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Jüdische Rundschau · 1909-02-19 · Heft 8 (19.2.1909) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIV (1909)
Issue
Heft 8 (19.2.1909)
Date
1909-02-19
Page
– (sequence 9)
Language
German
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ggjgg No. יא JUKDISCHE RUNDSCHAU Seite 9J. >: der!,rin/׳• «Iwr. Ufr ncuis Lebe״ aus den Ruine״ wecken, das Jüdische Volk uns seiner Versunkenheit viiiporsclirocken musste, sei uns in unserem unver- ,esslicheii Herzl erstanden. Die Zionisten forderte der verehrte Herr Redner• auf. mit ״Ile״ Krlift.cn für■ ,ne Verwirkllelmmt unseics Ideals, für die Zukunft ,mseres Volkes. für unsere eigene Zukunft zu kümpich. Unsere Gegner aber bat er. uns zu bekämpfen ,lurcli Unterstützung der nichtzionistlsclicn Institu* lieiicn, der ölbnumspende und des Bczutcls, über dessen Wirken er vorher au der Hand von schönen ililücrn berichtet hatte. Reicher Beifall belohnte den Kölner für seinen fast dreistündigen Vortrag. Neben einer grossen Anzahl von neuen Mitgliedern, um die wir uns schon sehr lunge vergeblich bemüht hatten, ,iahen wir einen grossen moralischen Erfolg zu ver- /ciclinen. Die allgemeine Ansicht geht dahin, dass' c der scheuste und geistreichste Vortrag war, den wir hier seit Jahren zu hören Gelegenheit hatten. (inesen. Ein grosse öfientliche Versammlung haue am 13. d. Mts. der Zionistische Gruppenverband Posen nach Gncscn eiubcrufcn, die von ca. 150 Herren und Damen besucht war. Herr Mühlen;, direkt״!• J. R o s e u t h a I - Posen eröfincte die Sitzung mit einem Dank au die Anwesenden, deren zahlreiches Erscheinen ihm der beste Beweis sei, dass int/. ״Her Wandlungen, die Zeit und Verhältnisse ׳.'chrudii, in der alten Gemeinde Cliicscn die Beschüfngnm; mit der so aktuellen Judcnfrngc einen breiten kiiuin cimiehme. — Hierauf ergriff der Referent, Herr Pr, K״IIen.seher, das Wort und in kurzen, »ehnrien Umrissen schilderte er die Lage der Juden in den letzten Jahren in allen Kulturlündern. Uki.iil das gleiche Bild, wohin wir schauen, Willkür «nid ticwall im Pogromluudu Russland, Ausschrcituu• wen In Oesterreich, Beweis Prager Kawa Ile. England und Amerika mit seinen Kimvcudmigsvcrhotcn, ik'uiscbUmd mit den Zurücksetzungen der Juden trotz aller (״neiideu Worte von Olcichhcrcchtlgnng. Seit durch die Mcmlclssolmsctic Aera die Ohettoinuucrii mr die deutschen Juden gefallen, sei, hn •polUisehen• und wirtschaftlichen Lehen derselben ein ewiger /iek/ackkui.s bemerkbar. Wohl schien die frische Hose, die dnrcli die französische Revolution zu uns iiciiihcrw'chtc, wohltuend zu wirken, die Jahre der ״*icin und Hardenberg vorübergehend eine Besserung• zu hriiigen, doch die Reaktion tritt schnell genug• ein, wir .sehen uns bald dem schürfsten Absolutismus k\eei1fd>er. Die Rcvolutioustage von 148א gaben uns neue Muli 111mg, die 5t)cr Jahre muchcu sic wieder zu nielite. Das neue Deutsche Rcichsgcsclz bringt 1ms wiilil Versprechungen, doch sic bleiben auf dem i'anicr, denn Gesetze können mir nützen, wenn sic .ms der Stimmung des Volkes hervorgclicn. Und das deutsche Volk wollte sich keineswegs unsere »Hg׳:• balintc Assimilation gefallen lassen, tmd der Volks- ••ulle ist starker als das Gesetz, sagt Lassalle. So!reibt der Antisemitismus, hervorgegangen aus dem K'iiiktn rcii/kuiupf. die schönsten Hilden und zieht für die jüdische Bevölkerung die grössten wirtschaftlichen >e!1;iden nach sieh. Zwar treten die liberalen Partuen, denen die Juden in grossen Mengen zugeströmt '111,1. für den Schutz des .Mittelstandes ein. wohl 'teilen sich beherzte christliche Miimier, wie Wickert. Gneist ti. a. m.. an die Spitze des Vereins nr Abwehr des Antiscniitsimis, doch können sic nur 111״ einzelne Gebildete wirken, die breiten Massen »es Volkes verschlicssc» sich ihnen. Die Jndcnfragc 1't eben eine Rassenfrage. Nur da kamt sich eine Rasse wirklich entfalten, wo sie ihrer Eigenart Weeliiumg tragen kann. Darum heisst 1» jüdische •'•eiitien schaffen, Arbeitsniögliehkeiteii, die die Klüfte "1 1 leidiger Weise verwenden lassen. Und was lüge beute für uns Juden nülicr als eine Besiedelung l’iiliisiinas, unsres alten Stannnlandcs? Der kranke Wann am Bosporus ist gesundet, die stammesver- "ainlte Türkei bietet die beste Arbeitsmögliclikcit mul die Aussicht eine dauernde rechtlich gesicherte fRinuit für alle diejenigen zu werden, die in den ui/ietii (iolusliindern nicht weiter leben können oder ""Ihn. I!urinn heisst es jetzt alle Krüfto z,u snmmclii, Müler Jude hat licutc die Pflicht, seine Schekel zu '••יו •elden und sich der grossen zionistischen ,,׳vunisalioii anzusciiliesseii. An den Vortrag, der 11״ klares Bild der Gegenwart und lichtvolle Aus- 1’hekc auf die Zukunft unseres Volkes bot, schloss 'uh eine lebhafte Diskussion an• Herr Lehrer ׳ i 1 se h l>er g-Gncscn suchte klar zu legen, dass ',aimti.siuuH sich schlecht mit Zionismus vcrtrag’c, :mel1 könne er heute das Judentum nur »och als Re* ’1״miisgcmclnschaft anerkennen; ein 'Volk sei vor •,"cm durch die gemeinschaftliche Sprache vorbun• '1‘". Herr Referendar 0linst ein stellt den Zlo- 1'1'>mus als Utopie hin, eine Jiidcimot güho es für dlo ,mutschen Juden durchaus nicht und clno Wanderung mich Palästina für diese sei ein Unding׳, Herr '״senthal und Herr Rechtsanwalt Coivn- ,׳lesen wussten tMe Herren zu widerlegen. Gerade ,ז׳1׳ Zionist sei sich seiner doppelten Verpflichtungen, ^■׳ncr Liebe zum gegenwärtigen und zukünftigen 'utcrlandc bewusst etc. Betreffs der gemelnschaft- ,1'״cn Sprache weist der Referent auf •die Iren bin. f* *f־1׳י״ *•״ t׳.UH1cudstw1 Vaterlandsliebe die eng־• lischc Sprache als Unigniigssprache haben; 1111 übrigen werde in dem NeuhchrUischcn eine gemeinschaftliche Sprache geschalten, —Um 11 Mi Uhr schloss der Re* lercnt •die. Versammlung.mit dem. Wunsche, endlich In Oiicsen eine Zloulstlseho Ortsgruppe zu gründen. Sein warmer Appell bewirkte, dass 27 Damen und Herren sieh zur Zionistischen Ortsgruppe meldeten, zum Obmann wurde Herr Rechtsanwalt Cohn- Gncscn gewühlt. Derselbe wird in künltlgcr Woche die erste Mitgliederversammlung' clnbcrufen, um den weiteren Vorstand zu konstituieren. Katfowltz 0,-S, Am II. Hebrnur sprach In der Zionistischen Ortsgruppe Herr Lehrer Elsenbcrg In gediegener und formschöner Welse über ״Judentum und Darwinismus. (Bericht an anderer Stelle dieser Nr.) —- Die anregenden und klaren Ausfülirungcn ernteten hei dem sehr zahlreich ersclilcnenen. Auditorium, starken Beifall und gaben zu einer lebhaften Diskussion Veranlassung, an der sieh -- geistvoll und gewandt wie stets der Vorsitzende, Herr Arnold Wiener, ferner die Herren Dr. Cassierer and Hanns Margulies beteiligten. Der Vorsitzende schloss die gut hesuchte Versammlung mit dem Hinweis auf die am 21. er. erfolgende Eröffnung einer jüdischen Lesehalle tmd die Veranstaltung einer grossen öffentlichen Ver- Sammlung in der Rciclishallc nnlüsslich des Oberschlesischen Zlonlstonfngus am 2H. Februar er., In welcher die Herren Rechtsanwalt Dr. Klee- Berlin •nml Dr. Emil M n r gu I i e s 'i'rniitenau sprechen werden. Rybnlk O.-S. Die hiesige Ortsgruppe der ״Verelnlgung (dr das llberulc Judentum“ veranstaltete am Sonntag, dem II. Bcbruar einen Vortrag. Herr Rahbiner Dr. Dienern 11111 - Ratibor .sprach über das Thema: ...Die religiösen Bewegungen im IV. Jahr* hundert mul die Partclblldungen im Judentum“. Der Vortragende brachte ausser der sachlichen Durstething des Themas noch eine Fülle von litcratnr- und kulturgeschichtlichem Material mul die Versammlung spendete* ihm ihr seinen belehrenden Vortrag reichliehen Beifall. Es war nur höchst auffällig, dass der Vorstand der liberalen Vereinigung, die von der gegnerischen Pariei «iigcstrcbtc Diskussion mit allen Mitteln zu verhindern suchte und auch verhindert c. Herr Arnold W lener- Kattowitz, der Vorsitzende des zionistischen Ohersclilesischen Orup- Penverlumdcs, der hier anwesend war, um gegebenen Ealles auch seine, bezw. vom zionistischen Standpunkte aus vertretene Meinung zum Ausdruck z!1 bringen, ist durch d|c oben erwähnte Tatsache leider nicht zu Wort gekommem Selbstverständlich wollte und konnte Herr Wiener den sachlichen Ausführungen des Redners nicht entgegentruten, doch hätte gewiss eine weitere Aussprache mich munehes Belehrende und Wissenswerte hcrvorgcbrnclit. (Dass die liberale Vereinigung sieh solcherart bereits die allcrmodernstc Spielart des deutschen ,.Liherniismus“ zu eigen gemacht hat.' finden wir wenig schön und vor allem angeheuer m u 11 g! Man kann daraus Rückschlüsse ziehen auf das Sicgushewtisslsein, das die Herren von der ,.Liberalen Vereinigung“ erfüllen muss! Red. d. .. J. R.״) Cheninllz. In der Mi.iiatsversninuihiug der Zionistischen Ortsgruppe Chemnitz, die am II. Echrar stattfaud, sprach der Vorsitzende, Dr. Erünkci, über .,Rcisccriniicrimgcii aus dem Jüdischen Orient", indem er die Verhältnisse der Juden schilderte, soweit er sic auf zwei Reisen in der europäischen Türkei und Griechenland kennen gelernt hatte. Eine Diskussion folgte. Dessau. Sonntag, den 7. Echruar sprach Herr Rechtsanwalt Dr. K'öl I e u s c h o r aus Posen in der Dessaucr Zionistischen Ortsgruppe, ln einem rhetorisch und iuluiltllch hochinteressanten Vortrag beleuchtete er die Möglichkeiten, die sieh aus der voraussichtlichen Entwicklung der politischen Lage in der Türkei für den Zionismus ergehen könnten. Er wies zunächst hin aul die alte vorgeiasste, seihst von Philosophen vertretene Anschauung, dass der Orient, der natürliche Sitz der Despotie sei. Die Neug'estnltmig der Dinge in der Türkei, habe diese Auffassimg aufs Grämlichste widerlegt, Daun kam er auf die Fortentwicklung der türkischen Staatsverfassuug zu sprechen. Die Türkei, so sagte er, müsse sich auf dum Nathmalitäteaprinzip aufhaucii; man wurde einst von türkischen vereinigten Staaten .sprechen, wie man heute von den Vereinigten Stauten Nordamerikas spricht, Ist dem aber so, so sei Palästina dasjenige Land der Welt, welches dem zionistischen Ident am günstigsten liegt, Mun dürfe daher, fuhr der Redner fort, die günstige Zeit nicht versäumen. Man müsse die Juden in Palästina natlonalisicren, die zionistischen Qcidinstitutioncn unterstützen, um rascher vorwärts zu kommen. Eine jüdische Nationalität könne sich in Palästina in ahscliharcr Zeit aufbanen, wenn mau tatkräftiger ans Werk geht. Marburg. Am 2k. Junuur hielt Herr. Davis T r I c t s c h in der Zionistischen Ortsgruppe dnee Vortrag über ״Bilder ans Palästina, Skizzen über Land und Leute". Der Vortrag erfreute sich recht zahlreichen Besuches, auch der Anwesenheit eines Vertreters der hiesigen Gemeinde, sowie Sr. Ehrw. des Herrn Provinzlnlrubbincrt! Dr. Mun k. Die mit grossem Interesse aiifgenommcnen Schilderungen boten sowohl den Zlonlston als Nichtzionisten eine willkommene Bereicherung ihrer Kenntnis über Palästina. Der Eindruck, den die Besucher an diesem ' Abend empfingen, wird allen unvergesslich bleiben, so dass diese Veranstaltung einen grossen Erfolg‘ der hiesigen Ortsgruppe bedeutet. Schlüchtern. Am Sonntag, dem 31. Januar veraustaltcte der slldwcstdeutselic Gruppenverband eine zionistische Versammlung in Schlüchtern. Das Referat hatte wieder Herr L.c v i gu r 11• Frankfurt, der stets am Platze ist, wenn cs gUt, zionistische Arbeit zu leisten, übernommen. Dem cinstündigcn, Intercssnutcn Vortrag folgte eine recht lebhafte Diskussion. ־ Für den Nntionalfonds gingen 9,50 Mark ein. Elbcrield. Der hiesige zionistische Verein ״Ivrlu“ gedenkt im Lutifc des Monats März eine grössere öffentliche Versammlung abvcuhalten im Interesse der Propaganda der zionistischen Bewegung im Wuppertu), — Der Vorsitzende des Vereins, Dr. Bern stein- Elberfeld, hielt kürzlich in einem jüdischen Verein, der hauptsächlich oder ausschliesslich ans Gegnern des Zionismus besteht, einen Vortrag über die Jüdische Kolonisation im Gebiete der Bagdadbnhu, mit besonderer Berücksichtigung der Aufsätze von Professor Dr. W a r b 11 r g in der Zeitschrift .Alt- Neuland", sowie einiger von nichtzioiistiselier Seite iiher die Bagdadbalm vtröifentlichter Arbeiten, An den Vortrag schl«<ss sich eine rege Diskussion, die bezeugte, dass mich in der hiesigen Gemeinde Interesse für die Kolonisatioiislruge bestellt. Duisburg. Am II. d. Mts, verschied im 42, Le• hciisjuhrc der Kinderarzt Dr. mcd. Joseph Ca 1111 aus Mülheim (Ruhr), Mitglied des Vorstands der Zionistischen Vereinigung Duisburg. Die zionistische Bewegung und im besonderen die Zionistische Ver- (iuiguug Duisburg verliert in ihm einen ihrer Geircucstcu. Als Dr, Calm, der ein ausgezeichneter Arzt war, in den Anfängen der zionistischen Beweguug seinen Wirkungskreis einige Zeit verlassen und sielt zu Studicn'/wcekeu nach Wien begeben hatte, wirkten auf ihn die Schilderungen tief ein. die ihm hinge Akademiker von Theodor Herzl gahe«. der eben.sein Werk begonnen hatte. Sein stilles, in sich gekehrtes Wesen und seine umfangreiche Berufsurlicit brachten es mit sich, dass Dr. Calm nur selten au die Öffentlichkeit trat. Wer ihn aber kannte, weiss, ein wie warmherziger, tief überzeugter Zinnist oer edle Mann gewesen ist. Fasen. Nachdem die vor einigen Jahren hier gegründete Zionistische Ortsgruppe in Folge cigcnartigor persönlicher Verhältnisse eingclien musste, wo es der sehnliche Wunsch der hiesigen Zionisten, sicii wieder zu einer Ortsgruppe zusammen schHosscu zu können. Die unermüdliche Werbearbeit besonders unserer Gesinnungsgenossen der Herren L. Rosenb e r g und 11. Auer b ach. war eidlich von dem Erfolg gekrönt! ,dass am 25. Januar die neue Essener Ortsgruppe konstituiert werden konnte — hoffentlich zu einer ו echt segensreichen Arbeit für unsere Bewegung. Am10׳. Echrnui wurde Jic erste Propag n 1! d a - V c r ra m tu 11111 g «!!gehalten, und hatte sich Herr Dr. El'»as Auerbach bereit erklärt, au diesem Abend einen Vortrag über ״Die Umwälzung im Orient und die luden" zu halten. •־ Ob cs der Ruf des Redners, ob cs Interesse für den Zionismus war, der die Zuhörer herbeizog ־ genug', der grosse Saal des ״Casino" war ganz gefüllt, als Herr Dr. Auerbach seinen Vortrag begann. Selbstredend nahm er in dessen Verlauf Veranlassung, nicht nur das eigentliche Thema, sondern aucli Wesen, Ziele und Aussichten des Zionismus in seiner bekannten, ruhigsachlichen, dabei geistreichen and überzeugenden Art v.a entwickeln, Brausender Bellall folgte seinen Wor* teil nach Beendigung des etwa clnstihnlig'eii Vortrngs. — 111 der Diskussion, in der Herrn Dr. Auerhach Gelegenheit wurde, über Bodcnbcschaffcnlieit. seitherige Kultur mul wirtschaftliche Institutionen in Palästina Auskunft zu gehen, sprach sodann ein Herr!Nichtziouistl seine Verwunderung aus, dass viele Anwesende, die in privatem Gespräch mit Worten und Gründen gegen den Zionismus um sich würfen, jetzt, wo ihnen so gut wie den Zionisten Gel ״.gen- Jiclt gegeben wäre, ilicp Ansicht ausztisprcchcn, niemun sich zuni Wort melde. Darauf fühlte sich clo hiesiger Lehrer bewogen, aiisziistchcn und sein Herz auszuschütten. Leider förderte er dabei nichts Er* treuliches zu Tage; Anstatt sachlicher Elawündo die Vermutung, der Redner glaube selbst nicht an seine Worte; für unsere unglücklichen östlichen Brüder der Rat. ״nicht aus Russland hinaus, sondern nach Russland hinein“, in 30ö~400 Jahren würde cs dort besser sein und so lange müssten sic aushaiten; dem Jüdischnationalen Gedanken setzte er sein patentiertes Deutschtum gegenüber. — Diese Elnwflnde zurückzuweisen, wäre selbst cinom weniger gewandten und h 1 I

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