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Jüdische Rundschau · 1909-01-22 · Heft 4 (22.1.1909) · page 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIV (1909)
Issue
Heft 4 (22.1.1909)
Date
1909-01-22
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nu. •י• .״mit war, zwei vorzügliche Redner Im Fcstsanlc (1fS Ocgcnumnteischcn Hotels zu hören und zwar! Herrn Kuiilnr Blitz mix Dessau und Henrn i «ן, re Hk I ««» Wmicii,!*•rMerer «prauh über die Ictssj u״ Kämpfe der Judäer gegen Rom und aclilldcrto In! sCincm ciiistlhidlucn Vorträge diese Hcldcnküntpie ״״sirer Vorlnbren in so begeisternder und ergreifen- (1cr Weise, dass die zahlreichen Zuhörer, auch Nicht- /ienisteii, diesem lichtvollen Vorträge hts zum Schluss mit Kcspauulcster Auhnerksamkeit folgten und dem Redner lebhaften Ucllnfl spendeten, naciidcm ilnn ,e! Vorsitzende, Herr Tierarzt Wall, in gebührender Weise gedankt hatte. Hierauf iiniim der zweite Redner, Herr Knreski, das Wort zu einem Vorträge ״he! Assimilaiitentum im Gegensatz zum Zionismus, nnlein er an die Ausführungen des Vorredners gej ־,״kickt aukniipfcnd in recht deutlicher Weise nach- | dass die Assimilantci» von beute dem Juden- ן tunt nelil weniger scluiden, als ilire Ocsimiungsgc• | ״״uh n in jener Zeit der Kümpfe gegen Rom unseren; \״r!.,!1t111 geschadet haben. Zum Schluss seiner ו h\\V ersuchte er die anwesenden Nlclitzionisten, j unsere:• unten Sache beizutreten, was fün lim mehr ..mg bedeute, als die Icbliaftcstcu Ilcifalls• 5;(,us.•linken. Diese beiden S'orträge batten auch den | ,,■!.;חיו enden Erfolg, dass unserer Ortsgruppe sofort ] s neue Mitglieder beitraten. R. ' ko-iclniiln. Am Sonntag, dem 3. Januar, fand in! |!11N.i; » I t.kal eine Versammlung der Mitnliedcr 1 iimuf Zlmiisfselien Ortsgruppe statt, an welcher .mJi iiclircre auswärtige Personea tcllnalimen. Zu-; er«.! las der Vorsitzende, Herr Olock, die Hinj ..,־.ipiiie Theodor Hcrzls vor, dann folgte eine kurze j |t,״>nUt1ttg der zionistischen Bewegung vom I. bis 1 Mil. Kongress und eine Abhandlung: ״Moderne K11Imr m.d ihr Einfluss auf die Juden." Daran schloss >;I1 uiic recht eifrige Debatte, in deren Verlaufe die Ana me einiger Nichtz.ionistcn gegen unsere He- \ve;u11g verständlich und energisch zurhekgesviesen Miudei!. Erfreulicherweise macht der Zionismus in uuwrem Städtchen immer weitere Fortschritte und «ir l'aiikii, dass sicii im Laufe der Zeit die Mehrzahl!!er bi«.'.;gen Juden der guten Sache zuwenden wird. n. 11. Norden. Am Soimiag beging der hiesige Synag״w11*tie-a11gvercln sein J5 jähriges bestehen nach- I. 11:,vg\ .;mcii einen Fcstgottusdictist in der Synagoge mul abunis unter zahlreicher Beteiligung der hiesigen 111.!"«וN\\ artigen Oemcimleiiiitglieder im Deutschen II. um■ 1i1r> 11 einen Ecstball. iissen fRuhr). Nachdem am hiesigen Orte seit;mrm;1 Jahren jede zionistische Tätigkeit bis uni •־-׳' laiisamitieln von Schekelgeldern usw. geralit f1!K. i״t es den unausgesetzten I Jemiihmigcn der huren I >. Treu. I״ Rosenberg und II. bui i'.icli endlieb gelungen, eine genügende Ana.:i \.1״ Herren zusammenziibrliigeii, tun eine neue ־::,״׳׳.Misebe Ortsgruppe liier gründen zu können. Zu kr!a.iiiigcii Versammlung im Saale des Hotels I ni1־״ waten ca. 300 von uns cingcladeiic Herren Danicn crseiiicncn. Herr Ingenieur Max Lewitt ■״f’t cm sehr gut aufgebaiiics und von Dcgcistcrung ditrghw vhtes Referat über ״N n t i o n a I j u de n -!um (.der Assimilation?" In der darauf* 1"!־aiuleii, lebhaften Diskussion zerstreuten die Huren Rechtsanwalt Kassel und Auerbach Die!r Treu war verreist) die von einigen Herren V״!gvh1 achten bedenken und galten Auskunft über eniige den Zionismus he treffende Fragen, Es er- K״׳!u1 1« Herren und Damen ihren Beitritt zu der 'rhndcndeit Ortsgruppe und wurde sodann bcsciiif.vscn, .schon in der nächsten Woche eine kon- Mituiercnclc Versammlung slattfiiiden zu lassen! In 'i׳•11 ״eh einem Referate (Iber den Zionismus die 1'׳■'grupitc gegründet werden soll. Wir haben he- *!«miete Hoffnung, dass dieselbe sieh gut entwickeln da sieh auch hier in Fssen in letzter Zeit ein üücrcv Interesse an jüdischen Fragen zu zeigen 'H'cimi:, Köln. Am letzten Samstag, dem 10. d, Mts.! '!!.ich ן,! dp,, kiesigen ״Zlonsthchen Vereinigung" .. זז Nathan Gross Uber die ״Sozialen . r י־ k׳ e n I nt Z i 0 n I s nt u s". In sachkundiger tmd 1^cltuicr Weise führte der Referent aus, wie viel- 101 •in Zionismus nationale und soziale Probleme '"unamicr greifen und welche Bedeutung diese wich- ''c Erscheinung für uns haben muss, wenn der Zio- ,'1'״ms. wie cs bereits gcscbchcn ist, in die Acra der tt.1lig״ng mit seinen programmatischen Zielen tritt. (^C|' allmählichen Schaffung unserer Ökonomischen hindiagc in Palästina, von der alles für 1ms abl״bt. tmd deren Schwierigkeiten wir 1ms voll und «nz. bewusst sind, muss die theoretische Erfassung!^•־Probleme gleichen Schritt baltcn, wenn wir יי' *י unserer fortschreitenden Entwicklung vor d”cr. undurchdringlichen Mauer aulaugen wollen. An Ausfii|,ruIIJ{cn des Herrn Gross, die die gespann* ״, J Aufmerksamkeit der zahlreich erschienenen «Me und Mitglieder fanden, schloss sich eine ansende Diskussion, zu welcher die Herren Schnob cr• Referendar Dr. Kaufmann, Berber, ___JÜDISCHE RUNDSCHAU __ Reinhardt und Pollak das Wort ergriffen. Nach dem Schlussworte des Referenten, der verleidedato Einwendungen widerlegte, schloss der Vorsitzende diu Versammlung. Mehrere neue Mitglieder meldeten ihren Beitritt an. Marburg. Vor kurzem wurde liier eine JUdischo Lcschallo eröffnet, deren Zustandekommen den vereinten Bemühungen der hiesigen jüdischen Vcrohil* gütigen, einschliesslich der Zionistischen Ortsgruppe, und der wohlwollenden Unterstützung des Herrn Provinzrabbiiic r Dr. Munk zu danken Ist. Neben den anderen Jüdischen Wochen- und Monats- Schriften liegen auch die zionistischen und dem Zionlsmus nahestehenden wie ״Die Welt", ״Jüdische Rundschau", ״Frankfurter Israelitisches Familienblntt", ״Puiüsthin" etc. aus; und sind daher einem v’citeren Kreise zugänglich, lis ist zu erhoffen, dass die Lcschallo dazu beitragen wird, das Verständnis für Jüdische Angelegenheiten zu verliefen und hesonders die Vorurteile zu zerstreuen, die der national-jüdischen Bewegung zufolge Unkenntnis Ihres Wesens noch immer cntgcgcngcbraoht werden. Marburg. Am 17. Dezember veranstaltete die Ortsgruppe eine Chnmtkkahfeior, die als wolligehingen bezeichnet werden kann. Herr stud. ttted. A. Hirsch hielt die Festrede über ״Ziel und Wege des Zionismus". Daun folgten Rezitationen aus der jmig-jildi.Nchcii Kunst, vorgetragen von Herren und Damen der Ortsgruppe. Auch der materielle Erfolg des Abends Ist seltr zufriedenstellend: Der Verkant von Postkarten mit Jüdischen Stilets brachte dem .1. N.-F. einen hübschen Ucbcrsclmss, und die Säumthing für den ״Bczalcl" ergab eine bctrüehtlichc Einnahme. Ein gemütliches Beisammensein vereinte nach den mehrstündigen Darbietungen die Gäste noch bis in weil vorgerückter Stunde. Frankfurt a. M. Ein Kuiliirhild aus dem .InIn־- hundert des Humanismus und der Rciormatioii malte ein Vortrag, den Rabbiner Dr, A e k c r nt a 11 n - Brandenburg, im Verein liir Jüdische Geschichte und Lltcrainr, in der Frankfnrt-I.ogc hielt. Das Thema war die Lcbensgcschichtc des M il n z nt e i s t c r s Lippold, der als Vertranter des Brnndenhurgiselten Wahrheit treu, verzichtete der Vortragende floss stand, und der ttaclt dem Tode seines fürstlichen Gönners ein schreckliches Ende nahm. Der historisehen Wahrheit treu, verzichtete der Vortragende darauf, den unsympathischen Charakter Lippolds schünfiirbcrisch darzustellen, alter In Sachen des Prozesses, in dem sich das Schicksal des Unglück* liehen Mannes erfüllte, trat cr überzeugend für Lippolds Unschuld ein, wie dies schon Moses Mendelssolnt mit den Argumenten eines christlichen Oclclir« teil getan hat. Dass Lippold, seit 1556 ״Oherster der niiirkischen Juden" tmd Schatullen Verwalter ,des Knriilrstcn, seit 1565 Verwalter der kurfürstlichen Münze, seine Aemter mit Redlichkeit versehen hat, gellt unzweifelhaft aus dem Gutachten hervor, das eine Gcriehtskommtsshm nach einer ein Jahr, dauernden Biielicrpriifnng verfasste. Dass er keine Vera!!- lassung batte, seinen fürstlichen Herrn, der ihn vertrauend selbst in sein illegitimes l.ichcslcbcn einweihte, zu ermorden, wie cr cs nach der Behauptung der zweiten Anklage getan haben sollte, ist siehe•; weil ihm die feindliche Gesinnung des Thronfolgers Johann Georg wohl bekannt wär. Der Vortragende schilderte den Prozess tmd seinen barbarischen Ausgang, die am 28. Jnimnr 1573 vollzogene Hinrichtung Lippolds. Freiburg I. B. Auf vorletzten Sonntag abend luden die Breisgau-I.ogc, die Zionistische Ortsgruppe sowie die beiden geselligen Vereine ״Leseveroln“ und ״Mcndelssoiiiivercln" gemeinschaftlich zu einem Vortrag ein, den B c r t It 01 d F e i w e I über ״Soziale und kulturelle Strömungen im modernen Judentum" hielt. Die sehr zahlreiche Zuhörerschaft folgte den objektiv gehaltenen klaren und feinsinnigen Auslllhrinigci! des Redners mit grosser Aufmerksamkeit. Regenshurg. Am Sonnabend, den 26. Dezember, fand hier Im Saale des ״Velodrom" eine Mnkkaltücrfeier der Zionistischen Vereinigung statt, die sich leider keines so guten Besuches erfreute, wie cs In Anbetracht der vorzüglichen Darbietungen crwünscht gewesen wäre. Das sehr reichhaltige Prograntnt brachte unter anderem mehrere neue Musikstücke, von denen besonders zu erwähnen sind, indische Weisen", Violhivortrag, und ״Der Stern Tudas" von M.'Färber, beides vorzüglich zu Gehün gebracht von Herrn Kantor 0. W1111 c r. Die mit grossem Beifall angenommene Festrede unseres ersten Vorsitzenden, Herrn, Rudolf Weiner, führte In längerer Darlegung aus, dass die JUdischo Religion allein das Judentum als solches nicht regenerleren könne, sondern dass dies nur in Verbindung mit dem nationalen Bewusstsein möglich sei. — Eine Sammlung־ für den Nntlonalfonds ergnb den Betrag von 17,50 Mark. Roichenborg (Böhmen). Am 17, Januar fand hier die zweite Agitatlonsvcrsammlung des Ostböhmlschen Rayon-Komitees gemeinsam mit den Trnutonaucr und »,.*** \ÜY&14 V ' Seite 45. Tcplitzcr Zioiiistcnvcrciitcn statt. — Schon vor Bc* ginn der Versammlung war der grosse Saal des lf«>- leis ״Rclelieubergcr Hof" bis auf das letzte I’lätzeben besetzt. Anwesend waren über 250 Personen. Das Präsidium wurde von Herrn Emil Deutsch. Rcielienbcrg', geführt, der gleich nach der Bcgflüssutig das Wort dem Referenten Gg. Dr. Entil M a r ff u I i e s aus Trauteuan erteilte. In seinem ausführlichen Re* fernte besprach der Referent in seiner bekannt vorzüglichcn Weise die Lage der Ostjuden, dann die ähnliche der: Westjuden, kam auf Palästina zu sprechen und erläuterte die vom ״J. N.-F." gegrilltdeton Institutionen, bespricht den Bczalcl und regt zur Diskussion an, Au der lebhaft geführten Dehatte beteiligen sielt die Herren Eduard Schulhof, I)r. Ernst Ncustattl, Max Laiipstcln und Dr. Emil Margulics, In treffender Welse weist der. Referent alle einzelnen Angriffe zurück. In seinem Schluss- Worte forderte cr zur Gründung eines ״Vereines Zion" auf. Hin Iniigmihaltcmicr Beifall vom grössten Teile der Versammlung bewies, dass der grösste Teil mit den Ansliihrungett des Referenten überein* stimmte. 28 Personen meldeten sofort den Beitritt zu dem zu gründenden Verein Zion an. Trai^eumi. (ll>u(r.^ן1ו«וjJ!tischc Volksvcrein Theodor Jicrzl hielt'am 12׳. Januar unter Vorsitz seines Ohmaitncs, des Herrn Dr. Hugo Rappaport, seine 1. Generalversammlung alt. Der vom Schriftführer Rudolph Kolm erstattete Bericht konnte von der Tätigkeit des Vereins in dem ersten Halbjahr seines Bestandes ausserordentlich Günstiges berichten. Nachdem durch einen attfkliircnden Vortrag des Herrn Dr. Emil Margulics am 29. April 19f8׳ für die Idee des Zionismus in Trautennu Anhänger geworben waren, konstituierte sielt der Verein am 22. Juni!,ms. Bereits atu 16. und 18. Juli veraitstnltetc cr sehr gelungene HcrzUcicrn in Johannislind und Traitlcnau; am II. Oktober beteiligte er sielt durch seinen Ohnianu tmd andere Mitglieder an der vom osthühmisclicn Rayoukoniitee vernnstaltcteit Propagandaversantmluug in Königin- I1״f, ebenso an den Versammlungen in Lcipa vom 29. November 19öS und 1<1. Januar 1909 und R c i c 11 c 11 h c r g vom 22. November I9ÜS. Am M. Dezember 1908 fand in Holt eite Ute eine Wanderversainnihmg dieses Vereines statt, die zahlreiche Anmeldungen zur Folge hatte. Der Roseitfeld-Aheml am 31. Oktober 1908 vermittelte der jüdischen Bevölkerung die Bekanntschaft mit dem grössten lebenden Dichter des jüdischen Volkes und hinterlicss einen nachhaltigen Eindruck. Am 20. Dezember 1908 fand eine sehr gelungene Mukknbäerfeier statt. Am Distrikstagc zu Prag war der Verein durch 2 Delegierte vertreten. Die Zahl der Mitglieder ist bis auf 93 gestiegen. Für den Nationalfomls gingen laut Bericht des N.-F.-Kommisslirs iiiigo N a t s c 11 c r a d e t z in dem halben Jahre gegen 500 Kronen ein. Die Wahlen ergaben bis auf 2 ausscheidende Mitglieder die Wiederwahl des alten Vorstandes. Herr Dr. Emil Margulics wurde anlässlich seines bevorstehenden Wegganges von Trautennu als Gründer des Vereines zum Elt rc tt tu i t g 1 i cd ernannt. Schliesslich beschloss die Generalversammlung, hei dem Vorstand der israelitischen Kuttiisgcmciudc Traiitcnati zu Itcautragen, dass die Kuitusgemeindc dem Verein B c za lei als Mitglied heitretc. Der Vorstand konstituierte sich sodann in folgender Weise: Herr Dr. Hugo Rappaport Ohmnun, Heinrich Pick Obmann- Stellvertreter, Julius Eckstein Kassierer, Rudolf Kolm i. Schriftführer, Wilhelm Weiss 2. Schriftführer, Ernst Goliath Bücherwart und Zcitungsvcrwcscr. Hugo Nntsclieradetz N.-F.-Kommissär und Carl Weil Gehilfe des N.-F.-Kotitntissürs. Gleichzeitig wurde beschlossen, dem Verebt Bczalcl mit 20 Kr. Jahresbeitrag als Mitglied beizutreten. Der Verein vernnstnltet am 30. Januar 1909 eine öffentliche Vereins- Versammlung. Die Zeitungen des Vereins liegen im Hotel Stark auf. — n. Böhmlsch-Lelpa. Der ersten zionistischen Versantmlung In unserer Stadt vom 29. November v. Js. folgte am 10. Januar d. Js. die zweite Veranstaltung. Die zionistischen Vereine in Tcplitz-Schönau und in Trnutenau veranstalteten gemeinschaftlich liier eine Wandcrvcrsammhtng, die trotz heftiger Gegenagitation einen seltr zahlreichen Besuch aufwics. Namens der. cinhcruicndcn Vereine eröffnctc Herr Siegfr. Steiner aus Teplitz die Versammlung und erteilte nach kurzer Begriissung' Herrn Dr. Emil Margulics das Wort. Mit bekannter Gründlichkeit besprach de Redner alle die grossen Fragen, die ׳' das moderate Judentum beschäftigen und deren Lösung einzig durch Erfüllung des zionistischen Progranmis möglich sei. Sodann erläuterte er alle die Institutionen, die zur Erreichung dieses Ziels aus eigener Kraft der Organisation bereits geschaffen worden sind, und die Erfolge, die die zionistische Tätigkeit heute schon in Palästina aufzuweisen hat. — Mit gespanntester Aufmerksamkeit folgte die Ver- Sammlung den überzeugenden Ausführungen des gefeierten Redners, und zahlreiche Anfragen aus der Zuhörerschaft bewiesen das erwachende Interesse. an— . 1• > f i 1; * i I ז! 1 ו .׳ »i ■; H ■!!!! I I;

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