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Jüdische Rundschau · 1909-07-02 · Heft 27 (2.7.1909) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIV (1909)
Issue
Heft 27 (2.7.1909)
Date
1909-07-02
Page
– (sequence 9)
Language
German
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No. 27. J UEDISCHE RUNDSCHAU Seite 313. Unter Ueti Klängen der ausgezeichneten Kapelle des K K• Infanterie-Regiments No. IOO aus Krakau durchfluteten etwa 2500 Mensclu;n, unter ihnen ungefähr V-500 Gäste aus übcrschlcsicn, den geräumigen njrten and den angrenzenden herrlichen Jubiläums- Sj!£ bl* ««« ö י ז'1ט»« Hcsl-Vcrsammlun* ilu.cn Anfme nahm. Her grosse, etwa 1500 Personen fassende cjui war bald übcrliillt und Hunderte suchten vorccblicli Hinlass zu bekommen. Als RcichsratsabgeoiJnetcr Dr. A r t Int r Mahle r das Podium betrat, begrnsste ihn nicht cndcnwollcudcs, begeistertes llimieklatselien und Hedadrufe, das sich erst legte, -l־s Pr. Citrin vom Verein Haschachar zu cittcr kmv.cn Eröffnungsansprache das Wort nahm. N'acli ilnn erhob sieh Dr. Mahler, um in cinstiindigcr, danzender nnd wiederholt von stürmischen Zustim- 1'iinigskundgi.bungen mucrbroeltener Rede die natiolialcn Forderungen des Judentums zu entwickeln. Der Vortrag loste lebhaften, immer wieder ersetzenden jjciiall und Hochrufe aus, und hatte einen ersichtlich jtarken Eindruck bei den Zuhörern hinterlassen. Es folgte die Ikgriissungsansprache des Vertreters des 1 lilhrisea-sehlcsisehen Distriktskomitees, Dr. Eck- ,tein. und alsdann eine längere Rede des Vor- »it/cnde:1 des Obcrschlesischcn Uruppenverbandes, Herrn Arnold Wiener aus Kattowlu. Aus den bc- 1ucrke11>׳a orten Ausführungen des Herrn Wiener sei folgende:, hervorgehoben: Redner ging aus von der Solidarität aller Juden und betonte, dass die Aehnlidtkei. der Mtnation, in dej sich die Juden Oesterfcicl-.s 1.1:11 Deutschlands befinden, ein besonderes VeriU1uIm> nr die beiderseitigen Lebensbedingungen eröiine. 11׳e Folgen der Emanzipation seien in beiden Landein dieselben gewesen und hatten jene utopische Hofmiin,: auf den Liberalismus gezeitigt, von dem man Jas tici.״mähen des goldenen Zeitalters erwartete. Uc1ncv,c1niber verweist Redner ajif die Idee des jiitlischea Nationalismus. der in Achtung vor den ihn iiiiigcliet'den fremden Kulturclnhcitcn zielbewusst seine eigenen Hahnen wandelt. ״Wir lassen uns nicht mehr eii.spannen fiir die Interessen einer bestimmten Nation, me nicht die unsere ist, und das sollten sich nanientlieli die Juden;ms ' dem Reiche vor Augen lullen, me sieh oft in Hnkutismus und Polcnhetze nidu giiuKUin konnten und damit zur Unterdrückung einer luii uialen Minorität Hilfe leisteten." Redner wliliess: mit einem Hinweis auf die gegenwärtige Lage des Zionismus, die die Anspannung aller Kräfte erheische und fordert unter lebhaftem Beifall zur al<- tiven Icilnahmc an der jung-jüdischen Bewegung auf. Herr Rechtsanwalt Lac h ma 11 n - Künigshiltte gab dem Stolz mit' der Genugtuung der Versammelten Aus* dreck, einen jüdischen Abgeordneten, der als Jude gewählt worden sei und mannhaft die Interessen des jüdischen Volkes im Parlament vertrete, in ihrer Mute weilen zu sehen. Cr feiert die Verdienste diescs Mannes und die gaüzischcn Juden, welche ihn in Jas Purl.iiaent trotz grosser Widerstände gewühlt hauen, mul schloss mit der Aufforderung, überall und immer im Sinne des Zionismus fiir die ßacltc des Ju- Jmitiiins tätig zu sein. Herr Schor aus Crzawoir sprach tnr die galizischcn Zionisten. Den Beschluss der imposanten Veranstaltung bildete ein Schauturnen des jiiJischcn Turnvereins Biclitz-Biala, das glänzend verlief, nnd sicherlich der jüdischen Turnsaelie. insbesondere unter den obcrschlesischcn Oüsten wieJcnmi manchen Freund gewonnen hat. Tanz hielt dann noch die Teilnehmer bis zum Abgang des Zuges beisammen. Am Bahnhof fand eine Ovation fur Dr. Mahler statt und unter Absingen des Ccdcritiiedes und stürmischen Hedndrufen führte der Zug die Gäste wieder nach ihrer Heimat. Der Verlauf des Jüdischen Volkstagcs in Biclitz lasst uns wünschen, dass solche Zusammenkünfte zu eiacr ständigen Hinrichtung werden mögen, wcjl sic dazu angetan sind, die persönlichen Beziehungen zwischen den Gesinnungsgenossen aus den Qrcnzbc* zirkeu fester zu knüpfen und damit dem Worte von der jüdischen Solidarität einen Inhalt zu geben. Die Hiditzcr Veranstaltung aber wird pIs eine glänzende Benumstration des zionistischen Gedankens und der Festigkeit der Organisation den Teilnehmern noch Ltn:c in Erinnerung bleiben. Der gastgebenden Korpoiation insbesondere auch den. Mitgliedern des Ver* eins .,Esther“ sei an dieser Stelle mit wärmstem Danke gedacht. AUS Den G6M6IND6N Oie Mitarbeit unserer Leser an dieser Rubrik ist besonders — —■ erwünscht. — ״~ - Heelltz. Die vom Deu tsch- Israelitischen Gern eindcbunde gemeinsam mit der Grossluge des Bnei-Briss-Ordens begründete, du ich einen besonderen Verein verwaltete Israclltischo Erziehungsanstalt fiir geistig zurückgebliebene Kinder 'Villielm-Aiigiisto-VIclorJu-Stlftimg In Beelitz ver- Hndet Ihren ersten Jahresbericht. Aus der Vorge- •vhicltte der Anstalt sei erwähnt, dass ein vom General-Sekretär Dr. typumann auf dem X. Gemeuidctagc in Frankfurt a. M. am 13. Juni 1905 er- Mattetes Referat den Anstoss zur Bcarbpitung dieser ,1•!ge im Schosse des üeincindcbunds gegeben hat. •ine S u in m I u n g, un der sieh die Gemeinden Der- Im. Breslau und Frankfurt a. M. (nit jo 10QQO Mark mul zahlreiche Private butplligten, hatte bis zum f riilijahr 1907 ca. 69 000 Mark ergeben. Durch den Beitritt der Giosslogc Bnci-Briss mit einem Betrage von 40000 Mark, durch den sic das Recht eines Kleichbcrechtigtcn Partners des, Dl.Q.B, erwarb, war die auf 105 000 Mark berechjnots Bausummc mit einem Schlage beisammen. Das Bauterrain, in Orössc von 5 Morgen, hatte die in geographischer wie hygienischer Beziehung gleich günstig gelegene Stadt Beelitz (Mark) geschenkt. Der Bäu Ist innerhalb Jahresfrist durch Baumeister Alterthum-Berlin nach den Vorschlägen des tun das Werk verdienten Fachmanns Dr. N a w r a t z k l Nikolassee in praktischer und ästhetisch befriedigender Weise ausgeführt. Die wohlgclungeno Eröffnungsfeier erfolgte am 25. Oklober 1903. Leiter der Anstalt ist Erzichungsinspcktor S. Bein. Seine Frau steht iluu als Lehrerin zur Seite; das übrige Personal bestellt aus einem Pfleger (gelernter Buchbinder), einer Pflegerin, einem Pförtner (gelernter Gärtner) und Küchcnpcrsonal. Der Zöglingsbestand ist zurzeit 23 Knaben und 13 Mädeben aus allen Teilen Deutschlands. 5 davon sind durch Behörden überwiesen; möglich ist noch die Aufnahme von höchstens 3 Knaben und 7 Mädchen. Vorsitzender des Vereins ist der gescliäftsführcndc Vorsitzende des Gemcindcbundes, Professor Phi- 1 i P p s 0 n. Sein Stellvertreter ist Justizrat Timendorfer, Grosspräsident des Bnei-Briss-Ordens. Der Verein hat 17« Berliner und 58 auswärtige Mitglieder. Unter letzteren zahlreiche Gemeinden und Logen. Die Jahresbeiträge belaufen sich auf insgcsamt 7374 Mk., die Pcnsionscinnnhmcn auf 13430 Mk. Die Anstalt wird selbstverständlich nach den Vor- Schriften der jüdischen Religion geführt. Sie ist für bildungsfähige Minderjährige bestimmt. Die Altersgrenzen für die Aufnahme liegen zwischen dem 7• und 14. Lebensjahre. Der Pensionspreis beträgt, auch für bemittelte, höchstens 600 Mark. Die ungünstige Vermögenslage der Angehörigen findet weitgehende Berücksichtigung. Die noch nicht gesicherte Finanzlage der Anstalt gestattet zurzeit nur zwei bci'eits besetzte Freistellen. Lehnitz. Am 22, v. Mts. fand im hiesigen Oencsungsiicim die ordentliche Mitglicdcr-Vcrsammhing des Vereins ״Jüdisches Genesungsheim Berlin“ statt. Aus dein vom Vorsitzenden Herrn Dr. W. Feilchcnfeld erstatteten Geschäftsbericht gellt hervor, dass im Jahre 1908 439 weibliche Pfleglinge Aufnahme in dem Helme gefunden Intficn, während Im Jahre 1**07 nur 394, im Jahre 19011 397 Pileglingc dorthin entsandt wurden. Sie wurden 1908 in 14 665, 1907 in 13285 und 1906 in 13552 Verpflegungstagen vetsorgt. Ausser den Mitgliedern nahmen an dem durch .schönstes Wetter begünstigten Ausflug nach Lehnitz viele Freunde und Gönner des Vereins teil, Nach Erledigung des geschäftlichen Teils blieben sie alle bei freundlicher Bewirtung, für welche die Oberin des Heims, Schwester Emilie. Sorge getragen hatte, noch bis zum späten Abend beisammen. V6R6I NSrRÜN DSCWAO Dia SchriftfDhror der Vereine werden gebeten, die Derlchte Maauskrloto nur aut etner Seit» bescbrelboo — dcutllcbo Scbrlltl möglich»« knapp zu batten und <10 stet! rechtzeitig elnzusendeo. Berlin. Die zionistischen und national-jildischcn Vereine und Organisationen Gross -Berlins veranstalten am Donnerstag, den 8. Juli 1909, abends 9 Uhr, anlässlich der Wiederkehr des Todestages Theodor Hcrzl’s eine Gedenkfeier in den Armin-Hallen, Kommandantenstrasse 58—59 (nahe Spittelmarkt, Untergrundbahn). Die Qedenkrede hat Herr Dr. H. Q. Heymann übernommen. Berlin. Am Sonntag, dem 27. Juni, fand in dem Verwaltungsgebäude der jüdischen Gemeinde die jährliche Generalversammlung des ״Esra“, Verein zur Unterstützung ackerbautreibender Juden in Palästina und Syrien statt. Der Vorsitzende, Herr Moritz Dorn, erstattete den Bericht über das Jahr 1908. Am 1. Januar 1908 war ein Bestand von 18 54S,65 Mk. vorhanden, die Einnahmen beliefen sich auf 17177 Mk. Die Ausgaben im Jahre 1908 für Agitation, Subventionen von Kolonien, Ackerbauschule betrugen 6 429.20 Mk.; Itt Effekten wurden 20141,10 Mk. angelegt; am 31. Dezember 1908 war ein Bestand von 9155,35 Mk. vorhanden. Der Kolonisationsfonds des ״Esra“ ist auf den Betrag von 52000 Mk. ungowacUbca, lux Jahre 19Q9 wurdest herclts Insgesamt ca. 34000 Mark für Kolonlsations* zwecke, Arbeltcrhüuser und landwirtschaftliche Versuclisstation in Palästina sowie für das Lehrerseminar in Jerusalem bewilligt. Die Versammlung nahm den Verwaltungsbericlit an nnd erteilte dem Kassierer, Herrn Konsul Julius Friede mann, Dcchargc. — Auf Anregung des Lokal-Komitees In Breslau wurde beschlossen, die Sanierung der Kolonie Bnel Jehuda im Transjordanland zu beschleunigen. In das Zcntral-Komltcc wurden die ausscheldcnden Herren Konsul Julius Friede mann als Schatzmulster, Sanltätsrat Dr, D. Ca spar I, Bcrthold Israel. Willibald Loowentlital, Dr. Mlttwoch und Prof. Dr. 0, Wurburg als Beisitzer, ferner die Revisoren Herren M. Apolant und J. 11. Wagner wicdergcwiihlt. — Am Schlüsse der Ver- Sammlung ernannte dieselbe auf Antrag des Lokal- Komitees, Berlin aus Anlass des In diesem Jahre stattfindenden 25jährigen Jubiläums des Vereins ״Esra" ihren seit 20 Jahren amtierenden Vorsitzenden, Herrn Moritz Dorn, der am 24. Juli seinen 60. Geburtstag begeht, zum Ehrenmitglied dqs Vereins ״Esra“. Köln. Jüdlacltor Turnverein. Unser letzter Famillcnnusflug, der am Sonntag, dem 20. d• Mts., stattgefunden hat, nahm einen ausgezeichneten Verlauf. Die 45 Teilnehmer — davon •die Mehrzahl Turnerinnen — fuhren mit der Bonner Kreisbahn nach Hermülheim, von wo aus ein zweistündiger Turnmarsch durch den Wald über die Kranzmar nach Kirberg unternommen wurde. Von Kirberg wurde bei cinstünöigcr Rast der Kaffee eingenommen und hierauf das naheliegende Brühl aufgcsuclit. Im bcrühmten Brühlcr Schlossparke wurden verschiedene Wicscnspielc veranstaltet und um 10 Uhr die neunfahrt nach Köln mit der Staatsbahn angetreten. Der Wiirzburg. Am Sonntag, dem 13. Juni fand tnt Hotel GoldschnmU eine Versammlung gesetzestreuer Juden Bayerns statt. Die sehr zahlreich besuchte Versammlung hatte als Tagesordnung: 1. Die Gründüng eines Vereins zur Wahrung der Interessen der gcsetzcstreucn Juden Bayerns. 2. Besprechung der Frage der Revision des bayrischen Judenedikts von 1813. Nachdem Herr Distrikis-Rabbinpr Hambcrger-Würzburg die Versammlung begrüsst hatte, ergriif Herr Dr. Kolm-Ansbach das Wort zur Bcgriindung der Notwendigkeit, die orthodoxen Juden Bayerns in einem Verein zusammenzufassen. Seine Ausführungen gipfelten darin, das» die bayrische Orthodoxie zu sehr als quantlK negligcubic angesehen würde, und dass man sich sammeln müsse, um der Minorität zu ihrem Rechte zu verhelfen. Als zweiter Punkt komme in Betracht, dass durch Anlegung einet Zentrulkassc von dem Verein den leistungsschwachen Gemeinden unter die Arme gcgrificn werden müsse. In der Diskussion sprachen hauptsächlich die Vertreter der Lehrerschaft und die Münchener Herren gegen den Verein, da beide in dem Verein ein Mittel zu* sehen glaubten, die Bewegung zugunsten der Revision des Judenediktes im Keime zu ersticken. Da die Stimmung sehr erregt wurde, wurde ein Antrag angenommen, die Frage der Vercinsgründüng erst nach Besprechung der Revisionsfragc zu erledigen. Das Referat zu dieser Frage hatte Herr Siegmund F rä n kcI -München, der in einer grosszügigen Rede den Gewissenszwang und die üble Lage der Minoritäten und der_ leistungsschwachen Gemeinden schilderte und deshalb die Revision des überdies Veralteten Judenediktes als unumgänglich nötig forderte. Auf diese mit lebhaftem Beifall aufgenommene Rede erwiderte Herr D.-R. Dr. Kohn* Ansbach als Korreferent, die Revision sei zwar wün* sehenswert, aber nicht notwendig. Und bei der gegenwärtig in Bayern herrschenden Konstellation unter deu Juden bestehe Gefahr, dass das neue Gesetz nicht im Sinne der Orthodoxie ausiallc. Nach einer langen, lebhaften Debatte einigte man sich auf eine Resolution des Inhaltes, dass die Revision gemeinsam mit den Liberalen nur dann gemacht werden solle, wenn diese den Mindestforderungen der Orthodoxie, die im Interesse der Gewissensfreiheit gestellt werden müssten, zastiiiumcn. Im anderen Falle müssten die Orthodoxen dem Ministerium einen eigenen Gesetzentwurf einreichen. Nachdem die Resolution mit grosser Mehrheit angenommen war, und naciiacm schon zuvor einige Anhänger des neu zu gründenden Vereins, insbcsmdcie Herr D.-R. Dr. Stein- Schwcinfurt und D.-R. Dr. K 0 11 n Iclienhauscn für die Revision eingetreten waren, wurde einstimmig die Vercinsgründung beschlossen und eine Kornmissian zur Ausarbeitung der Statuten gewählt. kranke Israeliten, v.׳u!dc am 16. Mai 1909 geschlossen. In der Zu; vom 26. Januar bis 16. Mai 1909, durch 110 Tage, wurden lül Kranke in 7624 Tagen verpflegt• Die Heilerfolge waren sehr günstig. 30 V״ wurden als geheilt oder wesentlich gebessert, 65 ׳׳; gebessert, 5 Vf wurden als ungcbcsscrt entlassen, 1 Kranker starb in den letzten 8 Tagen. Aus Österreich-Ungarn stammten 76 Kranke und zwar aus Wieij 41. aus Böhmen 15, aus Mähren und Schlesien 8, aus dem übrigen Österreich 12. Aus Deutschland wurden uns zugewiesen 22, aus Berlin 3, aus Frankfurt 8, aus Mamburg 3, aus Cassel 2 und aus dem übrigen Deutschland 6. Aus Russland wurden uns 3 zugewiesen. Der Beschäftigung nach waren 5t Kranke aus dc.m Handclsstandc, 8 Studenten, 5 Studentinnen, 3 Lehrer, 11 Schneiderinnen, 2 Vorbeter, 21 Patienten hotten die verschiedenartigsten Berufe. -• Das Asyl wird streng rituell geführt und sind Gcsuciie schon jetzt bis längstens Ende August nach Meran cinznscndcn, da die nächste Saison schon von 26. September beginnt. Der unge* deckte, durch Mitgiiederbeiträge und Spenden aufzubringende Zuschuss beträgt jährlich an 60 000 K. — s«'c ltc!n <n a*!c!!ns?,rc Glaubensgenossen und alle Menschenfreunde die Bitte, sic mögen uns bchililieh sein, unsere Kranken zu ernähren, sie mögen bei allen Gelegenheiten, in Freud’ und Leid der armen Kranken gedenken, die in Meran Gesund• hei und neue Kraft erlangen, um in ihrem Berufe weiter tätig sein zu können. Diesen Armen Hilfe zu bringen, möge das Bestreben jedes einzelnen sein Snemtaj Mn,nt;!״, Verein! ..A״) |.״r Steffi MeV1!״TwÜtkelÄ"nS"7?׳• W U"״ ״" ״e r ,eh. Schluss des redaktionellen Teiles Geschäftliche Mitteilungen 1 *as nllucmuine lutere»« der DautenweU für O.ts Sncrijl• Xoiilektluti.liau« Weltmann, Ilau1>t«escl111(t Uerlin W.. Mulircnur. a7a («n den Kolonadcn) und licrlm NO., Gr0i.se f׳ra11kfurt.׳r- «Ir. IIS (2, Hau» van der Andreatttr.) kommt in der d.vMültriüen ItcUczeil 111 bcincrkenswcricr Weine rum Ausdruck. Du» l»t In er»tcr Linie diu naiiiNlelic Folge de» zielbewussten Ileitreuen» der rirma. »tot» nur wirklieh anaric Vacon*. neue Stoll« und Immer «rcdlcacnc. aut slizoado und trut gearbeitete Kuiifckilou *u liefern, dabei ober die Preise an die ftuiicrtlc Grenz« der Möglichkeit zu •eilen. Im Moment tat diese Grenze sogar schon Überschritten, so zwar, dass vielfach ohne leden Nutzen. Ja 10• B&r mit Verlust, dJe besten Modelle verkauft werden und das nur

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