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Jüdische Rundschau · 1910-01-14 · Heft 2 (14.1.1910) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XV (1910)
Issue
Heft 2 (14.1.1910)
Date
1910-01-14
Page
– (sequence 4)
Language
German
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JUKDISCHE RUNDSCHAU. Seile!0 No. 2. Herr Prof. Wnrbnrgl Halten Sie die £50 nicht sofort erhalten? (Prof. Warburg nickt zustimincnd.) Sind Ihnen noch von anderer Seite £ 50 nngeboten worden, und ist das OcUl schon nufgcbraueht? Die Herren aus Russland verlangen, wenn sie einen Wunsch äussern, dass wir ihn auch «egen den Wunsch der Mehrheit ausfiihren. So ist es auch mit der Abhaltung einer Sitzung in Berlin. Das hiitte mehr Kosten vorursacht. Nicht nur, dass die Herren aus Russland sich die Reise bezahlen lassen, hiitte auch die Überfiihrung des Materials von London nach Berlin mehr gekostet. Ich bin verpflichtet, die Hank möglichst vor Unkosten zu bewahren. Trotzdem fragte Ich beim Aufsichtsrat an. Die Majorität war dagegen. Und die Herren aus Russland machen mir hier Vorwürfe, dass ich dem Beschluss der Mehrheit gemiiss gehandelt habe. (Stürmischer Beifall.) Der Höchste tkueralredncr Lebovits, Uudupest. hat den Kindruck gewonnen, dass hier Kritiken gehört worden sind, wie sic bei uns nicht Vorkommen sollten. Kritik sei berechtigt, aber Voraussetzung sei. dass sie sich auf Tatsachen stütze und dass sic Mittel und Wege angibt, wie cs besser gemacht werden kann (Zustimmung). Wir haben hier zuvor heftige, verletzende Kritik gehört. Aber so sehr ich aufgepasst habe, ich habe nicht eine Anregung gehört, nicht einmal einen Ansatz zu einer solchen Anregung, die uns auf einen bessern Weg geführt hatte. (Stürmischer Beifall und Widerspruch.) Man hat auch nicht konkrete Küllc angeführt, in denen etwas schlecht gemacht worden ist. I n B a u s c h und Bogen hat man über die Leitung den Stab gebrochen. Alles sollte schlecht, nichts gut gemacht I worden sein. Ich stehe der Leitung fern und habe keinen Anlass, ihr Verteidiger zu sein. Ich hiitte manches zu tadeln. Ich hiitte wohl gewünscht, dass in Palästina intensiver gearbeitet worden wtire. (Stürmischer Beifall.) Aber das kann mich » i c 111 dazu bewegen, die Leitung gleich zu verurteilen. Ich muss mir doch sagen, dass diese Miiuncr, die nach striktem Pflichtgefühl handeln und die mit den Diugen in engstem Konnex stehen, zwingende Gründe gehabt haben. (Stürmischer Beifall.) Wenn man hier nachweist, dass man an die Leitung mit positiven Vorschlägen herangetreten ist. und dass mau diese nicht hat hören wollen, daun wäre der Tadel berechtigt. Davon habe ich aber nichts gehört. Hier spricht man immer nur grossartige Phrasen. Da können Sie doch nicht verlangen, dass wir mit cinstimmcu in die Verurteilung der Leitung. (Stürmischer Beifall, Zurufe.) Wenn Sie präzise Vorschläge gemacht und die Leitung sie abgeiehut hat, so wiederholen Sie sie hier. Der Kongress ist die Instanz, daun zu entscheiden. (Stürmischer Beifall.) Schmerzhaft hat es mich herührt, dass Br, Pasmauik die Taten, die die Leitung gemacht, ironisierte. Aus dieser Art merkte man die Absicht heraus, den (iegner vernichtend zu treffen. (Beifall und Murren.) So hat er über die Reise des Präsidenten nach Russland gesprochen. Kitte Reise nach Russland gehört für einen europäischen Juden nicht zu den Vergnügungen. (Beifall und Widersnrucli.) I'r verlangt, dass der Präsident seine Reise den russischen Mitgliedern hätte anzcigen sollen. Das zeugt von einer grossen politischen Unreife. (Lärm.) Der Präsident hat klug und vernünftig gehandelt, wenn er nur die Stellen besucht hat, mit denen er zu verhandeln hatte. Kür die Verbindung mit den Organisationen ist der Kongress da. Seitdem der jetzige Präsident an der Spitze stellt, ist in vielen Landern energisch Ordnung geschaffen worden. An verschiedenen Stellen waren arge Missstämle, deren Beseitigung kein Burcuukratisnms war. (Stürmische Zustimmung.) Bei uns in Ungarn bestand die (lefalir, dass unserer Bewegung durch die jüdischen Assimilanten der Strick um den Hals gelegt werde. Wir .— ■■■■■... .... '—.י«.. ... grosse Stadt gelten, wo cs eine Menge Grossmütter gibt, mul uns eine nussuchen.“ ״Ist es nicht seltsam, dass wir ohne Vater und Mutter geboren wurden?“ fragte Jcnta. ״Ach das macht nichts,“ erwiderte Jankcl mit grosser Weltweisheit. ״Es gibt genug solche Kinder; mir haben die auch keine Grossmutter. Wir haben aber eine gehabt, sichst du, und da können wir u den Leuten gehen und sagen: ״Gebt uns eine neue.“ ״Wenn wir schon einmal gehen, könnten wir etwas Besseres suchen, als eine Grossmut• tcr,“ sagte Jcnta; eine neue Idee war in ihr aus• gestiegen. ״Was denn?“ fragte jankcl. ״Einen Vater!“ rief Jcnta triumphierend. ״Weisst du nicht, Jankcl, dass alle Vater iin Dorfe starke, gesunde Männer sind, die sehr schwer arbeiten können, nicht wie die Gross• mutter, die immer seufzte und stöhnte, wenn sie ein bischen waschen musste? Und darum ver• dienen sic viel Geld, und ihre Kinder sind immer satt. Meinst du nicht auch, dass cs besser wäre, einen Vater zu verlangen?“ ״Gewiss 1“ rief Jankei freudig; er vergass beinahe, dass, er sie hinterging, so herzlich war seine Zustimmung. ״Komm wir gehen gleich, es sind nur zweitausend Meilen bis zur nächsten wandten uns an unseren Präsidenten, und dieser kam mit dem nächsten Zuge zu uns und arbeitete mit Hochdruck, (Stiirmisclier Beifall.) Seiner Energie mul seinem Selbstbewusstsein gelang cs, mit den höchste» Behörden Vereinbarungen zu treffen, auf Clrimd deren wir weiter arbeiten können. Wenn Ungarn heute hier vertreten Ist. so verdanken wir cs unserem Präsidenten. (Stürmischer Beifall.) Das zeigt doch, dass, wenn man sich in geeigneter Form an die Leitung wendet, die Anregungen beachtet werden. (Beifall.) Prof. Dr. Warburg: Als Vorsitzender der Agrarkreditkommlssio» möchte ich eine kurze suchliehe Erklärung geben, da eine scheinbare Differenz zwischen den Angaben des Herrn Ooldbcrg und des Präsidenten Wolifsolm vorhanden ist. Beide haben 11 ä 1111 i e 11 ree 111. Es ist richtig, dass das (leid, das von der Bank bewilligt worden ist, genügt hat. Richtig aber ist auch, dass cs erst bewilligt worden ist, nachdem die Ausgaben schon eilige!eitet waren. (Hört, hörtI) Ks drängte die Zeit, wir konnten nicht warten. Es wurde daher unter uns ein Garantiefonds aufgebracht. R a l> i 11 o w i t z (Russland) spricht hebräisch und sehiiesst deutsch,־ Mat hat den Prof. Warburg vorgcsclilagcn. Redner gehöre zu dessen Verehrern, aber ein Mann, der die zionistische Idee als ein Phantom bezeichnet habe, könne nicht Leiter der ziouistischen Bewegung sein. (Zuruf: Wer hat das gesagt?) Das hat Prof. Warburg gesagt. (Heftiger . Widerspruch.)! Prof. Dr. W c i z m a n - Manchester versichert I einleitend, dass er absolut keine Angriffe g egen die Leitung machen werde und wendet sich daun gegen die Ausführungen Wolffsoltns über die russischen Zionisten. Das halte au die Art des deutschen Reichskanzlers erinnert, als er sprach, er würde sich nicht von Schnorrern und Ver* . s c 11 w ö r c r n auf der Nase herumtanzen lassen.! Dass unser Geld gut verwaltet wird, ist doch selbst•• J verständlich. Daraus braucht man nicht erst eine ( Tugend zu machen. Aber ausser der kaufmännischen Leitung der Bewegung gibt cs doch noch etwas anderes. Wenn man aber liier von spricht, dann heisst cs: Man jage Phantomen nach, leb muss aber an etwas erinnern. Als lierzl in London und Paris auklopfte. fand er verschlossene Tiircu. Jetzt, wo wir uns in Russland politisch zu regen beginnen, will man uns zurückweisen. Wir haben nichts wichtigeres zu tun, als auf rechtlicher Grundlage Position auf Position in Palästina zu erwerben. (Lebhafter Beifall.) Dann gilt es, die jüdischen Massen zu orgauisiercu und zu heben. Lassen Sic die Mew e g 1111 g nicht kr ä m e r 11 a f t werden, verlegen Sie nicht die Leitung in einen Winkel, verlegen Sic sie nach Berlin mit *»•1״er grossen jüdischen Geniciiule und seinem intcllc Quellen Zentrum. (Lebliaftcr Beifall.) Dr. R a p p a p o r t - Lemlierg warnt vor einer Sprengung des Kongresses und bezeichnet es als bedcnklieli. das Positive zu beseitigen und an die Spitze etwas Unbekanntes zu stellen. Man sagt. Herr Wolltsolin habe nichts getan. Wo sind denn die andern geblieben, die mitarbeiten konnten? Weshalb halten sie sieb denn nicht angeboten? Man ist liier mit so kleinlichen Vorwürfen gekommen, dass cs schade ist um unsere kostbare Zeit. Mit der Person des Herrn Wolffsoim ist die Ehre des Zionismus verbundeu, dem» er ist Präsident und hochverdient. Wer I ihn als unfähig bezeichnet, setzt den ganzen Zionisj mus herab. (Grosser Lärm und Beifall.) Dr. Tsc 111 c n ow Moskau: loh habe keine Wünsche, irgendwelche Stellung Im Zionismus zu bej kommun; aueli keine persönlichen Motive, gegen! Herrn Wolifsolm aufzutreten. Ich vertrete auch keine 1 speziellen russischen Interessen, denn seit Ich Zionist י Stadt, das gehen wir in ein paar Stunden. Wir werden gerade zum Abendessen Ijinkommen.“ ״K1*״nst du den Weg, Jijnkcl?“ ״Natürlich — immer den Wald entlang,“ antwortete Jankel mit grosser Zuversicht. ״Und icT/.t wollen wir sehen, was wir mitnehmen können.“ Er stöberte im Kasten und fand eine Brot• rinde und ein Stückchen Käse, beides hart wie Stein. Dann traten sie hinaus. Als sie ein paar Schritte gegangen waren, blieb Jcnta stehen und sagte: ״Wart’ eine Sekunde, ich hab’ was vergessen.“ (Schluss folgt.) Die Juden und die russische Literatur. Im düsteren Zarenreich war bisher ein Llehi- Punkt, der auch der jüdischen Intelligenz einen gewissen Trost und Hoffnungsschimmer für die Zukunft zu bieten vermochte: die russische künstlerische Literatur. Sic blieb die Domäne der freiheitlich Denkenden und der Vorkämpfer für die grossen Ideen der wahren Menschlichkeit und Zivilisation. Vergebens suchte die Staatsgewalt sie zu knebeln und zu unterdrücken; die geistigen Waffen erwiesen sich auch hier, wie so oft in der Mcnschhcits* geschieht«), stärker als brutale Machtmittel. Dlo neue russische Literatur erlangte einen gesellschaftlichen bin, betrachte ich cs als meine Pflicht, den Unter,, schied zwischen dem östlichen und dem westlichen Zionismus zu verwischen. Aber heule hat kein anderer als der Präsident diesen Unterschied scharf herv o r g c k e 11 r t. Von dem Nachfolger Mcrzls fordern wir wenigstens, dass er dessen Erbe festhüll. Pas palästinensische Judentum wurde eine ganz andere Kraft haben, wenn cs organisiert wäre. (Lebhafte Zu- Stimmung.) Aber wenn wir diese Krage atircgtcn, wurde sie stets als Nebensächlichkeit beiseite geschoben. (Unruhe und Zustimmung.) Hat unseru Leitung versucht, irgend etwas zu leisten? Absolut nichts! Es fehlt der Zusammenhang zwischen dem Engeren A.-K. und den einzelnen Ländern. Jedes Land macht, was es will. 111 der Agitation ist nichts oder fast nichts getan. In der Kultur nichts oder fast nichts, and in der Organisation sind wir auf mehr als die Hälfte zusamniengesehrumpft. Das ist das Resultat von fiini Jahren, seitdem uns unser Kührer verlassen hat. Wir haben immer noch gebufft, dass die Leitung nur auf einen grossen Moment wartet, um in Aktion zu treten. Als die grosse Umwälzung in der Türkei kam, haben wir uns gesagt: Jetzt muss die Leitung zeigen, was sie machen kann. Aber es geschult wieder nichts. Nicht einmal der Versuch einer initiative wurde gemacht. Man hat uns nicht einmal ziisammcnherufeu. Auch das hielt man für iiber* flüssig. Da haben wir unsere Versammlung in Moskau ziisamuienberufen. Haben wir dabei wenig• stens Entgegenkommen gefunden? Nein, wieder nicht. Wir wäret, der Meinung, dass jetzt nicht bloss mit der türkischen Regierung, sondern auch mit dem türkischen Volk Verständigung zu suchen, und dass dazu Geld nötig sei. Man bezeichnet das wiederum als verfrüht. Ich will nicht zu schwarz malen, aber unsere Lage ist ernst, wir wuchsen nicht, wir .selirmiipien zusammen, daran trägt nicht WoIHsolm, nicht das Engere A.-K. allein die Schuld, wir alle, aber die Leitung auch. Wir müsse» einen andern Weg gellen, w ir w'oilen die Einigkeit nicht stören, die zwischen Ost und West mit vieler Mühe zustande gekommen ist, und dass man heute daran gerüttelt bat. war nicht int Interesse der Organisation. Wir sind auch nicht liicrlicrgekommen. um der Leitung Vorwürfe za machen, und werden nachher der Leitung ein Vertrauensvotum. geben, weil wir anerkennen: sic hat das Mögliche getan, Wolifsolm sagt, man solle die Leitung in Ressorts einteilen, und diese an Leute geben, die in verschiedenen Städten wohnen. (Zurufe: Das hat er nicht gesagt.) Ja. hatten wir einige Wolffsohns in einer Stadt gehabt, dann wären wir sehr zufrieden. (״Hört, hört“ und lebhafter Beifall.) Aber eine Person, oder Personen, die in verschiedenen Städten wohnen, das geht nicht. Wir müssen ein kollegiales Organ haben. Sieben oder fünf Mitglieder in einer Stadt koimcu wir nicht zusammcnbrmgeu, da wollen wir wenigstens soviel Kräfte nelmicn als notig ist, und die andern sollen dann alle zwei Monate hinkommcii. Wenigstens haben wir dann unsere Pflicht get.m. Persönliche Motive liegen bei uns nicht vor. Wissen Sie einen bessern Weg. gut. Aber dass m a n Sic vor Petersburger Beschlüssen warnt, als vir einem feindseligen Lager, dagegen protestiere ich. Wir wollen uns wieder die Hände reichen und gemeinsam Weiterarbeiten. (Stürmischer Beifall.) Dr. Heinrich L o e w e - Berlin (mit lebhaftem Beifall hegriisst): Als Redner pro bin ich in einer sehr bösen Lage, denn Weizmattn bat eigentlich contra schon gesagt, was ich pro zu sagen haue. Wenn er aber imserti Präsidenten mit einem deut* sehen Politiker zusammengebracht hat. der die amisemitischste Aeusscrtmg getan hat. die je in einem Parlament gesprochen wurde, die von den Schnorre.׳» ' " י• *ivmwuih יי v MIV HHUUt' i-iiuuuur ucr modernen /eit. Hin Teil der gebildeten jüdischen Kreise setzte deshalb gewisse lloiimmgcn auf den wachsende» Einfluss der russischen Literatur. Diese l.rwartmigen haben jetzt־ einen harten Schlag erlitten. In dem Organ der Dekadenten. ..Wicssv", hat einer der Kührer dieser Richtung. Andre Biely. einen aufsehenerregenden Aufsatz veröffentlicht, der an Gehässigkeit gegen die Jaden hinter den Hetzartikel» Kriischcwans um nichts zurücksteht. Seine Ausführungen gipfcln in der Korderung nach Verdrüngung der Juden aus der tussisehen I» res sc und Literatur. Der bekannte russische Kritiker Butschiunowski nennt diesen Aufsatz ״den ersten Judenpogrom i 11 der russischen Literatur.‘״ ־Es ist das erste Mal - sagt dieser Kritiker 11. a. . dass ein russischer Schriftsteller, der sieh für einen Priester im I ciiipel der reinen Kunst hält, das Verlangen nach einem ״jüdischen Ansiedlmigsravon" in der Kunst und Literatur ausspricht. Die Kunst war bisher das einzige Gebiet, auf dem Hellene. Jude und ChriM nir die ideale der höchsten Schönheit und die Schatze des (leistes gemeinsam wirkten.“ Hmscinanowski gelangt dann zur Ansicht, dass Bielv’s Ausführungen nicht als die Acusscrungen n!״״r 7i״zcl״cn ZU betrachten seien, sondern einer in weiten Kreisen der Dekadeuten herrschenden Stimmung AusdaffürC Süi* rbC't־9 ־ic ^11010*׳schc Erklärung fäl kr hilrÄln. daSn?C, VOn dcr ««״»*״ Kritik abtrflbg beurteilten Dekadenten nun den Juden zu .11 Sü nden bock für ihre Kruchtlosigke PürChC״l.k0״Cn0׳י ־? ,im Lc,b,cn״» 50 ־ K 2L1Ä״ .i״CaSC;hl C!Cna Unzulänglichkeiten und Schwächen soll der Jude das Opfcrlämmchcn sein

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