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Jüdische Rundschau · 1911-01-13 · Heft 2 (13.1.1911) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XVI (1911)
Issue
Heft 2 (13.1.1911)
Date
1911-01-13
Page
– (sequence 7)
Language
German
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H ■* r * No. 2 Mittelalters hielt. Die;Versammlung nahm den Vortrag mit lebhaftem Beifall entgegen. — Der (lene- ™!Versammlung war am Vormittag eine Ausschußsilzung vorangegaugen, die sich haumsüchlich mit ,len wissenschaftlichen Aufgaben der Gesellschaft bcveliafllgte und mehreren Forschern namhafte Subventionen , bewilligte. Das Andenken des um die jüdische Allgemeinheit verdienten D r. Hirsch Hildesheimer ehrte der Ausschult durch Kr-!üben von den Sitzen. — •Der Jahresbericht ist von Herrn Dr. Nathan, Artillcricstr. 9. kostenlos zu 1!•ziehen. Frankfurt u. M. Für die J o s e n h W. II a c k e n - 1.1 ״ c h * S t i f t u n g der T a c h k c in <> n i־S c 11 u l c I.iifa gingen bei Herrn Kommerzienrat Louis t!st in Frankfurt a. M. ein: l. Ausweis. Aus Frankfurt a. M.: Dr. Albert Sondheimer .׳ui Mk.; Fritz Sondheimer HM) Mk.; J. Roseiibuuni HMI Mk.; Kommerzienrat L. Feist 3IH) Mk.: Arthur Oppenheimer UKJ Mk.; lila Oppenheimer KM) Mk.: Max l'rünkcl 50 Mk.; Regitic Frünkcl 50 Mk.; Michel Kapp 100 Mk.; Julie Kulp l(M) Mk.i.Aron Secligmann JO Mk.; S. Strauit 20 Mk.; Sam. Nullbaum 20 Mk,; Julius (loklschmidt 50 Mk.; Dr. Israel Koos 25 Mk,; Ludwig Levisohn KN) Mk.; Leo Hamburger KM) Mk.: Jacob Frcukcl 10 Mk.: Jacob Hesthof und Frau anläßlich der Wiederkehr ihres 25. Hochzeitstages 7. Kislcw 20 Mk.: Marcus M. Oppenheim 20 Mk.: isaac M. Mainz 50 Mk.: Auguste Wohlfahrt 20 Mk.; A. \\< lf 15 Mk.; Qerson Igersheimer 15 Mk.; Dr. I. N. und Heinrich llondi 20 Mk.; N. N. 25 Mk.: Dr. <i.!'ijiel 5 Mk.; M. M. Oppenheimer und Max (irihcunu anliilllich der Geburt ihres Knkcls Karl Heinz K) Mk.; Isaac Wolff 50 Mk.: Direktor Dr. G. Lange 20 Mk.; Willi Mayer 20 Mk.; F.duard Feist 51) Mk.; Konsul Bernhard Wolff 20 Mk.: Wilhelm Schumes 20 Mk.; Ilmanuel Mayer .10 Mk.; Leopold Merzbach 20 Mk; Julius Bender 10 Mk.; B. L. Wollt 20 Mk.; Dr. J. Heinemann 10 Mk.; Michael Schwahaclicr 200 Mk.; Joseph Wohlfahrt 20 Mk.: N. N. 25 Mk.; Max David 10 Mk.; Ferd. F.hrmunn 15 Mk.; N. N. 100 Mk.; Manfred S. Goldsclimidt 50 Mk.; U. Tannenbaum 25 Mk.; Ludwig Schumes 25 Mk.: Dr. L. Marx 20 Mk.; Nathan Sondheimer .KM) Mk.; Robert Schiff 30 Mk.; Profesosr A. Wcvl 20 Mk.; Dr. Karl l'.lias und Franziska Birnbaum anliilllich ihrer Hochzeit 100 Mk.; Charles Saalfcld-Paris 50 Frs.: ־- 40,25 Mk.; Gottfried Goldschmidt-Halbersladt 20 Mk.; J. Fcuchtwangcr-Antwcrpen KM) Frs. HO Mk.; Frs. JUiiDlSCHE RUNDSCHAU. diese bald eine befriedigende Lösung finden werden. In angenehmer Weise waren die geschäftlichen Verhandlungcn durch die Veranstaltungen unterbrochen, die die Würzburger V.J.A. dem Bundestage bot. Am Abend des ersten Vcrhandlungstngcs fand unter zahlreicher Beteiligung der Würzburger jüdischen Bc- Vülkerung das 3. Stiftungsfest der Würzburger Bnndcsvcrcinigung statt. Im akademischen Teile die* scr eindrucksvollen Feier hielt der Bundesvorsitzende• י lerr Oberlehrer Dr .Joseph C a r 1 c b a c h - Berlin, eine von Begeisterung getragene und Begeisterung erweckende Festrede. Nachdem sodann Herr Distriktsrabblncr Bamberg er, sowie die Herren Dr. Brau n sc 11 w ciigcr und Dr. Tachaucr teils m ernsten, teils In humorvollen Worten sich den Dank der Zuhörer erworben batten, kam die Pidclitas zur vollen Geltung und hielt die Teilnehmer lange beisammen. V/€R6INS־RÜNDSCHÄ0 :1. ן־ » i!dmond Scbwabacher-I’aris 20 Frs. — 10.12 Mk.; Rabbiner Dr. Murx-Darmstadt 10 Mk.; M. Goldbcrg- Karlsruhe 30 M.; Dr. B. Colm-Stralihurg 10 M.; Dr. A. Sandler-Breslau 20 M.; Ludwig Samson u. Frau-Paris 25 Mk.: Abraham Erlanger-Luzern 20 Mk.: Albert Feuchtwangcr-Darmstadt 50 Mk.; Otto Simon-Mann* heim 10 Mk.: Agudatlt Zion-Mattersdorf .1 Mk.; Llias Fcuchtwanger-Fürth 5 Mk.; Louis Feuchtwamrer Fürth 5 Mk.: Bernhard Samson-Rotterdam 25 Mk.: F. Bruchfeld-Darmstadt 30 Mk.; Slomon und Joseph Oppenheimer-Paris 1000 Mk. — Summa 4354.37 Mk,; bereits früher veröffentlicht 4000 Mk.: zusammen H3S4.37 Mk. Wiirzburg. Der Bundestag des B..LA. (2.—4. Jan.) Aus allen Teilen unseres Deutseben Vaterlandes waren auch dieses Mal die Bundesbrüder in grollcr Anzahl hcrbcigccilt, um in gemeinsamer Beratung die Mittel und Wege ausfindig zu machen, die dem inneren Aus bau sowie der Propagierung seiner Idee, der Fcsti gung der Gesetzestreue in den jüdisch־studen tischen Kreisen Deutschlands, dienlich sein sollten. Mehr als 50 Bundesbrüder, Studenten und ״alte Herren“, unter ilincn die Delegierten der Vereiniguiigen Jüdischer Akademiker zu Berlin, München, Straflburg, Marburg,,Heidelberg und Würzburg, nahmen an den Verhandlungen regen Anteil; viele, die fortblciben muhten, gaben brieflich und telegraphisch ihren Wünschen für den Verlauf der Verhandlungen herzlichen Ausdruck. Stürmischer Beifall erhob sich, als der Vorsitzende die telegraphisch übermittelten Grösse der neiigcgrüudcten V.J.A. Baltimore zur Verlesung brachte War dieser Grult doch ein beredtes Zeichen für die weltumspannende Kraft des V.J.A Gedankens. . Die Mitglicdcrzabl des B.J.A. hat sich seit dein letzten Bundestag von 150 auf 225 gehoben; der Bund bat eine entsprechende organisatorische Ausgcstaltung erhalten, insbesondere durch eine straffere lokale Zusammenfassung! seiner ״Alten Herren . deren Intcresse und Arbeitskräfte ihm nicht verloren gehen dürfen. Der Puxenuntcrrlcht ist im Jüdischen Smr.e entwickelt worden. Diese beiden Fragen bildeten den Mittelpunkt der Debatte. Aus den übrigen Verhnndlungen sei folgendes hervorgehoben: Es wurde die Anregung gegeben, eine Lnouetc über die einzelnen akademischen Berufe in ihrem Verhältnis zum gcsclzestreucn Judentum zu veranstillten. Ferner wurde die Schaffung eines eigenen Liederbuchs in Angriff genommen. Es sei noch erwähnt, daß die Inkoruorntionsfragc behandelt wurde, dafl aber nur Uebcrcinstimmung darüber herrschte, daß die Vorteile einer Anmeldung bei der Univcrs1t.it nicht um den Preis der Mitgliedschaft der ״Alten Herren erkauft werden dürften. Da aber nach den für die Drcuftisclicn Universitäten geltenden Bestimmungen nur das eine oder das andere möglich Ist, wurde die Frage der Anmeldung,alsbald von der Tagesordnung abeesetzt. Das sind In Kürze einige der wichtigsten Punkte, die eine Erledigung gefunden haben. Nicht minder wichtige Fragen, die noch nicht als abgc* schlossen betrachtet werden können, haben dcn.Bun-, destag lange, beschäftigt. Es ist zu,hoffen, daß.auch! Berlin. Am Montag, dem 16. Januar, abends 9 Uhr, findet 1111 ״Tlcrgurtcnliof" (Bahnhof Tiergarten) eine grolle Offen titchc jüdische Versa ווו m I u 11 g statt, die von den vereinigten iiutlonaljiidlsclicn ,lugcndvcrclncn Groll-Berlins einberufen wird. Das Thema der Versammlung ist: ״D er Zionismus eine Gefahr für die jüdische Jugend?" Die Versammlung ist als machtvoller Protest gegen die Angriffe gedacht, die seit einiger Zeit von der jüdisch-liberalen Jugendbewegung ausgehen. Es werden eine Anzahl Ge- .sinnungsgeuossen referieren, darunter die Herren R.-A. D r. Klee, Richard L l c 11111 c l m, D r. Rosenkranz, Theobald S c 1101 c m, Hans Goslar u, a. m. Pflicht jedes Gesinnungsgenossen, insbesondere der jungen Kauficutc und Akademiker ist cs, pünktlich zu erscheinen und die Versammlung zu dem machen zu helfen, als was sic gedacht ist, zu einer machtvollen Kundgebung der nationaljüdischen Jugend Berlins für unser gemeinsames Ideal. Hciilii, Der Jüdische Frauenbund fiir Turnen und Sport veranstaltet am 29. Junuur, nachmittags 6 Uhr, einen ״Th6 gymnnstlquc" mit an schnellendem Tanz. NUhcrcs im Anzeigenteil! Clmrloitenbiir«, In der Zionistischen Ortsgruppe findet am Sonnabend, dem 14. Januar, abends 9 Uhr, ein Vortrag des Herrn cand. ing. Dürnberg über ״Die Sicdlungsgcnosscnschaft“ statt. Lokal: Cafe Sezession, Kurfürstendamm 208. Gäste willkommen! , ,, Berlin. Der ,fiidlsclio Frauenhunü fiir Turnen und Sport veranstaltet am Dienstag, den 17. Januar, abds. öUlirpräc., im Arcl11tcktcnhaus,Will1clmstr.92/93, einen Vortragsabend. HerrRabb. Dr.Warschaticr spricht über ״Die Entstehung und Bedentung des Talmud". Gäste, Damen und Herren, sind herzlich willkommen. Zur Deckung der Unkosten wird ein Eintrittsgeld von 20 Pf. erhoben. Berlin. In den Arininsälcn fand Dienstag der zweite Palästina-Abend der Berliner Zionistischen Vereinigung statt, für den de( Referent. Dr. Th. Zi0c isti, das Thema: ״Palästinensische Erz i eh u ngsprobleine" gewählt hatte. Nachdem.er die allgemeinen Grundlinien für das dortige Schulwesen gezogen hatte: die Erziehung von friedliehen Eroberern des Landes, zeigte •־ ־ warum das (]yniiiasial-System diesen Aufgaben nicht gewachsen ist. ״Mehr Natur, weniger Intellektualismus", war die Forderung. In der Diskussion sprach Frau Fürst über die Tätigkeit des Praucnvcrcins für Kulturarbeit in Palästina. Dr. Go Id borg und Lazarus Barth beschäftigten sich mit dem Referate selbst, dessen Tendenze;! sie anerkannten. — Am Donnerstag fand die erste Veranstaltung des Bezirks Norden statt. Herr Lazarus Barth sprach über ״Wahrheit und Irrtum über die z i 0 - nis tische Bewegung“ und wies die bei den Wahlen gegen den Zionismus erhobenen Vorwürfe zurück. Die Versammlung wur recht gut besucht mul lallt auch für die Folge günstiges erhoffen. Posen. Am ersten Abend des diesjährigen Cha nukah veranstaltete die hiesige Zionistische Omgruppo ein Volksfest unter den! Titel eines Spiclabcnds. R.-A. Kollcnscher begrüßte im Namen des Vor sandes in einer Ansprache die zahlreich erschienenen Gäste und wies Insbesondere auf die Achnlichkcit unserer gegenwärtigen Lage mit der Zeit der Makka bäer hin. Er forderte in eindringlichen logischen Sätzen das unbedingte Eintreten für unsere Eigenart sowolil nach außen als auch im eigenen Lager, ins besondere auch gegenüber den assimilierenden Bc Strebungen sogenannter Liberaler. Der Oberkantor Lei bowl tz zündete darauf dld Mcnorali an und verschiedene Deklamationen folgten, unter denen Frau Dr. Cal Vary mit ״Der Sturm" von Morris Ros'.nfcld, sowlo ein sinniges Tanz- und Singspiel von unserer Qcslnnungsgcnossin Frau Lu blnskf verfaßt, hervorzuheben ist. Frl. Ungcr erfreute miti sehr pikantem Vortrag zweier Jargon lieder. Nnch der Deklamation traten Spiel,'Tanz und Kaffeetafel In ihre Rechte.‘ Das ganze Arrangement des Festes hatte 'dio national-jüdische־ Fraucnvcrclni gung veranstaltet und wurde auch ein ansehnlicher ’ Sciile JU Ucbcrschuß erzielt, der laut Beschluß des Vorstandes verschiedenen zionistischen Zwecken zugeführt wurde. Bremen, Die Zionistische Ortsgruppe veranstaltete am Sylvestertage zum ersten Male seit ihrem Bestehen in Bremen eine Makkabäerfcicr. die außer dem pekuniären einen sehr großen propagandistischcn Erfolg hatte. Mit dein Feste war eine Ausstellung jüdischer Kunst und Literatur verbunden, zu welcher der Ortsgruppe iußer orientalischen Ar* beiten. Bczalcl-Tcpplchcn und Original-Radierungen von Hermann Struck noch eine große Anzahl anderer Kunstgegenstünde zur Verfügung gestellt worden waren. Die Darbietungen befriedigten allgemein und die Teilnehmer blieben bis zum frühen Morgen beisammen. Nach diesem gelungenen Debüt geJenkt die Ortsgruppe des öfteren wegen der nicht zu unterschätzenden propagandistischen Wirkung in dieser Weise in die Ocifentlichkcit zu treten. k. Entden. Am 1. Januar hielt unser Moiitllore- Verein seine C11 a n u k ah f cic r ab, die von etwa 350 Personen besucht war und einen recht guten Verlauf nahm. Die Feier wurde durch eine Ansprache unseres Vorsitzenden, Herrn Edgar Meyer, eröffnet, der uns in zündenden Worten die Makkabäergeschickte vor Augen führte, und darauf hinwics, daß auch wir heutigen Juden Makkabäer sein müßten, ledoch nicht mit blutigen Waffen kämpfend, sondern mit den Waffen des Geistes. Wir sollten nicht iüdisch oder modern, sondern jüdisch modern sein. Hierauf zündete der älteste Knabe aus dem hiesigen Waisenliausc die Chanuknlilichtcr an, worauf die ganze Versammlung das Moaus-Zur anstimmtc. Nun folgten einige Aufführungen, denen sich ein Ball unschlolL der die Anwesenden noch bis in die Morgenstunden in großer Fröhlichkeit zusaimncnhlclt. Essen (Ruhr.) Am 4■ d. Mts. beging unsere Zlonlstlseho Ortsgruppe in Ifofünanns Festsälen ihre Makkabäerfcicr, die einen Überaus schönen Verlauf nahm. Es waren reichlich 150 Personen erschienen, die den Darbietungen mit lebhaftem Interesse folgten. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden. Herrn Treu, hielt Herr Ad. Koch eine sehr gut nusgcarbcitetc Festrede, in der er auf die Heldentaten der Makkabäer bezugnehmend ausführte, daß dieses Hcidcngcsclilccht nicht ausgestor- Ben sei, sondern daß die zeitgenössische jüdische Jugend wieder die Makkabäer-Tugenden zu üben bcginne. Indem sic Körper und Geist neu zu stählen anfange, wie das Beispiel des neu gegründeten Essener Jüdischen Turnvereins zeige. Aus dem reichhaltigen Programm des Abends sei eine Barrenriege erwähnt, die in ihren ausgezeichneten Uebungen ein Bild jungjiidischcr Kraft und Gewandtheit lieferte und begeisterten Beifall fand. Den Schluß bildete eine Tombola, in der eine Anzahl gestifteter Gegenstände und etwa fünfzig B c z a I c I E r z c u gnissc verlost wurden Es darf nicht unterlassen werden. Herrn Max Treu, der fast allein die ganzen Vorarbeiten zu der wohlgciungencn Feier leistete, an dieser Steile für die aufgewandtc Mühe zu danken. Frankfurt a. M. Die Zionistische ,liigemlgriippu veranstaltete ihren ersten jüdischen Qcscliiclttskursus, der sich großer Beteiligung erfreute. Der Leiter dieser Kurse. Herr Lehrer Baruch Stern, hielt zunächst ein sclir interessantes Referat Uber die ״Quellen zur jüdischen 0 c sc 11 ich t c". in welchem er die Werke jüdischer und nichtjüdischer Gelehrten über jüdische Geschichte besprach. Dann hielten die beiden jugendlichen Mitglieder, Herr Harrv Go i re in und Herr Mennv Rapp die Geschiclitsrcfcratc über die Periode Vom Verluste der staatlichen Selbstündigkeit bis zur Rückkehr aus dem babylonischen Exil". Ihre von großem Pleiße und Verständnis zeugenden Ausführungen wurden mit lebhaftem Beifullc aufgenommen. An die Vorträge schloß sich eine Diskussion, an der sich Herr A. Perlmutter beteiligte und in welcher Herr Lehrer Stern wertvolle Ergänzungen zu den Referaten gab. Mit einigen allgemeinen Ausführungen beschloß der Vorsitzende L. Perlmutter den Abend. — Dienstag, d. 17. Januar, findet im Kursaale Milani ein zwangloser Diskussionsabend statt Über ״Zionismus und Deutschtum". Referent Herr Fritz Sondheimer. Slrnflbiirg I. Eis. Die hiesige Zionistische Ort»• gruppo hat durch das Hinschcktcn Ihres ehemaligen Vorstandsmitgliedes Herrn Samuel Weil einen schweren Verlust erlitten. Sic wird dem Verstorbenen. der immer ein pflichttreuer und eifriger Mitarbeiter zur Vertretung unserer Anschauungen war, ein ehrendes Andenken bewahren. Wiirzburg. Am 28. Dezember a. p. veranstaltete die Zionistische Vereinigung Wiirzburg eine M a k k a - büerfeier;welche im festlich geschmückten Saale des Hotei Goldsclimidt stattfand und einen glänzenden. allgemein befriedigenden Verlauf nahm. Nachdem die hiesige Ortsgruppe schon seit Jahren in lethargischer Ruhe verharrte und durch die Interesselosigkeit der hiesigen jüdischen Bevölkerung nicht gedcilicn konnte, ist diese Festlichkeit als erstes Zeichen eines Aufschwunges freudigst zu begrüßen. Nur dem rastlosen Eifer, der unermüdlichen Tatkraft und dem zuversichtlichen Streben unserer beiden sehr verdienten Mitglieder. Fräulein Wechsler und Fräulein stud. phil. Steinberger ist das Zustandekommen des wohlgciungencn Festes zu verdanken. Eine ,sinnige, fcindurchdachtc Pestrede schuf die f*chte Feierstimmung. Die zahlreichen Darbietungen ln Musik und Gesang, Rezitation und Dramatik, die

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