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Jüdische Rundschau · 1909-04-02 · Heft 14-15 (2.4.1909) · page 12

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIV (1909)
Issue
Heft 14-15 (2.4.1909)
Date
1909-04-02
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite l“-\ j u c n 1 s c 11 k k u n מ s c 11 a u._ Ne». M/|5. wörtlich;ins dem Dekret ahgoselirieben, Das Regulativ sieht zwar z.wei Körperschaften vor: Vorstamt und Ausschuss, tatsächlich aber hat der Ausschuss nur ganz geringe Kompetenzen, die eigentliche Verwaltimg wird vom Vorstand aiisgciibt. dessen ein- /eine Mitglieder neun .lalire im Amt bleiben, währcml die Ausschussmitglieder nur auf drei Jahre gewählt werden, Am rückständigsten ist die Verinssung aber nach der Richttmer, dass der Vorstand nicht etwa von dem Ausschuss oder der Gemeinde! gewählt wird, sondern sich zusammen mit dem Ausschuss selbst ergänzt. Was die M11 w i r k u n g der Regierung anlau«t. so hat dieselbe das Recht, den Vorstand wie den Ausschuss zu ernennen, es wählen also nicht in erster Linie die Gemeinde• mitelieder ihre Verwaltung, sondern sie wird von der Behörde auf Grund der Vorschlagsliste ernannt. Der Referent forderte c i n c •/. c i t g e m ä ss e moderne V e r f a s su n 1׳. vor allem Stärkung׳ der Rechte des Ausschusses, im Sinne der modernen StädtcvcrfnsMiu«. Vermehrung der Zahl der Ausschtissmitgliulcr und Verlängerung ihrer Amtsdauer. Wald des Vorstandes durch den Ausschuss oder durch die Gemeinde. Ueehräiikumr der Mitwirkung der staatlichen Organe bei der Wahl der Gemeinde• hchürdc aut die auch sonst allgemein übliche IJe- Mätiguug. Diese Eordcrtmgen sollen dem Landtag unterbreitet werden. In der Diskussion sprach man sich zustiuunend zu diesen Ausführungen aus und diese Zustimmung fand in einer einstimmig äugenonnnenen Resolution ihren Ausdruck. Köln. Die hiesige .liidische Lesehalle, deren Tötiekeit iKben den!;'•״liehen Lesestunden auch in der Einrichtung von Vo I k sb i 1 d n n gsu b e nde n und Unterr ich t s kur seit bestehen wird, hat am verflossenen Sonntag. dem 2s. d. Mts. den ersten derartigen Vortragsabend veranstaltet. Der atisgczeichnete Vorlaut und die ungemein starke Betciligung des hiesigen jüdischen lhiblikums an dcmselhcn liaben gezeigt. wie stark das Bedürfnis nach Bildung und Wissen insbesondere in jenen Kreisen vorhanden ist. für welche die Lesehalle in erster Linie geschalten wurde. Als Thema des Abends lmt das Kuratorium die moderne liidische l.itcratm gewählt, lieber Wesen, Entscheidung und Geschichte derselben, hielt Herr Julius Iler «er einen kurzen mul interessantem Vortrag. Herr Gisbert Koppel. eler_ sich der Jüdischen Lesehalle in liebenswürdiger Weise zur Verfiieung gestellt hatte, brachte einige Gedichte von Reise n, R u s e 11 f e 1 d. 1• r n g mul Otto A b e I e s zum Vorträge. die einen sichtbar starken Umdruck auf die Anwesenden ausiibten. — Der nächste Vortracsabvud kann infolge der bevorstehenden Feiertage erst wieder in drei Wochen stattiiuden. VeRfilNS-RUMDSCHAU Die Sclirifjflilircr der Vereine werden gebeten, die Ticrlchie m»elicl:«t knapo zu!:alten und sie sich rcchueitis cinziner.dcn. Alai'jvkrloie nur nul einer Seite hcschrcibcn — deutliche Schrittt RtfrHii. ln der Höchsten Sitzung des llcr/l-Klubs am Doiincrtsag. dem N April, abends ,J L'hr, spricht Herr Dr. med. Leo Löwensteiu über: R a s s e!1 e r k r a u I; n n g 0 11 11 e r .111 d e n. Lokal: Wittiier, Miinzstr. ,s 1. Gäste, Damen und Herren, w i 11 k o m m c 11, Berlin. Letzten Somit;!« fand unter zahlreicher Beteiligung die diesjähri«c ordentliche (lciieralversannuhm« des Israeliilsclieu FurlhiUltuigsvcreins Moiiieiiore statt. An einen Bericht des Vorstandes über seine Vcreinsarbeit im letzten Jahre schloss sich eine lebhafte Diskussion, die dem ueugc\v;'il!lten Vorstand eine Fülle von Anregungen von Seilen der Mitelieder brachte. Als ein besonders erwähnenswerter Beschluss der Versammlmi« ist zu berichten, dass, um wiederholten Wünschen aus Miteliederkrrciscn zu entsprechen, die Einrichtung von S c 11 i 11 r i in i tu S t a d 11 e i I Bellevue, nunmehr bestimmt worden ist. Ls ist dies als eine ciirculiehe Erweiterung der Interessensphäre unseres Vereins zu b»׳«rüssen. Her iieiigc'Vähltc Vorstand setzt sieh zusammen aus den Herren: Jacob Lew als I. Vorsitzender. Oberlehrer Dr. Jos. Carlobach als stellvertretender Vorsitzender. Jacob Keinpc als Sehriitiiilirer, Julius Caro als Kassierer, M. J!1eIso n als Bibliothekar. Dr. N. Muses und 11. Fr ei rieb als Beisitzer. Nähere Auskunft erteilt Win sowie Beitrittscrklärnn«cn nimmt cnt«c«cn der Schriftführer Jacob Kempc. N. 24. Kl. Hambur«er- Strasse 7. Berlin. Die Vereinigung .Indischer Akademiker zu Berlin (im Bund Jüdischer Akademiker), die es sieli zur A11i«nbe «eim.cht hat. den Zusammenschluss der « c s e t z c s t r e 11 e 11 St u d e 1t t c 11 zu fordern mul sie zu bewussten Jchudim heran/.uhilden. entfaltete auch im verflossenen Winter-Semester eine re«c Täti«keit. Wenn auch der «cschiiftliehe 'Icil in diesem Semester wetten des ersten Bu11desta«es des B..I.A besonders viel Zeit in Anspruch nahm, so wurde doch die wissenschaftliche Arbeit in keiner Weise vcrnachlässiet. Ls fanden 10 wissenschaftliche Abende statt. Ausserdem fanden zwei Disktissiousabciulc statt, über: ..Die Stellung der Frau im .ludcntmu"und ..Der 10. Tcwatli". Der für die iüngcreu Mitglieder obligatorische Luxenunterricht wurde von den Herren Dr. M, C a h tt und caiul. med. W. Hof 111 a 11 n «clcitct. Ausser dem von Herrn Rabbiner Dr. U. M u n k geleiteten ü emo roli - Sc 11 i u r fanden noch mehrere Schurim statt, zu denen sich die Mitelieder in kleineren Gruppen zusannuenfanden. Neben der l ernsten Vercinsnrbcit wurde auch die Geselligkeit . dureil Veranstaltung von Kneipen. Ausi iigeu usw. i gepflegt. Die Zahl der Mitglieder betrug 40. darunter 1 2b Studenten. Der für das .Sommer-Semester ge- 1 wählte Vorstand setzt sich zusammen aus den Herren I caiul. med. J. Haar bürg er (Vorsitzender. Kahl). 1 Dr. 1:. Munk (stelltvertr. Vorsitzender), caiul. Pliil. i J. Solid 11 eint er (l. Schriftführer), sind. Phil. A• j M i c h a I s k i (2. Schriftführer), sind. phil. S. D c b r u | (Kassenwart). Anfragen sind' während der akadc- I mischen Denen an Herrn catul. med. J. Haarbur- ן gcr. Berlin, Miinzstr. 22. zu richten. Posen. Am 27. Februar hielt Herr ׳Heinrich W 0II h e i m ein Referat über ..J 11 U c n 11111)י u 11 d A 1* a b e r 111 m". Referent'behandelte das׳ llicma unter Beriiciisichtigun« der vorislamitiselicn Zeit und der Zeit des Islams und wies nach, wieviel Mohammed aus jüdischen Giicllein geschöpft hat, 1111x1 wieviel amlererseits die arabischen Juden des Altertums und Alittelalters arabische Gebräuche und Lcbensgcwolmheilen angenommen hatten. Den Redner lohnte reicher Beiiall. Posen. Am 12. März fand eine Griippenver- Sammlung der Zionistischen Ortsgruppe statt, an der sich etwa 120 Personen beteiligten. Das Referat hielt Dr. Cassel über .1 11 d e 111 a u f e n. Nach liistorischeu Gesichtspunkten unterschied Redner drei Perioden Judentaiiien in Deutschland, die Taufen der Naclimeiidelssolmzoit. die Tauten der •IS er Bew egimg und die Taufen der Gegenwart. Vom Stand- Punkt des Taufgrundes unterschied Redner Wirtschaftliebe wie Karrieretaufeil und erotische Taufen. Den Tauten aus Ueherzeiiguug, die man nach dem hekannten Worte nur einem Goj einreden kann, schrieb er einen nicht in Betracht kommenden Bruchteil der Taufen zu. In geistvollen und durch Beispiele bclegten Ausführungen zeigte Redner die tiefen umralisehen Schädigungen, die das Judentum durch die Taufe leidet, obgleich die Täuflinge seihst meist in ihrem Streiten nach ,wirklicher Gleichberechtigung mit den Christen bitter enttäuscht werden. Dr. Cassel fordert seharus politisches Abrüekcn von jedem Täufling. I •r. K 11 ״ e n s e h e r sprach daun gegen die neue liberale Vereinigung in Posen und konzentrierte seine Anschauungen in •len Worten: ..Vom liberalen Jiulcmnm über das Rcforiujiidentiiui ist stets der Weg zur Taufe gegangen." Dr. .1 erein i a s unterzog sodann den Vorstand des Zentral- Vereins, dessen Generalversammlung unter Ausschluss der Ociient!ie!;keit stuiliaud mul das Verhalten einzelner Vorstandsmitglieder in der schmachvollen Miigdan-Affäre einer vernichtenden Kritik. Dr. Jeremias stellt sich auf den Standpunkt, dass jede Taufe eine Lumperei ist und fordert daher schärfste wirtschaftliche und gesellschaftliche Boykottierung jedes getauften .luden. Nach einer sehr lebhaften, durchaus auf iler Hohe bleibenden Diskussion, in der allerdings auch abweichende Meinungen Von liberalen Gesinnungsgenossen zum Wort kanten, schloss die Versammlung um!2 Uhr. Wreselien. Am Mittwoch, dem 17. Mürz, fand hier eine oiienlliehe zionistische Versammlung statt, in welcher Herr K a r e s k i Posen über ״Praktische Leistungen des Zionismus" referierte. —- Der Redner leitete seinen Vortrag mit einem Hinweis auf die allgemeine l äge 1.׳er Juden ein mul Wandte •sielt' uc :eit das Märchen vom Schwinden des Antisemitismns: /,war hätte der Stbekersehe Radau-Antiscinitisinus letzt im grossen ׳ganzen wohl mit seinem Begründer ein Hude gefimdeu. doch sei dafür ein um so schlimmerer wirtschaftlicher Antis e m i t i s tu u s entstanden, wofür der Redner als Beispiel für Ostdeutschland die Raiffeisen- G e n o s s c n s c 11 a f t e 11, Welche von deutscher Feile, und die ..Robiiks". welche von polnischer Seite die ostuiärkischeii Juden wirtschaftlich empfiiidlich schädigen, unfiihrtc. — Darauf ging der Redner zum Zionismus selber, be/.w. drissen Be- Strebungen betreffs Palästina über, wobei er ausführte, dass bei der Besiedelung Palästinas jede Grossg'rnndb'.sitzer Politik abgewiescn w'erden müsse, da der Gross׳gruudbesitz. w׳ie w׳i!• an L.nglaml seliui. das Land entvölkert. Des Weiteren kam der Redner auf die!iistitminnen zurück, die der Zionismus in Palästina geschaffen. w׳ie Bezalel. Hebräisches Ovnniasium und andere, und bemerkte, dass die hebräische Sprache. — der schon alle praktische Verwendung abgcsproclicn worden sei. — immer mehr Umgangs, und Verkehrssprache m Pnlästimi wurde mul täglich au Raum mul Boden gewinne. Zimt Schluss iülirte der Redner noch auf, dass der Zionismus in der kurzen Zeit seines Be- Stehens schon z.wei L. n t w i 0 k I u 11 gsc p0 c h e 11 diircligemacht habe und zwar: zuerst nach seinem Auftreten wurde er von seinen Gegnern gar nicht ernst genommen: alsdann trat als zweite Epoche. — wie immer bei derartigen Bewegungen. — eine rücksichtslo.se Bekämpfung mit allen nur erdenklichen Mitteln ein: und auch diese Phase, meinte der Redner, sei schon vorbei, es werde nllmählicli eine ruhiger.• und sachliche Beurteilung der Bewegung von gegnerischer Seite bemerkt. — Starker Beifall lohnte diese trefflichen Ausführungen, welche in der nachfolgenden Diskussion Herr Lehrer Co h ח hier. Insofern unterstützte, als er auch diejenigen, die nicht an die Lrrciehmig der Ziele des Zionismus glaubten, zur Mitarbeit aufforderte, indem er hervorhob. dass der Zionismus, wenn auch seine Pläne sielt nicht verwirklichen lassen sollten, schon voll und ganz cxistcnzbercclitigt sei durch seine edlen und mensclicnfrcmiGlichen Bestrebungen, die icUermann unterstützen müsse. — Nach Schluss der Diskussion wurde unter der Leitung des Herrn Krausc. Posen, an die Konstituierung der Ortsgruppe ־geschritten und in den Vorstand folgende Herren gg. wählt: Herr Kali üersohu als Vorsitzender. Herr Louis Miodowski als stcllvertr. Vorsitzender. Herr Paul L c w׳ i n als Kasscntiihrer. Herr Julius Tiirk als Beisitzer und Herr Salii G imitiert als Schriftführer. In die Nationalfoudskommission warden die Herren Salii Qu inner t und Jakob Ries gcw’älilt. Der Erfolg dieses Abends Walen imi! Neiianmeldimgcn. so dass die Ortsgruppe nunmehr 21 Mitglieder zählt. Glciwitz, Am 21. März veranstaltete die Zionistl. sehe Ortsgruppe im oberen Saale des Koiizertlianses eine Purimfeier die in allen Teil.״־ vorzüglich verlief. Am Nachmittag, von ä l'lir ab, fand e;:1 Puriin-Kiuderball bei Schokolade mul Kuchen Mau. Herr Dr. Mnnncherg hielt an die Kinder eine kernige Ansprache, in Gcr er am die Bedeutung a«.׳s Purimfestes hinwies. Nach einem von llcnnv M״! - geilstem, dem acht'ülnigeii Tdchtcrclieu iiiihivs I. Vorsitzenden, ausgezeichnet vorgetragenen Pr A gc wurde das Purim-Festspiel: ..Der Streit der Kleiina״ mit grossem Beifall atifgefiihrt. Den Höhepunkt «!er Aufführungen bildete ein. von 4 Knaben und 4 M,! eben mit grosser Exaktlieit niifgciülirter. von du Damen Spitzer und Grodha einstinliertcr, Bauern• tanz, dessen reizvolle Touren den kleinen T;iu/c׳n .stürmischen Beifall einhrachtcii. den sie ihrerseits mit einer Wiederholung des Tanzes belohnten. Die mm folgende Kniderpoloiiaise. an der sieh etwa i.o mit bluii-weisseu Fähnchen und Pamennützeii geschmückte Kinder beteiligten, bot ein farbenprächtiges Bild Eine Verlosung■, bei der ledes Kind bcschci:’.: Wurde, bildete der Absclilnss des vorzüglich gehn:• gciicn Puriii'-Kinderballes. —• Dieses Gdingen trug viel dazu bei. dass unserer Einladung zu dem Abcu׳!• krünzciicu viele Kreise folgten. ׳tic sonst uiiscrea zionistischen Veranstaltungen fern zu bleiben pilc-;u1 Herr Artur Morgenstern iiidt die. Ecslrci'.. «!1 iler er in begeisterten Worten an: die Bedeua,r,g unserer Bewegung hinwies. Seine .׳us.:>.׳zeic!1:׳».׳:.:: .'usfülirnngen maditeu aui die Zuhörer einen tiefen Eindruck. Den heiteren Teil des Abends erb:;;•.:«.• das Piirim-Lestspid: ״Vergangenheit. Gegenwart u:!ü Zukunft", das mit grossem Beifall anfgefiihrt w.:! .. Zur Erhöhung der Heiterkeit trug vor allein י■ Cabaret (Ltiiung: Dr. Manne bergt bei. «las 1;a:׳: der vorzüglichen ,Mitwirkung der Damen M •«!1׳ •־ K e I I e r und Ida K a r v mul vier Herren M o r ■g e :! - steril. I. o m 11 i t z e r und Ehrlich stürmischen Beiiall entfesselte. Erst um li Ulir trat der Tanz in seine Reclitc. WährcnJ der Kaifect.iic! trug Herr Guitentng durcli hnmoristiselie Cmtnlcts zur Erhöh:::.,, der Stimmung bei. Nach einer Verlosung uid: ,׳er T;;nz die Teilnehmer des Festes noch lange z!:♦ saiiune:!. Allel; Mitw irkendeii ׳gebalnt nuser her/- iichster Daul,. — Der Erfolg des Abends waren sed . neu.׳ Mitglieder. Gross-Strehlitz. Am 21. März er. sprach in hiesigen Zionistiseiicn Ortsgruppe Herr Rcc' :׳ א•:- Walt L ח c 11 m a 1111 aus Kö11igs'mi;:e ülier ö..s Thema ..Zionistische Arbeit innerl;alb mul - i;:1]l) Palästinas", Der Redner erntete grossen IN;• fall, ln Ger sich anschliessende!: Diskussion en! י; ו Herr Apotheker Boss statt iiir den Zionismus, de; eine Utopie sei. 1'iir »len Zcntraivereln zu arbeite•!. Er führte ferner aus. dass wir Judo.! die Scliiüa unsere /.un'icksetzungeii uns .selbst /iizuscbreiiuu batten, da wir uns nicht zu benehmen W'iiss:.,!!. Herrn Boss wurde seitens des Referaten die «.!::־ sprechende Antwort zuteil. Plcss. Im hiesigen .liidiseben Uieraturvereiu kielt am 24 d. Mts. Herr Arnold Wiener aas Kattowitz einen A’ortrag über ...M o d e r 11 e S :!׳ - m 1111 g e 11 i 111 J u «1 e n t u m e." I*in zablreiel.es Publikum folgte mit grösster Aiifme! ksamkei: den iiiteressrnteii Ausfülirimgeu des Redners, die.;!!!'* gehend von; nderen Bewegungen im Jiiilentiiinc. ז••: Wesentlichen den Zionismus zum Gegenstände Hatte־.*. An den \f 1'trag schloss sich eine längere Diskussi ia, die die Zuhörer bis 12 Uhr nachts zusammeiihk•!: und 111 der die Herren Dr. M a r g n 1 i c s - Trautvu.u:. GaUUmer Uv. Rau. unser nHbew ü'nrter Vorkämpier in Plcss. mul der Referent den zionistischen Stau.;• Punkt mit Geschick und Glück vertraten. Der Abend bedeutet einen vollen Erfolg iiir unsere Sache. \u'shalb ilun nächstens eine selbständige Versammlung des Gnippe 11 \ erbaudes Obcr-Schlcsicn folgen wir,'. In welcher eventuell zur Gründung einer Ortsgruppe geschritten werden soll, Marburg. Sonntag, den 2s. März voraus!.״;■.•, die / ״״Ist sehe Ortsgruppe Marburg einen Vor:!:..- «ibeiid Im beuaciibarteii K i re 11 |!a i 11. Unserer 1. - i־>du״g waren ungefähr ״־ Personen •gefolgt, die r .; grosser Auiinerksamkeit den Ansfuhningai 1111^.:^ vedners. Herr״ cand. med. Szamerz. f«,!,;•. c selbe berührte am Anfang seiner imstünd; Rede Vorgeschichte und Oründnng unserer B.- Ncgtmg, um sodann längere Zeit bei den prak:iv.i;.:1 Aibciteu des Zionismus zu verweilen. Am Sei::..- befasste er sich noch mit den Richtimgcn. die ״״'eie firn,!י' ״lcku",Dt«-*u- Die Vcrsammhmg zollte den Au*• I1!i1r1m.e״ des Redners lebhaften Beifall. Wir beaihufc tlCs S0,״״ICrs einen zweiten V«.rtrag m Kirdthain zu halten und Hoffen, dass es im• ‘*'2 '״ Treysa, gelinge״ wird, eine Orts- Gruppe ms Lehen zu rufen.

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