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Jüdische Rundschau · 1909-12-17 · Heft 51 (17.12.1909) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIV (1909)
Issue
Heft 51 (17.12.1909)
Date
1909-12-17
Page
– (sequence 9)
Language
German
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JUFDISCHF RUNDSCHAU Seite 577. k Matt. *■־ alter! iitcr. |<»rdcr. \ pei.ssc | Jüiaclit { F־■־• d-> 1 ^IU״k׳,! kciu - m litten wird. ׳ s«> auf . ׳ ׳< J1* u r g l. »_ I: < I. axu»e c 11 d. An. r- )1•. L | WM cn im e״Js: ׳• im cs int 1 a u t in tens. ress• aiJcs |!eher iimci• I t ..Das onzu und :*ms: am- Abr I CSS- ■HStb 11 ־ e i t des er- •es. istirie ilil r.). III die in iclt .de .tk, erteil len an so III- 1)0 rd. st, ms cn cn. in 'Son 11t I So. 1י• ivoM HiLFsueRemi Wir erlialtott von Herrn Rabbiner Dr. Porgcs- Uiiv.ig folgende ״Berichtigung", zu deren Aufnahme wir uns zwar nicht für verpflichtet Italien, weil sic Pmgc ..berichtig", die wir nie belmuptct haben, die wir .!!׳er gleichwohl wiedergoben wollen: Solu geehrte Redtiktionl In No. •D Ihres geschätzten Plattes haben Sie den Mcnelu einer hiesigen Zeitung über die in Leipzig;1111 27. November er. abgehobene Propagandaver- «,.ur.mUiug des llilisvcreins der deutsehen Juden ab- Kcdiucki.״) Der Bericht ist, soweit er meine Person knifft. unrichtig, weil er Hauptsachen unerwähnt lasst. Ihei7.11 gehört, dass ich nachdrilekliehst betont li.iiu׳, der lliifsverein der deutschen^ Juden möge seinem ursprünglichen Programm treu bleiben: den östlichen Glaubensgenossen durch Frriclitmig deutscher Schulen deutsche Sprache und Bildung zu vermitteln und ihnen damit das wirtschaftliche Fortkommen zu erleichtern. Hiermit habe ich in nicht misszuvcrsiehcnder Vu.»e schweren grundsätzlichen Bedenken Ausdruck gegeben hinsichtlich der derzeitigen Art der Durchfiäiuim; des Schulprogrnmins, die iclt mit dem ur- M»r;.!!glichen d e u t s c 11 e 11 Programm für keinesfalls vcumbar halte. Mit aiisgezcielinetci־ Hochachtung Rabbiner Dr. W. Po Tg cs. Wir haben natürlich nichts dagegen, wenn Herr Iv׳,.:*imier Dr. Porgcs seiner Feindschaft gegen die 11 ebraisc 11 c Sp rac 11 c Ausdruck geben will, aber wir meinen, einem Rabbiner hätte e> aiigcstaiiden, das offener und freier heraus- . .sagen. Sich aber hinter die Deutschtümelei .•* stecken, die gewissen Leuten sehr imponieren ׳,.ig. jedoch mit jüdischer Fr/.icliung im Orient nicht das Geringste zu tun hat, das ist für einen Rabbiner, und dazu noch für einen Verteidiger der ״Alliance Israeli tc Universelle", uer man deutsche Fr Ziehung gewiss nicht /um Vorwurf maelieu kann, ein etwas starkes Stück. AU5'D6N G6M6INDGN Dis Mitarbeit unserer Leser an dieser Rubrik Ist besonder• -.— .— erwünscht.-———— Ilsiiuhurg. Der Vorstand der hiesigen I) c 111 s e h -1 s r a e l i t i s e h c n Gemeinde hat die F i u 1 a d u n g, an der K r ö f f n u n g s s i t z u 11 g des IX. Zio n i s t e n k o ng r c s s c s teilzunehmeii, mit folgendem Sehreihen beantwortet: ״Der unter• zeichnete Vorstand beehrt sieh, Urnen für die Richenswürdige Hiiiladung zur Froffiiung.ssitzung des IX. Zionistenkongresses den verbindlichsten Dank abzustatten. So sehr der Unterzeichnete Vorstand auch den edlen Bestrebungen, das Los unserer verfolgten Glaubensgenossen zu bessern, sympathisch gegenübersieht, so sicht er sich doch zu .seinem Bedauern mit Rücksicht auf die voll- Mündige A 1) w eich u tt g der A 11 s i c h t c 11 nach der politischen Seite hin voranlasst, die F i n I a d 11 n g a b I c 1111 c 11 zu müssen.‘‘ — Das ebenfalls oingeladciie Reprüse u t a n t cn k o Ile g i 11 in vertagte die Beschlussfassung über diese Finladtmg bis zur nächsten Sitzung. •— Wenn der Wortlaut der obigen Antwort, die wir dem ״Hamburger Israel. Familieiibhiu" eiltnehmen, dem tatsächlich abgcsandtcii Schreiben entspricht, so ist das Deutsch der Herren also beinahe ebenso verbesserungsbedürftig wie ihre Ansichten ״nach der jildi.se 11 e 11 Seite hin". Kiel. Mit Bezugnahme aul unsere Notiz in voriger Nummer wird uns aus Kiel geschrieben: Die letzte No.' der ״J. R." enthielt eine Mitteilung über die ״Bestätigung" unseres Freundes undGg. Dr. F. 111 il Cohn als Rabbiner der Gemeinde Kiel durch die Regierung in Schleswig. Diese Mitteilung beruht auf einem Missverständnis und ist geeignet, auf die Stellung, die Dr. Kmil Cohn in Kiel einnimmt, ein falsches Lieht zu werfen. Pr. F111 i I C o 11 n ist von allem Anfang an bald nach seiner Wahl als Prediger und Rcligionslehrer der Gemeinde Kiel von der Regierimg bestätigt worden. Jetzt aber, Fndc November ii. J., ist er von der Kgl. Regierung In Schleswig zum ״Geistlichen" der G c - m c i n d e Kiel ernannt worden. Dadurch wurde er von Staatswegen mit der Ausübung aller Funktionell, die bisher dem Oberrabbinut Altona oblagen, in Kiel beauftragt. Dr. Fmll Cohn ist jetzt also in gewissem Sinne — er wurde vom Oberbürger• meister in Kiel uul die Landesgesetze verpflichtet — Staatsbeamte r. Seine Stellung entspricht etwa der der badischen Rabbiner. — ״Difflcile cst satirain non scribcrc." Derselbe Mann, der von dem *) Das ist unrichtig. Der erste Bericht war ein offizieller Bericht des Hilfsvcrelns der deutschen Juden, die zweite Mitteilung, auf die Herr Dr. Porgcs Bezug nimmt, war eine Original- Korrespondenz der ״J. R.". — Die Red. Vorstand der jüdischen Gemeinde Berlin nicht für würdig befunden wurde, die Kanzeln der Berliner Synagogen zu betreten, wird von der Kgl. Regierung zum ״Geistlichen" ernannt. Derselbe Mann, den die jüdische Gemeinde Berlin, aus A1 א t vor der Staatsgewalt c n 11 i c s s, 0 ׳ v0m Staate zum S taa tsbca in te 11 '1'wählt. -• Der Zionismus scheint also doch nicht ganz so staatsgefährlleh zu sein, wie die Herren Liberalen gern glauben machen möchten. Oder wissen sie es vielleicht besser als der Staat selbst? — Duisburg. Bei den R e p r ii s e n t a n t e n w a b - len, die am H. Dezember stattfanden, siegte unter lebhafter Wahlbeteiligung nach heftigem Kampfe die , Liste der Gegner einer sogenannten Reform. Damit ist eine reformatorisclie Majorität im Kollegium vorhindert. N e 11 g e w ü I» 11 wurde u. a. der Vorsitzende der zionistischen Vereinigung, Rechtsanwalt Dr. H a r r v F p s t e i 11. U6R6INS-RUNDSCMAU Die Schrift!Ihrer er Vereine werden!׳rltetcn. die tlerlchlo inOdPciKt k»apn zu luilon um sie stets rcclit/elt u *den Munuükrinto nur nuf oinnr Sotto botohrelbtn — üoutlloha Uohrtrtt Berlin. Am Sonntag, dem 19, Dezember, findet um ’/_• 12 Uhr mittags, Im grossen Saale der ״Sophien• siilu", Sophlciistr« 17-1H, eine liiiciitliclie jiidlscho Ver• sammlimg statt, ln der Herr Nu 11 um Sokolow- Kühl einen Vortrag über ״Die Bedeutung der bebräl• sehen Sprache und Literatur für das Judentum" halten wird. Dur Redner, einer der Berufensten aul diesem Gebiete, der diesen bedeutsamen Gegcnstuiid zum ersten Alale vor der Berliner Judcuhelt ln crscliüp* fcndcr und imsclimiUcher Welso beliaiidcln will, wird natürlich deutsch sprechen. Berlin, Sonntag, am 12. Dezember, fand vormittags um 12 Uhr im Saale des Tiergartcuhofes die Makkahiierieler der nallimaljiidlscheii Jugend Berlins statt. Diese Feier gestaltete sieh, grosseiitoils dank dem unermüdlichen Fifer des Herrn Hans Goslar, zu einer imposanten Massenkundgebung. Line 8—9011 köpfige Versammlung folgte dem überaus reichhaltigen Programm mit regem Interesse und unterhiacli die wahrhaft begeisternde Makkahüerrede des Herrn Dr. Heinrich Locwc bisweilen mit tosendem Beifall. — Herr Organist Rahe cröffncte die Veranstaltung mit einem weihevollen Harmonium• Präludium, Herr Fritz Kalis eh brachte in vollende-• ler Form den Mnkkabüerprolog von Nossig nun '׳ortrag, Herr Walter B 111111 c 11 a 11 offenbarte sieh :0 überaus talentvoller Violinist und schliesslich sang die n.bmlielist bekannte Konzci tsängerin Maria Fuchs Arien aus Bündels ״Atlialia“ und ״Fstlier". ־• An Stelle des ursprünglich im Programm vorgescheuen Frl. F.lse Tippert, die leider infolge einer Indisposition verhindert war, deklamierte Herr Kaplan mit rhetorischer Gewandtheit einige Gedichte. Die Veranstaltung kann in jeder Hinsicht als eine überaus gelungene und wirkungsvolle hezeichnet werden und es ist interessant, in welchem Grade der Zionismus die gemeinsame Grundlage bildet, auf der sich die kaufmännische und akademisehe Jugend unter Hintansetzung ihrer Sonderinteresscii zu gemeinsamer Arbeit finden. — Höchst eigentümlich berührte nur, dass die drei ״Vereine jüdischer Studenten“ im H, I.C. (V. J.St.- Berlin, V.J.St.-CharlottGiburg. V.J.St.-Maccabüa), die bisher, wenn auch nie dem Programm nach, so doch wenigstens de facto, stets eine mehr oder minder zielbewusste niitionaljüdisehc Tendenz verfolgten, sieh an dieser nationalen Demonstration jüdischer Jugend trotz ihrer anfänglichen Z 11 s a g e 11 i c 111 beteiligten. Charlottcnburg. Am 7. Dezember sprach Dr. Ilicodor Zlocisti in einer Versammlung der Zionlstlsehen Ortsgruppe iilier ״Zionismus und Antisemitismus." Fr sprach vom Zionismus, ״dem Fanatismus einer Liebe" und vom Antisemitisums, ״dem Fanatismus eines Hasses." Zwei Welten, die sich meliriaeh berühren. Der Antisemitismus sei. durch Ahstossung der Juden, als eine der Triebfedern des Zionismus zu betrachten; doch was anfänglich durch Zwang eiitsand, ist als Zionismus persönlicher Wille geworden. Herr Dr. Zlocisti gab uns des weiteren die historische Fiitwiekhnig des Hiiianzipatioiiskampfcs der deutschen Juden und seiner Parole des politischen und wissenschaftlichen Antisemitismus. — Zwischen dem Antisemitismus und dem Zionismus gibt es gewisse Analogien. Beide traten kritisierend auf, und beide trafen sich in der Verurteilung der Juden, die Herz! unter ״Mauschel" gebrandmarkt hat und beide trafen sich in der Frkcniutiis der Juden als Rasse, der Juden als Nation. Diese Frkcnntnis war nicht neu, sie war nur den Juden im 19. Jahrhundert abhanden gekommen. Im Kampf um die Frlangiing jüdischer Gleichberechtigung glaubte 1111111 alles Jüdisch-nationale Volkstum vorbrennen und begraben zu müssen. Soweit Antiscniitisiiuis und Zionismus sich begegnen, sind cs gcwisse theoretische Beweggründe, bald aber scheiden sieli die Wege. Wir wollen keinen Zionismus, den nur der Antisemitismus gesät hat. Wir wollen einen anderen Zionismus, entstanden aus einem Milieu, in dem man ־uns liebte. Wir wollen Zionisten sein aus positiven Gründen, wir wollen Juden sein, weil wir cs sind. Wir wollen arbeiten filr unsere armen Brüder,׳ nicht weil sie uns gefährlich werden könnten, nein, weil sie unsere Brüder sind, und unser Streben gilt Palästina aus Liebe zu unserem Vaterland. So ungefähr schloss Dr. Zlocisti seinen Vortrag. — An der Diskussion waren besonders die Frörterungcii der Herren Mot 2k in, Dr. Löwen he im und Lcvy über Sozialismus und Zionismus von namentlichem Interesse. Hamburg. Der Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit In Palästina veranstaltet am Sonnabend, dem 25. Dezember, abends 7 Uhr, in Hamburg, Logeiilieini, Hariungstrasses 9/10, eine Besprechung der Vcrtrauensdamcn. - Ferner findet um Dienstag, dem 28. Dezember, 5 Uhr, im grossen Saale des Logenlieims eine grosse P r 0 p a g 0 n U a - V c r s a m in 1 u n g statt. Hamburg. Am Montag, dem 27. Dezember, 9 Uhr abends, veranstaltet die MIsracliNGruppe Hamburg- Altona eine öffentliche Versammlung. Referent ist Dr. Hermann Abrahainsohn• Sarbogard. Frankfurt a. M. Wiederum hat die Frankfurter Zionistische Ortsgruppe mit ihrer diesjährigen Makkabäerlclcr einen vollen Frfolg zu verzeichnen. In dem grossen Saale des Kaufmännischen Vereins hatten sieh 900 bis 1000 Personen in festlicher Stirnmung zusammengefunden. Aus einem Blumenarraiigcmeiu auf der Bühne ragte auf der einen Seite, die Menorah hervor, während ihr gegenüber licrzl's Bild von Blumen bekränzt seinen Platz gefunden hatte. Auf ihn war auch die Festrede gestimmt, die Herr York-Steiner aus Wien, sein langjähriger Freund und Mitarbeiter, übernommen liattc. In grossen Zügen schilderte er das Frwaehcn des hewussten Judentums in HcrzI, die Planmässigkeit seiner Arbeit, das grosse F.udziel, das ihm vorschwebte, überall die Parallelen zu den Tagen der Makkabäer ziehend. Der Redner besprach die einzelnen Institute, die der Zionismus heute schon geschaffen und schloss mit dem begeistert aufgeuommenen Schwur, treu auszuliarrcn in der Arbeit für sein Volk. Mit der Moaus-zur-Melodie, von einem Quartett gespielt, hatte die Rede begonnen, in der llatikwali klang sic aus. Fräulein Clara L e w i s o 1111 trug alsdann die grosse Arie der ״Königin von Saba" aus üoldinark's Oper, Mendelssohns ״Jerusalein" und Schumann's ״Jenhtas Tochter" vor. Konnten wir Fräulein Le wi soll 11 im vorigen Jahre als Vortragskiinstlcrin bewundern, so waren wir dieses Jahr in der Lage, konstatieren zu dürfen, dass w ir cs hier mit einer ernst zu nehmenden Sängerin zu tun haben. Herr Alfred Auerbach, ein bc* lichtes Mitglied unseres städtischen Theaters, rezilierie sodann den ״hohen Rabbi Löh‘‘ von Salus, ״Mirjams Wiegenlied" von Beor-Hofmann, ״Der arme Jude" von Lenau und aridere Werke jüdischen Inhalts, die tiefen Hindruck machten. Zwei kleine Knaben. Semi R o s e n b I u 111 und Hermann K o r m i s trugen Biulik's Birchatii-Atn vor, der eine Hebräisch, der andere Deutsch, beide mit vielem Verständnis. Die Ueberset/.ung rührte von einem unserer jüngsten Zionisten, dem etwa fünfzehnjährigen Nahm״ Goldm a 11 n her, der damit recht viel Talent verriet. Den Beschluss bildete, nachdem das Quartett noch Bändels Largo und das Kol Niüre vorgetragen hatte, das Festspiel ״Am Wege". In knapper Form zeigt es den Weg aus der grossen Vergangenheit über die traurige Gegenwart in die schöne Zukunft. Unter der Regie von Fräulein Alice C ursch wurde flott gespielt, und als zum Schlüsse ein gut gestelltes lebendes Bild ״Jüdische Ackerbauer hei der Feldarbeit in Palästina" unter den Klängen der llatikwali sichtbar wurde, kannte der Beifall des Publikums keine Grenzen. Nächst den Mitwirkeiideu gebührt far den glänzenden Verlauf dem Arrangeur des Abends, unserem Vorstandsmitglicde Herrn Abraham L ewi sollt! unser aller Dank. Hrwühncn wir noch zum Sehhisse das reichhaltige Büffet während »ler Pause and die Tombola, unter deren!,reisen siel» Werke aus dem Jüdischen Verlag und Arbeiten des Beza lei befanden und hoifeu wir, dass die Abrechmitig einen grossen Ucbersehuss ergeben wird. Nürtibcrg-Fiirlh. Am Samstag, dem 11. Dezent• ,Fr׳.,yc.r״״sUl]iulc die zionistische Ortsgruppe ihre diesjährige Chuiuikuh - Feier. Das vorbereitende Komitee, unter der bewährten Leitung von Frau A I 0 e r l L I lern, hatte sich auch diesmal erfolgreich bemüht, das Programm so zu gestalten, dass alle Besucher etwas besonderes für sich fanden. Hingeleitet wurde die Feier, durch eine vorzügliche und von Herzen kommende Ansprache, unseres zweiten Vorsitzenden, Herrn Albert Fl lern. Fs folgten dann Instrumental- und Gesangs-Vorträgo. Ganz besonders wirkungsvoll wurde das uns vom zionistisehen Zcntral-Büro zur Verfügung gestellte Festspiel ״Auf dem Wege" aufgefiilirt. auch ein zum Schluss von 16 jungen Damen aufgeführter orientalisclicr Schleier-Tanz verdient besonders hervorgehoben zu werden. Reuthen O.-S, Die diesjährige Makkabäerlclcr der hiesigen Zionistischen Ortsgruppe, die am Sonntag, dem 12. er. im Hotel Sanssouci unter Beteiligung von 500—-600 Personen aus allen Kreisen der Gemeinde, in Form eines orientalischen Kostümfestes stattfand, bildete ein gesellschaftliches Freignis. Die stilvoll liergcrichtetcn Räume, für deren prächtige Ausschmückung Geg. Theodor Tichaucr (in Firma Julius Grossmann) Dckorationsmaterial. - orientalische Teppiche, Portiören etc. — in generöser Dieser Niimer ilor 1.״. R." liegt ein Prospekt des soeben erschienenen ״Pnläsllnn-Handbuchcs“ von Davis Trlotich bei, nal den wir hierdurch aufmerksam machen.

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