Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1909-02-05 · Heft 6 (5.2.1909) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIV (1909)
Issue
Heft 6 (5.2.1909)
Date
1909-02-05
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2651273-2651605-2651612--06219-2663292
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Allgemeinheit nicht *ugdngllcli gemacht werden Dlo licutigc Gelegenheit sei benutzt und an dieser Stella nachdrücklich auf die wertvolle, Arbeit hingewiesen Pas Pressreferat erstattete. Herr H. Michael!5' Eine Krosse Anzald von ״Bczalcl"-Krzcugnlssen, dife au diesem Abend ausgestellt waren, fanden fast samt, hei! ihren Käufer. — Am 21. Jnnuat־ sprach Herr Moses B ehr (Iber die ״Nationale Frage", An die KCuieRcnen Ausführungen des Redners schloss sich l״,c längere Diskussion. — Am 26. Januar fand ,tu grossen Saale der Bürgcrrcssourcc zu Qunstch des ,.Hezaiel" ein Kidischer Volkslieder, y 1, n d statt. Herr Dr. ZI o c i s t i - Berlin, der den einleitenden Vortrag übernommen hatte, war leider mv.u ungen, in letzter Stunde abzusagen, sandte aber!las Manuskript seines Referats, das durch Herrn Dr P e 1 / zur Vorlesung gelangte. Ueber die Künstler! Ir.־dein Vera Goldbcrg und Herrn Leo hin in aus Berlin, erübrigt sich jedes Wort. Hin!;iuistlcrischcn Leistungen sind in diesen Blattern Kl. 1 «dt Gegenstand rühmlichster Anerkennung und .־chätzung gewesen. Auch hierorts — wo das iiiicd in zionistischen Kreisen keine unbekannte I ist — erwarben sich Fräulein Qoldbcrg und 1K. ■ «JoHanin schnell starke Sympathien, die in dem m!h;vsehen Beifall, der die Künstler ungezählte Male 11c: .׳!rief, üherzctiRciut zum Ausdruck kamen. Am -r sass Herr Dr. Snlly Cohn, eine in muslka- II Kreisen hochgeschätzte Persönlichkeit, der!׳enswürdiger Weise die Begleitung übernommen ״ml feinfühlig durchführtc. Zu erwähnen ist dass die führende Presse — Ihrer Qcpflogcn- ׳«wider — unserer Veranstaltung grosses Interich. Die ..Kghg, Hartungsciic Ztg.״, wie die Allgemeine Ztg." brachten uus der Feder < rsten Miisikreferenteu mehrspaltige höchst an- •׳״ende Besprechungen. L. i'nscn. Am 23. Januar fand eine Sitzung der Zli.i; .'lisclicn Ortsgruppe statt. Fine Zcitungsschau \\. J.l. V» K II■• lll I ־ .k 111: 111 K.'.l I.. 11:'.! Pn!1, nr. Kol lense 11 er. Redner bespricht die die Tätigkeit der Jüdischen Abgeordneten und udere die Nationalitätenfrage in der Türkei, erfmderte Situation gebietet für uus eine andere 1 ..«)־k. Redner wendet sielt sodann scharf gegen ,in \11>ii1l1nmgcn Sokolows in No. *1 ״Der Welt", n! .. m 11 der Versuch geuiaclit wird, die gruhdlcgcu• «Ivi, üi griffe ׳jnscrer Bewegung zu erschüttern und iln, ׳־ Gesichtskreis zu verengen. In dem weiteren Ur'. uf, seiner Ausführungen wnndlte sich Dr. K. 1׳ v e 11 den Artikel Z n n g w 111 s in der JTO, in dem du \bkchr von der Autonomie propagiert wird. Kr tu st auf die Wichtigkeit hin, solchen gefährlichen \ 11 suchen, den Zionismus zu verwüssern, mit aller Klingle entgegen zu treten. Nach einem Palüstinaaivr.it des Herrn Auerbach traten in einer sehr lil'I'.iiten Diskussion die meisten Redner den Aus• ml1׳ iiiigcn hei und wurden allgemein die Versuche, rui,. Verwirrung in die Reihe der Zionisten zu liriii^ai, die sich in den angeführten Artikeln wieder• vuvcln, scharf gcmlssbllligt. Olclwltz. Am 25. Januar d. Js. veranstaltete die l'iisige Zionistische Ortsgruppe eine öffentliche Ver* Miiiiiuliiiig', in der Herr Rechtsanwalt Q rotte mann . Berlin über ״Reformen im Judentum" sprach. s. '11111׳ Ausführungen gipfelten in folgenden Sätzen: i.1״c Reform des Judentums sei unmöglich, wenn sie Hi 11 nicht von innen heraus unter natürlichen Be- «'״׳guiigcn vollziehe. Mail müsse zuerst die Be־ gangen schaffen: eine Stiitte, in der sich Jüdisches ' kslelien frei und unabhüiigig entwickeln könne. Von l iier Reform könne nur die Rede sein, wenn cs ein /' nimm gfibc, das massgebend sei für das Gesamt- ׳, ■״.iitum. Sonst müsse Jede Reform zu einer Zer- *"/iiiig der Jüdischen Klnhcit führen. Den gclst- «׳ allen Ausführungen, die von der g־ut besuchten '1־ rsainmiung mit grossem Beifall aufgenommen und 1 1 lebhaftem Interesse verfolgt wurden, schloss sich kcitsslnn der Juden. Oft kommt cs, vor, dass dlo Araber In ihren Streitigkeiten untereinander yor den Jüdischen Gerichtshöfen der palästinensischen! KqIo• nlen Recht suchen. In Jerusalem, dessen Einwohner heute schon zu drei Vierteln Juden sind, ist hebräisch zur Umgangssprache geworden, an die sich auch die Araber, ühnlicli wie In den Kolonien, schon gewöhnt haben. Eingehend schilderte der Redner sodann die gegenwärtige wirtschaftliche und kommerzielle Situation Palästinas, Insbesondere rühmte er dabei die Tätigkeit der der zionistischen Organisation unter* stehenden Bank, des Jewish Colonial Trust In London, nebst deren Filialen, der Anglo Palcstlna Company in Jaffa. Beirut, Jerusalem, Hebron und Konstantinopcl. Wie die ganze Türkei, so schloss der Redner, ist auch Palüstina ein Im Aufblühen bcgriffcncs Land; cs kann für das Jüdische Volk und für die Türkei nur von Vorteil sein, wenn die Juden stell dort zahlreich nlcdcrlasscn. Kapital und Industrie Ins Land bringen, aber auch dann ottomanischc Untertanen werden. Sicher ist, dass die palästinensischen Angelegenheiten heute Jeden Juden angchcn; was bisher itn zionistischen Sinne arbeitete, muss dies letzt in verstärktem Masse tun, was bisher abseits gestanden, ist verpflichtet, seinen Anschauungen einer Revision zu unterziehen. Zahlreiche Anfragen aus der Mitte der Versammlung gaben Herrn Trlctsch Gelegenheit, ln einem Schlusswort noch viele Intercssantc Aufschlüsse zu gehen. Mainz. Im Verein für liidlscho Geschichte und I ttoratur wurden In den letzten Monaten folgende VorlrHee gehalten; ..Moderne Rasscnnroblcmc" von Privatdozent Dr. Go Idstein in Darmsta«U: ״Judentum und Christentum" von Rahhluc«־ Dr. Ackermann in Brandenburg: ..Land und Leute von Pnlüsthn" von Davis Trlctsch h Berlin. Der letztere Vortrag war eine 1׳cn׳elns<’.haftllche VernnstnUung des Vereins für indische Geschichte und der zionistischen Ortsgruppe und erfreute sieh eines besonders znldrekhc'i Besuchs, — Die Rhenus-Uwe veranstaltete, wie alllfllirllcli. lut grossen Liedertafelsanlc eine Chamikknfeier mit Bewirtung und Be- Schenkung zahlreicher Kinder, welche einen sehr schönen und würdigen Verlauf nahm. Das Stiftung«• fest der Lewe, dis nlli'ihrlich Im Januar durch ein koscheres Abendessen mit darauffolgendem Balle he. gangen wurde, fand In diesem Jnhrc ni«'ht *t״tt. (Irllnde sind nicht bekannt. Ein Teil der Logciimlt- «•lieder feierte ober h nnrt - In einem christlichen Hotel hei nicht rituellem Essen. Nürnberg-Fürth. Der Zionismus macht nun auch In Nürnheig-Piirth erfreuliche Fortschritte, sowohl durch die Aufnahme der Idee seitens der hiesigen indischen Bevölkerung, als auch durch Zuwachs neuer Mitglieder. Wir dürfen mit gutem Rechte hehaupten. dass die Zionistische Ortsgruppe das hiesige öffentliche Jüdische Lehen herzerfrischend beeinflusst, Ja in Nürnberg wenigstens ein solches erst geschaffen hat. Früher war man ängstlich bemüht. Jede öfientliehe Diskussion Jüdischer Fragen möglichst zu vermeiden. Auf zwei Veranstaltungen unserer Ortsgrunpc können wir mit grosser Befriedigung־ zurückblicken. Znnilehst auf unsere Clinimknhfcler, die mir■5. Cliamiknliabciul stnttfand. Sie nahm einen gelungenen Verlauf mul belehrte uns, wfc weite Kreise der indischen Bevölkerung Nürnberg-Fürths für unsere Sache noch zu haben sind. Die Feier im einzelnen gebührend zu würdigen, Ist heute allerdings selimi zu spät, aber es soll doch des vorbereitenden Komitees unter Leitung der Frau Albert Ellern dankend gedacht werden. Ebenso danken wir hier* mit allen Damen und Herren, die uns durch Vorträge erfreut haben. — Ein glänzender Erfolg war unsere öffentliche, propagandistische Versammlung vom 24. Januar. Viele hundert Zuhörer lauschten den Worten unseres Redners. Herrn Julius Simon aus Mannheim, der das Thema ״Philanthropie und Judenfrage" behandelte. In vornehmer, fesselnder und überzeugender Sprache wies Herr Simon nach, wie wenig ' «.* angeregte Diskussion an, an der sich vor all:m (jic p|,||nnt11rnpic Imstande sei, die Judenfrnge zu J rr Rabbiner Dr. Katz aus Zabrze — auch die .״scn u1)״ w!c s!c langsam dazu komme, die schon יי reu Rabbiner Dr. Münz aus Olciwitz und Dr. 1 ׳ a 11 n s c 11 w c I g c ו aus Kattowitz waren anv sind — beteiligte. Breslau, Am Sonnabend, dem 13. Februar, wird iM grossen Saal der I. cs sin ginge In öffentlicher ,'׳«Sammlung Herr Dr, Emil MnrguKcs aus '1;aitcnuu spreclicn. Näheres wird noch bekannt- 1'geben, Frankfurt a. M. Die Zionistische Ortsgruppe 1 «anklurt a. M. lütte am 26. Januar die Genugtuung, '!eil so bedeutenden Palüstinakenner, wie Herrn!,׳!vis Trlctsch. in ihrer Mitte zu begrüssen, ״r einem zahlreich erschienenen Publikum sprach 1hrr Trictsch über ״Die Juden in der neuen Türkei". 1•r schilderte, wie schon In alten Zeiten die Türkei S|ets eine Zufluchtsstätte für die vertriebenen Juden ״Ihr Länder gewesen sei und wie sie noch heute 1 ,^««selben gastfreie Aufnahme gewähre. 500000 ,"«len leben beute In der Türkei und entsprechend j ׳׳ «cm Zablcnvcrliültnisse zur übrigen Bevölkerung « '1,»in sie auch vier־'Abgeordnete im״ nouen’!,nrla-'i •ui,־ י.. ÄT1i*.dc«^Mrtlm11mmdBunrrrh:hcn*־׳.l0i1frlertU1>U=1 ״««Bien; -*hksi: ■vctcHrcn initncmiich,«tsru!•k»־cbtns■««- vor 10 Jahren ausgesprochenen Ansichten des Zionismus sich zu eigen zu machen. Nicht In der Zerstreuung, sondern in der Konzentration und nicht In der Konzentration Irgendwo, sondern Im Lande tnttseiullülirigcr Sehnsucht, In Palästina, liege die Lösung der Judenfrnge. sowohl nach aussen als nach Innen. Die PiillanUiroplc beginne dies Inzwischen nucli cinzuschcn, weshalb auch die jüngste Notablen- Versammlung In Berlin beschlossen höbe, die wanderiidcn Judenmassen nach dem Orient zu lenken. Wäre dies vor 10 Jahren mit dem Beginne des politischen Zionismus schon gesehen, viel Blut und Geld wäre dem indischen Volke erspart geblieben. ..Wir haben kein Heer, und doch wird viel jüdisches Blut vergossen, wir haben keine Flotte und dennoch grosse Ausgaben für Schiffahrt." Herr Simon hehandelte weiter die günstigen Aussichten In der neuen Türkei und goss die Schale seines Spottes aus über lene Kreise, 1die von einem ״kranken Manne" gesprochen hätten. Ferner wies er nach, dass dlo Äusirdlung in Palflstl n a־ aus nationalen־ Gründen l׳rtnt.׳rtr: nifliso,־ - mm** 1lunorff.1<׳ir: Bnefmob* 711־- hnUarv -scstcnVttLiC.•*Andaaau:.» ׳Tterr :&mo!i Ucr geistige Judennot der westeuropäischen Juden, denen zur Gewinnung des Inneren Gleichgewichts ein geistiges Zentrum fehle, das nur ln Palästina möglich sei. Den Assimilation widmete er keine bedauernden Worte; sic seien häufig wohl geistig hochstehende Menschen, aber charakterlose Juden, und das Judentum habe keinen Verlust durch ihr ״Untertauchen". ״Wer Juden bleiben will, muss cncrgischo Stellung zum Zionismus nehmen," rief Herr Simon und forderte insbesondere die Orthodoxie, für die er trotz gegenteiliger Gesinnung volles Verständnis habe, zur regen Mitarbeit uuf. Die Orthodoxie könno nicht länger untätige Kritik üben und müsse in ihrem eigenen Interesse am Zionismus mltarbcitcn, — Deo Redner belohnte reicher ״״(j starker Beifall, der bcwies, dass Herr Simon die Herzen der.Zuhörer erobert hatte. Die nachfolgende, sehr lebhafte Diskusslon zeigte dies auch. Gegenredrier wurden von mehreren Herren aus der Mitte der Versammlung kräftig abgeführt. Mit einigen kernigen Schluss- Worten des Herrn Simon schloss der interessante Abend, dessen Ergebnis ein grosser moralischer Erfolg und ein wesentlicher Mitglicdcrzuwachs ■war. Hierfür erlauben wir uns, Herrn Simon auch an dieser Stelle unseren Dank abzustatten. O. «־־SPReCHSAAL«־־ Pdf Cleeen Teil Übernimmt die Redaktion den Leiern gegenüber Beine Verantwortung. Aus dem Bericht Uber die in Marburg vcranstaltetc Tagung der ״Vereinigung traditioncli-gcsctzcstreuer Rabbiner Deutschlands" entnimmt man mit Erstaunen, dass sic — oder doch wenigstens ihro Mehrzahl ״• es für rciigionsgcsctzlicli unzulässig halten, eine Bewegung zu unterstützen, die dem Elend der Jüdischen Massen steuern will. Sollte eben dieses Hciiglonsgcsctz aber nicht wenigstens verbieten, Bestrebungen zu unterstützen, die auf die Mehrung lenes Elends binauslaufcn? Oder 1 clsst es nicht an der Förderung jüdischen Elends mltarbcitcn, wenn man in dem Barbarenstaat RumUnicu mit seiner ludcumördcrischcn Politik ueuo Geldmittel ziiffilirt? Ans dem Prosepekt für die kürziicli aufgelegte neue rumänische Anleihe ersieht man. ausser auücrcn jüdischen Bankiers an diesem feinen Geschah beteiligt sind; 1. die« Norddeutsche Kreditanstalt in Königsberg i. Pr., deren Generaldirektor Herr Kommerzienrat George Marx. Vorsteher der orthodoxen Gemeinde in Königsberg und Ausschussmitglied der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums (und leider auch des Hilfs- Vereins) ist. 2. das Bankhaus Sfr aus 5c Co. in Karlsruhe, dessen Inhaber Herr M. A. Straus. Vorsteher der orthodoxen Separatgemeinde daselbst Ist. Wann werden die Herren traditioncli-Kcsctzcstrcucn Rabbiner zu diesem schimpflichen Verhalten ihrer Oesinnungsgciiosscn Stellung nehmen? R. M. Briefkasten der Redaktion Ivrl, München. Ihren Bericht haben wir um den Schluss verkürzt, da dieser in einen Bericht nicht recht hinein passte. Sic könnten uns aber gern über derartige Dinge einmal in anderem Zusammenhänge schreiben! Der Bericht kam! erst in nächster Nummer erscheinen! A, \\. Borbeck. Wir wollen liirc Anregung gern vormerken, zumal wir anfangs eine ähnliche Absicht hatten. Die Verwirklichung unterblieb nur aus Gründen der Raumersparnis. Und im laufenden Jahrgang möchten wir eine so durchgreifende Aenderung nicht mehr vornehmen, zumal unsere Bedenken — Raunivcrseliwendung — bei unseren beschrankten Ruumvcrhältnisscn noch immer wirksam sind. Jedenfalls besten Dank und freundlichen Grussf J. A. Posen. Vielen Dank für Angabe der Adresse, an die wir uns wenden werden. Aus Ihrem Brief hätte sich aber auch schon ein kleiner Artikel machen lassen'. Schluss des redaktionellen Teiles. Jüdischer National-Fonds flild(nnrf11nü>n •1«^ «■.■•.W11...11.L._ _! . _ ae'älendu'ig.n Und auuchlleeillch zu rlchien an Htrrn M•« Wollen laar, Ckiiloltinburi, •ybei-gir■»»• (0, N-^onXfond, Ist dein bcitlmmt, palfieilntechcn uoaon «11 Qceamicigcntum doa Judlichen Volke» zu erworben 1M1 ,«״Ä. 2*u*״ 'rh•1“’״• Vom *•?lonluenkongrc»» UHU gegründet, beilitt er heute ein Vermögen von ן bar I V« Millionen Mark. Pr*u Juatlirit PauU-Hoymann..Berlin, 300;-־׳wir, «»»»*».!.ג*,־..

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.