Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1909-10-29 · Heft 44 (29.10.1909) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIV (1909)
Issue
Heft 44 (29.10.1909)
Date
1909-10-29
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2651273-2651605-2651647--06679-2663787
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

JUEDISCHE RUNDSCHAU, Seite 493. No. R 1 * I *׳׳! . 1 ■ f 4 ־ I ־ 1 , I * I ז * jl I ' I I i I V 1' |) c u 1 s c 111 «111 d mul ü a 1 i 7. i c n die Abgeschlossenlicit des b.1ncr»sta1ulcs entgegen U1ul in Russland verbiete das Gesetz 1882 חסץ den Ankauf von □arten- und Ackerland auch in den Ansiedlungsfayous. Wenn ״״״ in Anten timen sich die dortigen Kolonien mit ihrer Bevölkerung von etwa 16 UDO jüdischen Seelen sieh dank der Grossherzigkcit des Barons Hirsch in befriedigender Weise entwickelten, so bestehe doch immer die Gefahr, dass' die jüdischen l-'.inuer mir auf den Verkehr und den Güteraustausch ״nt der treniden. andersgläubige» Umgebung äugewiesen, früher oder später ihr jüdisches StammesnewusNiscni verlieren und in ihrer Umgebung aufeeiieii könnten. Nur in einem Lande, in dem das jüiliselie LIemeitt die Majorität bildet, und welches wie 1'alastina für eine Kolonisation in Krossem Mussstabe KeeiKuct ist, haben wir die Garantien für den lötibesiand unserer Rasse. Als dritter Redner kennzeicliuetc Herr Dr. Sehemar ja l.cwin die unnatürliche 1-ukc des jüdischen \ olkcs und des jüdischen üeistcslcbens, das sieh überall seinen Wirtsvölkern assimilieren müsste, um uherhamn ein menschenwürdiges Dasein zu führen. 11!d wie dieses Dasein in der trauriKsten Weise bevmträcluigt wird, lehren die entsetzlichen Vorgänge m Russland und Rumänien. Hier kann uns nur die jviiiihIuiik des jüdischen Volkes zu einer Krossen r. in hei t helfen, die sielt ausprügt in der Hin 11 eit ..er Sprache, und zwar der hebräische» Sprache, die nicht erstorben ist, wie viele es meinen, sondern me im Munde der heranwaeliseiuleu JuKcnd in Pai. Mtna zu neuem Leben erwacht ist. Der Redner wies . ,iraiif hin, dass das reliKiösc Leben in der Diaspora ustarrt ist, da die Kultur, aui dem die jüdisehe Re-;.•.׳io» sich aiifham, verloren gegangen ist; er wies ,11 den Widerspruch hin, der in der erhebenden rcieiliciikcit des Sukkoilu'cstes nach eiiiKcbrachtcr i.!nte bei ermiickemlor licrbsteskülilc nach heissem .iiöeiisruchem Sommer und der bei unserer Winter- .1!te ohne voruugegangone Hrnie nur als Symbol ernc’mcicii Laublume licKt. Was uns fehlt, das ist ״er ciKcuc Boden, die liodcnstäudiKkcit, die Uhavaktcrc schafft und die Kraft des Volkes wieder ,:erstellt und erhält: tmd vor allem ist uns drinKcnd m t!K ein bischen frische Luft, die uns aufatmen lässt ,ms dem eiiKen Zwange der Diaspora.-Das l'iihlikinu, das in seiner Krossen Mehrheit zum ersten Male einer unserer VersammltiHKe» beiwohnte, folKte den Rednern mit Krossem Interesse und belohnte ihre Ausführungen mit starkem Beifall, Berlin. Der Verein zur UeklctUuiiK armer jiidlscher Kinder veranstaltet zum Besten seiner Unterstiit/.imgskassc am Sonnabend, dem 13. November, abends «s'e Uhr, in den (lesainträimteu der ״Philliarmonie", BemburKcr Strasse 22/23, ein Wohltädgkeiu-Pest mit Künstler-Konzert und darauf folKcndcn Ball. Ihre MitwirkunK für das Konzert haben bisher zukosuk!: Koni«!. Hofopcru* Sängerin 1־rl. Prances Rose, l'rau Jenny Hess- Alexander, KoiükI. KainmersänKer I lerr l'.riist Kraus, Köniul. liofopcrnsüiiKer Herr Baptist II o f f m a 11 n, Herr Professor Bernhard Dessau, Herr Sevcni‘,’ P. i s e 11 b e r g e r, I lerr Professor Heinrich Ürinifeld. Die Begleitung hat freundliehst Herr Otto Bake übernommen. Tauzleitung: KöniKl. Tänzer Herr Leopold Berkheim. Grosse Tombola, die auch in diesem Jahre von den ersten Pinnen und Theatern auf das reichste ausKestattet ist. Billcts ä 2 Mk. sind im Bureau, Biilowstrasse 105, Berlin W. 57, erhältlich. Guben. Am 14. Oktober sprach in der hiosiKcu Zionistischen OrtSKruppc I lerr Dr, A r n 01 d H i I d e s- I! e i in e r aus Berlin über ,.Praktische Palästina- Ailieit". Der VortraK bemühte sich, das Tatsächliebste zu Koben und bereitete den Boden für eine 1,1 nee und lebhafte Diskussion über die PraKC, ob die k iKlwirlseliattlieiic oder die industriclio Kolonisation Palästinas vorzuzielicn sei. UberwicKcnd wurde die einseitit'c BevorzuKtmK industrieller Kolonisation, wie sie T r i c t s c 11 fordert, als verfehlt anKcselien. — Des weiteren entwickelte sich eine Aussprache über die Pflichten des Zionisten gegenüber den traditiolullen religiösen Pormen. Lübeck, Die AbrcclmuitK der hicsiKcn Zionistischen OrtSKruppc für das von April zu April laufende Ge* sdiiiftsjahr 1908/09 weist folKcnde Zahlen auf; Bin nah mc: Kasscnbestand . Mitgliedurbciträgc inkl. Schekel Diverse Hinnahmen .... Parteifonds Nationalionds und Gluaumspcndc ÜüchscnsammlunK. I elegrainm-Ablösung . Misrachi - Mittelschule . . . üezalcl. 51,33 Mk. i . I ״ —,208 . | ״ 53,60 . j ״ 417,dü . ״ 312,30 . ״ 17835 . ״ 130־14 . ״ 70,60 . ״ —,12 , 1488,38 Mk. Ausgabe; Schekel.. Mk. Diverse Ausgaben für Drucksachen. In* kassi, Vorträge ctc.• 156,91 ״ Parteifonds ......... 45730 */ י .. Nationalfonds und ölbaumspcndc , . . 573,10 ״ Misrachi-Mittelschule. 70,60 ״ Bezaiel 12,— ., Bestand: Noch nicht abgelicfortc Spenden 62,25 ,, Kasse der Ortsgruppe. 62,02 ,, 1488,38 Mk. Hamburg. Am Sonnabend, dem 23. Oktober, hielt in der Gabriel Rlcsscr-Verclnlgimg der als PorseliiiiiKsrcisciuler bekannte Gelieimrat ווכ ׳י Hesse- Wart eg« einen Vortrag über ״Die Juden von Noulafrika, insbesondere die marokkanischen." In anschaulicher Weise erzählte er von der ruhmreichen Vergangenheit der dortigen Juden, von der Zerstörung ihrer Ansiedhuigen durch fanatische Mohammedanerliccrc und von ihrer nunmehr Juhriimulcnc alten tutglücklichen Lugen. Hin Reihe prächtig gelungener Lichtbilder verstärkte den Hindruck und sicherlich verliess jeder den Saal mit tieferem Hinblick in das Leben unserer nordafrikanischen Volksgenossen. So könnte man wohl zufrieden sein, wenn nicht die Kritik nach einer Seite hin ciugreiten müsste, die der Vor* tragende kaum ahnen konnte, die aber der Vorstand der Gabriel Ricsser-Vereinigung nicht hätte übersehen sollen. Mit der vorzüglichen Objektivität des Wissenschaftlers schilderte der Redner die Zustände, wie sie sind, und mit wenigen Worten nur streifte er die Präge, wie sic sein sollten. Das ist wohl angebracht, wenn er vor Kollegen von seinen Reisen berichtet, über vor Juden ilbcr Juden zu sprechen, erfordert einen anderen Ton. Pür unser Hinpfinden furchtbare Hpisoden von Judenhass und Jndennot gab er als Anekdoten wieder, und freundlich lächelnd meinte er: ״Das nennt man dort Gerechte• keit." — Herr v. Hesse-'Wartegg konstatierte dann mit Bedauern, dass die meisten marokkanischen Juden ihre Kinder nicht den Schulen der Alliance lsradlite anvertrauteii, weil sic dort dem Juden turne entfremdet würden. Und daran glaubte er eine begeisterte Lobrede auf die Alliance knüpfen zu müssen, die ilire Zöglinge der europäischen Kultur zuführe. ״ ,, SiriiBSburi׳, Unter der Leitung von Dr. Groinbuch er hat sich in Sirassburg ein t provisorischer Ausschuss zur Gründung eines ״.Jüdischen ,lugend• blindes" gebildet. Der Zweck dieses Unternehmens sollte die Sclum'uug einer Räumlichkeit sein, wo die jungen israelitischen Kaufleutc, ohne dass sie zu Ueldatisgaben gezwungen sind, ein schönes Heim iimlen. Der Ausschuss versendet soeben an die jüdischen Mitbürger ein Rundschreiben, in dem er aniiihrt, dass die jüdische Jugend heute den wosentliehen Teil ihrer Mitssesttindcn auf der Strasse oder im Cafe verbringt, ein Umstand, der nicht nur die berufliche Strebsamkeit untergräbt, sondern auch das Ansehen der jüdischen Gesamtheit nach aussen beeiltträchtigt. In dein zu gründenden Heim sollen Vorträge und gesellige Veranstaltungen abgchultcn werden, und Zeitungen und Zeitschriften den Aufenthalt angenehm machen. Ks haben schon viele namhafte hiesige Firmen erhebliche Unterstützungen zugesagt. und es ist nicht daran zu zweifeln, dass das Unternehmen ins Leben treten und daun auch in weiteren Kreisen Anerkennung finden wird. Prag. Pur die Qescllschaftsabendc der Freien Zionistischen Vereinigung macht sich ein sehr leb• haftes Interesse geltend, und schon dem ersten Abende, welcher Samstag, den 13. November, stallfindet, und bei dein unter anderem auch der bekannte Wiener Schriftsteller Y 0 r k - S t e i n c r einen Teil seiner »»gedruckten Werke zur Vorlesung bringen wird, ist ein voller Erfolg gesichert. Das sonstige, treffliche Programm wird auch durch ein Tanzkrün/.clien beschlossen werden. Briefkasten der Redaktion ITobor Frngon von aligomolnom Intoroaao gibt ülo Roüaktlon an dlouor Utoll• gorn Auskunft S. In li. Zur Information und Belehrung über .!argonlitcratur empfehlen wir folgende Werke: Pcitvel. Umleitung zu den ״Liedern des Ghetto". Dr. Theodor Zlocisti's Kinlcitimg zu dem jüngst erschienenen Buche ״Aus einer stillen Welt," Verlag von Winz. Berlin. Separatabdruck dieser Einleitung unter dem Titel ״Impressionen" vonZlocisti. Das bedeutsame Werk •von Leo׳ Wiener "The History of Jcwish Literaturc". Verschiedene Aufsütze in den Zeitschriften ״Ost und West" und ״Unsere Hoffnung", Wien VIII, Alserstrassc 7. P. I). M. Wir bedauern sehr — aber cs geht nicht. Ben Ibrahim. Dass wir die Vcrsc-Politik nicht weiter fortsetzeu wollen, sagten wir bereits. So nett Ihre Strophe» auch sind, so möchte» wir dach au unserem Vorsatz festhalten. Wenn wir dadurch wirklich ״die Umwicklung einer zionistisch-politischen Dichtung lähmen“ sollten, so täte uns das leid, aber cs muss ja nicht immer über die Programmänderung gedichtet werden — zumal diese Präge doch nun so gut wie entschieden ist. Dirigieren Sie Ihren Pegasus anderswohin! Auf Wiedersehen! H, St., Berlin. Bosten Dank für den freundlichen Hinweis, dem wir natürlich gern gefolgt sind. Auch uns war der Aufsatz übrigens nicht entgangen. A. K־> Glognu. Anonyme Anfragen beantworten wir im allgemeinen nicht. — Sie erhalten das Gcwünschte bei allen Sainmelstcllen des Jüdischen Nationalfonds auch bei den zionistischen Vereinen ctc. Schluss des redaktionellen Teiles, Literarische Mitteilungen Lo Trndiictcur, The Translator Jl Traduttoro, drei Halbmonatsschriften zum Studium de» franzöischcn, englischen, italienischen und deutschen Sprache.' . Zweck dieser Blätter Ist cs, dem Lernenden eine gründliche Kenntnis der Schrift- und Sprechspracho zu vermitteln,, plp Methode führt den Lernenden auf natürlichem Wege in frischer, anregender und origineller Weise zum Verständnis der fremden Sprache und bietet auch dem Portgcschrittcncn noch reichlich Gelegenheit, seine Spraclikcnntnisse weiter aiiszubiiden und zu vervollkommnen, ln den mit Geschick und gutem Geschmack bearbeiteten Gesprächen nehmen sie die gesprochene fertige Spraeiic zum Ausgangspunkt und wissen über eine Pulle läglielicr Vorkommnisse zu belehren. — Probenummern fiir Pranzösisch, Hngliscli oder Italienisch k 0 s t e n f r ci durch den Verlag des ״Traductcur" in La-Chaux-dc-Ponds (Schweiz). Jüdischer National-Fonds Geldsendungen sind ausschliesslich zu richten an Herrn Mu WelUUtaer« Charlottcaburg, SybtUStra•»« 80. --- Der Jßdtscho Natlonallond« Ist dazu bestimmt, pallitialtchea Boden «11 Qeismteiaentura des Jüdischen Volkes zu erwerbe« ■nd ■ut ewige Zelten zu erhalten. Vom 6. '/lonlsteDkongresi W01 gegründet, besitzt er beute ein Vermögen von •ber I *4 Millionen Merk, fln die tlafionalfonds-Kommissärel Wir bitten nochmals dringend um baldige Rücksendung der im {•'riihjahr versandicn Satnmolbüohop und Ablieferung der hierauf gesammelten Beträge, da wir zur Verrechnung mit dem Mauptburcau im Laufe =3 dieses Monats verpflichtet sind. s=s Zionistische Vereinigung für Deutschland Abteilung Nationalfonds, Charlottonburg, Blolbtrou - Straaao 40• Bekanntmachung der Nationaifonds-Vcrwaitung. Oie Natlonalfondikommlsslon für Berlin hat für don Vertrieb von Nationalfondsmarken, Ansloht 1* k&rton und Toleorammformutaren Innerhalb Grosa-Borlins folgondo Verkaufestollon orriohtet. Louis Lamm, Buchhandlung, Neue Frledrichstr. 61-63 Sigismund Jacob, Drogerie, Kleine Andreasntr, 11. Kolbolski, ZlgarcttcoReschäft, GoaUrdstr. 3. Arthur Hirsch, Münzitr. 22. J. H' Wagner, I’rcuzlauer Allee 9, Foldmann, Flcm>burger«tr. 7.־. Louis Blolohrodn, Buchhandlung, Berlin, Franzatr. 7 Or. J. Lowlnskl CnurloUenbufg, BcrHncratr 120 gegenüber dem Kathause Im Lokal der Firma A. F Ncumann Söhne, Drogcnhaua. Frau Zlellnskf, Charlottenburg, Rankestr, 13,!, Zionistischem Zontralburoau, Charlottonburg, Bletbtrcu- Strosse 49. NallonalfondasammolbOohaen sind bei Herrn Arthur Hirsch, Münzstr. 22, erhältlich. Sammolstello für Briefmarken bei Herrn Dr. Loewenheim, Neue Bayreuthcrstr. 8. Materialion8ammolstollo bei Frau Sulmann, Schwäbischer Bel der Jubiläumsfeier de* Lehrer» Max Cohn, Wrcschcn, gesammelt von Karl Loschinski , 3,60 Sulamith tolto Finkei, Berlin, an ihrem Geburtstage, 19. Okt, 09.3,~ Mux Gold re ich, Köln, Thoraspende , . , 3,— Aaron Hoffmann, Köln, Thoraspendo . , 3,— Drei Hameler Zioniaten au« Freudo über da» Wülfchen.. Dr. Kalinor, Berlin, Skatgewinn .... 2,—• Königsbcrger Zion. Vereinigung: AnlimsUch der Verlobung von Fanny Kattricr und Silomon Wald borg gesammelt von Edith SI881 0 9,80, Familie Sambunky 1,—, FamWe Schön 101 A 1,—, M. Albam 0,60, Josef Salzmann 0,60, A, J. Ruienzwoig und Frau grat. zur Hochzeit Emanucl 0wadis 1,— . 13,80 Leo Küniguhöfcr, Breslau, daukt dem Personal der Firma Joseph Kobor herzllchst für das Glückwunschtelegramm zu seiner Geburt . , 2,— F. E. K., Breslau, für den ,Schlumper*, 1,—, Samenlung bei der Hochzeit Bartfold-K un 0r t, Brflau״* ״.י20“ J, 2. Z., Hamburg, für Enträtselung der Kölner Telegramm-Adresse ,Orghlp• .2,— Die Zionist, Ortsgruppe R y b n I k grat, Leopold Lewy, Rybnik, anl, seiner Hochzeit.1,— J. Baaohwitz und Frau, Berlin, begrüsssn Dr. Elirs Auerbach und Frau In Ere* Jisrool . 3,— Frau Engel, Berlin .2,— Zahnarzt W 01 f f, Oels, dankt Dr. Sandler, Broalau, für Ireundl. Auskunft.1,— Derselbe gratuliert r. Vetter und Kollegen M. Bamberger, Klsstogen und a, Ra hei zur Verlobung... Ernst Elt lg, Greifswald, grat. Alfred Wo 11• tein zum Examen.. SiDltätsrat Dr. Benno Lewy, Berlin, ata Dank für Rechteanwalt Dr. Hantke anstatt Honorar . 6,— Gesammelt unter der Tischgesellschaft bei S a 1 o und Marta Priester, Rybnik, durch Walas 2,—

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.