Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XV (1910)
- Issue
- Heft 4 (28.1.1910)
- Date
- 1910-01-28
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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- Beirut 1× ep/1047833
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Seite 44. JUKDISCHE RUNDSCHAU f PALfleSTINA-RUMOSCHAÜ Die JQdischc Bevölkerung in Safcd Die allgemeinen Zustande des Städtchens Safcd werden von ihren geographischen Verhältnissen stark bestimmt: 838 Meter über dem Meeresspiegel gelegen und von allen Seiten von hohen, steinigen Bergen umgeben, ist für Safcd der Verkehr mit der übrigen Welt iiusserst schwierig und kostspielig. Weder nach Tiberias, der nächst gelegenen Stadt mit der sic berührenden E i s e n b a 11 n I i n i e Haifa-Damaskus, noch nach Haifa, der näciistcn Hafenstadt, ist mit Wagen oder sonstigen leichten Verkehrsmitteln zu gelangen. Der gesamte Verkehr von Safcd mit der Ausscnwclt wird daher durch Maultiere und Kamele vermittelt, ln früheren Zeiten, als die Einwohnerzahl noclt klein und die Bedürfnisse noch gering waren, war infolgedessen der Lebensunterhalt in Safcd sehr billig. Alles, was man zur Lebenshaltung brauchte, Nahrungsmittel und einfache Kleidung, wurde in der Stadt selbst oder in den sic umgebenden Dörfern produziert. Und da die Bauern nichts nach anderen Plätzen ausführen konnten, mussten sic, bei der geringen Zahl der Safeder Konsumenten, alles recht billig abgeben. Es mag sein, dass eben die erwähnte Billigkeit der Lebensmittel von je ein Lockmittel für die jüdischen Einwanderer gewesen ist. Es kam als Anziehung hinzu, dass Safcd einige Jahrhunderte hindurch der H a u p t s i t z der K a b b a I a h und der jüdischen Mystik war. ln der jüdischen Oeschichte ist Safcd durch das Wirken Rabbi Jossef Karos, des Verfassers des ״Schnlehan Arueli", Rabbi Isaak Lurjes, des Begründers der praktischen Kub• balah und anderer berühmter Männer bekannt. Gegenwärtig leben in Safcd ca. 10000 Juden, •1600 Mohammedaner und •100 Christen. Die frühere Billigkeit der Lebenshaltung ist durch die Zunahme der Bevölkerung und die Steigerung der Ansprüche geschwunden, da jetzt die meisten Nahrungsmittel und fast alle sonstigen Gebrauchsartikel aus Haifa oder Beirut importiert werden müssen. Gelegenheit zum Erwerb ist wenig vorhanden. Der Safeder Jude ist an sich weder trüge noch arbeitsscheu. Als vor Jahren in der benachbarten Kolonie Rosch-Pinah die Scidcnfabrikation bestand und überhaupt jeder landwirtschaftliche Arbeiter die Hoffnung hegte, später einmal von der Administration des Baron Rothschild kolonisiert zu werden, pflegten täglich hunderte Safeder Juden dort in der Fabrik und in den Weinbergen zu arbeiten. Mit dem Eingehen der Fabrik und mit dem Schwinden der Aussicht auf Kolonisierung hörten sic auch auf, nach Rosch-Pinah zu gehen. Jetzt leben kümmerlich einige hundert Familien als Handwerker und im Kleinhandel. Alle übrigen leben fast ausschliesslich von der jüdischen Wohltätigkeit der Chalukkah. deren Einnahmen sich zwar in letzter Zeit, wohl infolge der erstarkten Palästinapropaganda, wesentlich vermehrt haben, die jedoch mit der Zunahme der Chalukkah- Reflektanten nicht gleichen Schritt zu halten vermögen. Eine Folgeerscheinung dieser Lage ist die stets andauernde Auswanderung der jungen, müunliehen Bevölkerung nach Amerika und Australien. Das Verlassen der schönen Heimat ist ihnen nicht leicht und cs kommt auch vor, dass sic, nachdem sic einige Ersparnisse gemacht haben, nach Safcd zurückkehren. Es verdient noch erwähnt zu werden, dass durch die Höhenlage der Stadt, wie auch der sonstigen günstigen klimatischen Verhältnisse hier der Gesundheitszustand im allgemeinen ein befriedigender ist. Der hiesige jüdische Menschenschlag gilt als der schönste in Palästina. Die Malaria in den Jüdischen Kolonien Aus Jcssod-Hamalah (Palästina) schreibt man der *N. J. K.“: Unsere Kolonie hatte seit ihrer Begründung stark unter der Malaria zu leiden. Auch Fähe von gelbem Fieber kamen öfters vor. ln letzter Zeit hat sich jedoch, wie in den Kolonien Pcthach-Tikwah und Chederah, auch bei uns das Klima sehr gebessert. Fälle von gelbem Fieber sind nicht mehr zu yerzeichnen. Die Malaria ist in steter Abn a h tu c begriffen. Auch in der Kolonie Mischmar- Hajarden ist eine andauernde Besserung des Gesundheitszustandes zu konstatieren. Jaffa, 14. Dezember. Die Automobildroschkc, die ein hiesiger Araber gebracht hat, um den Verkehr zwischen Jaffa und Nablus zu vermitteln, und die nach den ersten Fahrten wegen schwerer Bcschädigung den Betrieb erstellte, ist jetzt wieder repariert und vermittelt den Verkehr zwischen Jaffa und den Nachbarorten. Es scheint überhaupt, dass das Automobil sich bald, trotz der Schwierigkeiten, die sich ihm anfänglich cntgcgcnstellen, in Palästina einbürgern wird, da manche Strassen auch in ihrer jetzigen Verfassung für Automobile durchaus passicrbar sind. Schiffsverkehr im Jaffaer Hafen Aus Jaffa wird der ״N. J. K." von ihrem Nach offizieller Mitteilung sind im hiesigen Hafen im verflossenen Jahre 694 Dampfschiffe angclaufcn, davon 204 englische, 106 russische, 99 italienische, 91 amerikanische, 86 französische, 41 griechische, 36 türkische, 21 deutsche, 9 belgische, 2 holländische und 2 norwegische. Durchschnittlich trafen täglich zwei Dampfer ein. Wenn man damit vergleicht, dass vor einigen Jahren im Hafen von Jaffa wöchcntlieh 2—3 Dampfschiffe einlicfcn, so erhellt daraus der bedeutende Fortschritt, den der Handels- und Personenverkehr mit diesem wichtigsten Hafenplatzc Palästinas in den letzten Jahren gemacht hat. — liier ist ein unparteiischer Jüdischer Arbcltcrklub gegründet worden, dessen Mitglieder die Abende gemcinsam mit geselligen Unterhaltungen, Vorträgen und Lektüre zubringen. Ein solcher Klub Ist auch in der benachbarten Kolonie ״Pcthach Tikwah" bcgründet worden, und demnächst soll in Jerusalem ebenfalls ein jüdischer Arbeiterklub ins Leben gerufen werden. Hcbrüischc Briefadressen In letzter Zelt ist der Versuch gemacht worden. Briefadressen in Palästina nur hebräisch zu schreiben. Die betreffenden Postsendungen gelangten pünktlich und ohne Verzögerung in die Hände der Empfänger. Die hier erscheinende hebräische Tageszeitung ״Hazewi* hat in diesen Wochen zahlreiche hebräische Briefe und Manuskripte erhalten. Anfangs wurden die Adressen in hebräischer Sprache mit lateinischen Buchstaben abgefasst. Jetzt werden die Adressen mit hebräischen Lettern geschrieben, und die betr. Briefe werden von der Post richtig bestellt. Das Hebräische wird also liier auch offiziell als gleichberechtigte Nationuisprachc unerkannt. Arbciterklubs Eine erfreuliche Erscheinung im Leben der jüdischen Arbeiter Jaffas ist die Entstehung von Arbeiterklubs. die kc i n c n politischen Charakter tragen und darum Arbeiter der vcrschicdensten Schattierungen in sich vereinigen. Die einzige Aufgabe dieser Klubs ist, den Arbeitern ein Heim cinzurichtcn. in dem sic sich in den Abendstunden cinigcrmasscn behaglich fühlen und der Lektüre pflegen können. Bis ictzt sind solche Klubs bereits in Jaffa und Petacli-Tikwah begründet worden, in Jerusalem wird demnächst, ein Klub begründet werden. Der Belletrist I. Ch. Brenner hat bei der Eröffnung des Klubs in Pctach-Tikwah und Jaffa-Vorträge gehalten, im letzteren hält auch Dr. K 011 a n - B c r» s t c i n hygienische Vorlesungen. Der Jaffaer Klub verfügt bereits Uber eine anschnliehe Bibliothek und eine grössere Anzahl von Zeitungen. Seine Miete für das laufende Jahr wurde von dem Ertrage eines ״Abends" bestritten, der am 18. Dezember veranstaltet wurde und eine hebrüischc Aufführung. Deklamationen und Tanz zum Programm hatte. Wasserleilung in Jerusalem Das seit langem erörterte Projekt, die Stadt Jerusalem, die bis nun ihr Trinkwasscr aus Zisterneu bezieht, mit Quellwasscr zu versorgen, scheint jetzt in ein entscheidendes Stadium getreten zu sein. Die Stadt Jerusalem hat von der Zcntralrcgicrung die Erlaubnis erhalten, eine neue Steuer auf das in ihrem Schlachthatisc geschlachtete Vieh einzufiihrcn. Diese Steuer, deren Ertrag auf 120000 Francs geschützt wird, soll dazu dienen, die Verzinsung des Anlagekapitals fiir eine Wasserleitung zu garantieren. Filr die Wasserversorgung kommen zwei 0 u c 11 e n in Frage: entweder die südlich von Jerusalem, in der Richtung nach Chebron gelegene Quelle Ein Arub oder eine im Westen von Jerusalem gelegene Quelle, Ein Fara. Bei Ein Arub, das etwa ebenso hoch wie Jerusalem liegt, würde das Wasser nur um ein geringes, bei Ein Fara dagegen um etwa 600 Meter gehoben werden müssen. Zu Gunsten von Ein Fara wird geltend gemacht, dass das Wasser dieser Quelle von besonders guter Qualität sein soll. Um die Konzession für die Wasserleitung bewerben sich eine deutsche Firma und die üanque Commcrciatc de Palcstinc, eine ottomanische Aktiengesellschaft. Beide Gesellschaften haben Sachverständige aus Europa nach Jerusalem gesandt, um die in Betracht kommenden Verhältnisse an Ort und Stelle zu studieren. Sobald die tcchnIschen Fragen geklärt sind und ein Kostenanschlag aufgcstcllt ist, werden die Verhandlungen wahrscheinlich zum Abschluss kommen. Für die Juden, welche bekanntlich die Mehrheit in der Bevölkerung von Jerusalem bilden, ist die Beschaffung guten Trinkwassers natürlich eine Iiusserst wichtige Angelegenheit. Jerusalem könnte an sich, vermöge seiner hohen Lage und seines gernässigten Klimas, eine ausscro! dentiieh gesunde Stadt sein. Aber durch das schlechte Trinkwasscr, das die Bewohner aus schlecht gchaltenen Zisternen bekommen, ist cs heute eine derjenigen palästinischen Städte, in denen die Malaria überaus häufig ist und in den heissen Sommermonaten geradezu epidemisch auftritt. Durch die Bc- Schaffung guten Qucllwnsscrs wird sich der Qesuudheitszustand, wie man allgemein annimmt, erheblich bessern. AUS'DCN G6Me1ND€N Die Mitarbeit unserer Leser an dieser Rubrik Ist besonders .■— erwünscht.—-י Berlin. Wie aus den zahlreichen beim Bureau des Deutscli-IsraclUlscIicn Gcmchidubundcs nicht nur von Gemeinden und Privatleuten des Inlandes einlaufenden Bestellungen auf das stenographische Protokoll der Konferenz vom 5. Dezember v. Js. hervorgeht, ist das Interesse an der Lösung der Wandcrbcttclfrngc ein sehr lebhaftes. Das zeigt sich auch an den Zuschriften, die bei der provisorischcn Zcntralkommlssion cinlaufcn und als Ergänzung der auf der Konferenz gegebenen Anregungen No- 4. I ו i * zum Teil Höchst beachtenswerte Beiträge für die 1 künftigen Arbeiten liefern. Um so erwünschter ist dass die während des Monats Januar in allen Teilen Deutschlands tagenden Konferenzen zu dem Ziele r führen, dass überall Provlnzlal-Frcmdcnkasscn uns. 1 stehen, deren Funktionieren eine Vorbedingung i!״ j die Durchführung der von der Zcntral-Kommission J ausgehenden Reformarbeit bildet. M Berlin. Der Verein ״Jüdische Lesehalle un4!ן Bibliothek, Oranienburgtrstr. 58, hielt am 20. d. M. »4 eine ausserordentliche und gleich darauf die dies• < ן jährige ordentliche Generalversammlung ab. Die j erstere hatte den Zweck, die Vcrcinssatzungcn da. hin abzuändern, dass die jährliche Mitglicdervcr. \ Sammlung nicht wie bisher im ersten Monat, sonder»;; im ersten Quartal des Jahres stattzufinden habe, i j Die zahlreich erschienenen Mitglieder stimmte»; i dieser vom Vorstand als notwendig erachtete» i j Statutenänderung bereitwillig zu, worauf der Vor. t sitzende, Herr Dr. Max Ginsberg, die ordern• j j liehe Generalversammlung cröffnetc. Er wies zu.: ן nächst darauf hin, dass die Jüdische Lesehalle uah• j rend ihres fünfzehnjährigen Bestehens in weitesten | Kreisen zur Erweckung und Entfaltung schlummern• 1 der Geisteskräfte in immer steigendem Masse he:«■ 1 tragen. ״Wenn wir heute auch mit Freude, fahr ״ j fort, auf den im Berichtsjahre erzielten Erfolge hi». '* weisen können, so ist unsere Freude hierüber doch | durch einen schweren SchicUsalsschlag, der den Ver. j ein betroffen hat — die Mitglieder hatten sich hier. i bei von ihren Plätzen erhoben — sehr herab/.«•! stimmt worden. Zu tinserm tiefsten Schmerze nt j! uns einer der Hauntträger unserer Bestrebungen f durch den Tod entrissen worden, ln dem am 21. j 4; Juli in Bad Nauheim verstorbenen Herrn | Dr. Gustav Karpclcs, dem Mitbcgrundci 1:n | J scrcs Vereins hat die ״Jüdische Lesehalle und Biiiiio- \ thek" Ihren geistigen Schöpfer und unermüdlion:» ) Förderer verloren. Unser Institut ist als Ergänzung { des von Dr. Karpclcs begründeten und geleiteter Geschichtsvereins entstanden und verdankt dem Ver• ' Michcncn einen grossen, wenn nicht den grössten l Teil seines Bücher- und Zeitschriftenbestandes. י Dr. Karpclcs* erspriessliche Tätigkeit für die Lese■ halle ist anlässlich der vom Verein für jüdische Ge• schichte und Literatur ant 31. Oktober veranstalteten Trauerfeier von unserm Vorstandsmitgliede Herrn Professor Moritz Schäfer mit tiefempfundenen Worten geschildert worden. Das Andenken an 1111• unseren entschlafenen Freund wird in unserer Mitte in Ehren gehalten werden, wir werden uns bemühen, nacli seinem Vorbildc und im Geist!: seiner Ideale weiter zu wirken." Dann folgte der weitere Be• rieht: Seit dem I. November 1909 ist das Institut ׳ wochentäglich von tO Uhr früh bis 9 Uhr abends u״•! unterbrochen geöffnet. Ein erfreulicher Fortschritt ist durch Fertigstellung eines neuen, alphabetischen; Zettcikatalogcs erfolgt. Der neue Katalog biete: j dem Publikum merkliche Erleichterungen bei der l'e- 1 nuizung der Bibliothek. Diese umfasst jetzt 6<>2n י Bünde jüdischen Inhalts. Von den 6620 Bänden waren j 111) Berichtsjahre 3274 — nahezu 50 — ausgcliehcn!! Die Bibliothek wurde 1912 mal von 336 verschiede• I nen Entleihern in Anspruch genommen. In der Lese ' halle liegen ständig 80 jüdische Zeitungen und Zeit• j Schriften in verschiedenen Sprachen aus. Bei der j Auswahl der anzuschatfcndcn Zeitungen und Bücher! spricht keinerlei Partciintcresse mit. : 1 Die Lesehalle war überaus rege besucht m.J * oft überfüllt; im Berichtsjahre konnte eine Besuchs- I Ziffer von 24 856 Personen festgcstellt werden. NaG!• I dem Herr Professor Dr. M. S c 11 ä f c r über die * Biieherrevision berichtet hatte, erstattete Herr i Bonus Lew den Kassenbericht, bei welcher Ge• : f legenheit er Frau Franziska Ginsberg fiir ihre ania-s• , licli verschiedener Gedenktage der Lesehalle bek 11• dctc Munifizenz den Dank des Vereins ausspracl!. v״• , rauf auf Antrag der Revisoren einstimmig die Lut• lastung für den Schatzmeister erfolgte. Bei den s׳>• dann vollzogenen Wahlen wurde der Ücsarntvorstand sowie die Revisoren durch Zuruf wiedergewahit. , Der Verein ״Jüdische Lesehalle und Leihbibliothek". fv dessen Bestrebungen auf die Erhaltung und Starj kung des Judentums, sowie auf die Förderung seiner ] unvergänglichen Kulturgüter gerichtet sind, verdienen , I die weitgehendste Förderung. Möge ein jeder s.m i Bestes dazu beitragen! Nur durch tatkräftige Mit- « arbeit weiter Kreise kann die sichere Grundlage ge• I schaffen werden für das Gedeihen dieses segen• i reichen Werkes.!■■■; 1 I Berlin. Der Loulscnstädtlschc Briidcrvcrcin } Ahawas Reim zu Berlin, E. V., errichtet anstatt seiner alten, seit ca. 40 Jahren bestehenden Synagoge Prinzcnstrassc eine neue in der Dresdenerj Strasse 127. Gebäude wie Inneneinrichtung, dem! romantischen Stil sich nähernd, wirken sehr stmi• ן tnungsvoll und können durch architektonische Sein׳»• | , heit — die ״heilige Lade" ist geradezu ein Meister• j werk zu nennen — auch einen verwöhnten Geschmack | befriedigen. Die neue Synagoge enthält cinschliess• \ lieh von zwei für Damen bestimmten Emporen gegen j 700 Plätze, so dass die Gemeinde sich Voraussicht־ .] lieh sehr vergrössern wird. -• Anmeldungen neuer ו Mitglieder nimmt der derzeitige 1. Vorsitzende. Theodor Löwenberg, Köpcnickcrstr. 124, ent* •j gegen, der auch zu näheren Mitteilungen gern ־, bereit ist.