Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XIV (1909)
- Issue
- Heft 19 (7.5.1909)
- Date
- 1909-05-07
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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RUNüCCiUU Seite 221. ({9 jMoke vr/ic*1 'vtcrU״«^ ״״e,n. An der Dis- **S hciciliviieii sich ferner Joseph Q o 1 d - ״tfldi. Mic 11 nc 1. Moritz Qoiüschmldt.!*i r h M ג vor. >r. K a l in ״ s. boUaun fand ein!Kt Je« Vorütiiiulcs Annahme, das ü c s c h 11 f t s (Statt Wi•; i'ishcr von April b|s Aorii) von 1Är bis Oktober laufen zu lassen. Die nüclistc wird daher im Herbst stattversa ן״.״. ‘*8‘f Hei i>» |KI lltJO' " Co der sodann folgenden Vorstandswahl pr. א a I ויו » * *»«» Vorsitzenden. Samuel heil?11:1! i\,;s>ic(V‘,r\ IweliLsamvalt David zum «׳ V. iifdhrer. Pf. Ch wo lies. Hat ermann• ־!'' (!! 'erh. IV. II111 dschi 11 e r, Frau Ifuldp.'j,1״er. IV. ' ictor zu Beisitzern «wählt. “ <,1)11״. Nach langer Panse, die Infolge verschie- 1111s1.n1>'«• ieuier nicht zu vermeiden war. trat?.‘'iwWlKli« Ortsgruppe wieder mit einer grösseren ‘*,״iiimlimc 1‘ יי׳je yiicntliciikeit. Herr Lazarus ,1! (Herlii. - schilderte nnt grosser Sachkenntnis politische L.au;c In der wt t״kci «in! «•‘־־•itertc besonders das Verhältnis der 1“.,iifkeii?1! den zioiiistisclicn Plänen. Herr Rahdir Pr. H11-11 1■ <׳'־v sprach «her seine Reise, ff drucke in Palästina und begeisterte die Urcr Jure«:?eine hm erreiche Darstellung für das fG/o U1t«l. ln «!er Diskussion betonte Herr Rechts. Ra;! M a r c .1 s e. dass mich die Gegner des Ziouis. * mit dem Endziel nicht ilhcrelnstlmm. Imiistischcn Bewegung doch ein gut 11e Arbeit verrichten könnten. Nacli . «.!mg ist diese (!heraus gelungene .!!«. Hasis iiir eine gedeihliche weitere dir energisch aufzunehmen, in einer ,;m Versammlung beschlossen wurde. Tage vorher sprach in einer internen N.uimihuig Herr eand. Jur. Albert u K nt Wickelung der zio. I d e c 11 n d H c w c g u 11 g. A. B. *!weit •י wi mit Jer i;,A ßciiu-u.';־«crorliH■:. ’.cfjummlinu IrS'il. d.c "1 *,;ouidcn in: ׳ 1 *olinii ein:• Ortsgruppen'«?;er ״!'er fiitisch e •; fia.ikiun ilnicum: in«':: . .;ende tufdaiuli'N ׳• .!,»«»;;!•at'uv f* gi'Lng '1״' v.11«'־n<" ־.«״’״ Zs Hunni •!׳־ IV. .*־; (hrilliclii'ii \«;;ne in d r, Laufe des : ׳״r l>1r»kl״r; i Icruvle;.,. t 4f «0׳e e•׳.. 21•;;.»«׳; "'111;׳ ׳.!;.;eil , «,111IIII Ulli l'al.i s: i 11 1.!f»l;!41!.lll I. 1! V 1111 s i , >j; a,!;;r.'.4;1 v. V.: J4.I. ־. 1' "־ /,I 11;»!.»v «1״ a!;.!cr14 ־ M. Die hiesige Zionistische Vcr. .!ui Donnerstag, dem 29. April 1909 . liciieralversaminlimg ah. Der uns aiaiigrciche (icsch.'iftshcricht des ,1 von finsserst umsichtiger und ge- . beit. Leider müssen wir uns aus .: dem loigenilcii Auszüge begnügen: »me Reihe gut besuchter und auch \ er.msiaituugcn zu Stande zu bringen. W uitersaisoii referierte Herr Rechts• Jrivi S e h \v a r z א cdi i I d in einer 1 ».11111’׳l1111g iil.'er die Vorkontni.; Zionistischen Bewegung ־. n.Wrhalblahrcs, woran auschlicsseml ׳••» »leutscli-israclitischcn Waisenhauses 1 i« r Dr. fl r 111111111. einen Vortrag > irtige Lage in Palästina und der ׳ In weiteren öffentlichen Versainin״ Kur T riet.sc 11 über die Kolo 11 i• die A r b e i t s m ö g I i c 11 k c i t in ..!irciul Herr Dr. Margit lies aus ,iiueii seinem Vortrag den Titel ״Hin i e" gegeben batte. Diese Ver״ ״«• sehr stark besiielit. . »:e:1 I.eilen der iiidischen (Icniciudcn .;1 Standpunkt ans beschäftigte sicli ,»In'alls gut besuchte öffentlielic Ver« s ,1:11,״mg,!!ן «'iljier Herr Martin Lcvlgar«! über »» II1■ 11«־ I r. 111J »•!41!׳•;Ul 1'4'i.i eu!Inn.■ ui . .« \\ 11 »!>,!., t*"J »'•!י• I׳l|! ■; cf s;1111;11 I ־•'.'.« t!»s liv .,«,jsspr.ielic 1.1 *»» ־ I ׳ 1,«'.־ unsir»;;, Feier Sie '•.’s’r.uamis,•■. Ulis | a g e 11!111 s d e in 111 d i s e 11 e 11 (1 e * 1! ׳ refeiicrte. Allgemein zionistische h»• sodann in einer weiteren Ver• V! rtr.u׳ des lUrrn Hertliram Steril י Auf Anregung einiger Mitglieder *׳ Lin/ein iiocli eine Mitglieder• 11 n g statt, in welcher nach einem Re• freie % vdii. 11,1» «.«V-irs!.,׳ t« iifMan! ',•:,'irkun.־ י ••, 111 W.di 0 ol d sc 11 in i d t eine 1.1׳ das Vcrciiislcben .stattfand. 11111,׳L1 unserer Veranstaltungen war je• die diesjährige Makkabäer* :.md in dem grossen Saale des neuen \vreinsliauses vor einem fast zwei* »:׳ Publikum statt. Als Pestredner hatte! Dr. Illüde zur Verfügung ge• ^i'M r s Er: ' •׳־ »HiiMru *"•*'••teil /; . " ׳unten!;!»• , W.r!,; 3/ץ Kn/,״ ־»״tn I!»•!; ״otfiuan-r» '• «haiivn. Hier v.inj 'rraugement des Abends lag in Hiindcn ־•; tiii'liedcs Herrn Le vi soll n. welcher ׳ .neu grossen Stab!Untrerer Kräfte zur »r; a/.nziclicn. Ihnen allen sei nochmals »IT• herzlich gedankt. Auch der nia* dieses Abends war ein ausscrorüent- . s«. dass wir von dem Reinertrag auch AtisJien Organisationen Spenden zu• ח konnten. n ferner einen Teil des Reinertrages um zum ersten Mal einen, wenn auch .. des Vermögens der Ortsgruppe m au/uleeen, um so einen fc«stcn Ponds!essen Zinsen filr die Verbreitung un- Zinn;**.vclivii Idee dienen sollen. Sclhstvcrv :!.־n diese Gelder in Aktien der ,Meli 11, K ״i o n i'a I b u 11 k angelegt und wir ,״ I:1«־: versäumen, unsere Freunde zu bitten, “MS re Spenden diesen Fonds zu vergrössern. , bidi i:. diesem Jalir waren 'vir ausserhalb «״Muri» 1:1 /.iouisiiselicin Sinne tätig. Wir hielten w,!" 11'Mm Jahre in Schlüchtern eine Ver- Zu.a ׳'!'• welche unsere dortige Freunde in der Hi״ z״ unserer Organisation bestärkte. I I ,c‘« a r d. welcher in letzter Stunde statt Hrl1111ju!c1, Hgferenten den Vnrtrae übernahm. 1f1S^"';״"ll;':(01"״cn dieser Versammlung zu ח r י s g r u p p c n v e ז b a n d Frankfurt Wi. LCl.״g11 diesjährigen Verhandstag In Mainz ab. in ,11* u", davon abgesehen, besondere Delegierte 1״«sem \ crirandstag zu wühlen, vielmehr unscro zSirmo? ^*it5l!cdcf durc1‘ Zirkular gebeten, dort n r ־tuerfichemen. Lhiu grosse Anzahl ist auch dieser Aufforderung gefolgt. 1״״,,״:J. ״ y ß *1 ז e r t c 111 a g der gesamten deuU ־ff״״‘;׳ ״islen iand in diesem Jahre in Breslau statt. »75״ ü 1■*,1‘Rfnuug waren wir durch zwei SfÄ «• dic dörren Ooi t c l u und Le v Igard. dort Ntrireten. Die Herren haben In einer Mitglieder* Nersaimii 11״g über ihre Tätigkeit Bericht erstattet uiiu hiertür warmen Beifall unserer Mitglieder ge•• erntet. Da die Versammlungen wie die Erfahrung K'iirt. nur In der Hegel von einem hestimmten kleinen Kieise hc.sncht Werden, trachteten wir danach, durch Versorgung mit zionistischer Lektüre mich weitere Kreise für uns zu interessieren. Auf Anregung der neniner Zentrale versandten wir daher im Laufe des A'intcrs •*bO Fu'mplarcn der von der ZioiiLstlsciicn Vereiiuguiig־ fiir Deutschland herausgegebenen Bro• sciiirc ״Wirtschaftliche Tätigkeit ln :»u a‘1a. 0,,? ן״^'״ Prospekte der Jüdischen Rund• seliau, 10(10 hehckcl• mul 1000 Nationalfoiulsfliighlättcr. 1 criier brachten wir ein von der Natioimlfondsvcr* waltiiiig herausgegehenes Flugblatt während des Lhanukkafcstes zur Verteilung, während die hiesige rsatioiialfoiidskoiiimissiou ihrerseits auch noch am י urimfeste ein hierauf bezügliches Flugblatt verteilen lless. 300 Prospekte der Atiglo Palcstinc Co. liegen Jetzt noch In unserem Bureau zur Versendung bereit. Wir hoffen, dass unsere Mitglieder eine grössere Anzahl Aktien dieses Institutes erwerben werden. -3 Shares der A.P.Co. sind schon im Lauf« dieses 'Vinters fiir Mitglieder unserer Ortsgruppe bestellt worden. Auch tür Verbreitung des von der Zionistischen Vereinigung für Deutschland hcrausgege• Heilen A-B*L*B11chcs waren wir tätig. Dieses griindlegende Werk müsste jedoch eigentlich in der Hand eines jeden Mitgliedes unserer Ortsgruppe sein. Wir können nur dringend bitten, dieses Werk zu den er• müssigten Preisen durch uns zu beziehen. Die Tätigkeit für den Natioiialfonds lag nach wie vor in den Händen der hierfür eingesetzten Koniniission. au deren Spitze Herr David Hamburger in selbstloser Weise unermüdlich tätig war. Unseres Dankes für seine Tätigkeit darf er versichert sein. Abgesehen von der bisher geschilderten Tätig• keif der Ortsgruppe, welche sich mehr auf das öffentlielic Hervortreten derselben bezog, entfaltete der Vorstand aber auch eine ausgedehnte Tätigkeit 111 der inneren Verwaltung der Ortsgruppe. In ständigem Verkehr standen wir mit der Berliner zentrale, von welcher wir fortgesetzt Anrcgim• gen fiir die zionistische Arbeit empfingen. Fm Bild von der ausgedehnten inneren Vcrwaltnngstätigkeit des Vorstandes ergibt sich daraus, dass im Lame des Jahres etwa 1K11 Briefe an dc«1 Vorstand gelangten, darunter allein 70 von dem Zio• nistischen Zentralbnrenn in Berlin, während vom Vorstände selbst etwa 120 Briefe ausgegangen sind. 1111 neu beginnenden Jahre müssen wir unsere Tätigkeit in ganz besonderem Masse der Schekels a ui in 11111 g ziiwendcn. damit wir auch auf dein näclisteii Kongresse durch eine grössere Zahl Dclegierter vertreten sein können. Strassbiug I. E. Der Indische literarische Frauen• xercln .sieht auf ein tätiges Winterhalbjahr zurück. Herr Jules Lew halte die Aufgabe übernommen, in einer Reihe von V o r t r ä g c 11 den F.ntwleklimg.s• einig der Jüdischen (Je schichte dar/.ulegeii. Der lieferen( uvht davon aus. dass ein Verständnis der Jiuleufragc 1111!• «liireli eine Kenntnis der MdI• scheu (leseliielite möglich sei. P.r weist. 111 ieder für iiiisii Voll» hitleiiii'iidrii Epoche darauf bin. «lass wir die jüdische Cicsciiiclit»; teils vom religiös-ethischen, teils vom rein nationalen Standpunkt zu he• trachten haben. Judentum mul N'atlonaljudcntuin sei unzertrennlich. NatMnaUudcntuni wäre nicht als eine politische. sonUcrit als eine kulturelle Bewegung innerhalb des jüdischen Volkes aufzufnsscii. Die JÜdisclie Nation Mibe als solche Ule Aufgabe; ihrer Eigenart entsprechend und gerade vermöge ihrer Eigenart — Werte zu schaffen, die nicht nur für sic nlfcin, sondern der allgemeinen Entwicklung der Welt- Ideen förderlich sind. Da sieh fiir das Judentum eine enge Verbindung nationaler mit religiös-ethischer Welt- und Lebeiisuuscluuutiig' verbünde, so fänden wir immer bei grossen nationalen Ereignissen im Volke eine Wirkung aut das rcligiös-ethisclic Leben. Dies zeigte der Vortragende in den verschiedenen Perioden unserer Geschichte, das Volk, seine grossen Männer mul seine geschaffenen Werke und Werte uns näher bringend, wies er zu( unsere Zelt, die nnfange, die nationale Bedeutung des jüdischen Volkes zu erkennen. *Nur ein nationales Judentum sei Im- Stande . neue eigene Werte erstehen zu lassen und so einen ihm gebührenden Anteil an der Wcltcnt• Wicklung zu gclicn. — Es sei uns gestattet, auch an dieser Stelle Herrn Jules Lew unseren herzlichsten Dank für seine Interessanten und geistreichen Vorträge auszusprcchcn. sasSPReCHSAAL«* HDr dlcien Teil Oüernlmmt Jlo Redaktion den Leiern gegenüber “flr fllc,en kclno Vcrantworiung, In No IS der ״Jüdischen Rundschau" hat Herr Dr Rudolf Lcszynsky in hcw׳egtcr Sprache über das Seilwinden der religiösen Sitten bei der palüstiniselten Jugend Klage geführt. Es war ihm weh ums Herz als Freitag abend in einer Jüdischen Kolonie von 'fünf jungen Leuten keiner nach alter, schöner VätersUte die Boraehah über den Wein sprach. ־ Den Orind dieser Religionslosigkeit erblickt er in den spezifisch-russischen Verhältnissen. ״Jünglinge, die aus dem Glieder in die Revolution kommen . . .״ Dass dieser Grund allem nicht ausreicht, beweist die Jugend von Galizien und Rumänien, die ln Rciiglous- Sachen eben so lax ist, wie die russische. Meines Erachtens ist diese Abkehr von allen religiösen Utberliefcrungen bei der gesamten osteuropäischen Jugend hauptsächlich aus deren religiöser Ucbcrlastung in _ d e 1» Jungen Jahren zu erklären. Weil der religiöse Bogen liier allzu straff gespannt ist und nur zu sehr Unwillen und Kritik hervorruft, deshalb geht er oft ganz in die Brüche. Der Jüdischen Religion ergeht cs •wie — nach dem bekannten Midraschwort — ihrem Träger, dem jüdischen Volko selbst: In glück* liehen Zeiten steigt cs bis au die Sterne, in un• glückseligen Zeitläuften liegt cs am Boden danieder. Uchcrdics bin Ich geneigt, den Jetzigen Zustand als eine Uchcrgangszcit zu betrachten. Sobald man sicli au der Freiheit gesättigt und der inneren Leere gewahr wird, dann kehrt man wohlgemut zu der Tradition zurück. Dieser Vorgang ist aucli in den Berliner Synagogen, dio einst öde dastauden, wahr• zuncliincn, Auf die Vorwürfe gegen das Juffacr h c b r ä i - sehe Oymnasl um will ich liier nicht cingchcn. Es Ist in letzter Zeit so viel Falsches und Halb• waltres über das Gymnasium geschrieben worden, dass eine Richtigstellung einen besonderen Artikel erforderlich macht. Mau denke nur an das er־ dichtete Gespenst der B i h c 1 k r i t i kl Dabei wird im Oymnuslum nach derselben Methode die Bibel vmgetragen, die in allen palästinischen Schulen üblich ist. die gottesfürclitigcn Hilisvcrcinsschulen nicht ausgenommen, nämlich in der Form einer Ciircstoinathic. Ja. das Buch von V c 11 i n und Suta, der Lehrer des Hilfsvereins, wird eben auch im Gymnasium verwendet, soweit es brauchbar Ist. Herr Dr. Lcszynsky meint zum Schluss, er könne nicht wollen, dass die arcligiöscn Bcstrcbim* gen durchdringen: ״so mancher der linksstehenden deutschen Zionisten — wenn er die Zustände in Palästina mit offenen Augen sähe, er käme als halber oder als ganzer Misrachlst zurück.'* Nun, mir ist nicht klar, was da die Zugehörigkeit zum Misrachi nützen konnte. Wenn schon die ganze zionistische Organisation als solch« von geringem Einfluss auf die Zustände in Palästina ist. geschweige denn ein Bruchteil der zionistischen Organisation, wie ihn der Misrachi darstcllt. Vergessen wir nicht, dass beispielswcise das Juffacr Gymnasium ganz und gar nicht von der Gnade der Organisation abliängt, viel* mehr in der Hauptsache von den Eltern der Schüler luiterliulten wird, die eben mit dem darin herrschenden (Jeisi zufrieden sind. F.hcitso hat das iieugegrüudete Jerusalemer Gymnasium das Programm de־r Jaffaer Anstalt akzeptiert, Glücklicherweise weiss ich ein besseres Mittel, um den Ansichten des Herrn Dr.!.es* zynsky /mu Siege zu vcihelfen, und es wird mich herzlich freuen, wenn er davon ausgiebig Ge• brauch loadteu wird. Er agitiere unter seinen dein« sehen Gesinnungsgenossen, dass sie persönlich nach Palästina liliersleileln. Es Ist meine heiligste tJelier״ Zeugung, dass das in vielfacher Beziehung vom grössten Segen wäre. Solange über unsere deut* sehen Gesinnungsgenossen ihre zionistische Pflicht zu erfüllen glauben, wenn sic lächerlich geringe Summen dem Nationalfonds zufiilircn und es der ״ s t e 11 r o p «i s c 11 c 11 Jugend überlassen, die Pioniere zu stellen, die dam! unter den schwierigsten Bedingungen — wie zum Beispiel im vorigen Sommer in Kiucrcth — den Boden der Väter urbar machen, dann, meine ich. ist cs unbillig, über diese Pioniere zu spötteln, weil sic cs versäumen, nach der harten Arbeit der Woche am Freitag abend den Segen über den Wein zu sprechen. J. F« J d in a 1111. Schluss des redaktionellen Teiles Geschäftliche Mitteilungen WcMinmiu’a N|1c1tnl*Kourektla11«*lu»uH, Haupigä- *chait llcrlln W., Mnhrcnmr. J7 n (i. Haus von ilcr Jerusalemer• Sir.) und liorlln NO., Grosse PranMuricrslr. 11.1 n,!laus von der Andreasstr.) nircricrt «eßonwarilg einen seilen günstigen , AsmverUiml In Hclsobcklclining für Damen und Mädchen, der 1 Insofern besondere ilcachtung verdient, als die Auswahl in SommcoGardcrobc gegenüber früheren Jahren eine der immer mehr lunchmcndcn Bedeutung d»1 Hauses entsprechende Aus• dehnung erfahren hat. Das Interesse der Damen wird sich neben dem schier unübersehbaren Lager in Reise•, Strand und Promcnadcn-KoitOmc, In hochelaganlcn modernen Kleidern, in * titusin, Kipskontcktion spcticll konzentrieren auf eine überaus 1 vielseitige Zusammenstellung dltsjührigcr entzückender Pa<ons In Siaub•. Oumml• und Regenmänteln, wasserdichten Paletots, Loden-Pelerinen und •Atbmcln, ln neuartigen Formen von Jäkels 1 Kimonos. Ptehus usw. IliuMietttllcb «ler!»1111*011 N’osloruü*0ts lelaloS ua■ Hau■ Weatnsaiia bekaanillets ■■na tiorrorraffend••. 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