. Gäste herzlich willkommen. Der erste Vortrag dieser Reihe fand am 4. Januar statt. Vor einem außerordentlich zahlreichen Pulilik1׳m erörterte Herr Rabbiner Dr. Wilhelm Lcwv die Vorgeschichte des Zionismus bis zu seiner Organisierung auf dem I. Kongreß. Der Redner ging aus von der Liebe mul Sehnsucht zum Lande der Väter, die wir in Bibel und Talmud finden, zeigte die Aus• Prägung, die diese Gefühle in späterer Jahrhmulcrten gefunden haben (Jchtnla ha Lcwi, Nachmanides, Josef Karo. Lurja), wies auf die Veränderungen hin, die in der inneren Struktur der Judcnhcit durch das Anfklärungszcitaltcr bewirkt wiirdnn und auf die Reaktion gegen diese Assimilation im Lager derer, die weiter ihr Judentum liebten. Kr zeigte die Ur; Sachen, die die ersten palästinensischen Kolonisationsversuche hcrvorbrachteit, um dann darzulegcn. inwicfern der moderne Zionismus ihre Fortsetzung, inwicfern er etwas grundsätzlich anderes sei, wie sie. Die rege Debatte brachte mehrere HcitrittscrkUirungen. Zu Beginn halte die Versammlung das Andenken Hirse 11 Hildesheimers und Jose! H a c k c n b r o c 11 s während der warmen Wolle, die ihnen den Vorsitzende widmete, durch Erlichen von den Plätzen geehrt. Charlntlenbiirg. ln der vorigen Woche sprach Herr Architekt Lcvy in der Zionistischen Ortsgruppe Chiirloltenlmrg iiher eine Reorganisation des zionistischen Lehens in den Ortsgruppen. Er betonte unter anderem, daß die hmennrheit das Wichtigste sei. und daß cs besonders darauf ankonmit, in ein m ent zu regelnden Vcreinslebcn die Mitglieder in die wichtigsten Probleme des Zionismus so cinzufü'”0n. daß sic sich mit wirklichem Interesse mit den I’.iivH*. fragen unserer Bewegung beschäftigen können. ■ * ln der Diskussion stiiiimle die Versammlung in der Hauptsache den Fordermigcn des Redners zu; es wurden unter anderem mich wöchentliche Zn• 01׳• menkünfte beschlossen, sowie die Schaffung ••״׳er im Vereinslokal ״Cafe Secession", Kurfürste״d.׳:m11 208/209. mifzustcllcndeu 11 a n d b i b I i 0 111 c k, \uf diese Weise hofft die Ortsgruppe ein reges und i .׳ rcssantcs Vcreinslebcn zu erzielen, und ihren O.Gictt sowie Mitgliedern wirklich anregende Diskusse nen zu bieten. So hoffen wir. daß die Zionisten. di<• an solchen Diskussionen Interesse haben, recht oi; in unsere Sitzungen kommen werden. — In der letzten Sitzung Spruch wwn Herr cam). ing. Dörnberg •Aat das .,Genossenschaftsprolilcm": er verwies dabei auf die bereits in Hcrzls ״A i t ־ N c ti I a nd" so geistvoll beschriebenen Probleme der Genossenschaften in (.ngianci und des neuen Dorfes im zukünftigen Zion, lihnflr 1 Crc!sn,r,ac*1 1l״״n weiter über die landwirtsciiai ichc Sicdlungsgenosscnschaft im allgemeinen, Wirtschaft ״CIC KCKC,l״l,cr 110,י kapitalistischen Am Sonnabend, dem 21. Januar, abends 9 Uhr, wird Herr Dörnberg im ״Caf6 Secession" seinen vortrait über die Probleme der jüdischen Siedlung in } al.lstma halten. Gäste, Damen und Herren, will• kommen. Duisburg, Am Dienstag, dem 24. Januar 1911. abends 9/1 Uhr, spricht im oberen Saal der städtisehen Tonhalle, Künigstraflc, der Parteisekretär Herr Curt Blumenfcid über das Thema: ״Die Zukunft der Juden". Hierzu sind die verehrten Gesinnungsgenossen In Rheinland und Westfalen, mit der Bitte um zahlreiche Beteiligung, frcundlichst ein־ geladen. ו \