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Jüdische Rundschau · 1909-07-30 · Heft 31 (30.7.1909) · page 9

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i! No. 31. jU EPISCHE UUUDSC 11־ AU laria einer Gesundung zuzuf״!,, mH cs doch, die verheerenden Seuchen hi1 ״U, r.P n י Vl,n Indien über Arabien ciniccschicppt’wcrdcn'dS3*!' {,’cberwacliung der Pilgerstrnssen und Aufsna1?1^,.'.״ ersten Infektionsherde im Keime zu crstkl eit ”!1^ jcliliesstieli ״״eh. die Tierseuche«. zu beka ״pfeif ns? sondere die Kunlcrpest, die der Ausdehnung der K'oloiiisatnm cm so grosses Hindernis bereitet Auch ivm.־־* ״ ־׳•”׳' f« verschiedenen Krankheiten der״NutepfUnien'710״ bäufisr m so enorme Werte vernichten, soll dieses Institut /uuickzmlrängcn versuchen. Wahl lieh, Aufgaben gibt cs genug! Es handelt s»dt vor;»Hem um Uebertragung der in Eurona aus. gearbeiteten diagnostischen Methoden und Abwehr r.u»srcgc:n auf den Orient, was sich, selbstvcrstünd. I,cl1 nie!״ ohne gewisse Abänderungen; wohl er״!)! ‘- |lvl1e״1 ״^(. ferner um Aufklärung und Belehrung der Kmcuuirencn. auf weiche Weise sie sich zu jcliiua״־ und zu wehren haben gegen die Eindrimrvien küssen der Bakterien, Pilze, Proto- Schliesslich soll aber das Institut auch schiitzcn litige .01" 7CCII IIS'*' tijene t orschungcn anstellen bezüglich der dem Orient erneuen Menschen-, Tier- und Pflanzenkrtlllhllei'.eti, Wenn wir von der Bekämpfung der Pflanzen- Krankii-.i.c.» abschen, die vielleicht besser an die jjnJwir^chafiliche Versuchsstation angegiiedert wird, $0 durfte cs sich vorläufig im wesentlichen nur um die Ans!» Hum: von zwei Gelehrten handeln, eines Bjkter1״!o;en. dem die Leitung des Instituts zufallen y.״vle. '״wie eines Tierarzneikundigen, der die Krankiscuvn der Tiere zu studieren und zu bekämpfen laste: v'.. au würden dann etwa zwei Diener kom- \.'1 denen der eine für Instandhaltung des Institut*.>. der andere für Hilfeleistung und Bedienung cer ('»clciu teil sowie fiir die Pflege der Versuchstiere zu sorgen hatte. Leber den Ort, wo das Institut seinen Sitz haben soll, kann ein Zweifel kaum obwalten. Der Platz muss s<> liegen, dass möglichst alle Teile Palästinas hi.lit zu erreichen sind, damit die Gelehrten bei Ausbrucii eaur Epidemie alsbald zugegen sein können, und damit schnell die nötigen Sera zum Einimpfen an die bedrohten Plätze gebracht werden können. Ein solcher Platz ist nur Haifa, von wo man in kurzer Zeit sowohl in Jaffa als auch in ObcrguUlüa sein kann, von wo inan auch leicht nach Beirut, Damaskus sowie nach der so häufig durch austeckende Krank!׳.eiten gefährdeten Mckkabahn gehncen kann. Haifa ist ausserdem ein angenehmer Aufenthaltsort, wo man nicht ohne Anregung ist und eie praelitvulic Umgebung von Meer und Gebirge geniossen kann. Wahrend Jerusalem die Stadt des des Stu di ums, Jaffa die des Hande 1 s bleibt, ist Haifa dazu auscrschcn, die Stadt der Technik, die Zentrale der angewandten Naturwissenschaften zu werden. Hier wird das Technikum errichtet, hier entsteht die landv.irtsehaftiiclie Versuchsstation und hier wird das iilikrobilihigisclie Institut voraussichtlich seinen Sitz haben. Möge es die erste Knospe sein eines Kranzes medizinischer Anstalten. Pu.s Land Palästina wird erst wieder unser sein, wenn wir cs nicht mir nach dem Herzen, dem jdiv.ei's mul Geld, sondern auch nach dem Geiste zürne!.ei'nert haben werden. lieh z.l Nates80K<&-SteKstlk ׳ ך!ן* r’”׳r* ״ .׳/*׳ 1 W••)» i—«r W» i«*K 11 pro I. SernesJee HSC9. ziomsTiscHe Beweeune Anleitungen des Zentralbureaus der?.ionisüschen Vereinig, für Deutschland Ml; ׳Hachen die Gesinnungsgenossen nochmals -al du.• soeben zur Ausgabe gelangte Nordau- Juki!., 11 ms. Mark׳: des Jüdischen Nationaifouds auimc; ..scu»v wv.l littevv sitolcntacn Sawuwdstcllcn und Urgaiiisationcn, die uns noch keine Bestellungen für me Ni.rdaumarkc auf gegabelt haben, dies unverzüg« tun, damit die Gesinnungsgenossen allüberall genügenden Vorrat versehen *wlnzctug mit einem sind. Um Missverständnissen Norzubeugen, sei aus- «•ucMicIi daraui hingewasen, dass die Ausgabe •Wdauntarken wohl aus Anlass des 60. Qeburtsü“fcs von Max Nordiu erfolgte. dass die Markk־t1 iedceh dazu bestimmt sind, auch W(־itcrltin 1111 Gebrauch zu bleiben und v׳׳m allen Preunden des Natlonalfonds uueh nach dein Mirdau-Jubiläum recht flelsstg benutzt und abgesetzt zu Werucn, Die Veranstaltungen der Natlonalfonds werden ,*״seren Freunden Gelegenheit zu einer planmässlgcn Propaganda dieses, wie auch unserer anderen N.-F.- Suinmeliniuel bieten. Der Verkauf der Nordaumarken ist w i t Ger der H e r z l m a r k c n nur ln ganzen Heft- «lien zulässig. Berlin Aachen Alicnstcln Arys Bad Driburg Bamberg Bartenstein Berent Bernburg Bcuthen Betzdorf Bismarkhütte Bonn Borek Bremen Breslau Bromberg Burgkundstadt Cassel Caternberg Celle Chemnitz Cöthen Cosel Culm (Weichsel) Cüstrin Danzig Dessau Dtsch.-Eylau Dtsch.-Krone Duisiaken Dortmund Dresden Duisburg Dürkheim Düsseldorf Elberfeld Emden Kmmendingon Erbenheim Essen Frankfurt a. M, Frankfurt 8• O. Frei bürg i, B. Fulda Oembitz Gelsenkirchen Gieiwitz Glogau Gnesen Gollantsch Gostyn Gotlia Göttingen Greifswald Gr -Strehlitz Grottkau Guben Halberstadt Halle Hamburg Hameln Hannover Heddernheim Heidelberg Heilbronn Hochberg Hofgeismar Hohensalza Hultschin Idar Jarotschin Jessnitz Jever Karlsruhe Kattowitz Kiel Königsberg i• Pr, Königshütto Koschmin Kröbon Krotoschln Köln a. Rh. Laura hütto Leipzig Liegnitz Linputadt Lohr Lübeck Magdeburg Mainz Mannheim Marburg Mayen Memel Metz Messingwerk Militsch Moschin Mülhausen Mühlheim 8 Rh. Mülheim 8. Ruhr 4at-Fd. Oclb. Pal Inst Summa 3:80.60 1720.50 170,25 4005.35 -.70 -.70 1.- 1.— 3.« 3.— 6.- 6— -.50 6— 6.50 10.- 10— 20.- -.50 -.50 465.05 78- &- 551.05 ״־־.G 6.- 12.- 12.- 11.60 0.- 17.60 3.— 6.- 9— 781.90 1500.- 100.15 2484.05 1.- 0.- 7.- 150 1.50 6105 61.05 סס¬ -.50 3.¬ 3.- 12.- 42.- 54.- 06.10 12.- 108.10 2 - 3— 5 — —.50 -.50 ־ 2 0.- 8. 27 75 27.- 54 75 276.75 48.- 12.20 330 05 1.— 18.- 19— 1.50 1.50 -50 -.50 2180 30.- 67.80 125.50 60- 185 50 35.85 80.- 65.85 12- 12- 4- 18- 22.- 2150 000 84 40 25.85 42.- 07.85 6.— 0.- ־־י 0 113.00 42.- 15500 250 6.— 8.50 3,50 3.00 73.- 24- 97.- 39.40 0.- 3.- 4840 11 - 11.- 9.30: 9.30 16- 25- 41— 4.- 4 - 2.05 205 1- 12.- ־־.13 -.50 i -•50 4.15 ß.- 10.15 ן 4.50 12.- 4.50 21.- e» Oe — 2— 7 — 34 40 30— 61.40 18— 18.— 6.15 12— 18.15 161.45 48- 7.73! 217.20 1605 12— 10— 38 05 52660 450,— 558.50, 1535 10 l'V.O I 12.50 125.'0 44— 8.50! 177.80 *> — 6— 8. 12.- 12- 3.- 12- 15.- 0— (i— 1.- 0- 7.- 1.- 12- 13.- 2.- 2.- 6— 00— 90.- 1.03 12— 13 65 2.— 2.— fb- 9— l.־ 20— 151.2( 18220 209.0( 252— 81- 51205 9.- 2 t— 83.- 612,1( 27a.- 1435( ) 103160 23.5( 12- 3550 4,60 18.- 22.00 2•— 1080 1D7.S0 6.25 175 U 2.70 ־.48 ־.830 804.- 0.• 11.550!0,׳, 20 60 Vä 117.05 303 25! 20. 880, 21.- 950; 1405' 8.70 26105 20. 0.- 180.- 6.- 102.- CG- ׳.12!-.250 21.- 20. , 58.50 28.60 222.- 30.- 12- 40.- 12.40! Seife 361, 0,— 68 SO 400.30 6.25 72085 (].- 275 C.— 816.50 2030 61)05 277.55 403.05 20.— 3.80 21.- 271.50 20,45 8.70 291.05 20,- 12.- Nat.-Fd. Oelb. i *al.Inst. Summa München 130.C5 174.- 1160 81615 Münster i. W. 6.- G ~ Murowane G. 090 DOO Myslovvitz 150־ 5- 6-50 Neuenahr —.50 -.50 Neukirchen 3— 3.— Neustettin 4.- 2.- 6.— Ncuvied 6.- 6.— Nicolai 1— G.- 7.- Nürnberg 870.05 70.- 2550 481.45 ObersitZKO 6— 24.- 10.— 40.— Ocls 12.85 12 85 Peckelsheim 15.35 80.- 8.- 48.35 Peterawe 3.40 340 Pforzheim 3— 3.— Pieschen 5 80 30.- 35 30 Posen 631.15 186.- 250 819.05 Prenzlau 1.50 ׳ a- 7.50 Quedlinburg 1.60 150 Ratibor 7235 18.- 00.35 Regensburg 28.50 12.- 40.50 Reppen 3— 3.— Rogasen a- C — Rostock 6.— a.— Ruda 6.- ־־.3 9.— Rybnlk 42.15 54- 8.25 10-1.40 Samtcr 13.45 18.- 31.45 Schlüchtern 4— a- 10.- Schön lanke 10.- 16- Schrimm 1.- 1.— Schroda 6.- 6 — Schubin a- 6.— Simmern 6- <1.— Stettin 34.40 6.— 2.55 4295 Stolp — — — Strassburg 1. E, 38.15 42.- 80.15 Stuttgart 8a-!4 — Schwelm -.90 סס¬¬ Tambach 3— 3 Tarnowitz 178.60 24.— 202.60 Thorn 3— ß- 9.— Tilsit 18.- 18.— Tichau 210 2.10 Treysa 250 G — 8 50 Trier a- 6. Varel 275- 606.- 11125 092 00 Wiesbaden 2805 24.- 52.05 Winzenheim 1.50 18.- 19.50 Wittenberg 18.5t 1850 Wongrowitz 4.65 4.65 Wrcschen 10- 10 — Wronke 1085( 12.- 120.50 Wunstorf 1 - 1.— Würzburg ׳.601 m 67.15 Zaborze ß.- 6.— Zabrze 43.8( 36.- 79 30 Werbet 18.25 18.25 Zorkow 9.95 9.05 Posen (f. Partei* fond) ־526 52.G5 Summa 10728 2S 7943.50! 2193.851 20865 60 Wir veröffentlichen obcnstchcndc Statistik in der Hoffnung, dass diejenigen Ortsgruppen, die cs angeht, ihre!.ehren beherzigen und alles daran setzen werden, irgend welche Ausfälle des Sonnnersemesters im Winter wettzumachcn. und unserer Landsmannschaft auch in der Lünderstatistik des N.-F '. einen ehrenvollen Platz zu sichern. Persönliches. Unser lieber Gesinnungsfreund Dr. Emil Markanzici eröffnet. Wir wünsclicn ihm zum Beginn seiner Berufsarbeit von Herzen Glück! AUS Deh) 66M6HTDeN 01* Mitarbeit unierer User an dieser Rubrik lat besonder■ ■.-. erwünscht- -.— * Bad Sassendorf. Am 17. d. Mts. wurde unter Teilnahme von etwa 700 Petsonen das UraclUlscUo Kinderheim für Westfalen und angrenzedo Bezirke cingcwciht. Um 3 Uhr nachmittags bewegte sich der Zug vom Schützcnplatzc zum Kinderheim, wo die Festlichkeiten begannen. Der Landrat v. Böckum- Dolffs überreichte der Frau Oberin, Schwester Irene, die Schlüssel der Anstalt. Rabbiner Dr. Coblenz-Bielefeld hielt die Pestrede, unknüplcn.l an das Wort: .,Säe am Morgen״, und führte aus, dass man bei den Kindern beginnen müsse, wenn man die Erwachsenen gewinnen woilo. Der Redner hob die Liebesttitigkeit der jüdischen Gemeinden hervor pul pries das gute Verhältnis der Konfessionen in Sassendorf. Darauf brachten die erschienenen Ehrengästc lire Glückwünsche dar. Die Pausen wurden ausgefUlU durch Lieder, die ein Chor vortrug. Um 3'׳j Uhr fand im SchüUeuhofc ein gemeinsames Mnlil mit 300 Gcdc&cn statt, bei dem Landrat von Bockum-Dolffs die Verdienste des Vorstandes, besonders des Vercinsvorsilztnden S. Flörsheim, feierte, feierte, während Herr Flörsheim das Kaiserhoch ausbrachte. Der Einweihung des Kinderlieints war am Morgen der IV. Q c m c l n d c t a g der A

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