Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XV (1910)
- Issue
- Heft 45 (11.11.1910)
- Date
- 1910-11-11
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2651273-2651657-2651703--07388-2664550- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 51ö, JOD 1SCH E R UN DSCH AU No. 4ר. Merlin. Der I8rjtcllll*ch0 ForthUduugHverelu ״MonteHore" veranstaltet am Dienstag, den 15. November 191», abends 8H! Ubr, im grollen Saale der Musikersäle, Kaiser Wilhclmstr. 18 tu, sein .י(». Stiftungsfest, Die Feier, die dureil eine Festrede des Herrn Oberlehrer Dr. Jos. Carle* buch cingclcitct wird, ist in altgewohnter Weise mit einem reichhaltigen Programm ausgestattet.!’.inlalikartcn ä 1,50 Mk, llcrlin. Im Jüdischen JittteudbunU sprächt am Mittwoch, dem 1(1. November, Herr Pro{. Dr. Lud* wig Stein über ״Das Wesen der T״lc* ranz". Lokal: Saal des ״LUtzow-Restauraiu", Lützowstr. 70. Anfang präzise 9 Uhr. Damen und Herren als (Kiste willkommen. dem 19. November, Hcriincr Zionistische einen Vortragsabend, lierllu, Am Sonnabend, abends 9 Uhr, veranstaltet die Vereinigung im ״Tiergartenhof" in dem l lerr Dr. J. Mayer über ״Zionistische Kernfrage n" sprechen wird. Wir bitten die Mitglieder um vollzähliges Erscheinen. Itcrllu. ,Indischer DIsKntlcr-KInl». Wir weisen nocli einmal auf den am Dienstag, dem 15. d. Mts. (Abend vor Dulitag) abends 9 Ubr in den Praohtsälen ״Ah-Ueihn", Itbnnenstr. 10, Mnltfiudciideii ...I 1111 g * indischen l. i $ e r a 1 u r a h c 11 d" mit gemiit* liebem Beisammensein hin. Billcts sind nur noch in geringer Anzahl bei Louis L a m m . Neue Friedrichstualle (11 0.) und gegen Voreinsendmig des Betrages bei Pli. Lieh teils tein. Sehillingsir. H, zu haben. Itcrllu. Zum /.weiten Male in kurzer Zeit hatte die Berliner Mlsriicht-Urnppe die Preudo, einen (last aus Palästina zu hegriiüen. Hatte Pude der vorigen Saison Dr. E r I a 11 g e r im allgemeinen über die in• diseheii Vcrl1.iltnis.se Palästinas berichtet, so sprach am vergangenen Donnerstag Herr Dr. Kugel (Jaffa) speziell iiber die Ta c h k e m o 11 i se h u I e. Die Vcr* Sammlung konnte. 41a die Anwesenheit Dr. I'. ngels in Berlin erst am Pesttage bekannt wurde, mir durch mündliche Verbreitung der Nachricht eiuberufen werden. nies alter trotz, dieser Improvisation einen zahl* reichen Hesiich auf. Da der Vortrag aultcrorUciillich interessante Piu/cllicitcn hot und ein anschauliches Bild von dieser Schule entwarf, so wollen wir eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Tatsachen unseren Lesern nicht vorcntlialtou und verweisen auf den Artikel ״B i 1 d c r ans de r T a c h k e 10 1 ח ס• schule", den wir In Nr. •In dieses Blattes zum Abdruck bringen werden. Charlottenbnrg. In der Generalversammlung der Zionistischen Ortsgruppe wurde im Ansehhill an »len Vorstiutdslicricht von Herrn Dr. nted. Loewcnheitn die Präge auigeworfelt, ob die Gruppe fernerhin existcnzbcrecliiigt sei, da die Berliner Zionistische Vorcinigimg infoige der Verschiebung der jüdischen Bevblkerungszeutmi nach dem Westen neuerdings ihre Tätigkeit auch iimuer mehr im westlichen Vororte zu verlegen gc/.wimgeif sei. Herr Alexander I. e v y trat in längeren Ausführungen für die Fortführung der Arbeit in der Ortsgruppe ein, und zwar augepallt ihrer Llciucu Miigliedcrzahl, besonders in Porm um* fassender 111 n e n a r b c i t. — Gegenüber dieser mehr propagandistischen Vorschläge, betonte Herr Julius Berger sowie Herr Jedidja (als Gast) die Not* Wendigkeit der Vertiefung in der Auffassung ziouisti* scher Probleme und einer entschlossenen Abwehr von der den Zionismus seit Jahren iibcrflulciulen Welle der Vcräullcrlichmig. — Die .stellenweise sehr hclchtc Aussprache aber die cin/uschlagendeii Wege dehnte sich bis .) Uhr nachts aus. Die Vorslandswahlcn ergaben: Dr. Julius L o e w e 1111 c i m, 1״ Julius Berger 2. Vorsitzender: A. Pfeifet Kassierer; Alexander i.eyv Schriftführer; als Beisitzer soll noch vm Milglied der zionistischen Studentenschaft Charlottenhurgs gewählt werden. Dt. Pylau. Am 7. November sprach Herr Partei* Sekretär Kurt Blumenfeld in einer von der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe veranstalteten Vcr- Sammlung, die unter Berücksichtigung der geringen Zahl der (lemeindemitglieder recht gut besucht war. Ausgehend von der geschichtlichen Tatsache, dall die grollen Stufen dei Menschheits-Entwicklung durch mehr oder minder gewaltsame Umwälzungen gekerntzcichuet werden, svivs er darauf füll, dall auch das zeitgenössische Judentum sich in einem solchen Zu- Stande des Dranges nach Neugestaltung befinde, und dall der Zionismus, das jüdische Volk auf dem Marsche, die Kerntruppe darstelle, aus der das neue von den Schlacken des Ghettos gereinigte Judentum sich erheben werden. -- Die persönliche Einwirkung des Redners auf die Versammlung war bedeutend; zwei Oelbäumc wurden von derselben dem Herrn Redner zu l'.hren gestiftet. \V. j. Samstag, dem 15. d. Mts., xeranstaltetc die Zionistische Vereinigung Im Hotel .,Berlin" ihren zweiten internen Abend. An ein Referat des Herrn s; H00f 1 >'», 1'1*0״ זrganlsa ti0n“ schlnil sich eine rege Diskussion, Danach wurden verschiedene Ereignisse aus den letzten Wochen, die von zionistiscficm Interesse sind, eingehend besprochen. Es wurde bcchlnsscn, der Diskussion mil diesen Vereinsabenden In Zukunft regelmäßig einen künstlerischen Teil■ folgen zu lassen. Die Versammlung war gut bc. ^uebt; für den jüdischen Nationalfonds* wurde gesammcit. ־*־ Der nächste Vereinsamend, zu* *dem auch?Ä Wo mnm.u״s1nd’°״ndttrSam!rta5t, ä*n 12׳ abends 9 Uhr statt. .״ י!München. Vom 27. 29. Dezember findet hier der Dctcgicrtcutag des Jüdischen Frauenbundes statt. Frau Dr. med. Rahcl S t r a u s-München wird als Delegierte des ״Verbandes jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina" an der lagung teilnchineii und ein Referat über den Verband halten Frankfurt «, M. Unter starker Beteiligung be* gaim die neugegründete Zionistische Jugendgriippo ihre Tätigkeit mit einem zwanglosen Diskussümsabeml iiber ״Geschichte und Wesen des 410• n I s ווו u s". Nach einleitenden Worten des Vorsitzenden L. Perlmutter hielt Herr Zahnarzt Nu II ha 11 in aus Hanau ein überaus beifällig aufgcnominelles liefen׳( über das Thema des Abends. 111 anziehender Fm•!»» und eindrucksvoller Weise führte Redner die Zuhörer in die Gedankengänge des Zio* nisimis ein und zeigte an Hand eines geschichtlichen Ucberbllcks über die dem Entstehen des modernen Zionismus vorangehenden Epochen, in welch vcrschiedeueu Formen der Wille zum Judentum sich iiiaiiiieslierle, bis er seinen adäouaten Ausdruck im Zionismus fand. Eine Vorlesung aus Pinske's Auto• emattzipatüm durch Herrn Selka gab dem Vor• trage ein interessantes Relief. Die fesselnden Aus• fülirungen lösten eine sehr angeregte, zweistündige Diskussion aus, an der auch sehr viele der jüngeren Mitglieder tcilualimcn. Die bei dieser Gelegenheit gestreiften Prägen, wie ״Zionismus und Staatsbürger* tum", ״Orthodoxie mul Zionismus" werden auf Wunsch der Versammlung an besonderen Abenden noch eingehend behandelt werden. Knttowltz. Zn den Ausführungen der Zentralstelle für zionistische Franc n a r h c i t in Cöhi, die wir in unserer vorwüchigen Nummer brachten, sendet uns Herr Heinrich Margulics, gegen dessen Berichterstattung sieh die Einsendung wandte, folgende Entgegnung: Mein Bericht über eine jüngsthin in unserer Ortsgruppe stattgefundene l'raiienorgaiiisaiiousdehattc hat die ״Zentralstelle fiir zionistische Frauenarbeit in Köln“ vcrnnlalU. in einem längeren Erwiderimgs- und Tendenzschreiben zu der ablehnenden Haltung, die die Ortsgruppe Katiowil/. dieser Frage gegenüber bewahrt, Stellung zu nehmen. Ohne auf den sachlichen Inhalt des Schreibens eiiizugelicn, sei es dem Berichterstalter vergönnt, seinem miilverstaiideiien Berichte einige ergänzende und nuikiürciulc Bemerkungen folgen zu lassen. Es ist total unrichtig, dall, wie die Zentralstelle annimmt, in der Ortsgruppe für bereute Frage ״grölleres Interesse vorhanden sei. als die ablehnende Haltung des Vorstandes auf den ersten Blick veiinuteii 1,1(11." Es ist dies schon deshalb unrichtig, weil von einer ״ablehnenden Haltung des Vorstandes" keine Rede sein kann. Der Vorstand, hc/.w. der Vorsitzende Herr Arnold Wiener, stellte die Präge zur Diskussion, um den weiblichen Ortsgruppeiimit gliedern die Möglichkeit zu geben, sich hierzu zu äulieru, Pr tut dies völlig objektiv und ohne Partei zu ergreifen. Das einzige Mitglied, das fiir den ,lau!)lädierte, war - zur Beruhigung der Zentralsteile sei es erwähnt - nicht weiblichen, sondern männlichen Geschlechtes. Es war der Berichterstatter seihst. Die Lebhaftigkeit indessen, mit der sämtliche weibliche Mitglieder, ausnahmslos, die!•’rage schroff und bedingungslos /uriiekwiesen. die Motivierung, mit der sie diese Zurückweisung be gleiteten, brachte ihn bald zu der Ucberzeugung, daU die Frage nach Bedürfnis, Möglichkeit und Nutzen einer Fraiieuorgaiiisation für Kattowitz unbedingt zu verneinen sei. Der Berichterstatter glaubt, in seinem angegriffenen Bericht, der durchaus der Wahrheit entspricht, sich hierüber mit genügender Klarheit ausgesprochen zu haben. Stellt doch wörtlich darin He Anwesenden, insbesondere die Damen äiillertcu sieh dahingehend . . . .". so dall ihm nicht recht erfindlich ist, wie man hieraus auf ein ״gröllercs Interesse" seitens der weiblichen Ortsgruppcnmit glieder selilielien kann, das womöglich durch dl! iblelinende Haltung des Vorstandes" bekämpft oder durch einen subjektiv gefärbten Bericht in der Presse unterdrückt werden sollte.^ F'ür den Fall, dal) der diesbezügliche Passus im Schreiben der Zentralstelle ernstlich eine solche Verdächtigung enthalten soll, ist diese Verdächtigung mit allcrgröliter Entschiedenheit zurilckziiweiscii. — Einer unbegründeten Vcrallgcnu'inerung ist sich der Berichterstatter ebensowenig bewulit. Es verstellt sich von seihst, dall der Ortsgruppenbeschliil) mir {hinsichtlich der Kattowitzer lokalen Verhältnisse entstand und nur in diesem R.duueu eine HvMimmg zw geben befugt war. Durch diu miüverstäiulliche Interpretation seitens der Zentralstelle provoziert, sei cs jedoch tmmnehr dem Bcriehterstatter erlaubt, die allgemeine Bemerkung biny.iizufügen, dal) die Verhältnisse, die uns zu unserer ablehnenden Stellung zwangen. Insofern allgemeiner Natur sind, als sic sämtlichen Ortsgruppen von nicht allzu groücr Stärke und in nicht allzu grollen Städten gemein sind. (Dieser Verallgemeinerung können wir nicht zustünmeu. D. Red.) Kleine und mittlere Orts- Kruppen in kleinen und mittleren Städten sind unbedingt auf ein einheitliches Arbeiten angewiesen und können sieh weder den Luxus zionistischer Knuflcutevereine, noch den zionistischer Fraucnvercinc. noch den zionistischer Studenlenvcrcluc leisten. Stolp I, P, Am 1. November begann das zweite Vereinsjahr unseres Jngcndhiiiideg mit der Statutenmälligcn Generalversammlung, Die Tagesordnung bestand hi der Verlesung der Berichte über das abgclaufcnc Vcrcittslahr, das dem Jugcndbund in der Gemeinde große Sympathien erworben hat. Dem Vorstand wurde'Entlastung erteilt. Die darauffolgenden Wahlen hatten folgendes Ergebnis: Alfred Oottschalk stcllvertr. m a u u Kassierer, die Ilerren L e wi!! u. Br001/, t.,, Beisitzer. Der Antrag, dem Verbände hei/.«tft\c״ wurde einstimmig angenommen. Unser Protektor' Rabbiner Dr. Joseph, hielt die Schlußrede und I0fj״)״’ zu tatkräftigem Weiterarbeiten auf. J. fand die ,)(!. des Vereins Prag, Am 22. Oktober d. icnernlvcrs a m m I u n g llocliscliiilcr ״Bar Kocliba*‘ in Prag Obmann ״m*׳ml statt, in cleii»׳r der abirctcudc Obmann Oskar Ens tein .״ן,, Rechenschaftsbericht erstattete. Getreu den Uenzen des Vereins hat dessen Leitung auch!,״ verflossenen Sommerseutestcr die Aufagbe des in,!,, sehen Studenten darin gesellen, in möglielisi v.,n. koiniiiciicr Weise zu Führern ihres Volkes zu werden, die auch unter den schwierigsten UmsuiKkn richtige Pfade zu weisen imstande sind. So tr.1t der Verein nur mit einer grölleren Veranstaltung :1״ die ()Öffentlichkeit, die aber auf diese einen tiefen mul nachhaltigen Eindruck machten. Gleich zu Beginn des Sonmiersemestcrs nämlich sprach M u r t i 11 Huber im jüdischen Rathause über das Thema Das Juden( u m und di e M c n s c 1111 e i t"; in die Einleitung des so wertvollen, jungst erschieneneu Almanacbs des Wiener B.ir-Koeliba limemverarbeitet, sind die Hauptgedanken des Vortrags ja Prags weiteren Kreisen bekannt den gebesten Kreisen der Prager auch außerhalb worden. Unter .liidiiiseliaft weckten die Ausfulittmgcii neue <ie• d.mkeurciheii: auch die deutschen Tageszeitungen brachten eingehende Berichte. Dall es wirklich gehingen ist, das Verständnis der Prager Juden für ernste jüdische Arbeit zu erwecken, zeigte abc! später ganz deutlich das immer großer werdende Interesse für den Lokalverein ״Bezalel" und Opp c n h e i tu e r s Bestrebungen auch in niclitzümistiseilen Kreisen. Vor allem jedoch hat der Vortrag, zusammen mit wertvollen Ergänzungen Bubcts, u engeren Kreisen der geistigen Arbeit innerhalb de• Vereins neue Impulse verliehen. Aber nicht nur du neuen Erkenntnisse, auch der heilige Ernst und di« tiefe Wabrlieitsselinsuebt Marlin Hubers hat de: Geist des Vereins gewaltig lieemflullt und ihn forme׳ helfen. Der Vortrag des Hb. Viktor Ke!In et wies über die Unterschiede zwischen Bewegung ui, Partei und besonders darauf hin. dall das. was de׳ .,Bewegung" entspricht, z. I) l’alassmaarbci! ohu festes Zielbewußtsein, zwar cm .Mittel, me auch nu: ein. geschweige das Ziel des Zionismus sein kann. Im »ihrigen sollen nur noch ein paar Titel von Vor trägen eine Vorstellung von der Art und Vielseitig• keit der geistigen Vereins,uheit z.1 geben suelui.. ״Zionismus für die Masse", ״Die Beurteilung de י• Zionismus in Zoliselians. Rossenprnblein". ..Letzte' Ziel der Palästintarbcit". ״Der Yargon und sein«• Literatur". ״Jüdische Agraiproblcuie" 11. a. Das hebräische Seminar, geleitet von Hb, Viktor Kcl!• nur. erfreute sich der regsten Teilnahme. Be• greiflieherweise konnte der Hcbräisch-Unterricht im Verein cs trotzdem nicht unnötig machen, daß llh. Kellner den so wertvollen, aber bloß hebräisch (!•■ Haselüloaeli) erschienenen Aufsatz Aehad-Ilaam«, iiber ״Geistige Renaissance" in deutscher Sprache vermittelte. Einen mehr praktischen Zweck hatte die ncueingerielitcte Rednerschule. die lik Auge!״ O o i 11 s t c 111 leitete. 1־111־ nationale Zwecke wurden durch Spenden des Vereins mul die Sammeitätigkeit der Mitglieder gegen (»DO K. abgufulirt. darunter ein großer Teil für Oelbäume. Der Umfang dieser Arbeit ei hellt am besten daraus, dall der Yer• ein in der Berichtsperiode drei Eintragungen ins ״Goldene Buch" bewerkstelligte. Hauptsächlich dinel: Mithilfe des ״Bar-Kocltba" wurde die Eintragung des Mrudervcrcins ״Spnlek zidovskvch akademiku Ihe״• dor lierzl" dmchgefuhrt. Außerdem wurde v1׳!׳ Verein A. II. Br. Viktor Kellner eingetrtgen. der e ו Lehramt am Hebräischen Gymnasium in Jaiia antra: und von dem der Verein in einer iittcrncn Feier Ab• schied nahm, die wohl jedem Teilnehmer unverge״ lieh bleiben wird. Es wurde auch »meh die Eintragung Martin Hubers begonnen. — Durch einen engeren An- Schluß des A. H.-Verbandes an den Verein und eine straifere Organisierung desselben an sich wurde euu intensivere Verbreitung der VerehtMcndcnz.cn unter den jüdischen Bürgerkreisen vorbereitet. In allen m Betracht kommenden Provinzstädten Böhmens, so 1! Trauteiiau. Johannishad. Komotuu. Tel'litz, Auss:־g. Brüx, Pilsen, Eger, Budweis. Krumniau u. a.. hielte:׳ verschiedene Bb. Hb. Vorträge über zionist sei «. Themen. hihiiotbek Eine wenn auch leistete der Arbeit bescheidene Wände 1 in der Provinz reck Neu mann 1. Vors., Emil ... ״>v Vors., Hclcno Kohls Schriftführerin, Georg Friedgute Dienste. — Der neugcwäblte Ausschuß ko״ stituiertc sieh folgendermaßen: Obmann plnl. Wiiiv Stein, Obmanu-Stellvcrireter plul. Hugo Herr manu, I. Schriftführer J.U.C. Ernst Korei 2. Schriftführer J.U.C. Viktor Kubic. Kassierer Ing. C. Paul Griinbcrgcr. Bibliothekar Paul Stcindlcr, Zeitimgsverwcser Techu. Arthur E n g 1 ä u d c r. ltalbersiadt, In der gut besuchten Gcneralvci* Sammlung der Zionistischen Vereinigung ״Tlkwatl! Zion“, die am 1. November stattfand, gab der VorsiPzende, Herr Lehrer Stern, einen anschaulichen Bericht über die Tätigkeit des Vereins im letzten Jahre. Eingclcitet wurde das Vereinsjahr durch die Generalversammlung am Id. Oktober. Daran schloß sielt am 27. Oktober ein Rcierat des Ileint Georg Pr c und über ..Die Aufgaben de s IX. Ko״• grosse s". während die Wahl der Kongreßdelegierten am 20. November vorgenoinmen wurde. Ucher die Ergebnisse des Kongresses referierte dann am 31. Januar Herr Leo Bar 111 •Berlin. Ein Bild der Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Bewegung gab Herr Isaak Feuerring am 31. frVMz in seinem Referat über t,J)jc •Konfcrcmsi.dex» deutschen Zionisten