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Jüdische Rundschau · 1910-12-30 · Heft 52 (30.12.1910) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XV (1910)
Issue
Heft 52 (30.12.1910)
Date
1910-12-30
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 600 JUEDISCH E RUNDSCHAU Nr. 52 ziisnimnciisi'tzt. Hie Aiisbihlmn: crfn|«| zuerst einwl». daun m dev Mannschaft. Hs «Ul. liier voltkummen «leichfürmi« arbeitende Umlerer uus/.ubihlcn. welchen eine An/alil schwer erlernbarer Urifie und Mewctnimieii beiznbrimon ist. die ricliti« aus«etiihrt — dem Hoote einen «taUeu Fort«au« sichern, im «jtfucntoili«cn!*'alle aber siete llcummi« be* reiten, Hieraus ergibt sieh, dail eine «nt aus«ebildete Mannschaft einer technisch selilechtercn. wenn auch nhvsiseh stärkeren, überleben isl. Im Hassin werden jene Muskelttriimieii systematisch «ckräfti«!. welche int «ewühnlichett!.eben wetti«, beim Rudern aber um so mehr «cbraiielit werden. Die Ülmmren int Kasten bilden die Orumlhnte «uten Mannsehafls• rtiderns. Hs wird erwartet, dall jene Herren, welche sich der jüdischen Rnderei in Herlin ansehlielten wollen, von der hier «ebmenen Ocle«e11heit zur Ausbildun« viebrauch machen werden. I's dürfte sich eriibrieen, au dieser Stelle viel von den Vorzügen des Rudersportes zu erzählen, da wohl all«emeiu bekannt ist, dall das Rudern als Hreihifismu l nur ••seelteuce zu jeder Taeeszeit, bei nahezu jedem Wetter und in fast jeder Jahreszeit betrieben werden kann. Nur das His breitet dem Ruderbelrich ein Ende. Kalte allein nicht. Diese wird vom ab«olüirtctem Wassersnortsiuann geradezu als Aunetunliehkeit empfunden. Viele recht «eoiitnete iumtc 1.eilte lassen sieh vom Rudern durch eine stark verbreitete falsche Anschamm« ahliahen. die liier heriehti«t werden mö«e. Has Rudern eilt unter l.aicu alleeiuein als ein sehr kost,spicli«cr Spart. Nichts ist falscher als diese Ansicht. Üerade während der Ausitbun« seines Sportes findet der Ruderer keine t״'Ueenheit zum tieldansijchen. Die Ohimusahende kosten ihn nichts als die Fuhrt zum timt vom Itootshause, und an den Sonntagen, die er vom frühen Mor«en bis zum späten Aheinl auf resp. am Wasser verbringt, venna« er nichts aus/uuvhuu als die 15 bis 2!) i'irt sehen fiir die Mahlzeiten, welche der freigewählte Koch jeder Mannschaft nach vorzüglichen Rezepten zuhereitet. Hin immer Mann mit besserer, wenn auch hcscheidcncr l.ebenshallun« wird dareli das Rudern selten mehr;tusuebeii. als er sonst «ewolmt ist. oft aber noch sparen. Der allerdings nicht tinheträclilliche Milelicilsheitra« von 5 Mark pro Monat wird durch Hrsnavuisse bei der billigen l.ebciisinlirim« meist, durch ecsundlieitliehc Vorteile aber stets hereinnobrachl. Die Rudertic«e des J..I. H, ist heute der jüngste. keineswegs aber schwächste (knosse unter den Berliner Vereinen, welche sich die Mitarbeit;01 vier körperlichen Neubelelmiic des iuiuteit luden zum Ziel gesetzt Italien. Auch hier mit das Won: Mens samt in corpore sano. Min׳e die jüdische Jugend ihren j1m«eu, kruf* tieen Kamel adelt auf seinem Wette begleiten! Max Heller. mint jeden Mitt- Realschule, Schics• Herlhi. In •lein von nu hr als l?1"> Personen besuchten «rollen S.tale »Irs Htablissemeiits Tiere.irkii• hoi fand am I I De/cmlicr eine impnsante iiullsehu Volksversammlung statt, die sich zu einer ergreifenden Küiulgcbtm« lur den zionistischen l'iedankeii ecstaltetc. Auf »lei Tu«1:sor»imm« stand ein Vortrat: des Herrn Reelitsanwalt Di, Klee nlier das Tlienur. ״I > e 1ס 1 ׳ n 1 s t e 11 i 1111 r e r 11 n d sei 11 W e 1' k." ln mehr als einstimdiger Ausführung entrollte »1er «liireh sunc 1mer׳!mdhebe T:1tn:ke1l hei den Hellmer Jüdischen tiiincindcwahU'ii in den weitesten Kreisen bekannte R»־dner ein «rol׳,zu;:i«es H1UI von »lein!.eben und Schauen des «röllton Staatsmannes und üritanisators des Jmlentums. Tlieodor llerzls. des Werdens und Uluhcns des zionistischen tiedankens. Unter!>1,01s<׳mlcm Beifall »lei Vei saiiiiiiliin« zeielinete er besonders »len Hinflull der zionistischen Idee auf »las Hrstarkeii des .liuleutuius. zeittte er. wie der Zionismus di»• dein .Imleiitiint entfremdeten Teile des Voll.»•. /!!ן i.'ikeimtiiis des hohen Weites ilei' alliiuhsshcn Idee gebracht hat. und wie dadurch bei dem religio:, empfiiiilenden Menschen aueli »las reliuiiise Judentum wieder neu zur Hliite gebracht wmrden ist. Der /.iomsmus sei eine fortschrittliclic Freiheitsbewegung, '.,rn von aller Reaktion, sie weise aus dem tteistitten mul politischen (ihetto »len Weg ins Freie. Hs sei charakteristisch, dall diejeniitcn Zionisten, die sieh an den (ienicindcwalilen heleilittl tiahen. die Trauer des sozial-fortschrittlichen <iedankciis gegenüber der eittentlieh reaktionären soitenannien liberalen Berliner Jiulenheit darstellcn. Iler/Is Wmf ״Der Zionismus sei das Judentum imterwegs". könne nur so verstanden werden, dall jeder Zionist, wo und wann immer es sielt um die Belebung des indischen Ideals handle, die moralische Verpflichtung zur intensiven Mitarbeit Italic, »lall aber »liese Arbeit als letztes Ziel, •das nie aus den Amten gelassen werden dürfte, haben müsse: die Zusammcnfassnng aller im Judentum lebendigen Kräfte zur «emeinsameii Arbeit an der Selbstemaiizipation des jüdischen Volkes. Der Vorsitzende, Herr l.azariis Hart 11, «ab eine Reihe von Aufklärungen über »lie ziomstiselie Organisation und was auf ihre Veranstaltmiecn in Herlin hin. Die Herren Rechtsanwalt (1 r<» 11 e tu a 11 n und l)r. \V i t k o w s k v sprachen, ersterer über das Verhältnis des Zionismus zum itesetzcstrcucn Judentum, letzterer über die besonders .iktiielle l 1־at׳e: Zionismus und Hiheralismus. Der 1 1!״״,״crisc*J u״d morailscli. eine au icrordciithehe Stärkung der zionistiselien Organisauon. n״,11״er ״•Indische Frauenbund für Turnen Mm,11?,rt vPri'»s‘:'lh־te am 21. Dezember für die zw'einmnatIicb'e'n/ 11«!״tlcrin«c TAbtci!unK (dic vnach C h aTu k h 1T«?CS chcV 35 Turncri»ncn zälilt) ein sä,“ צ" c»ficHas&;׳ercm^i!sl“ ■8k S e b ü l»’ r i n n v u - A IM 1׳ i 111 ״ woclt von 5'1 7 Uhr in d. 1 1־ wiger-Ufcr M. Halle a, 8. Am 2<>. »I. Mls. veraiislallete »lie /.Ionlsllseho Ortsgruppe eine iiiteiiic Mitgliederve! saininliuivr, tlic hauptsächlich dem Zwecke diente, die neu* gewonnenen Verciusiiiilglicilcr über »lie zionistische lleweitumt eimteheml zu informieren. Herr A n c l t ttali Reminiszenzen vom Frankfurier Delegiertcntnge, Herr llofmaiiii erläuterte die linan/.ielleu liisirumente des Zionismus und I lerr 11 a 11 e 11 s I e 111 sprach über ״d i e 11 a I i o 11 a I e I »1 e c". Besonders im Ausehliili an das letzterwähnte Referat erfolgte eine lebhafte Aussprache, die sieh bis nach Miltcrnacht aiisdelmtu. U. a. wurde auch der auf dem Delotierlcutaxe von Parteisekretär Illumenfeld amtcrettie tHau der Finrielitmi« zionisliselier Horthihliimtssclitileit erörtert und svinpatiseli aufgenoin* men. Wenn aueli die Diskussion unter der Fülle der hrhamlcltcii Ueneitsiämle notweudiv׳ leiden inullle, so z.eilkte sie doch als positives Hritelmis den Ilesclihill. noch in diesem Winter Vortragsabende zu arramtieien, fiir deren ersten ein Vortrat: über ״Moses Hess״ in Aussicht «enommeii ist. Aus dem Rückblick tles Vorsitzenden filier die Tiitkkeit der (iruppc im Jahre l*H(1 sei liervortteliolieu, dall für die verschiedenen zionistischen Fonds von Halle etwa MH) Mk. aiikebrnclit wurden, ein Hetrait. der im Verliültnis zu der ttcnm:c11 Anzahl der Sammler hoch eenaimi wer»len darf. Auch tlic zionistische Presse fand eilte Uuterslntziim: und Vcrbrcitum:. Sehr heinerkenswert ist die smistke jüdische Arbeit, die auf Aureumu: von ־/hmistisclier Seite tteleistet worden ist. Seit zwei Monaten bestellt hier ein hebräischer Spraehzirkel. dessen Heiter, Herr Pm. eaml. pliil. A d I e r sieh zur Aukahe gesetzt hat, die Kiirstistciltelnucr׳ tiaelt moderner l.vhrntctltodu in die neuliehräiselie I.Iteratnr einztifiiliren. Die!ussisclt-iudisehe Stiuleiitenschaft der hiesken Universität, mehr als 100 Köpfe stark, hat in diesem. Semester zum eisten Male einen orttanisatorisollen Ziisammensclihill ttduiiilen mul zwar im ״j 11 - »I i s e 11 - a k a d e mischen V e r e i n”, der sich vor einem Monat konstituierte mul als unparteiische ecselliee Vcreiuivuiu: auf uatimial-jiidisehcr Hasis wirken soll. Am l'rofiniiiiusabeml beitrullte namens »ler zionistischen Vereinkumc Herr caiul. nlnl. Hofmann »lie zahlreich besuchte Versammlnmt. Herr Mml, jur. S i n k a 10 \v sk i definierte in einem »׳lauzcmlcn. formvollemleii Jariton-Vortrae die Ziele des Vereins. Fr wies ani die eitteuartiite Position der russiseli-judisclieii Soiilenten in der l'rcnule hin und meinte, es sei »lie Zeit ttckotttmeu, wo ein ZusammeaschliilJ »ler I *tu leien (Zioiiislen, Terrilorialisteit, Sozialisten) zur l’llevte der vtenieiusamen idealen Interessen verwirklicht werden müsse. Der zweite Ieil des Abends hot literarische und Uesamtsvorträtte mul verlief iibcraiis Miimnmutsvoll. Zum Schlüsse sei erwähnt, »lall im lnesieen J tute ml ve re in ״Hcrthold Auerbach" kürzlich von Up׳. II allen st ei 11 ein Referat über ״( i e s e 11 i e 111 e 1111 »I Ziele des Z i o 11 i s in u s" erstattet wpnlc mul »lie naehfokend»' eriiiulliche Dis• kiissitm (ieleuenlieii bot, weitere Kreise mit »lein zionistischen UedaiiKen vertrant zu machen. U. II Haum»\cr. 111 einer v״n Zionisten mul Nicht* Zionisten »׳,nt besuchten Versammhimt der Zlonlsüselten OrtSKriippe sprach am 1.1. Dezember Herr eand. int:. Julius K a t z »• 11 s t e i 11 über: ״D i e S i »• »I e 11111 vt s vl e 11 o s s e 11 s e halt n a e h 0 r. Franz Oppenheimer." Heut interessanten Vortravte folttte eine aneeretJte Diskussion, die aufklärend wirkte. Die hiesko Orlsttrtippe hat in »len heidi'ii iixliselicii Reslamanls ll.iimovers. in JI«>11 - Mi:!u11s Hotel und Restaurant de Vlies, von einem ׳iesin־u1m־stte110ssen gestiftete Tafeln auflunitten lassen, die aut die darunter häiuteinlen Nationalfuiid.shi.cliscii liinweiseu mul eleiehzcitii: die markaii- (esiui /:ilileu der zionistischen Auitation und lnsiiiiiiioueu anueben. (iiTtliiiten. Am 12. Dezember hielt Herr Hihliolhek.tr Dr. Heinrich l.oewe aus Merlin in der Vortiaustteiiieiuscliaft der hie.sivien iiidlsehen Vereine einen Vortrat: über ״Die Sprachen »ler •In »I e 11". Die Zuhörerschaft foktc mit ttespamtlester Aufmerksamkeit den Darlettm1t:e11 des Redners, t׳auz. besondere Detteisterum: erweckten seine Ausfuhrun- «eil iiher das Wieilcrerwachen »ler hebräischen Sprache und iiher Neu.scl1öpfu1u׳en, »lie sie bereits in der Wissenschaft mul in »ler Praxis bewirkt habe. An ilieseu letzten Punkt knüpfte sielt eine aus«iebke Debatte, die Herrn Hr. l.oewe willkommenen Anlall zu näheren Frläiiterumten hot. Unter dem Himlrnck »ler IleKeisterum: dieses wolikelimuenen Vorlraesabends richtete l»'uhbiner D r. Helireus einen warmen Appell an die Uemeiudemiklieder. der Pileue der liebräiseheu Sprache unter der ScliuijiiKcnd ilire besondere Aufmerksamkeit zuz.iiwendeii. AVminhetm. Die zionistische Ortsgruppe beKaniiam |y. Dezemljer ihre Wmtertätkkcit mit einer selir «nt besucliten flruppenversaminltuu:. Herr Rechtsanwalt H. (loitein erstattete ein vortreffliches, zur Heliim« »ler l'inan/l.ixc der «irnpiu• klares und iibersiclilliches Referat über ״Der S t a 11 d d e r z. i 011 i s t i s c 11 e 11 O e « e 11 w a r t s - f f ין o 11,.״, s {n)a“• l^cr Vortrat: zo« eine lebhafte Diskussion nach sich. Hei der hierauf fol- Kcndcn VorstanUswalil wurde, nachdem Herr Julius Si in 0 11 den Vorsitz nicdenfclcm hat, Herr Rechtsaawa t Qot tc i n zum Vorsitzenden der Ortsgruppe «ewalilt und eine Reorganisation des Ocsamtvor- Standes vortcenonunen. Der Rest des Abends war durch eine gründliche Hcratun« über den Stand und die Mittel aiisKeliillt. Daruisfadt, Der Zionistische (iruppcnverhaiid In Hessen und Hessen-Nassau veranstaltete, am 13. De- /elidier im Fürstensaal eine öffentliche \ ers.iiumhuit;, »iie v׳m etwa l.lu Personen besucht war. Naclt ei״■ leitenden Üe1׳rü!h״u:sworten des Ijfurru!׳ritz S o n »I h 1: i me r - Frankfurt, sprach DM mr ti»>tt. lieb- Frankfurt in 1! Hstnnditter Keile ״Zur .ludeufra«e in üst und West". An dvu sehr beifälik aiifttenommenen Vorira« knüpfte sieh eine interessante Diskussion, in der Herr l.ndwu: Trier einer der arnjesehemlsum Vertreter »hr hiesiiten jüdiselien liemeimh: seine wetktatr.:e Svnipathiv fnr die zionistiselien IJesircbtimten m Aussicht Mellte, jedoch einen <ic«ensatz zwischv! deutschen Slaatslniruern uml Natioiial-Jmlentmn /;! konstruieren versuchte, dessen Niclitbereehticm s׳ der Redner nachzuwciseit sticht»:. Nach ititercssa!,. len Milteiiunceii des Herrn א e i s s e Mannheim 1ml s 111 »I: 111 «. V e 11 i 11 - Jerusalem scliloll »he e! »Iriieksvdl verlaufene Versammlim«. Köln. Am 21. Dezember fand im «rollen Sa.!.« »les Vereins weiblicher Angestellter der zweie Abend des «I’relen Dlskutlerkluhs jüdisetier I raucii und .Mädchen", veranstaltet von »lein l'ranciikoim! •. »ler Zionistischen Verciui«um: K»du statt, der siJt eines noch «rolleren Hesnehes zu erfreuen 11.•:k nva <15 Damen) als der erste Abetul. I'tauh .־» N a n n v Auerbach sprach über .. I u »11 s c i. c M ä d c h e n v u n It e n ז e u n »I m >• r « e u". I kc Rcdncrin behandelte das 'I'lieina nach drei 1um׳en hin als eine Frauen*, eine .Hütenduml Jini» nfraite und forderte von »len indischen im MiMchen von heute, »lall sie im Rahmen der Frauu und J11«e111ll1ewe־.:mu: mit selbständutcm Denken s.k »teil jüdischen i'ravten zuwemlen sollten, um du■ \» ichtiite Rolle, die sie in »ler (ieseluclite des jmhschc Volkes zu spielen, berufen seien, wnrdi«;mszumlki, Die klaren uml uberzeuirciKleii Darleeinivteii de־ Rel'erentm fanden reichen P.viiall hei der N visaiiim hin«. An der sehr am:ere«1»•״ Diskussion bclcilmtei. viel! die Damen Frau Dr. It o d c n 11 e 1 m e r. I־ra>1 Dr. Bloch, Fräulein Martha Munk. Frau Rektor Koblenz. Fräulein K a u 1111 a 11 11 und IT.mtcm Kahn. Der nächste Abend w1r»l voraussichtlicli Mitte lanuar stattimdett‘. «enaueres wird noch durch Fiula1l11n«en liekamit «e«ehe11 Köln. Am 211. I le/einln r veranst.iltete die •■•istische Vcreluicun« im «rollen Saale des Hotel Herlin einen .111 n «- i 11 »I i s c I! e 11 A b e 11 d . der sieh eines sehr re«cn Besuchs zu erfreuen halte. Nach einer iair/.cn Ansprache, in welcher Heir Max (in lilre ich auf die HciIciiIimi« »ler Cli.umk.ditaee limwies. er«riü Herr Adolf Po||;,k »las Won. um in äul'.erst interessanten Aus:׳•lirunvrcii »las Fntstchcn der imte-iiidischep Hewevom« uml 1111 es ersten «rollen Werkes in »Iculscliei׳ Sprache, »les .1 u »I 1 - sehen A 1111 a n a e h s . zu skizzieren. Die Worte »les Referenten wurden sodann (reiflich illustrier, durch die fol«e11Jen «esanzlichen uml re1־.11׳׳torise!1»1! Durl'ietimc•» 11. In liehcns111 .״»l1«Mcrn Weise hatte sich I r in Hertha (i r 11 u c w u Id und Ileir Kant•■! Cohn »ler zionistischen Vc׳rc11m׳1׳n« zur Vcriaemu vestellt und losten ilurcli ilire <icsa!1«svorar.!;:e. die zum «rollen Ted aus imlischen Liedern bestund»■■1 . wahre Heil.dlsMui nie ans. I'uieii imlit mimle; eluii/ende״ Frfol« erzieh»: aueli ITauleiii N'a 11 n ׳. Auerbach ilurcli die N'orlesun« Diiicr-iiiclisclict <iediclite und Herr Max Hold reich »lurcli den Vortra« cinicrer .lar«om׳e»lichte. Ls w.ne sein /11 '» mischen, »lall »lie Zionistische Verciiuciin« Kidוווו ״ l.aufe dieses Winters noch einen ähnlichen Abend x'eranstaltct. um weite Kreise »ler jiiilischcii llevoll.e• min׳ Kölns n,it »ler jum:.jmlr.cl1<0׳ Kunst I>cI,.him| /!! in iclieii. R. I'rcilmr« I, It. In »!er Zionistiselien Ortsgruppe snrach aut M. N<'vember Herr Ar tnr Hrünn übei »len ..!•'rankim ter Deleeierteuta« und die l'irumllaeen des deutsehen Zionisnnis", am Monta«. dem lö. De• zember Herr eaial. inr. II er in an 11 D 11 k a s ule: »las Tlieni.1 '• •d > i e W i e der« e b 1; r l »I e s J u d e 11• 111 •n s". An »len ersteeiiaiiitten N'ortra« scliloll siel eine interessante sachliche Debatte. In beiden Sitziinceii \» urile über MimUclikeit uml Mittel st.okerer Auitation in l’reilnir« lebhait »hskut.ert, II. D. Kiiul«st>er« I. Pr. Bericht »ler /iniiistisclien Vereinl«1m«. Am 5. November fand eine Mit«lie»lu ve: saiumhiii« statt. Die beiden dem Repräsentanten• kolle«i1m1 a11«el1»1ren»lei1 (iesim1uu«s«cuosseu Dr. W. Hein uml Dr. .1. .1 a k o b y II reicrierten nbe! ״(i e m e i n »I e f r a « e n". Diskussion. Am 2s. N*•- xfemher sprach Parteisekretär l'.lu in e 111 e l».\ n. öffentlicher Vei s.miniliiii« iiher »las ״jtultsclie W i r t s c h a f t s p r o b I e in". Fr kam in seine! durch«eisti«ten Ausiührun«en zum Schliill. dall den Juden ihre hisheri«e Mael1t|»otc11z. »las Kapital, bald keine Stütze mehr bieten werde, dal! sie aus diesen: Machtbereich allmählich vcr»lrän«t werden. Dei Zionismus sei die neiierstamleue Machlpoteuz. D.o zahlreich erschienene Publikum ehrte den a1t«esehe• neu Redner »lurcli lebhaften Iteifall. - Am 2v. N<•• vember referierte Herr Bluutenfehl in einer Mn- Klieücrvcrsammlmt« über ״O r« a 11 i s a t i o n s - 1111 •I A « i la t i on sin e t h od c n". Die Diskussion drehte sich in der Hauptsache um die Fra«e: ״Wir und die anderen Organisationen". -- Am 10. Dezember weihe I) r. F r a n z O p pe n 11 c i m e r in unserer Stadl, um Im «rollen Saale der ״Deutschen Ressource" über ״SicdTuntssKonosscnsc haften in Pa* I יו

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