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Jüdische Rundschau · 1910-06-17 · Heft 24 (17.6.1910) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XV (1910)
Issue
Heft 24 (17.6.1910)
Date
1910-06-17
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seile 288. JUUDISCIIE RUNDSCHAU No. 24. der Tavrcsordmiiur absreset/t werden, wobei die Wiclitickcit dieses Punktes von verschiedenen Seiten in Anbetracht des geplanten bayerischen Revisionsgesetz.es hervoreehoben wurde. Eine durch Herrn Bluineiifeld cingclcitctc Sainiii• Jung von Jahresbeitragszeichnungen für die ziouistisdic Vereinigung Deutschlands ergab die Summe von 175 Mark. Der Verbandstag wurde sodann mit Dankesworten an die Erschienenen, insbesondere an den Partei- Sekretär, geschlossen. Die Versammlung, welche im Anschluß an den Verbandstag im grollen Saale des Restaurants Gold- Schmidt stattfand, war sehr gut besucht. Der Referent. Herr Parteisekretär Blumenleid, snrach in zweistündiger, meisterhafter Rede über j ii d i s e 11 e K 010 n i s a t i 0 11 s a r b e i t. Begeisterter minutenlanger Beifall folgte den Ausfüllrungen. 111 der Debatte nahm nur ein Oegner wiederholt das Wort, der sieh vom Standpunkt des Naturwis* scnschaftlcrs und Arztes auf die biologisclic Wissenschuft, sowie auf den Darwinismus berief und die zwingende Notwendigkeit der Assimilation darzntmi versuchte. Der Referent führte den Herrn sehr schlagfertig ad absurdum. Eine zwanglose Zusammenkunft im Caf6 Habsbürg vereinigte noch zahlreiche Teilnehmer des Verbamlstaces zu Ehren des Parteisekretärs. Launige Ansnrachen wechselten mit zionistischen Chorgesängen. Audi eine חrnktische zionistische Arbeit wurde dadurch geleistet, daß eine Oe Iba 11 inso eu de für die Parteisekretär in namhafter Holm durch den Nasimialfondsvcrwnltcr Herrn Meyer gesammelt wurde. Die Jahresversammlung der amerikanischen Juden Die 1.1. Jahresversammlung (Konvention) der Federation of American Zionists wird am •L. 4• mul 5. Juli d. J. in Pittsburg. Pa. staufinden. Pittsburg war bereits der Sitz einer früheren Jahresversammlung im Jahre 1004, die eine der er* folgreielisten Tagungen in der Geschichte der ziouisiisclien Bewegung in Amerika war. Die Wahl Pitts• lnirg als Versammlungsort wurde auch durch die Er- Wägung veranlaßt, daß hierdurch die Teihiahnio einer grüßern Anzahl von Vertretern westlicher ,..nd nördlieber Vereine gesichert erscheint. Die Konvention wird u. a. der Forderung der Oppcnhcimcrschcn Siedlungsgeiiossenschaft in Palästina Ihre besondere Aufnierksamkeit z.uwcnden. Persönliches Die Redaktion gratuliert dem Mitglied des Zentral-Koniitees der Z V. f. D. Herrn Zahnarzt Hugo Schachtel und Frau. Breslau, hcrzlichst zur Üeburt ilircs Sohnes. Nachruf Unsere Sache hat einen tüchtigen Jungen Mit- Kämpfer verloren. Vor wenigen Tagen starb in Breslau der Student der Medizin Ludwig Buttermilch. Er war ein zuverlässiger, begeisterter Zionist; als solcher wirkte er unermüdlich im Verein Jüdischer Studenten zu Breslau, dem er uiigchörte. Dort fand er das seinen Jahren mul seinen Kräften angemessene Tätigkeitsgebiet. Seine Bundesbrüder schätzten den vielseitig begabten hingen Mann als sympathischen Mensehen und guten Kameraden. Allo die ihn kannten, betrauern seinen allzu frühen Hingang aufs tiefste. Ein liebevolles und ehrendes Andenken ist unserem hingen Freunde sicher. AUSrD6M G£/A6IMDeN Dl• Mitarbeit unserer Leser an dieser Rubrik Ist besonders ־׳■— erwünscht-— Scliöiicbcre, Die Einweihung der auf Voranlassnng des Schönchcrger Svmigogcn-Vcreins errichteten ersten Synagoge Scliönebcrgs, Münchener Straße 37. fand am Sonntag, dem 12. Juni im Beisein des dortigen Polizeipräsidenten statt. Magistrat und Stadtvcrordiietciikollcgium von Schönebcrg batten Vertreter entsandt, ebenso der Vorstand und die Renräsetitantcnversanimlung der Berliner hübschen Haumgenieimlc. Unter den Anwesenden bemerkte man den Stndthnurat Üeilach, Stadtv. I.nlav. Prof. Dr. Mavbaum. Dr. Ilildoslieimer tisw. Mit dem Cliorlied ״Wie schön sind deine Zelte, Jakob.” ward die Feier cingclcitet. Hem Umzüge der von den Rahhincrn der Berliner Gemeinde und den Vorstandsmitgliedern des Vereins getragenen Tlmrnrnllcn und der Ueberrelchung des Schlüssels zur lieilgen Lade folgte eine Ansprache des Vereins- Vorsitzenden Schweriner. Er schilderte den Werdegang des neuen Tempels, der auf einem vom Kommerzienrat llaborlmul gestifteten Terrain mitten 1111 Bayerischen Viertel vom Eegierungsbaumclstcr FrUnkcl errichtet wurde und sich sehr würdig und schmuck präsentiert. Rabbiner Dr. Eschclb a c 11 c r zündete die ewige Damno an, sprach ein Wciheecbet und die Fürbitte für Kaiser und Reich, Die eigentliche Festnrcdigt Weiße über das Psalmwort Gottes. Gerechte möge» hier hielt Prediger Dr. : ״Dies ist die Pforte einzielien.“ Hamburg. Unser eifriger und treuer Mitarbeiter Dr. Bukseimcwski ist. nachdem er vor kurzem au der Berliner Universität neue Studien beendigte, hier zum vereidigten Handclsclicinikcr ernannt \v.׳>x• den. Daß er dies als russischer Jude erreicht hat, ist ein Beweis für seine hervorragende lüelitigkeit. Breslau. Am Donnerstag, den 7. Juli ds. J. bcginnen hier wieder die 1 cricnkurse in R c I iu i o n sw i s sei! sc haften f u r lüd. Lehrer, die bis Mittwoch, den 27. Juli cmschheß* lieh dauern werden. Die Kurse sind kostenlos. An ihnen können Lehrer und Lehrerinnen teilnchmcn, denen nach Maßgabe vorhandener Mittel auch Subventionen zur Bestreitung der Aufenthaltskosten gewährt werden. Unterstützt wird das l.n* tcrucluucu von dem D. J. 0. H. und von verschiedeneu anderen Institutionen, namentlich von dem \or- Stande der Breslauer Svmtgogeii-Geiiiemdc. Bisher sind die Kurse gut besucht gewesen und auch der diesiiihriee verspricht, nach den Anfragen zu urteilen. eine rege Teilnahme. Es werden lesen: 1. Seimiiarrabbiner Prof ,Dr. Lew: a) über Miselma (loma) 2 mal wöchentlich; b) Buch der Gesetze von Mniuumidcs I mal wöchentlich; 2. Dozent Dr. Braun: a) Geschichte der deutschen Juden im 17. mul!א Jahrhundert 2 mal wöchentlich! 11) Jiid. Ka- Icitdcrktmdc 1 mal wöchentlich: e) Exegese (Patriareilen) I mal wöchentlich: d) Methodik und Didaktik des systematischen Religionsunterrichts mit anschließenden Probelektionen I mal wöchentlich; .1. Rabbiner Dr. Deutsch: a) Religioiisnhilosophie: Iknrim von Josef Albu 2mal wöchentlich: b) Ritualicii 2 mal wöchentlich. Nicht unwahrscheinlich ist es. daß die eine oder die andere Disziplin iu den Sttulicimluii noch eiugcsclmbcn werden wird. Kantoren bietet sich vielfach Gelegenheit, sich in ihrem Fache •weiter fortziibihlcn. Anmeldungen nimmt Lehrer Monns. Breslau. Olilauerstr. 1. gern ent* gegen, der sieh auch bereit erklärt. Wohnungen, mit und ohne Beköstigung, in nreiswiirdigcr Höhe naehzuweisen. MSReiMS-IRUNDSCHAÜ Die Scliriftfulircr der Vereine Werden Uelietcn. die ilerlchlo tu<>ttlivh'1 kiiaiu* /n Iv.dien und eie Meie re.ht/eilig ein/usemU 11. M;wmekrl1>le nur utd einer Seile lickclirellieu — deutliche Schrill! Berlin. Am Donnerstag, dem 30. Juni, Abends 9 Uhr, findet im Virehuwsaul (Handwerkerverein), Sophienstr. 17-ls, die diesjährige Gencralvcr- Sammlung der Berliner Zionistischen Vereinigung statt. Tagesordnung: I. Tätigkeitsbericht; 2. Kassenbericht: 3. Anträge; •I. Wahl des Vorstandes. Berlin. Hie demokratische Vereinigung hatte für den א. d. M. eine P r01 c s t ve r samm hing g e gen die A u s w c i s 1111 g russischer J n d e 11 u n d die Vergewaltig u 11 g F hini a n d s nach der Victoriahraucrei eiuberufcn, die von mehr als 1200 Personen besucht war. Herr Dr. Hreitsclicid erstattete das Hauptreferat. in dem er ausfülirtc: Nicht das russische Volk, sondern der russische Zarismus traue die Verantwortung für die unerhörten Greuel, die man in Rußland gegen die Juden verübe. Der Tsclii» habe ein besonderes Interesse an einer verschwommenen Jiideugcsetzgebung, weil er aus der Unklarheit derselben finanziellen Vorteil ziehe. In packenden Worten schilderte Dr. Brcitschcid sodann die Schrecken des Rnvons. In dem sogar die Gebeine der Toten ausgegrabeii würden, wenn der Tote kein Wohnrecht an dem Begräbnisort gehabt habe. Zur Verfolgung trete noch blutiger Spott. Der Redner schilderte dann die Form der Ausweisungen. Nicht Alter, nicht Geschlecht, noch das Geheimnis der Schlafzimmer werde geschont. Das ganze Verfahren sei ein Hohn auf die Kultur und ein Schlag ins Gesetz der Menschheit. Tief bedauerlich sei, daß diese Regierung der Barbarei mit ums befreundet sei und noch bedauerlicher, daß die Glaubens- und Volksgenossen der Bedrängten noch Geld dazu!!ergehen, um dieser Regierung das Bestellen zu ermöglichen. Gaiv/. 'ähnlich verfahre man «egen Finnland, mid mau muß auch gegen diese Vergewaltigung protestieren, obwohl die Finnen selbst reaktionär gewesen seien, an anderen, insbesondere an den Juden, zu sündigen. Aller daran soll man im Augenblick nicht denken. Die von Alexander I. beschlossene Verfassung werde mit Füllen getreten und der Vergewaltiger sei derseihe ..Fricdenszar". der zur Zeit der Revolution Finnland das liberalste aller Wahlrechte bewilligt habe. Leider hat man fa gegenüber der brutalen Gewalt mir Worte des Protestes, und der Redner bedauerte, daß nicht einmal die breite Masse der deutschen Juden ihre Stimme erhebe. Wir r.iüßlen darauf hoffen, daß dieses verächtliche Regime in den Flammen der Revolution untergeben werde. Allerdings kann man nicht mit freiem Herzen Über andere Länder urteilen, so lange wir nicht bei uns selbst die Gleichberechtigung der Juden durchgeführt haben. Audi bei uns bestellt eine unsichtbare ludeiigosetzgebmig Audi bei uns gäbe es einen Judenrayon Gesellschaftlich und politisch seien die Juden bei uns Menschen zweiter Klasse, und cs sei die Ehrciipilldit eines eden freiheitlich Gesinnten, dahin zu wirken, daß dieser Zustand beseitigt würde. Der zweite Redner. Herr von Gcrlach geißelt die Theorie der sogenannten Intervention in die inneren Verhältnisse fremder Staaten. Leider gäbe cs dieses Svstcm nur gegen Rußland, nicht aber z. B. gegenüber der Türkei, die kulturell himmelhoch über der russischen Hölle stehe. Die neue• Türkei habe Palästina den Juden gcöimet und in ihren Gesetzen Freundlichkeit kundgetan. Im übrigen sei eine Vo|kslu:w*׳«־um׳ Im Auslaut gegenüber Rußland nicht aussichtslos, wenn!11.1•! cs nur versteht, dahin zu wirken, daß da. mssiviic Portemonnaie leide. Wieder und w eder nuT-.^c »״,״, predigen, daß eschen so u 11 e 11 r e 111! a!'! s'! von den Zinsen r u s s i s c her Anleihe 11 /! I c b c n . w i c von d c n I; r t r ü g n i s s e 11 <> f"1!! lieber Häuser. Diu Oeftemlicbkeit messe ü'r Urteil darüber abgeben, daß es eine Schnede ..’j wenn die großen iiidiselicn Finanziers, an der S!!!/ö das Haus Mendelssohn, den Russen ihre fir;av. ■;!<• Macht zur Verfügung stellten. Er annellicrtc an lie Besitzer der großen liberalen Tageblätter, Xc ׳1״ r a n k f 11 r t e r Zeitung" und das ״B 0 r | i, - Tageblatt", dahin zu wirken, daß den r 15 ׳. Xjl sc 11 c 11 A n 1 c i 11 cn der Markt von West, ctironn entzogen w ilrd e. In der Diskussion snrach von zionistischer :■ >;.c Herr Dr. Klee. Derselbe dankte den Verans;,״ז■ , '׳ der Versammlung namens der Berliner Juden, ׳ , n die Demokratische Vereinigung sei die ei'izuc, 1;0 dieses Gebot der Menxclicnpfliclit erfüllt 11;»!..*;■;r forderte die Versammelten auf. sich nun auch 1• k. tisch für die Lösung der Judetifraee cinzuse'./r• 1. dem sie sieh derjenigen Bewegung nnschlössi ■!!c eine Heimat fiir die Gehetzten und Vertriebe 1-, ״ Palästina schaffen wolle. Nachdem noch Herr Stadtverordneter V. |. d c ck -Mauas s c und andere gesprochen iv: nahm die Versammlung einstimmig eine Resן! '!׳ an. in der sie gegen die Vergewaltigung der .' cn und Finnen seitens des Zarismus protestierte. Balle n. S. Nach längerer Dause haben wir \ '.t über einen recht interessanten Vortragsabend rer Ortsgruppe •ztt berichten. Herr Bertliold!!. lenste in sprach über ״Die ge gen war־ ge Lage des Zionismus“. Referent galt . vn Ucbcrhlick über die Vorgänge im Zionismus vü!׳!..nj des letzten halben Jahres, behandelte die Bet!!.׳.:׳!;״ des 9. Kongresses, den bekannten Artikel I r. :;z O n p c 1111 ci in c r s sowie die nachfolgenden KV verseil, uad referierte dann über die bemerken׳ erten Ereignisse innerhalb des deutschen Zinnismv. Den Abschluß bildete anläßlich des 5n. :,,s. tages Theodor Hcrzl's eine ernste Würdig!!!.. der Verdienste des Gefeierten um die jüdische l-.\;<• saincebewegtnig. - Eine anregende und erg. •,;ני Diskussion schloß siel! an und ließ die Vcr.u.M .'־ weiterer Vorträge auch während des Sommers.!;!(:• sters in Aussicht nehmen. Nürnberg. Die Zionistische Ortsgruppe N ii r 11 b c r g - F ii r 11! sandte an den .,Fr.mkiv'.en Kurier" die folgende Zuschrift, in der er zu der .!ad 1 von uns behandelten Rede des Herrn .I11sti/r.!t I; r e slauer Stellung nimmt: ..In dem im ,.IT.iiik!*-. hc!1 Kurie/" über die öiicntiiclic Versammlung der ״Vercinieung fiir das liberale Judentum" erschienenen Bericht findet sich folgender D.issiis aus der I.Vdo des Herrn Justizrats Breslauer-Berlin: ..Zwischen den Orthodoxen und Indifferenten gibt cs eine Kateg■׳nc. die sich alle möglichen Namen beilegt, sagen v.!r - Schein-Orthodoxe. Das sind unsere erneut! > iw» Gegner, weil sie gegen den Grundsatz: ..In W.ltrheit treu" verstoßen. Gegen diesen Grundsatz vergelten sich auch die Zionisten, weil sie nicht ans in- »erster Uehcrzciigiitig. sondern aus Politik und 1יי!; י• matie zu den Orthodoxen halten." Gegen die'!• Po* luiuptmig müssen wir. da eine Erörterung in der Ver- Sammlung ausgeschlossen war. auf diesem Wege Verwahrung cinlceen. Der Zionismus als md ־• '!• nationale Bewegung nimmt zu den verschied! ׳vn religiösen Strömungen innerhalb des Juden ׳ ז;ms keinerlei Stellung: er betrachtet vielmehr einzig י d allein die nationale Zusammengehörigkeit aller .Iz'.u als die gemeinsame Grundlage und das erh.t!;!־ de Moment Unter diesem Gesichtspunkt muß 1'er Zionismus die Bestrebungen der ..Vereinigung für <Rs liberale Judentum" (der nicht alle wahrhaft lihcr.d-!1 Juden angeboren), bekämpfen, da diese die natim .!ג Grundlage leugnet und demnach die Konsc!!׳!!׳ ihrer Anschauungen zur Auflösung des Juden! ׳׳■'S führen muß. was bei der orthodoxe« Richtung u>■'■t der Fall ist." Zürich. Am Sonntag, den 5. Juni, fand hier!kr Dclcgicrtcntng des Schweizerischen Zion״׳ stcnvcrbantlcs statt. Die Waiden fiir das!..!׳!• dcskomitec ergaben folgendes Resultat: Dr. F. I* יי י - kus. Zürich. Präsident: D. Dobranicki. Zun-,י• Sekretär: Dr. C. L e v v. Biel: Moritz L c v y, Liestal: J. J. Weil. Basel: Direktor Bloch. Lausanne öffentliche Versammlung der Engllsh Zionist rede non aus Anlaß des ..S c 1! e k c 11 a g e s“ st. Iler Präsident der E. Z. F.. Dr. Charles Drc fuß. führte den Vorsitz. In einer sehr anregend Kule schilderte er die praktischen Resultate und 1 folge des Zionismus in Palästina und spornte t grolle»! Lifcr die Anwesenden an. durch Zahlung!1 schekels jjc Sache zu unterstützen. ii 'יו^ס sprach das frühere Parlamentsmiub t , S‘ r,;l 11 ־״. der in seiner Rede atisfiiiir ״.! cr. deshalb den Zionismus unterstütze, da er e suic. daß cs höchste Zeit fiir die .luden sei. auch e! mai etwas für sich seihst zu tun. Herr L. J. Ü r c c berg snrach die Hoffnung aus, daß bald der '1 n.n ^cm cs nicht mehr nötig s׳ werde, Propaganda für die Sammlung des Sclick! zu tünchen, sondern an dem jeder Zionist cs als Elm Pflicht anschcn werde, den Schekel ohne Aufford rung zu zahlen.

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