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Jüdische Rundschau · 1910-10-12 · Heft 41 (12.10.1910) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XV (1910)
Issue
Heft 41 (12.10.1910)
Date
1910-10-12
Page
– (sequence 5)
Language
German
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*-•*".** ׳1 “ 0 No. 41. 1910 VtodienUalender 5071 תדע Oktober חשדי 'hischri Freilaß 14 יא 11 Sonnabend שבת 15 יב 12 Sonntag 16 יג 13 Montag 17 יד 14 Dienstag 18 טו 15 Mittwoch 19 טז 16 Donnerstg. 20 יז 17 Freitag 21 יה 18 Sonnabend שבת 22 יט 19 lUaslnu. האזינו Naciu 5,sj II. Samuel 22,1-51 וידבר דור לה׳ JUEDISCHE RUNDSCHAU obigen Hcrrns. wurde von Seiten des hiesigen Magistrats, zur Besichtigung seiner Fabrikrüumc eine Deputation, bestehcml aus 3 Herren, darunter ein hiesiger hochgeachteter jüdischer Herr, bestimmt, l etzterem verweigerte S. den Eintritt mit dem Be• merken: ..Juden lasse er nicht in sein Räume.'' Man könnte sich wohl leicht an derartig antiremitiscli erzeugtem Brot den Magen verderben und man dient dem Hersteller desselben wohl mit Veröffentlichung dieser Zeilen, umsomehr derselben nicht wünscht, dali Juden sein Brot essen. Seite 485. ערב סונית 1. HDitcnfeat א׳ דסוכות n.m» Sccharja N, 1-21 הגה יום בא 2. HQucnfctl ד«-.5 א ב׳ דסוכות I. Könite «. 2-21 ויקד,לו אל המלך שלמה 1. Tag Cliul hammol!1 א׳ דחול המועד 2. Tag Chol hantmoöd ב׳ דחול המועד Sabbath C ml hammoCd שבת חול המועד Kohetem קהלת Nacht .Ml Jecäc*k«l J«, 1H-39,16 והיה ביום ההוא das Lehen des Israeliten ausilbt. Der allgemein schützte Rabbiner zeigte sich auch hier wieder geals Meister der Rede: sie machte auf alle einen tiefen Eindruck. Mit dem Chorgesang von lialcluja endete die erhebende Beier, die allen unvergessen bleiben wird. Abends vereinigten sich Mitglieder und dünner t!es Vereins zu einem glänzenden Festmahl, das vom Traiteur Simon trefflich hcrgericlitct. Herr Rabl'iuer Höxter brachte den Kaisertoast aus, dem viele Ansprachen und Toaste auf den Rabbiner, die Bet Minder usw. folgten. Ber.in. Die Wiedereröffnung der *Jüdischen Toynbcc-Halle der Berliner Logen U. O. I). B.. Gipsstrafio 12a. für die Saison 1910/11, ist auf Dienstag, den 1. November 1910 festgesetzt. An jedem Abend «freitags ausgenommen) finden populär-wisscnsclt.iftliehe Vorträge aus allen Gebieten, nebst anschlicllender musikalisch-deklamatorischer Unterhaltung statt. Erwachsene Glaubensgenossen (Damen mul Herren) sind willkommen. Der Eintritt ist unentgeltlich. Oie Halle wird um 8'<i Uhr geöffnet. Sonntag um 7 יi Uhr. Beginn der Vorträge präzise 9 Uhr. Sonntags um 8 Uhr. Cassel. Folgender Vorfall, welcher sielt vor einiger Zeit hier zugetragen hat. verdient wohl veröffentliclu zu werden: Hiersclbst wird ein sogen. Sanitätsbrot unter dem Namen ״Simoiisbrot“ Iiergestellt. Der Fabrikant desselben, ein Hauntmann a. D. Simons, ist als ein ausgesprochener Antisemit bckannt. Zum Beweise diene folgendes Vorkommnis, welches Ja schon genügend, die brutale U n g e - schliffcnhcit derartiger ״edler Charaktere and Menschenfreunde" kennzeichnet: Auf Wunsch VSReiNS-RUNDSCHAU möglichst knaps tu hallen und tlc itctt rechtzeitig einzusenden. Maauskrlsto nur auf einer Seile beschreibe■ — deutliche Schrillt Oie Schriltfahrer der Vereine werden gebeten, die Derlen׳« Berlin. Die Berliner Zionistische Vereinigung wird im koinmendcii Winterhalbjahre alle 14 Tage regelmäßig Versammlungen ablmltcn, in denen Aus- .sprachen über alle jüdischen, speziell alle zionistischen Fragen stattfinden werden. Her Saal, in dem diese Versammlungen stattlindcn werden, wird noch bckannt gegeben werden. Berlin. In der Fortsetzung der Gcncralvcrsamtnlang der Berliner Zionistischen Vereinigung, die durch ein Referat des Herrn Lazarus Barth über Frankfurter Parteitag cingclcitct wurde, wurde die Diskussion über den Delegierten fortgesetzt. Von einigen Rednern wurde an den Verhandlungen lebhafte Kritik geübt. Dem Vorstände wurde Absointorium erteilt. Es wurde ein Vorstand gewühlt der sich wie folgt zusammensetzt: Lazarus Barth. Vorsitzender; Mitglieder des Vorstandes: Rechtsainvalt O r 011 e in a 1111. Justizrat Dzlaloszvnski, J. H. Wagner. Dr. Heinrich Locwc. Richard I* i c 11«11 c i tu. Moritz Baum. Dr. Arnold H i I d e s 11 e i 111 c r, Dr. Siegfried Moses. Herrn Dr. W i t k o w s k y wurde bei seinem Scheiden aus dem Vorstände der Dank der Vereinigung für seine Tätigkeit ausgesprochen. Berlin. Am Sonnabend, dem 8. Oktober, trat nach der Sommerpause die hiesige Misrachlgruppc zum ersten Male wieder zu einer Mitglic0.crvcr- Sammlung zusammen. Nach einem Berichte des Herrn Dr. Struck über den Dclcgicrtcntag bcsprach man vor allem das Programm des bevor- *leitenden Winters Es soll mehr als der vorjährige der Inncnarbcit gewidmet sein. Aus diesem Grunde soll ein Scliiur und ein hebräischer Sprachkursus eingerichtet werden, an dem — in beschränkter Anzahl — auch Nlchtmitgliedcr teiluchtncn können. (Meldungen an Dr. R. Lcszynsky. ürtmcwald, Rhcinbabcnallcc.) Die Reihe der öffentliehen Vorträge wird gleich nach den Festtagen mit einem öffentlichen Vorträge über Moses Montefiore begonnen werden. Berlin. Am I. Oktober fand die Gcncraiver- Sammlung des Lokalvcrbandcs Berlin des Koloiilsntloinverclns ״Era*4 statt. Der Gcschäftsbcrieht des Vorsitzenden wurde einer lebhaften Bcsprcchung unterzogen. Von allen Seiten wurde zugegeben, dali die Agitation auf eine breitere Grundlage gestellt und für eine regere Tätigkeit gesorgt werden müsse. Bei den nunmehr folgenden Wahlen wurde der bisherige Vorsitzende. Herr Dorn, in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden, unser Gesinnungsgenosse Herr Justizrat D z 1a l o s - z y n s k y zum geschäftsführenden Vorsitzenden gewählt. — Auch in der allgemeinen Ucncralvcrsautmlung vom 9. Oktober unterzogen die Herren Dr. Friede mann. Dr, Hey man 11. Prof. War- Imi rg die Tätigkeit des Zentralkomitees einer cm• geltenden sachlichen Kritik und forderten ein bcseltleunigtcs Tempo der Arbeit in Palästina, /.usaut• menarbeit mit den anderen in kolonisatorischer Ilm-!sieht tätigen Organisationen, großzügige Agitation.! Schließlich wurde mit großer Mehrheit eine Resolution ::((genommen. derzufolgc das Zentralkomitee ersucht wird, die Zuwahl unseres Gesinnungsgenossen Dr. H c y in a n n vorzunehmen. Berlin Innerhalb der Berliner Ortsgruppe der Organisation für hebräische Sprache und Kultur hat sich eine Abteilung gebildet, die am 1. November a. c. ihre Tätigkeit damit beginnt, in verschiedenen Stadtteilen Berlins hebräische Kurse cinzuriclitcn. Anmcldüngen sind möglichst umgehend an den Schriltliihrcr Herrn Paul Michaelis, Berlin, Metzer Str. 19, zu richten. Barmen-Elberfeld. Nach langem Mühen ist nunmehr die erfolg verheißende Neubegriindung unserer Zionistischen Ortsgruppe Jvrla", Barmen-Elberfeld, Sitz Elberfeld, gelungen. Unsere Ortsgruppe besteht den bis jetzt aus ca. 30 Mitgliedern und, da der Besuch unserer Sitzungen eine rege Beteiligung aufweist, ist zu hohen, daß wir in Kürze aul ca. 70-80 Mitglieder rechnen dürfen, da bei jeder Versammlung neue Aufnahmen siuufinden. Die vor kurzem stattgchnhto Neuwahl des Vorstandes hatte folgendes Ergebnis Herr Dr. Bernstein, Rechtsanwalt, Elberfeld Ehrenvorsitzender: Herr Willy Meyer. Bankier Schwelm, 1. Vorsitzender; Herr Sally Goetze Kaufmann, Barmen, 2. Vorsitzender: Herr Bernh Stern, Kaufmann, Elberfeld, Schriftführer: Herr Hermann Halber, Kaufmann, Elcuu.., Kassierer. Die Versammlungen finden alle zwei Wochen Sonntags abends 8 Uhr in unserem Vcreinslokale, Restaurum Jäger, Große Klotzbahn, statt und sind Freunde unserer Sache licrzlichst cingcladen. Wir voran• statten am Dienstag, dem 25. Oktober 1910, abends 8 Uhr, im Hotel Burghof, Elberfeld, Alter Markt, eine Vercinsfeier, verbunden mit S i m c h a s tltora -Feier, und hoffen wir, da wir keine Mittel gescheut haben, um die Feier dem Tage und Zweck entsprechend zu gestalten, unseren Mitgliedern, deren Familien, sowie allen Teilnehmern einen vergnügten Abend zu bereiten. Czernnwitz. Unter dem Namen .Jiidlscli-akadcrnlsclter Kulturvcreln" ist hier ein neuer Studentenverein gegründet worden, dessen Bestreitungen, wie schon sein Name besagt, — rein kulturelle sind. Der Verein sieht im Ostiudentum den lebendigen Vertreter des jüdischen Volkstums und in der jüdischen Sprache ein Mittel zur Auflcbting des jüdischen Volkes und zur Aufrilttlung aus seiner kulturell indtffereuten Lage. Seine besondere Aufmerksamkeit wird der Verein den wirtschaftlichen Verhältnissen der Ostjuden im allgemeinen und den Bukowiner Juden im besonderen zuwenden. Er wird trachten die Uri suche des Elends dieses Teiles der Juden zu ergrün- 1 den und positive Vorschläge zu dessen Behebung zu LUITPOLD-HOTEL Kalsorstr. 64 FRANKFURT A. M. Taunusstr. 35 Zimmer von Mk. 2,50 an. Elektrisch Licht Contralheixung Lift BSdor 8ehr ampfohlon»wort, Konferenz• u, Au«*tollung»-Zlmmor. Teleph. 4804. Teiegr.-Adr.: Luitpoldhotel, Frankfurtmain. 1 Minute vom Hauptbahnhof._E. 0■ Ktrch«h04far üei* in Berlin gut oolinen und gut speisen trjill, unter Aufsicht des Herrn Rabbiner Dr. E. Baneth, besuche das vornehmste israelitische כשי Rabbiner Dr. Salo Sfein’s כשי נ\ HOTEL RUHLAND Mlttelstr. 60. Tel. I. 972. 2 Minuten v. Bahnh. Friedrichst. Bes•: tf. Baumann. Feinste Stadtküche und Säle im Hause. כשר Russisches Pensionat כשר T.A. III 390S Inhaber: Heinrich Schlolohkorn früher bei SINAI. HOTEL WEST T.A. Ilt 3903 jetzt Artlllorlectr. 7 vis-h-vis עדת יעךאל 3 Minuten vom Bahnhof Friedrichstrasse, Sfimtllchen Kliniken und grösseren Professoren. Zimmer von M. 1.50 an. Man spricht russisch und polnisch. Schlachtensee, Seestrasse 35—37. Streng rituelle Küche. Zentralheizung, Elektrisch Licht. .14 Morgen Waldland direkt am Sec gc'egen. 5 Minuten von der Bahn. Idyllische Lage Modernste mcdlz. Apparate und Bäder. Prospekte gratis durch die DilCktlOn. MOmMOMBMMBMBlMOlwaiMea«» ei Merlin W. 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