Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XIV (1909)
- Issue
- Heft 13 (26.3.1909)
- Date
- 1909-03-26
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 1%. JUEDISC HK KUN_DSCH-^Ü־ No. 13. sein wird, einen e in 11 c i t liehe r e n (leist iu der (leinei 11 de festz.uhulten mul durch Erstarkung des Gefühls die Zusammeugehitrigkeit dem Judentum an uiiserm Kleinen Orte einen festeren Halt zu gewähren. Somit gereicht dieses Pest der Prau Dr. Wintritz. von der die Idee und sämtliche Arrangements niisghigcn. zu Imlicr Ehre. 11ml in wiederholten Tonston wurde ilir der bcgcisicrte Dank der Pcstvcrsaiumluug zum Ausdruck ' •<el1t. Köln. Xu einer lüichst bemerkenswerten Kuitdecbitiig seitens der Kölner Judcnhcit gestaltete sieh die liinweilmmr des neuen, hedeutend vergrösserten l.okales der von der XioiiistLschen Vereinigung gegründeten iiidlsehni Lesehalle in der Agrippastr. 10, am Sonntag, dem 21. Mürz. Zinn ersten Male fanden sich die Vertreter aller hervorragenden jüdischen Korporationen Kölns, einschliesslich des Vorstandes der Kölner Synagogen-Gcmeinde zusammen, um eine für die kulturelle Heining der Judcnhcit Kölns g'cr.rilndclo Institution zu fürder», und ihr ihre Unter- Stützung zu Teil werden zu lassen. Das neue Lokal der Lesehalle, dar. aus drei Teilen besteht mul in seiner einfachen, aber geschmackvollen Einrichtung einen ausgezeichneten Eindruck macht, war bis auf den letzten Platz!gefüllt. Im Namen der Zionistischen Vereinigung, die gc. memsum mit dem Jüdischen Turnverein und dem zionistischen llerzl-Klub die Lesehalle gegründet hat. eröffnet« Herr Max (1 o 1 d r e l e 11 die Reihe der Bcgrilssimgsansprachen. P.r gab in kurzen Worten die Geschichte der bisherigen P.ntwieklung der Lesehalle. Die primitive Ausgestaltung der Lesehalle hat gleich za Beginn Iden grossen Anforderungen nicht entsprochen. die au sie gestellt wurden. Da wir aus eigenen Kr.iften die materiellen Mittel nicht aufbringen konntui. um an eine grössere Ausgestaltung der Lesehalle herau/ntreten. so haben wir cs freudig begriisst, dass sowohl die Rlieinlandloge. als auch der Lltcraturvcreln uml nicht in letzter Linie der Vorstand der Sviiogagen-Geiuelndc m richtiger Erkenntnis der Sachlage, sich in den Dienst der Institution gestellt haben. Redner ״ibt der Krwarttmg Ausdruck, dass die Lesehalle dazu beitragen wird. Ost- und Wcstludentnm einander »über zu bringen. Möge die Lesehalle — schloss der Redner ~״ auch ferner zum Wohlc derjenigen, für die wir die Statte gegründet haben mul zum Wohlc und zur P.hrc der Judcnhcit Kölns und somit des ganzen Jüdische» Volkes gedeilicn. — Rabbiner Dr. Rosenthal begriisst als provisorischer Vorsitzender des Kuratoriums noch* mals die Vertreter der Korporationen, sowie alle anderen Anwesenden. Kr dankt den Gründer» uml bisherigen Leitern der Lesehalle, den Vertretern der zionistischen Vereinigung Köln, die mit dem ihnen eigenen Idealismus daran gegangen sind, dieses schöne Werk ins Leben zu ruieit und es mit liinsetzung ihrer ganzen Kraft gefördert haben. Redner verweist aui die weitere Umwicklung der Anstalt, an die sieb auch eine Bibliothek ungUcdcru soll״ wofür die Bibliothek des Literaturvercins in Aussicht ecnommen ist. Porncr sei die Veranstaltung von populär-wissenschaftlichen Vorträgen und die Krriclitmnr von Porthdduiigskurscii in elementare!! Gegenständen und kaufmännischem Wissen geplant. Mit einem schwungvollen Appell an die Anwesenden, mitzuwirkeu. dass die Lesehalle nach jeder Riehtaug hin den Anforderungen entspricht, schloss Dr. Roscuthal seine Ausführungen. — Im Namen des Vorstandes der Svnagogcngcmciudc wünschte Herr B1 u tu c n a u dem langen Unternehmen Glück zu seinem weiteren Kntwickiungsgange. Der Vorstand der Synagogen-Gemcindc erblickt in der Schaffung der Lesehalle einen Schritt zur kulturellen Hebung der Kölner Judcnhcit mul deswegen wendet er sein Wold, wollen der Lesehalle zu. Möge das Werk gute Krfolge haben und mögen liier viele nach des Tages Last geistige Krholimg finden. — Rechtsanwalt Dr. Apfel spricht im Namen der Rlieinlandloge, die schon seit langem die Absicht hatte, eine Lesehalle zu gründen. Da es ihr an aiisfflhrendc» Kräften mangelte, hat die Rheinlandloge cs mit Prcudcn begrösst, dass die Zionistische Vereinigung mit der Gründung hervorgetreten ist. Er wünscht im Namen der Rlieinlandloge. dass all die Hoffnungen, die heute hier in Bezug auf das weitere Gedeihen der Lesehalle ausgesprochen wurde, in Erfüllung gehen. Die Rlieinlandloge wird auch weiterhin ihre weitestgehende Pördcrung und Unterstützung der Sache zu Teil werden lassen. — Herr Isaak begriisst im Namen des Unterstützuiigsvercincs der Synagogengemeinde die Errichtung der Lesehalle und sieht in der überaus starken Beteiligung eine Ocwiihr dafür, dass der Lesehalle das Interesse auch weiterhin crhalten bleiben wird. — Rabbiner Dr. Prunk bemerkt, dass er nicht im Namen einer Korporation, seine Wünsche liir das Gedeihen der Lesehalle aussprächc. sondern im eigenen Namen. Aber ein Rabbiner spreche niemals im eigenen Namen, sondern stets im höheren Aufträge. Kr spricht den innigen Wunsch aus. dass die Lesehalle dazu beitragen (Möge. Wissen« Schaft und Glauben harmonisch leiten zu vermitteln, die ihre Segnungen in Anspruch nehme» werden. Soweit es ln seiner Kraft stehe, werde er das nütz« liehe Werk, auf dum das Auge Gottes ruhen möge, fördern. — Der nächste Redner war der Präsident des E. A.*K. Herr David W 01 f f s 011 n, welcher bcmerkt, dass ihm der heutige Abend eine doppelte Prcudc bereite, zunächst, weil die Initiative zur Gründung der Lesehalle von den hiesigen zionistischen Gruppen ausgegangen sei, aber noch mehr. w׳ci! die anderen jüdischen Korporationen Kölns ihre Bereit- Willigkeit, diese segensreiche Gründung zu unterstützen, ausgesprochen haben. Es ist nicht Aufgabe des Zionismus, sich im allgemeinen mit derartige» Gründungen zu befassen, weil er viel grossere Aufgaben hat: Die Schakung einer Heimstätte für das Jüdische Volk, Audi hier wurde eine Kleine Heim- Stätte geschaffen. Was vor wenigen Jahren liier m Köln mimögücli schien, ist heute geschaffen worden. P.lnen Hauptbcstaudtcil des Judentums bildete immer das Lernen. So w׳ie hei den alten Juden im Osten das üetli-liamidrnseli bestand, so soll auch diese Lesehalle ein Bctli-Hatiiiüraseh werden. — Zum Schlüsse sprach Herr So ko low׳ in überaus geistvoller Welse über die Aufgaben einer solchen Lese• balle. Kr spricht die Hoffnung ans. dass es ihm als Schriftsteller vergönnt sein möge, dazu bcizutragcu. dass die Halle gefüllt werde mit )einem geistigen Inhalte, der ein wesentlicher Bestandteil ihrer kiinf* tigern Entwicklung ist. — Hierauf erklärte Herr Rabbiner Dr. Rose nthal die Lesehalle für eröffnet und forderte die Anwesenden zum häufigen und zahlreiche Besuche auf. München, Die Liberale Vereinigung (der Juden Deutschlands natürlich) hat nun auch in München getagt und w׳ic alle Versammlungen. Tagungen usw. in München ihre besondere Art Itabcn. so auch diese am 15. März stattgejiahfc Versammlung. Während in Breslau. Hamburg etc. auch Andersgesinnte das '\<>rt erhielte», wurde hier erklärt, dass nur Mit* glieder das Recht zum Reden haben. Unter solchen Umständen verlohnt cs sich »••11״ nicht, auf die von einigen hundert Personen beiderlei Geschlecht» besuchte Versammlung näher einzugeben: nur das sei noch betont, dass der Referent. Herr Justizrat B i a 11 aus Prankfurt. eine sehr gemässigte Sprache geführt habe» soll. Wenn diese ..liberale״ Bewegung sich in anderen Städten nicht lebhafter ms in München ..bewegt". daun brauchen die (iegner keine allzugrosse Agitation ins Werk zu setzen. Sic wird dann, wie manche ihrer Vorgängerinnen, wieder langsam von der Bildsk'ichc verschwinden. VSRemS •RUNDSCHAU Plc SchfüilflhfCf der Vcreino werden gebeten, die DerlcUlo inOKllcItit knapp zu hallen und 110 net» rcchiicitiK einzusenden. Maauikrlpie nur aul einer Seile tieichrelbcn — deulllcbo Schrillt Berlin. Die ordentliche Generalversammlung des HIKsverelus der Deutschen Juden findet am Soimtag, dem 2s. März, vorm, li'.i Uhr. in Berlin, Hotel Prinz Albrccht. Prinz Albrcehtstr. 9. statt. Tagesordnung: 1. Erstattung des Geschäftsberichts. 2. Entlastung der Verwaltung, 3. Cooptatioi! für das Zentral- Komitee. . Berlin, ln der nächsten Sitzung des Herzl-Klubs am Donnerstag, dem 1. April, spricht Herr Alfred K i s f old c r über ..N a t i o 11 a I j Ü d i sc 11 c K u I 111 r oder K ״ siiio puli t i s 11111 s?" An den Vortrag seliücsst sich eine Diskussion an. Gäste, Damen und Herren, sind willkommen. Beginn 9 Uhr präzise. Lokal: Witt »er. Miinzstr. 81. ttorlln Pfr ,W1U' IiiiltsHiß ficmotnilnvorpin vor. irk an der Abendkasse. Berlin, In einer gut besuchten Gruppenv e r s u m tu I u n g der Berliner Zionistischen Vcrelnlguug, die am Donnerstag, dein II. März, in den Sophicii-Säicn stattfaud, sprach Herr Dr. G. Witk o w s k i über ״den neunten Kongress", ln kurzen Sätzen führte der Redner aus. worin seiner Ansicht nach die wesentlichsten Aufgaben des kommenden Kongresses bestellen würden. Die wichtigste Aufgäbe sei die Sanierung der Partcifiuauz.cn. die, da »1!!יו /!r»11! ״! Hiv« uiijurnKwu ihmiuuc. uiu nur von UL1־ i itiiMKümiü uwf Zionisten leben (Nationalfonds. Oclbamnspcndc etc.) verpflichtet W'ilrdcn. einen Teil ihrer Hinnahmen an die Partei ahzuführen. In sehr scharfen Worten wandte sich der Redner hierauf gegen den hier und da aufgctaiichtcn Plan, den £ •I des Baseler Programms zu streichen. Sicher würde .»tÄ IV.A.».״, r.u*~ ,1:,..-«״ tv...t,* ■S״... V«.. UL .יי |\ W4!H* Kämil tva» «י VillWI ftll'HVIil IUIWII könne ein deutscher Ort zur Abhaltung des Kongresses aus den verschiedensten Gründen gar nicht in Präge kommen. Die darauf folgende Diskussion, an der sich die Herren Hildesheimer. Dr. T ä übler, Rechtsanwalt G ronctiunn, Barth, Wagner, Dr. Auerbach, Dr. Goldberg und T riet sch beteiligten, drehte sich im wesentlichen tun dio Zweckmässigkeit einer Acnderum: des 8 •I. Während namentlich die Herren Rechtsanwalt üronemann, Bartli und Dr. Goldberg diesen Plan auf das Kncrgischstc bekämpften, indem sic sich teils den Gründen des Vortragenden auschtossen, teils sehr wesentliche neue Motive in die Diskussion warfen, glaubten die Herren Dr. Täubicr und Dr. Auerbach in der Streichung dieses Paragraphen eine der wichtigsten Pflichten der zionistischen Partei erblicken zu müssen: Herr Auerbach warf sogar die Präge auf, ob cs nicht rationeller gewesen wäre, diesen Paragraphen niemals In das Baseler Programm aufzunehmen. Die Debatte, die sich bis nach 12 Uhr liinzog. gestaltete sich aber äusserst lehrreich unj interessant. Berlin. Am Diuistag. dem 9. März. veranstalt( t״! die vereinigten )üdlseh-natlonalen uml zionistische, Organisationen eine Pnrimfeicr in den Pestsälcn ,1u Tieruarteiilnfes. Der Kiuladmig zahlreiche bis 700 l'crsoiicn gc«c«vn .. ־■<״ •*■v .v.,״.״״, den jüdischen Nationallarlnm geschmückten Raume füllten. Die Xalil der Darbietungen croifiiete »11« kölnisch׳.• Oper ..TnnnhäuseT״ (lext von Rechts;,״, walt Üronemann. Musik von Dr. S. Hildes. |1 c i m e r). die in geistvoll-launigen Versen gew iss« Vorgänge, die im vergangenem Jahre die indische OcHcntiiebkeit beschäftigt hatten. Persiflierte. N.,u1. dem das junge Volk sieh in ausgiebigem Masse am Tanz ergötzt hatte. w׳urde im grossen Saa; die• Kaffeetafel abgeschlagen, wälirend welcher unter her bewussten Leitung des Herrn Dr. S. Hildes, hei Hier ein Cubarett stattfaud Neben euaan Iminnristisehcn Couplets, durch die die Brüder Umks. heinicr wieder die• Lacher auf ihre Seite zogen, u. freute besonders Präulein Bauer vom Ucrimw Neuen SchauspicHiausc die Zuhörer durch e;nut Gedichte, die sic in liebenswiirdigcr Weise mit .• .s. gezeielmcter Wirkung zum Vortrag brachte. Ab <:.nn begrüsste im Namen der Veranstalter Herr Dr. K'.vc in bekannte!• vollendeter Port» die Teilnehmer, ״s. besondere die Aussenstehciiden. auf den ernsten . e»| unserer Bestrebungen hinweisend; er schloss »4 einem Hoch auf den Präsidenten der zümistisv ׳.»!! Organisation, in das die Anwesenden begeistert s.״. stiumiteit. Nach der Kaffeetafel fand die Ziehung •’.er Tombola satt; als Gewinne hatten unter aruU .׳.״! Künstlern Max Lieber in a 11 n und Hern ..am Struck frcundlichst eigene Werke spendet; daneben galt cs noch in gewohnter W . •« Bücher, (ichrauchsgcgcnstiiiidc usw. Bis ׳.־e»׳cu 0 hielt dann der Tanz und gemütliche Unterhaltung *Kt Teilnehmer des P’estes zusammen und mir alimä!:!s!t leerten sich die Pesträume. Das Verdienst an •:ein gelungenen Pcste. das übrigens auch einen namhuiün Ueberschuss braclite. ist neben den Vorständen s.cr Dctciliutcn Vereine vor allem einigen Mitgliedern de׳ C 11 a r I o 11 c 11 b 11 r g e r O r t s g r u P p c zuzuscl.. *J. ben; wir nennen ohne anderen zu nahe treten »aj den ihnen gebiiliremlcn I^ank schmälern zu wo!Ln, mir Herrn Dr. Lowcii I1,cim. unsern bewährten .,()berbetci.lshabir in den Marken". Cliarlottcnburg. In der Zionistischen Ortsgruppe Cliarloltcnburg hält am Montag, dem 29. März, abends N‘1 Uhr, Pr.iulciu B. Knhski im Schiller-Theater, saal, Bismarckstrassc. einen öffentlichen Vortrag über ״U udairciorm und Z i o n i s m u s". Kattowltz O.-S, Di»• hiesige Zionistische Orlv. gruppe beging am lö. März im Grand Holel uw l' 11 r i »11 n a e 11 f c i c r in Porm einer musikalisch• literarischen Soiree, die dank der Mitwirkung aus• gezeichneter Kräfte in angeregtester Weise verlief. Herr Artur Morgenstern aus Gleiwitz. spr.iai mit Verve über Bedeutung 1111,1 Lehren des Puna■• festes. Herr Obcrl.antor Singer bestritt mit K׳• wahrter Meisterschaft den musikalischen Teil (msbesondere entfesselten einige jüdische Lieder, eigene Kompositionen, stürmischen Beifall) und Herr 1111 b e r m a n 11 vom Bcutheiier Stndttucatcr re• zitierte ausgezeichnet Heine. Beda mul Spector. Der elfjährige• Kuit OrabowsKy ein Schüler Obe־• Kantor Singers — erwies •Jureli den Vortrag einig.: Klavicrpiccen Schulung und Tnlcub Den Durbietim• gen folgte Tanz, durch einen Cmipietvortrag »t.s Herrn Tricber angenehm unterbrochen. In »l»r Kaffcepause dankte uacli dun gememsamen Gesai;: der Hatikwah Herr Dr. Mn rg tili cs den Künstlern des Abends und sprach dann fesselnd und cindrme• licli über die Pflichten der Zionisten. Laiiraliiiüc (O.-S.). Am März hielt auf Vera!!• lassimg des zionistischen Lokalkomttccs Her! P\ Mnrgulies aus Trautciiau in unserer Gcmcüd, einen Vortrag über ״Jude nt um und modern.• Kultur". Die Anwesenden folgten den intcrcssn!• ten Ausführungen mit gespannter Aufmerksamkeit. Sanier. Am 21, März hielt in unserer Orts• e.TWPe Dn Behinderung des Herrn Dr. Jeremias• Pose») Herr K a r c w s k i aus Posen einen .sehr interessanten Vortrag über Bodenreform 11 n 11 Zionismus. Redner gab zunächst einen Ucberblick filier die Lehre der Bodenreformer und zeigte dabei in lehrreicher Weise, wie diese moderne Volks, wirtschaits'.chrc auf der mosaischen Gesetzgebung beruhe. Er wies an der Hand der Bibel nach, da••' die uns durch Moses in der heiligen Schriit Iberlieferten Lehren einen unvergänglichen Wert auch für unsere Zeit haben, und niemals veralten, weil M» ja göttlichen Ursprungs sind. Auch liir die Neu• Schaffung des jüdischen Volkstums werde die Boden- Gesetzgebung anknilpfen müssen an die Tradition der hc ligcn bclinft, was an der Hand des Prof. Oppen• hcimschcn Bcsicdlungsprogrnmms gezeigt wurde. Der vorzügliche Vortrag fand allgemeinen Beil׳’» Au u \Y,orAra^ schloss siel! die Generalversammlung n1 * r! 1.1 1 r an־ i?Cf a^c Vorstand wurde wiedergewählt. Unsere Ortsgruppe hat Jetzt 38 Mitglieder. Hamburg. Die Fraucnvcrcinlgung der Zionist»- sehen Ortsgruppe Hamburg-Altona veranstaltete am vergangenen Sonntag wiederum ihr Purim-Kinderfest, an dem dieses Mal über 400 Kinder teiinahmen. 8!ו war®*״ wirklich hcrzcrfrcucndcr Anblick, die kleinen Gäste in ihren bunten, z. T. sehr originellen