Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XV (1910)
- Issue
- Heft 32 (12.8.1910)
- Date
- 1910-08-12
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seile 384. JUKD1SC11 r: R U N DSCH A_ü No. 32, Die SicdlunflsgcnosscnscluiH Statistik der i.liiuüiiRO iiir den Genossenschaftsfomls. Aul Wunsch mehrerer Gesinnungsgenossen ver* oilenilielicu wir nachstehend die Hingänge Ihr Ule Sicdlmtgsgcmisscnschaü bis 31. Juli, nach Ländern geordnet: 1. Deutschland. . . . 14 293. Mk. 2. t)cste! reich . . . . 11 t »SO ,40 ** 3. Rtilil.md. . . . 4 8-19,1 »7 •» 4. Belgien . *« 5. Rumänien . ... 2157,49 h (1. ( IoII.uk! . . . . 1 357.3(1 •י 7. Dänemark . . . . 911,05 *1 8. Fngland. , . . 598,57 »t 9. Hgypteu. tt». Nordamerika (Poak’-Zion) . . . 501». ee tl. Schweiz. . . . 274.12 «1 12. Ungarn . . . . 144.10 ** 13. Frankreich. . . . 131» 22 »* 14. TitrUi mul l’.ilästüia . . . . . 122, )5. hallen. . . . 80, et hi. Bulgarien . . . . 40,50 »* 17. SiuMavische Länder . . . . . 13*0 et 18. Ahne Angabe. . . . 228,8(1 o 4U 917.— A\k. M»t ik dauern mnli konstatiert werden. Uall fast kein ein,.1gcs!.and einen Frtrag aufvccbraclu hat. der den Hrwaituiigcii im Hinblick auf die Anzahl seiner Zionisten mul die auf dem Koiigrcll zutage getretenen Ik־gc1su׳rtmg eu1st»tecl»eu könnte. Auffällig ist, dall 1? u 1• I a 11 d, welches stets bei den M־F.*Sa1m11l1u1gen an der Spitze stellt, hier kaum mehr angebracht hat als Be leien mit seiner llandvoll Juden, Bas eilte Resultat Belgiens ist allerdings dem bcsoiuleren Hifcr der Herren 1'i s c 11 e r in Antwerpen zu verdanken. England mul Ungarn sind ebenfalls hinter bcdeutend kleineren l.andern zurückgeblieben, w.'iliretnl die n o rda in e r i k a n i se 11 e Federation sogar noch keinen Pfennig für den nenosseiischaftsfoiuls abgclicicrt hat! 11*er Beitrag von 500 Mk. ist von der dortigen I*«mIc /iftii-Org.iiiisatiim aufgebracht worden). Wir machen unsere Gesinnungsgenossen darauf aufmerksam, dall altes aufgebotei» werden nnilt. 11111 noch vor \blm1f dieses Jahres die Arbeiten In Pa• lästiua zu beginnen. nein rieimsscnsehaftskomUec ist es bereits gelungen. die drei wichtigsten Faktoren zusammenznbringcii, die ein Gedeihen der Genossenschalt voiausselien lassen: einen vor t reff* lieh e » B o den. gut ttes c hüll e Arbeiter n n d e i 11 e 11 t 1׳ e 111 i et 0 11 e r t a I» reuen 1. e i t e r. Hs wäre ein unersetzlicher Schaden, wenn durch ein zu langsames iiiiitltclScn der Sammlungen das Zu* s.oumeutreiien dieser günstigen Vorbedingungen nicht ansgemilzt werden konnte. Wir rechnen aber mit Bestimmtheit darauf, dall in Niibctinht der er holl 1111 ׳ S .t m in e I t ä t I g * I. e 11 a 111.11:1 ich der II e r b s t f e i e r t a 1; c 11ml der dann eiusei/,enden Wmtcrarbeit der nötige Be trau doch in B ilde zusanuuenkonmien wird mul dali vor allem die Länder mit den bisher linverlialtuis mat'üg kleinen Filialen in den nächsten Monaten zu* fricdenstelleiuK Frgclmissc zu verzeichnen haben werden. <Verl, mu’li den ScliluiS des Oppenheimer* sehen Berichtes und den l.cilarnkel it» dieser Nr.!) hat. Es scheint doch, dall diesen Sannnelnnttcln. ebenso wie besonders der Sclbstbcstcuerung —- und ,wio uns scheinen will, auch der wachsameren Leerung der Nationalfondsbiichscn — mehr Aufmcrksamkeit mul Mühe gewidmet werden sullle. Präsiden! Woiffsolm Wie wir erfahren, hat sieh Herr David Wotff ־ so 1111, der Präsident des zionistischen Akllons- 'Komitees, für einige Wochen in ein Sanatorium nach Bad Homburg begehen. Fs ist ihm Urztiicherscits absolute Schonung und Ruhe verordnet worden. 1Herr Woiffsolm wird infolgedessen auch keinerlei Korrespondenzen wührend dieser Zeit erledigen. ‘Alle für das Aktionskomitee oder c r r 11 WoI f f soh u h e s tim mten Br ic (e sind daher bis auf weiteres ausscIt I ic II1 ic 11 an das Zionistische Zent ra I b 11 r e a n, K ö I ח a. Rhein, Karolingerring 31, zu adressieren. Wie wir hören, beabsichtigt Herr Präsident Woiffsolm aber an den Verhandlungen des XII. dentscheu Bcleglertenlages in Frankfurt am Main seinen ‘ursprünglichen Plänen gemalt teiizunchme», und wir hoffen, dall die deutschen Zionisten Herrn Woiffsolm in Frankfurt am Main wieder bei voller (lesuiidheit werden begrüben können. Persönliches Pas •urcli die Bekanntgabe der Prüfungsordnung' fnr Brennerei.Ingenieure vom 7. Januar 1908 eilige* führte Diptoui als lircuuereUliigenicur erwarb sich als erster Herr Janen (I r u n I) e r g ans Teseuui in Rumänien, nachdem er am 12. Juli d. Js. die Prüfung vor der staatlichen Prüfungskommission unter Vorsitz des Rektors der Kgl. Landwirtschaft* liehen Hochschule zu Berlin bestanden hatte. Jüdischer Nutionulfonds Im Moii.it Juli sind für den Natiunaliniuls ms gesamt 2')(!71,LS Mark eingegangeii. Ben Haupt anteil hat dieses Mal Oesterreich mit über elftauseud Mark, erst ziemlich weit darnach folgt R 11III a 1111 mit S|11S Mail» mul in weitem Abstande 11 v 11 t s e li! a 0 d not 3I2.S Mark, dem Kanada mit 227-1 Mark fast nahe kommt. Von den anderen Ländern Italien im Juli mir noch Argentinien und Ungarn ober tausend Mark abgelieiert. Bas Summclmittcl, das im Juli am meisten er* geben hat. ist merkwürdigerweise das Holde ne Buch, das mit s\J9 Mark sogar noch die allgc* meinen Spenden 1111ertritt't. die nur 8038 Mark ergaben, Line erfreulich hohe, wenn mich immer noch nicht genügend grolle Summe ergab im Juli die S e I b s t h e s t e 11 e r 1111 g . iiäuilieli 2511» Mark, die allerdings fast aiisselilielilicli in Ruliluiul aufgebracht wurden, Deutschland steuert nur 133 Mark dazu hei. Bas Erträgnis der S a m m e I b ii c h s e n mit 11־X1•) Mark ist mir wenig geringer als die Hingänge für die O e Il!a u m spe n de mit 4610 Mark, wäll* mul aber für die letzteren in Deutschland allein fast y.wülfhuudert Mark eingekoimnctt sind, liefern die Sammelbüchse» in Deutschland nur 709 Mark. Kann man auch aus einer Monatsstatistik keine allzu weitgehenden Schlüsse ziehen, so ist doch zu bedenken, dall Deutschland im Monat Juli uns den Sa m me־lboge n mir 5 Mark, uns den Tele* 1 rammIormu Ia זon nur 2 Mark und aus Na* ■tionalfodsmarken gar keine Eingänge erzielt AUS D€N GCMeiNDCN Dl« Mlurbett unterer User an dieser Rubrik (st besonder» ———- — erwünscht. --- Ilerlhi. Die älteste Synagoge Berlins in der Hehle* letitergasse. wird jetzt baulich erweitert. Durch den Abbruch der alten Häuser in der Roscnstralie und Kaiser Wilhelmstrallc ist ־zugleich das (kiätule frcigclegi worden, auf dem sich der Tempel erhebt. I'.s ist das Hiiilergrumlstück zu dem ehemals an der Feite des Neuen Marktes mul der Roscnstralie gelegeilen Besitztum mul Absteigequartier der Bischöfe von ll.tvclherg. Die Synagoge ist in den Jahren 1712 I I errichtet und hat durch Umbau im Jahre Ism» einen gewölbten Altarraum erhalten. Ans der Siiitimgs/eit sind noch zwei Inschriften erhalten, eine hebräische und eine deutsche, in denen eine Für* hitle für den I.andv־slu1־r11 ausgesprochen wild. Vor 1712 gal! es in Berlin noch keine Synagogen, doch war es den indischen Finwohiicrn gestattet, in einigen Häusern ihrer tilaiibensgeiiosseu zu gottesdienstlichen Zwecken ziisamnienzukommeu. VeRCINS-RUMDSCHAU I»״• Sv 110I1I.ihrer der Vereine werden ui-lirlen. die ll.rlji'o iii»cIkI1'1 kn.ii'i« zu li.dlin mul «•le MtK rechtzeitig viitzuwmtcn. M.imi'lali'lc nur uul einer Seite Itc'eltrelbcii — tleulllche Selirltli Berlin. Ille Berliner /. I o 111 8 11 s e 11 e 11 tt r g mul die N a 11011:11 - j ii d 18 c 11 e F rauen- Vereinigung, diu Ortsgruppe Chtirlotlon- Vereinigung Berlin nehmen um IH. August In gemeinsamer Versammlung die Wahl der Delegierten / 11 in XII. D e I e g I e r t e n (a u In ן I r unklar( :1, M. vor. Die Versammlung Bildet l am Domierstag, den IK. August, abends 9 Uhr, in den S o p 11 lu 11 s ״ I e 11 (V I r c U <» w s a a Ü. UerVai. Soplenstr. ISIs. statt. Das Referat 11.1t Herr Rceltlsanwali Dr. Ilautke übernommen. Die Mitglieder der drei Vereine werden um pünktliches Lrscliclucii gebeten. Hcrlln. Der Israelltisclie ForthlUliiugsvcreln ״Monteflore'* veranstaltet am Donnerstag, dem LH. August, nlu'inls 9 Ulir präzise im Bmgltotel, Burgstralle 20, eine (ledeukfeier anläillich der 25, Wiede! kehr des Indestages von Moses Monte( io re. Die (ledenkrede hat Herr Rabbiner Dr. (). Up schütz übernommen. Uüste. Damen und Herren, sind herzlich willkommen. Berlin. Die gemütlichen Dienstags* /. IIS a 111III e 1: k li u f t c der .fiidlscli - mtllonalen r rauen Vereinigung im Harten des Restaurants Tier* gar len hof iimieii am 10. August. 30. August, 13. Septeniber und 27. September, abends 9 Uhr statt. Ls wird liöfllchst um rege HeteiH,11׳ng «ml Finfiih* Hing von (Fisten gebeten. Besonder« Finladnngen ergehen nicht. Berlin. Die Ferienausflüge der Jiidigch-natlonaleu Fraaenvcro nlsitng haben in diesem Jahre einen ganz besondern ideellen Erfolg zu verzeichnen. NUmlich!len. daii ans vier Mitte der Kiemen der Vorsei,|״lf kam. im Laufe des Winters einen heb ratschen Kursus fnr Kinder zu errichten. Die Jüdisch.״*, tionalc Frauenvereinigung wird diesen Wunsch 1״lt groilem VVigintgen ec Billen. Berlin. Am 311. Juli wurde von Mitgliedern äcs Jüdischen Jugemlbuuücs. Berlin, als Gruppe deswlf.cn ein Jüdischer Diskullerklub gegründet. L.nu 5. ן seines Statuts bezweckt der Klub ״die <»nein,׳;,!!!״ seiner Mitglieder über alle das Judentum betreffe״;)!,״ Frage» durch gegenseitigen UeUankeuaiistausdi". Von der traurigen Tatsache ausgehend, d.dt der t1Uu Handwerker- und llandlungsgeliilfenstandc .1,׳,-v. hörcmlcu jüdischen Jugend seitens unserer t»u«m. salionen nicht die Beachtung gezollt wird , du- ,!1r ihrer Zahl »ad» zugewendet werden miilltc. will ״ ״|, der J. D.-K. vorneiniilich an diese Kreise u«• ■ Religiös vollkommen 11e11tr.il, wird der Klub 1> alles vei meide», was bei der gesetzcsUcucii .1 usheit irgendwie Acrgeruis erregen konnte. Die r> ,j. tuäliigeu Vorträge mit anseliliei’endcr l»1sV,u ,1״ finden vom 27. August all ic.len zweiten Saunt . jümktlieli 9 Uhr abends, im Burg-Hotel. Bürgst!״< .־t statt. Zuschriften sind an den Schriftführer I: ::1 Wilhelm Saud, Berlin N.. Wortlierstr. ״׳ richten, der zu »eder Auskunft gern bereit ist. Schlusi des redaktionellen Tellca, Jüdische Gemeinde, Merlin Gottesdienst. 1)10 alte Synagoge, lleldercutcrgasse 4/5,!)'. ,nt wegen baulicher Veränderungen bis auf weiteres geschlossen. Freitag, den 12, August abends: in allen Synag 7'-־ Uhr. Sonnabend, den 31. August morgens: in allen רgogen 9 Uhr. Predigten: Synagoge Kaiscrstr. vorm. Id Uhr: l׳r Pinkel. Synagoge L i n d c n s t r. vorm. Id Uhr: k.. Dr. Hluincntlial. S y n a g o g c I. u t z o w s t r. vor m. 1»1 U 111: k.,t e. I >r, Hcrgm.iun. (iottesdicust am 9. Ab: Sonnabend, den 13. August abends: m allen >־ ,,- gogen S Uhr 20 Min. Sonntag, den 14. August morgens: Kaisers:!.- u; 4 Rykestr.-Synagoge 0'-־ Uhr. in den ,«:1.14 0,1 Svnagogen 7 Uhr: abends: in allen S\11ag4,11 ׳ 7'.־ Uhr. Gottesdienst an \Vochc11tauen morgens: Kaiwisii,..:• und Rykestr.dte-Svnagoge •»'-־ Uhi. in , 4 anderen Synagogen 7 Uhr: .!hemU: m a Sv uagogen 7 Uhr. C1־ Ja\ ' Jüdischer National-Fonds Q«tdt(ndunge11 sind nu^tcMleutlch zu rlcnten «r, H«rr» Mut W*utl«la«r, CtauleUaobarg, SjrbtUSttM••!•. t>rr Ji.i’i'.h N.iiitm.Uli.iuls ist U.1/1! lu-Mimmt, 1 ,t,!*, ■ 1׳ lldllut;11-, * II .,Itlll» IC! Mllilll (tlS \ ״ii.« s ,11 vrwv•!׳, unil .1111 (׳uin• Zuiui .1 ׳ al.>,llvn. Vnm 5. Z1t1ms1»1n,(1״e• t l‘A1| gien.iuY(, Iih,i/i ,r lunic du Vumi.eui vmi . 1 2 .'•tiltiuiHh M1״I,. llckatmlmachung der Natloiialiouds-VerwaUmig. t)lL' .N.1ll,,n.1lt״(uI,luimmi.v|״n für Berlin hj| lür «len Verirt»S *on N a 11!> ,ן a 11 «> n «I » m a r k c 11, A n I c h « * k 1 f 1 * Milli 1 4l!• wr .« m m I ״ .I a 1 1 111 11|>ו|ו״,״1 וו u « 1 ׳ tl * r 1111 » l«U41,׳tlu \v1k.1111,,111i111 irrlclmi; Zionistisches Zcntralburoau Charlottcuburg, ».mit« I Jinm, llial!!,imlUinz. Nrue l’fii,!nch^ir. M/J. Steisiminii Jaeuli. time, nr, Vlfi.ic An.lr, t׳>\(f. It, /i.m**11. ttw, v, I J. J. II. jener. 11111,1־.nur Alice 9. I clilmjmi. I I,n-luifk-,,«.ir. 27. »,mit» lllclcliri'tle, lliictili.mitlune. T)4*r 1 in, t'r.mzMf, 7. Ilr. J. l i'iln'M, Cli.ifliMu nlmre, ttcrlim twr. t.־', , ilrm 12.1111.* 1*s4* Im l.uk.ik• «14r l'ioiu A. 1'. Ntumj*11 SAli״‘ Urugenliaiis. »>1111 ZidliivM, CtinrlolU'ntnire, lv',1׳nk1*Mf. |A I. Sammdwdiü lür llrlelmjrkcn licl Herrn Pr. Loewcnhclm. Neue |!avreniherMr, 8. .M11lerl.1IU11t,11m1u|v|elle l!e| i’rtu Sutiuiim, Svliuiblvekr Strusse II. Nj||1111jtl11mt».Sa1nmelt1itel1»en 4{״d dureli die Jt/diwli-nallo•*»׳ rr«uu1veret11iv11׳mr <Adr!sw•: l'nui Llnj Witter Ttuber» Herlin. I'retiibucr Alice 9) tibülllkb. G!»ammrt1 durch Kegin» llimch. Berlin, bei den Nachzü{krn de» ÄMonreftore’-Au»nugc* . . 4,>'Ö ii*»ihcr r»rlm»nn, Königsberg,gratuliert Krkh D reuet *1m bc»t*ndrr.«n t'hyaicura 0,50, Kumra und Jenny llurwlix nu» de!»eiben Vcranloa*ung ü.fi י (untieboim vernpiitet) ..1,־־* Moritz Kriatellor, Glogau.3,“־ Httty 01« 11 er, Zthotio, dankt Freunden und bekannten für dir freundt, GlückwUnaili• au ihrer V41־lubung. 6,־־ Rabbiner Dr. Max J o » e p h, Stoip, gratuliert Dr. Kalmus 1. Varlobung mit Frl. Feder 10In '2,— Dr, Robert Htnlkt, Berlin, aus derselben Veranlmung. 1,—