Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XV (1910)
- Issue
- Heft 22 (3.6.1910)
- Date
- 1910-06-03
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seile 20׳l. Heidelberg. Am Mittwoch. dem 25. Mai. fand eine von einigen hiesigen Zionisten einberufene .liiillstelie Akadcnillicfversainiiilimi! stall, in der l'arteisekretür Kurt Hin me ul cid über moderne jüdische!,rohleme snraeh. An die besonders liisto* risch fein durchdachten Ausführungen schloll sich eine lange und /,ieinlicli lebhafte Debatte, in der Freunde und Gegner zu Worte kamen und .dem Redner Gelegenheit geboten wurde. Anfragen aus der Versammlung zu beantworten. Der Abend war weit über Erwarte» ent bestiehl, und man gewann wieder einmal die Ueberzctignng. dall hei geeigneter Agitatioit der Zionismus unter der akademischen Jugend noch sehr viel Moden gewinnen kann. Leipzig.^ Am *1. Mai snraeh hier Herr Parteisckrelar Kurt Dlumcnfeld filier ..Die Zuk 1111 f I d e 1 J 11 »I e n". I'.r behandelte als die beiden für die weitere Entwicklung wichtigsten!•'ragen das jüdische א a t i o n a I n r in /. i n und das jüdische NV ir t s e h a f t s n r ob I e in. Reicher Meifall lohnte den Redner für sein ticfangelcgtes Referat. Straßbitrg. Am Samstag abend hielt Herr Kurt Blume nfcid aus Merlin im Zionistischen Verein einen Vortrag über Jüdische Wirtschaft». Politik. Ausgehend von dem Mitleid, das die Juden seit nltersher in hervorragender Weise anszeichnete, zeigte der Redner, wie diese noble Eigen- Schaft mit der Zeit für den gedachten Zweck nicht atisreiehte mul man deshalb lhSO, veranlalit durch die Auswanderung zahlloser Juden aus Riillland, dazu überging, eine indische Sozialpolitik in die Wege zu leiten, die darin bestand, diesen Aermsten auf anderem Wege als durch Almosengehen zu helfen. Per weitaus grollte Teil der im Jahre L5S1) aus Rullhold vertriebenen .Imlen machte sieh in Amerika, speziell in New york seithaft. Doch stellte cs sich nach km/cm schon hciaus, dall es mit der l.age der ansuewauderten Juden Itter weit schlechter bestellt war als 111 der Heimat. Während sie sich in Rufilaiul mit seinem voiherrschenden Handwerksbetrieb noch über Wasser halten konnten, sanken sie beim Betreten des amerikanischen Hodens mit seinem ausgedehnten Maschinenbetrieb zu ungelernten Arlieilern Herab. Diese Tatsache im Verein mit den amerab.mischen Eiiiw.iiulirmicsgesel/en. die den zuströmenden Juden er. Ile Oeldonfer aiiflegten. brach- Un es mit sieh, dall viele .lüden zur Rückwanderung nach Rulil.nid sich veranlalit sahen. Hin Kolonisatioiisversuch des reichen H.irotis Hirsch, der durch Stiftung riesiger Kamtalien die Juden nach Argen!(- nun zu w erben und dort zum Ackerbau zu bew egen stichle, miliglückte vornehmlich, weil der Herrschaftswille. der bei den Juden speziell auf wirtscbuhiiclicm Gebiete liegt, sieh hier nicht genügend durchsetzen konnte. So kam es. dall von den 15 0110 geworbenen Ansiedlern nach drei Jahren nur noch 901)0 übrig waren. Von gröberem Erfolge begleitet war die im Jahre IHHI von einigen Juden von , Odessa aus in die Wege geleitete Auswanderung, ׳ muh Haifa in Palästina. Sie waren cs. die dem 1 indischen Volk den Weg zeigten, das jüdische Pro•; bb-111 zu lösen. In Palästina leiten etwa (1IMMI .luden, w .u zwai als w enig an Zuschlägen ist; aber diese sind keine Städter, sondern durchweg Hauern mit (iruiidhcMt/. und Grundbesitz schafft bekannt• lieh üerrsehaitsni teilt, bringt lleimatsgefiihl. Dem indischen Volke ist dort eine neue Heimat gegeben. Die zionistische Bewegung will mm vor allem auch die indische Eiruu wieder ,itibniigeit. Die Juden halten /. II. in Deutschland AullerordenUichcs far die •> 11 tsctiaflliehe, politische und geistige Entwiekhing Deutschlands getan. (Hank und Hürsc. politisch: Stahl (konservativ), l.askcr (nationalliberal). Marx (Sozialdemokrat); geistig: Meverlteer. Heine. Spi• n״zu.) Reicher Beifall lohnte den Redner, und da sich niemand zum Wort meldete, wurde die Vir* sniiiiiihmg gegen II Uhr geschlossen. I'relbiirg I. Hr. Donnerstag, den 2(1. Mai. sprach hier in einer gut besuchten Versammlung unserer Parteisekretär Herr Kurt Bin men feld über ״Die Zukunft der .111 d e n". in cinMlutdiger Rede galt der Vortragende Itedeutsamc Rlick- und Ausblicke über die uns beschälttgemleu indischen l'r.igcm Der Kernpunkt der Aus• fülirimccn lag in dem Nachweis, dall weder die <ie• meiiulcorcanisatmn zur Erhaltung des Judentums genuge. noch auch die indische Religion allein da• zu im Stande sei. sondern dall es da/.» einer aktiven Oiganisatioti bedürfe, wie sie der Zioais• ums darstellt. Einige Anfragen in der Diskussion galten dem bcdiicr (iclcgcnhcit zu weiteren aiüklürenden Wor- , ten »her die Hereehtigung der zii.uistisehen Idee vom j wissenschaftlichen und historischen Standpunkt aus. Lebhafter Beifall lohnte die Ausführungen des Redners. Rinige Neiiaumehhingen folgten. Hanau. Heute fand hier ciao zionistische Vcr- Sammlung statt, zu der auch einige Frankfurter Ue• sinntigsgcnosscn erschienen waren, in der Herr Parteisekretür K. Hl unten fehl in überaus wirkungsvoller Weise iibcr die ..Zukunft des Judentums" sprach. Die temperamentvollen Ausführungen riefen eine lange Diskussion hervor, in der die Herren Rechtsanwalt Dr. Nultbaum mul Oppenbeiin er die bekannten Einwämle gegen die zionistische Idee vorbraehtem Hier, gab ״dien Herrn Zahnarzt Niillbaum dem Referenten Gelegenheit zu einer inhaltlich und stilistisch hervorragenden Erwiderung, die «roden Eindruck machte. Da» di: Veranstaltung t ne iibcrzcugcmle Wirkung nicht verfehlte, geht aus ucr Erklärung hervor, die selbst die Gegner in der Diskussion am Schlüsse abgaben. daß sic zu einem ernsteren Nachdenken über die jüdische Präge angcregt worden seien. L. P. _|U I•: 1)1 SC 111־ RUN P SCHAU_ Crossen a. O. Am d. Mai hielt hier Herr Kurl Hin m eil fehl einen Vortrag über die Lmimzipa* tiou der .liidun, der zwar kein eng zionistisches I robleu» behandelte, aber doch gerade vor einem zuinistischcii Leserkreis eine ausführlichere Inlialtsangäbe beansprucht und verdient. Er führte etwa lolgendes uns: , ״ , , Die Reden des französischen Rcvnhitmnsparla• ments. das den Juden noch zuguterletzt mit Schauspielen! mul Scharfrichtern zusammen die biirgerliehe Ereiheit gab, zeigen, dall für die l.manztpation Keineswegs Liebe zu den Juden treibendes Motiv war. Die llriele Wilhelm von 11 u m b o l d t s. die Zeitstiiniming in Deutschland am Anfang des XIX. Jahrhunderts (komischer Kampf um Scssas Judenschule), die Reden im proiillisehcn Landtag 1*49 machten es völlig gewiß: man gewahrte der den!- scheu Jndeuhcil die Emanzipation nicht, um sie zu befreien, sonvietn um sie atifzulöseu. Es sind denn ai'cb bis beute, trotz des Edikts von 1S12 und des Gesetzes von ls!7. noch nicht alle rechtlichen Heschränkungen der Juden beseitigt (die hebräische i*uhr 111uf der Geschäftsbücher! Juden als Patronatshorren!) Vor allem winde damals ein Licblingsgcdanke der Zeit, die Idee der Selbstverwaltung, zur Eieuudo der doktrinär freiheitlichen luden durch die ihnen gewährte Verfassung verwirklicht: sic beruht auf äußerster Selbständigkeit der Lmzelgemeiiulc. Aus dieser Isolierung entwickelten stell — durchaus im Sinne der Urheber des Gesetzes -״ die 1111• haltbaren Zustände der Gegenwart: die Verarmung der kleinen Gemeinden, die entwürdigende Stellung dir Rabbiner, die Unmöglichkeit einer Zusammenfassuitu .11•׳ et'ölk'ieu Zielen. Nach zwei Seiten versucht man das im Rahmen des bisherigen Gesetzes zu ändern: entweder man behält die isolierende Verfassuiig bei mul sorgt nur für Zaimnenwirken der, l'.inziIgcnicindcit ( D. .1. G. II.. Verband der d e u t s c 11 e n Juden. J u d e n t a g). oder man niganisim die Juden über diese .Verfassung hinaus (Alliance. llilfsvcrcin. Zionismus). Eine Aiinlei 1111g des Gesetzes scheitert au der Uneiuiukcit der Juden, die wiederum, wie damals, ver- .schulden w ird, dall man ihnen eine neue Verfassung 01 trovicrcu wird. Die Diskussion gab dim Redner Gelegenheit, mit der ihm eigenen Earbigkcit, Gründlichkeit, Beredsamkeit, Wesen und Ziele des Zionismus darzu legen. M. C. Hamburg. Die llerzlleler unserer Ortsgruppe, der die lletirv .lout/-Loge U.O.It.B. in dankeuswei•!!er Weise ihren stimmungsvoll ausgestattcleu Arj hcilssaal fiir diesen Zweck überlassen hatte, fand j am 17. Mai unter sehr großer Beteiligung statt. Rel. Manllcr 7. ad i k rezitierte das von Adolf P r i e d e• mann verfaßte, in der Passah-Nummer der ...ludi- .scheu Rundschau" erschienene Eestgediehl. Unser Vorstandsmitglied. der Schriftsteller R i e 11;1 r d II111 d sc 11 i 11 1• r. hielt die Gedenkrede, die. ein er• k'scncs Kunstwerk, •lein llerzlsclieit Genius gerecht «!11111־. Der ..Hamb. Corrcsi1״ud<:nt" gab seinen l.escrti den gioßtcn Teil der Rede wörtlich \ icdir. m eitle in l 'ciüllcton. das betitelt •va!״ :־I lulschinor 1:!!er ller/i". Die weihevolle Eeier M'ldiül. indem die \ ers.miinlmig unter Haru1011u1mbc׳׳.lcitung die ״llalikwali" anstimmte. Königsberg I. Pr. Die Köitlgsberger Zionistische Vereinigung veranstaltete am l.s. Mai im grollen Saale ilcl Ai tusliof eine ״II c r z. I <1 e d e :1 k f c i e r. Mit dem ״I Icrzl-Trnucrmarscli" von Perlzweig, den Herr Dagobert Ginzbcrg weihevoll zu tiihür! brachte mul einem von Dr. Harry Moses mit schlichter Würde gesprochenen Prolog winde der Abend eingeleiiet. Dann ergriff Herr Rabbiner Dr ,1 o s c p 11 ־ Sttdp d is Wort zur Gedenkrede, in xvclliier er Theodor Herz! als den Manu der Tat mul des starken Willens feierte. der uns jm Kampf um unsere licilige Sache stets Meister und Voibild ge• wesen ist mul es auch bleiben wird, bis wir am Ziel sind. Die tiefempfunder.cn Ausführungen lösten starken Hcifall aus, L. Posen. Die Nat.-lüd. Erauuiiverelm'gung ver.,,! stalierc am P>. Mai eine Her/.lgetleukleicr. Etwa 25(» Personen hatten sich in dem blau-weiß mid mit Davklssehilderti reich dekoriertem Saale zu! vMiimengilmuleii um den 5t). Gehiirtst 1g ihres groben 1 T’iihrers mul Organisators zu hcgc'ic.i. Eingcicilet * wurde die Ecicr durch ein Orgci Praliidünn, gespielt von Heim N c 11 m a 1111. Den folgenden Ptolog, dem Angedenken Hei/Ts gewidmet, deklamiere IT 1. Arama Keller voll Ines. Stadilieator. Die feier• liehen Weise der Arie aus dem .,Elias" von Er, Berg grün vorgitragen. waren so rocht der Stirn• nimig dieser Veranstaltung angepaßt. Eine treffliehe Gedenkrede hielt hierauf Herr K a r e s k I. Dann rezitierte. Erl. Keller Th. Her/.Ts kleines Idvll ..Unter dem Le bc n sb a u ■n". Die von Er. II erg grillt vorgetragenen Lieder ...lenhta's Tochter" und die ״Zerstörung Jerusalems" von Löwe aus den hebräischen Gesängen llyron's, trugen viel zur Hebung der festlich ernsten Stimmung bei. Hieran sei 1101; sich die Aufführung eines lebenden Hildes, eine Huldigung au Her/.l. Erl. Co 11 n Gncscii tiug hierzu ein Gedieht von Pr. Lubinski. einen Treue* schwur au Her/.l. vor. Ihren Abschluß fand diese Gedenkfeier in dem Vortrag eines Postludimm durch Herrn Neu in an 11. und dem allgemeinen Gesang der H n t i k w a h. Duisburg. Am 17. und 18. d. Mts. hielt hier der Verein lsrtu.tUI»chvr Lehrer In Rheinland und West- Itiluii seine 55. Jahresversammlung ab. Lch- No. 71 1er K a i sc r - Midhcim (Ruhr) sprach als 11.,ו״זז,ן1ו ner tdnr die Wunsche der israelitischen Lehrer ״!ן/ sichtlich eines neuen Orgaiiisalioiiscutwurfes!״, ' ÜHÜscheu Gcinimdcn Preußens. 1 Tue eutsprevl»•!, ׳. Eiklänmg. in dir diese Eorderungen formuheit \<!' den. wurde angenommen. Frankfurt a. Al. Am 15. Mai fand hier r starker Beteiligung die Hauptversammlung du I rekm Vereinigung fiir die Interessen des orthodoxen .liiüeit• liniis statt. Nach Hegriillung der Erschienenen durch lieii Vorsitzemlcn, Herrn Rabbiner Dr. Breuer, ״. Mattete der .stellvertretende Vorsitzende. Herr l*1e,,b Rose uh ei in. den Geschäftsbericht, der v,.׳; der regen vielseitigen Tätigkeit der Vereinigung jtn versebiedensten Gebieten des öücmlichvn 1u,!1vk1Kn Lebens Zeugnis atdegte. Die ..K*•mm»ssi.. setzgeliung und Verwaltung" hat 111 Angele,«!,lug der Zwangsorganisation in Preußin, der ל... ruhe, der Strafgesetznovelle (Schccluta). du red• giüseii Verhältnisse jüdischer Soldaten, s«,« ,, Volksschul- und Lchrcrhesoldungs-Angclcge!:;. ,:״J erfolgreich gearbeitet. Die ״Konmdssion t״r ,.,;,j. liehe Wohlfahrtspflege" ließ durch ihre Wamleir :,«ז HP Vorträge auf dem Lande halten; sic hat ,!! / . reichen Orten l.ernkurse emgericlitct. H.1.1.,• .;r. teilt und verschiedene Emiin ten über besor.diu• \ stände auf dem Lande veranstaltet, T־ - •״<u ventionat an kleine Gemeinden, Stipendien us« den etwa 10 000 Mark verausgabt. Auf dem tu :c des religiösen Eilichtlebeus weist der Hern 11t ,!״• c von der Ereien Vereinigung unter zuverlässige: sicht hergestellten Ritualien, sowie auf eine . w Reihe von Drucksachen hin, welche der g, ״•,״ Kenntnis der religiösen I*fliehteil dienen, und .1,. . , N vom Bureau veiteilt werden. Der von du ..!■ mission für Literatur und Presse־• ge! e ״Jüdisclii־ V'idksschriftiu• Verlag (!. in. I!. II, .י der Saimnlung ״Jüdische Volksimchuei" 7 '׳,: ״ veröffentlicht und bereitet zurzeit einen ״lu , ,.!! Kiuderkalcndcr" vor. Ziemlieh umiasseiHl pr Bericht über die P a I ä s t i n a - A r b e 11 du ciuigiiiig, der durcli Mitteilungen td.er . , . Organisation der C h u 111 c k a e... ־ ־.: w ird. Das palästinensische Schul •־.;•. der Ereien Vereinigung, das unter dir i.11׳;u! Scmin.irlchrers Dr. Muses Auerbacli in I׳.* , . Tikwali stellt, erstreckt sielt bereits auf 5 Gr | ist 111 erfreulicher Entwicklung begiuivn, Du I, ,! er« ahnt noch die Ahuiachmigcn un! du All.., ■ m c i neu Jüdischen K o I o 11 i s a 11 o 11 ־ <»! - ganisat io n in Berlin und gedenk; 1! dei iu dem Berichtsjahre heimgegangaieii Auw.:.. Mitglieder: Obetr.ibbiner II i r s c 11 - llaiuT.m.:.; , zirksrahlmier Hr. S a e 11 g e r - Mergentheim, m!;, üirektor Dr. H i r s c h - P la t o- Kolli mul Iler w , :1 I. e 11 111 a 11 n Er.mi.fnri a. M. Die ״Propaganda-Kommission" hat dir W gung ui dem Berichtsjahre etwa 12011 neue glieder zugeführt. Den Kassenbericht, der m 1 II, 11m 11• und Ausgabe mit etwa 51MH10 Maik b.iku! eiM.ittetc Herr Bankier Aron W ״!! I .. N.uliilem unter gioßem Beifall die Deeh.ugi < . : war. wurden die Wahlen vorgeiMuumen: Die I! scheidenden Ausschuß-Mitglieder w urvlen •-.! J. w icderge« all 11. Neu gewählt wurden die 11, . :: Dr. ineU. C a I v a r y Posen. B.nikiir 1k, g k mann I. o c w v - R.iw itscli. Lehrer B, W Aurich und Kaufmann Emil Isaak- ITaiikiui!! 'י, Neben dem letzteren wurden die atissclwiduulu: \ st.inds-Mitglicder, Kominer/iuirai tieoige M .׳ Königsberg. Emariuel Ettinghausen. Wi.l!,::! II a c k e n 11 r«»c 11 mul Adolf Stein• ITauMur׳, . ", w iedergewälilt. Es folgte alsdann d>c Itesehlußf,."•׳ ׳ g 1111er eine von Vorstand und Ausschuß v1״ g1״.Ja,1׳ .״■c Sat/.iingsaiulermig. die zum Zwecke!1.1:, den Nu, , tag nur alle 2 Jahre, anstatt alljährlich, zu vu - i Malten. Die Satzungsänderung wurde cu 1 s;:1 ׳ m־»c geiioiiiiiiii). Schluss des redaktionellen Teiles. Jüdische Gemeinde Berlin Gottesdienst. E r e i t ag . d c 11 .1. Juni.a lit'iids: in allen :• gogen 7'-• Uhr. S 0 n p a b e n d . de n 4. 111 n i, 111 o r g c 11 י : :: > alten Synagoge «s1•• Uhr. in den .11,deren \ gogen V Uhr: Neumonds w e i h c. Predigten. Alte Svnagogc. vorm. 9*.־ Uhr: R.1H > י Dr. Weiße. Neue Synagoge, vorm. 10 Uhr: Ra". ••׳ Dr. Ilochfcld. Synagoge K a i s e r s t r.. vor m. 10 Uhr. R. bitter Dr. Rosenzweig. Synagoge Li n d e n s t r a ß e. vorm. 10 1׳ .:: Rabbiner Dr. Warschauer. Synagoge L ■i t z o w׳ s t r a ß c. vor in. 10 Uhr Rabbiner Dr. Stier. Synagoge R v k c s t r a ß c . vor in. 10 U h ,: Rabbiner Dr. Bergmann. Jugcndgottesdlcnst: Alte Svnagogc. nachm 4 Uhr: Rabbiner Dr. Eschelbucher. A b e » d g o 11 c s d i c 11 s t: 9 Uhr 19 Min. Uebuugtprcdiizt: Sonnabend, den 4. J u יו׳• nachm. 4 Uhr: Synagoge Lütz״« Straße: Rnbbinatskundidut Dr. M<>r,:z Winter.