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Jüdische Rundschau · 1910-03-25 · Heft 12 (25.3.1910) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XV (1910)
Issue
Heft 12 (25.3.1910)
Date
1910-03-25
Page
– (sequence 5)
Language
German
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NO. 2 נ. JUED1SCHK RUNDSCHAU Seite 137. stellt Iki Jen» neuen Oruaiiisationsstatut kommt cs wenige1;1״f cllltf scharte, logische, juristische For־ iiiiilieti"'« an. als darauf. dass cs den praktische*! Anh.rder.imtcn der Bewegung in den verschieden. >:e1־ •'!u!cיזי״,,״ '״• , Niemand wird verkennen e.iss ־■י' Kcr.tde itir die zionistische Bewegung ausser’ ״״,״:ivhe Schwierigkeiten bereitet, dw rlSci Wog •"' ״mleי','1 .״ »»‘ein aniimssend genug dir \1׳n m■' nnterhreiteten Vot schlüge als ein Allheit• mittel •••> nie l.ntwtckhing unserer Bewegung zu halten• Ich!;esielic auch jetzt nicht aut meinem Sehe ״ •׳!וI"'1י1יי •ei! ח! ־ייייי OrKnnisationsfraKcn c|0״ ff"'*"’ /־!ll^"1c״־ lcl> s*cl1c gegenüber •׳st imlH/.wmghchen Mauer von Gegnern. Ich .״esc (k\*.1cr.v|iah beruht auf der Furcht . ״. ..peanven lüiigriff, wie er nervöse und!c i.iticntcu ■nt befallt. Ich vertraue aber I uisicht des Kongresses, denn hinter mir ־ Ueber/cngting von der Zweckmässigkeit •rg.mis.itoriselien Grundsätze und der Not• .11 «tcr Opci.!!i.»n an dem bestehenden נ Sie die l’ebei ׳.eugung erlangen, dass ׳,'"•blngi׳ einen For!schritt gegenüber dem «11 Zitst.i.nl bedeuten, dann holte mul . ״ ,l.u.tui. 1!:!ss Sie mir 11111• Unterstützung 1.־I1 1יin ubc! zeugt dass jeder Scliriit, den eser Riehtmig mit mir stehen. Sic davon!1 wird. dass Ne siel» auf dun Wette dazu a.iscrc (): 111.׳'is,1iK!1! zu dem mächtigsten : der Hev eg״ng z׳t machen, welches uns ״!nuc unseres Vieles sichern soll. -.י■•,'־• '!ramme, gesunde Organisation ist tciulcics Machtmittel hir ein Volk als so* lieh! des Kapitals. In ihr tritt die ttesam• וז de' Stammes m die F.rschcinu.ig, *lic ib'r He" >' erbringen soll, dass das jüdische « do oi. und ,lass es lebenskräftig vtcnuvc 11 ssnun! I’l.i,׳ an der Nmne zu sichern. ••'ich wir auch unsere Fahne nicht in die '»-•ci.cn. sondern können das blauweisse!l.u/cn als Symbol imsers imaufhall• •dies mah der Heimat. ״ AUS ALLCR WC LT Deutschland I t ku' Nun• וו»ו|' n.U v,־‘ י י V s וי M 1 *U» \ IE! 11. I ׳er ü : n c r a I ־ D i r c k l n r J e 1־ t c liive hat linier d. 5. Mar/ d. Js. dem 11׳.־ •Isr.'sliiischcn tlenieimlelmndc genuin- .1; i!-111,des l'nei-lii 1111-(irden bcgrnii• .11111.", ׳ •׳• trehiv der Deutschen .luden״ äuge־ 11. . י •; K׳migl. sia.itsarchivc erin.iclitittl ׳Vw0 diiieh Ahlicfciuug einer llelmrde /n- ,1, •■׳..״. r in K1׳ssat111״s|1st1'11 uufgcfi'hnen Akten!. \11u.;|.c>׳n'tH11c11. sovveit zur daueriiden!4•׳ durch die Staatsarchive eine Veran* .!!! ־״ .־Iicstt. unter Vorbehalt der im- 1• ti n>׳l,mtg׳.mg dein liesantt.irehiv der •s. וווי, י• U e I) e r 111 111: ח c an/uhieten. . « . ni 111 irehis der! kutschen .luden bezieht '!. Hu.!׳; di•.־ neuen, ihm von der Jüdischen knuis zur Verfügung ttestcllicn Räume in < '• u« Oranienhurgerstr. 2s. Nähere Mil- : :••Igelt. ■ nü Repressalien gegen die Juden Kus.sluiuls Masseitauswcisungcn aus den verschieden־ Ruiibitds haben 11 n tr c h c 11 re Dime־״ 1 41־ tiommcii. Auf Grund des letzten Xtr- ' Ministers des Innern wurde 121WI jtidisciieii m Kiew da> Wohnrecht' entzmten. Die ■•.'ein in keinem einzigen Falle auf Kauzes־ •11. *sinnliche des Wohnrechts ber.iiibHii ...liiui sich schriftlich v e r ח f I i c h ־ 0\ «•; 111,1׳r!l die 's t a d t;׳. ti verlasse 11. verti11׳t•״• der Senat eiitvtetteit aller uh־ ms. ,1,11; acii jüdischen Se 11 ü lern des Konservatoriums kein kV o 1111 r c c 111 m " /!!stelle. Aber auch dort, wo die Juden *1!er!ivsteheu.lrn (iesetzc und Verliigungcn i.ires W.iliiirecht li.dren. findet inan Mittel . die hiden zum Exodus zu zwinge»• Eine äeiim.In• (iahe zeigt hierin der Polizei-! ,1, s Kreises Ac kennt•״»• Gotiverne• ׳..iialmii. Fr legt den IJaiier» eilt;ingeb־ ״• iiii.js K'iii.ilsclireiheu Stolvpins vor. das die eiiiden antfordeit. in aller Form Beschlüsse Ans, lisiine tier luden zu fassen, die von •\ t’irru ni ,len Dörfern wohnen dtnfen. ׳ au mJeiirtoile"!׳eiten als hmreiehender - ulier jedes beliebte Gcmcindcmitglied me 1.״ zu verliä'men. Unter dem Drucke der lUco lau Jaliincchciidc (Icineindchcschhissc ׳.• dunl verschiedene erdichtete Umstande ü-t V erdu, Auf diese Weise wird die Uini d• ׳• ־am 11 für eine Masscnatisweisumr von 1, auf dein Laude «cboren wurden und dor z! Lehen zubrachten. Fs braucht ־״״ht erst zu werden, da« die plötzlich vcrl knRtc aus• 1r diese Leute den volls flndlircn *־ha; tliehen Ruin bedeutet. W. Neh D1 ו,! 11 ׳ . ■'•II'V S i!'•«1.0, eJm.i. I C11; 1 Ul •1111׳( II. ihr ״;,! Stsruj! ,'eist■!; '•'■'ins Kmcit wilrdiKcn Kollegen hat dieser Polizclkoin־ //■iss“r 1 ״*fc,1 ״-andrat des Kreises Toropetz uiouvernement Pskow), dem ..ccht־rus$i$cl1cn" Polen 11f ,,1.;י '.n s N >־• i1״ Oktober v. Js. wandte sich dieser culc l olc au das Ministerium des Innern mit dem i.rsuehcn, über dt) jüdische Familien, die in Toropetz auf Urmid des bekannten Stolvpiitschehu Zirkulars 'yolmeu, die Ausweisum: zu verflijjen. l)as Ministe־ rmm hatte zwar bereits beschlossen, diesem Ücsuch zu williahrcn. da lajtcu sich aber die russischen Kaufletite. die durch die Ausweisum: der Juden eine ocluidit:u1n; ihrer (iesclt.'iftc befurchten multten, und vctrwlilcüonc cinilttüreichc Personen, darunter auclt d.is MiiKÜcd des Reielisrats Kusche lew. in 7,cu«. tmd ihren Bcmühmtccn ist cs gelungen, eine Rückgängigmaclnmg des Hcschtusscs des Ministeriums zu veranlassen. Der l.audrat hat sielt aber mich nicht beruhigt. Fr leitete jetzt eine grolle Agitation gegen die Juden mit Hille des Verbandes des russischen Volkes ein. Bereits wurde nach Petersburg ein in־ ständiges Oesueli im Namen der christlichen Uevöl• kerung der Stadt befürwortet, und die Toropetzer Juden sind schon wieder einmal des folgenden Tags nicht sicher. Finiaeher macht es der Polizcimcistcr von W ״ I o g d a. Dieser v c 1 I! •! t einfach sämtlichen •Lid! 11, auch denjenigen, die das Wohnrecht aiittcr־ I1.1II1 des AiisiedhingMayoiis geniclten, das Absteigen in der Stadt Wologda. <1 Bei der jüngsten Fortsetzung der Beratung über den F. t;11 des Ministeriums des i n ״ e 1 11 gab es in der Duma am 7. Mürz wiederum eine längere .111 d c n d c b a 11 c. wobei der jüdische Abgeordnete N i s s 0 I o w i t s c 11 eine ״Frkiärung" des Pogroiiiiiolden Markow; ..Juden dar! man schlagen" m schärfster Weise brandmarkte. Dali Markow mul seine Freunde die Pogrome orgatti־ siert hätten, sei zwar nie bezweifelt worden: von der D 11 in a t r i b ii 11 c aus sei aber eine solche Krklürmig bisher nicht erfolgt. Dieselbe miisse als eine \ u »for!1 e r 11 n g z. u n e u c n .1 u!1 e n pogr 0 in e n iiifgcfailt weiden. Fie besage, dali Niederiiietzeltmgeii von Juden ungestraft blichen. Redner hofft icdncli, dat! die R׳<־׳icr1mg not/, ihrer reaktionären Politik, diese Auiiiet/ung nicht mitin.iclieii weide, da 'iie Pogrome nicht nur die Juden, sondern das ganze Land ruinieren. Viel bemerkt wurde auch eine Rede des jetzt parteilosen, bisher zu den (iemälligt-Reehteit gehörigen Abgeordnete״ (lulkin. der sieh in entseliiedeuer Weise gegen Markow und dessen Hesinlaoigsgeiiossen sowie gegen das polizeiliche Willkürrcganeiit wendete mul das Zusammengehen der A .1 m 1111 s t r a 1 i o 11 mit den Sch w a r /. e n lt n n ־ dert hr.iitomarkte. Finnland 'd• « «1• Z« ,!eit s״!d tnr die Hclsinglorser jndiscli׳) ׳> i.u oioe g!!a11111״cu. >clmn im .!;ihre l')OS 0;ohte vnlfii ju.lisclicn l'amilieii die Ausweisung.!‘ iinals weide;:her!i!e harte Maliregel d.ink .,er 101• 1v\ oiion aii'laioiisclier!•'uunziers atifgehohen. Nun ist ent ne'icr Senat ans Ruder gekommen und ,01 die Hl i uiisclie Familien inussen zum Wkindcrstab!,! 1 nk 1« .זו: .יי )•euuriiliigt sind die Juden Fmnl;mJs .01:11 dt׳*״l1 das vom neuen Senat verfügte h 111 l a 11 ־ V e r ho t. In ihrer Not wandten vie so 11 um!iilik■ an .t, tiencralgouserucur Sein. |>er \ ei title; der inssisclieii Regierung soll also die Juden v*!r Jer gesct/cchcmlen Körperschaft des Freien I ir.nle'ids seliot ׳.en! Rumänien Kine Abordmmd der rumünlschcn Juden bei Küiilfj Karl Aus Bukarest wird uns gc'siir.^* Am letzten Mittwoch wurde vom Köiug K 1 >׳ von Rumänien eine Abordnung des Zentialkomitecs der emgehoreiieii Juden. Iresteltcnd aus den Herren Dr. Alt*!1: Ftern mul Mas (iasier in Audienz euipf.mgen. die dem König eine Denkschrift überreichten he• /ng'licli der Lage der einlicuiiiwlieii Juden gegenüber dm verschiedenen Desct/eit. durch die den Juden Kk.inntlieli fast alle liiirgerlichen Reihte genommen w erden. Die Abordnung bcWagW swh iewwr davhiver, dah den Juden gegeimhi-r־ fortwährend die Fidesfurmcl in o r e!udaico angewciulei wird, ״bgleicl! der Kassatio1־shof sieli zu wiederholten Malen gegen diese Fidesldstnng ausgesprochen hat. Die Herren Delegierten wiesen ferner auf die Unzuträglieltkeit hin, die darin besteht, da» viele ohne irgend welche Berechtigung sielt erlauben, im Namen aller Juden zn *preelien und in den Blättern des I;,״des mol des Auslandes /.u sehreihen. Um diesem Zustande der Dinge ein Hude zu machen, wurde in einer Versammlung der jtidisciieii Notahein des Landes ein Zentralkomitee mit Unter-Komitees in der Provinz gewählt, das im Interesse des Landes, wie der ״Cttricrul Israelit" niitlcil», in erster Linie dahin arbeiten wird, die Harmonie /.wischet* den Christliehen und der jüdischen Bevölkerung wlcdcrherzustellen, zu welchem Zwecke eine Tageszeitung gegründet werden wird. König Karl hörte die Aus־ filltrimgctt der Abordnung mit grollet» Wohlwollen an. Dieselbe Denkschrift wurde von Herrn J. B. ftro־ einer. Bruder des Obersten ürocincr und des bekamitcn' Wiener Schriftstellers Dr. Marcu Brociner, dem Scnats-j'rüsidcnten General B u d i s t e a n und von Herrn Advokat Max Gaslcr dem Kammer-Präsi־ denten Herrn Mihail Fcrikidc, überreiche. Die Leitung des obenerwähnten Komitees der rumänischen Juden besteht aus den Herrn S. Haifon, J. B. Brociner, Dr. Adolf Stern, Max Gaslcr, Dr. Erdreich, J. Hussar, J. Stcrian und Ing. Jacques Katz. Das Präsidium haben die Herren J. B. Brociner und Dr. Adolf Stern übernommen, die sämtliche Aktenstücke zeichnen. Die Denkschrift wurde von vielen Tausenden eingeborenen ruinünisclicn Juden unterfertigt. Die Leitung des Komitees beschäftigt sich nun mit den Vorbereitungen für die Gründung der Tageszeitung. Bukarest. Die Frage der I.IdesIcLtung mire jitd.'ileo wird nunmehr in absehbarer Zeit zum en׳J־ gütigen Austrag homuteu. Die Frage unterliegt jetzt de,11 K a s s a 11 ח ס % h o f c. der in einer Sh/.iiiik seine! sämtlichen vereinigten Senate darüber entichcidcn wird. Du Entscheidung wäre selmii diese Woche gefallen, wenn nicht die Rabbiner Nie »!11־ rower und Taubes, die Beklagten in dieser Angclcgenheit. eine nochmalige! kurze Vertagung gewünscht hatten, um ihr Material zu vervollkommnen. Türkei (iründunq einer Agrarbank Das türkische Ministerium für Handel und >;1ei1t־ liehe Arbeiten übermittelte kürzlich dein Stailtrat das Gesuch eines Herrn M. Eugcnidis bure׳׳s Gründung einer Agrarbank mit einem Kapital von zwei Milli«) neu Pfund (•H Millionen Mark). Der Staatsrat genehmigte nun, wie wir dem ״lemie Turc" entnehmen, die Statuten dieser Baak, die unter der Firma M. F. ugenidis & Co. ms Lehm treten w ird. Man kann natürlich ohne Kenntnis der St1;1:t׳n liiiser Agrarbank nichts Näheres sagen, aber jedenfalls ersieht mau aus dieser (aüiidtmg. da» mellt erst neue türkische Gesetze abg.wariüt za werden braiieliteu. um die Gründung einer soleh.ru Pmk v o r z u he r e i t e n: ja Herr Eugcnidis 1 der seine Hinicrinüiuter haben sie sogar ohne solche Gesetz ג gegründet und durften für eine ״riskante Pliantasicrei" auch keine zwei Millionen Pfund uufbringen. In Saloniki machen sieh neuerdings Bestrebungen nach einer Reformierung des jüdischen F r z i e 11 u 11 g s w e s e 11 s geltend. Im Vordergründe des Interesses stellt dabei die grolle ..Talmud '1 11 o r .1". die von etwa drei/etmlumdin Zoglüigcu besucht wird und aus drei Abttnlnmo•» mit je acht Klassen bestellt. An der Anstalt wirken vier hebräische und hin! türkische I.olirer. tmd «las Progr.imni umfaltt Hebräisch. Spai'adiseh. Türkisch. Französisch. Rechnen, üeogranhic. jüdische und allgemeine Geschichte. Die Lchrgegcnstünde sind jedoch nicht systematiscl; emgetedt: uic pädagogisehe ׳,hialifik ition und die Unteri chlsmetliode der Lehrer sind verschieden.!!tig. es wirken da moderne Lehrer neben altmodiselien ״Chucllumiiu"; gewöhnlieh hat ein Lehrer eine bestimmte Klasse unter sich. 111 der er alle Fächer unterrichten um», und die Zog• Imgeii finde״ ״ach ihrer Versetzung 111 eine andere Klasse eine ganz andere Methode vor, wodurch die F.mlieitliehkeii ihrer Ausbildung gehemmt w ud. Aullcrdem leidet die Anstalt unter sanitären Mängeln. All diesen L'cbelstäuden soll mm abgeholfen w erden. Die Verwaltung schreitet energisch au eine Reoiganis i e r 1111 g der gesamten ״T .11 m ud T 11 r a". an die zwmckinalüi׳,• Verteilung der Lein Arafto und hcr.m/iclnmg neuer geeigneter Lehrer. Ne bemüht sich auch, wie es licillt. den bekannten hebräischen Pädagogen Isaak F. pst ein als Direktor des Instmts zu gewinnen. Das Hebräische soll zur Ham - sache an der Anstalt erhöhen und nach moderner M. tbode unterrichtet werden. Die untere Abteilung t .•'!>* Kindergarten cingeifclitet worden, wobei der iKndcrgarten des 11״ i i f s v c r c 111 s" zum Muster genommen wurde. In derselben Stadt sind jetzt drei Juden; is S t a d t v e r 11 r d 11 e t e gewählt worden, so da» um• mehr vtm deu zwölf St.uHvaWni fünf Juden sind. Im ״Cercle des Intimes" ist leider iufolgi! eines Wahlprotcstcs ein Zwist uusgchrochcu, der zu einer Spaltung zu führen droht. Hoffentlich gelingt es, diesem ״Klub", der viel HrsprieiUieltcs itir d e Judeuliei! nicht nur in Saloniki allein geleistet m d zuerst die Forderung nach einem Z u s .1 m m c!. - s c 111 u ll aller türkischen Ju d c ״ erhol 11 hat, die Einheit in seiner eigenen Mitte zu wahren. Li•• von Samuel Carasso, einem Mitarbeit! r des Blattes ״Le l>rogr£s de Sa t o n i q u e". verfalltes Drama wird demnächst im Pariser Moli c r c-The a t c r aufgeführt werden. Fs ist das erste Mal, da» ein Jude aus Saloniki in der aligemeinen Literatur hervortritt. In der letzten Zeit nimmt das jüdische 1.* beit in Kreta einen erneuten Aufschwung. Die mit der polnischen Umwälzung in der Türkei einsetzende Renaissance des spaniolischen Judentums hat ihre Wellen bis auf unsere Insel erstreckt und auch dem hiesigen Judentum neues Leben cingchaucht. Unter diesem Gesichtspunkte ist besonders die kürzlich erfolgte Bildung eines zionistischen Vereins in der Hauptstadt Kretas bemerkenswert, der bereits eine rege Tätigkeit cingclcitet hat. 1

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