Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XIV (1909)
- Issue
- Heft 2 (8.1.1909)
- Date
- 1909-01-08
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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i No. 2. JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 21. Küjiluibjr« I. Pf. Die regelmässigen Vereins, übende der Künigsberger Zionistischen Verc i n i ß « n r finden an Jedem ersten und dritten Dontiers;:•״ »m Monat pünktlich um 9 Uhr abends int Kasino des ״Vereins Jüdischer Studenten" statt. BresJau. Am Sonnabend, dem 19. Dezember 1908, wurde das diesjährige Chanuknhfcst, zu dem ein namcnkomitcc ciuRciadcn hatte, in den Stilen der l.essinglogo im Stile eines o rlcn tnllselicn K «• s t II m festes gefeiert. Auf der einen Seite des Saales zeigte ein riesenhafter Prospekt den Ausblick auf den weithin sich erstreckenden Bosporus, mit Serails und Moscheen am Strande. Die Wlindc waren reich mit Pcrsertcppichcu drapiert. Grosse arabische Cafes Bnzarzcltc in echtem Stile mit arabischen Auf• Schriften, tropische Bfiunic, die verschleierten Ver- Käuferinnen in orientalischen Trachten erhöhten die Illusion. Ebt reich misßcstattctcr Harem, dessen Be• sitzer stolz seine ״Schütze*' zciRte, entzückte die Besneher. Von fließenden Händlerinnen erstand tuuu j Tiirkcnlose mul gewann, wenn Allah wollte, allerlei | im ,.BezaieV licrgcstclltc KuustgcgcnsUlndc. ln den ן Räumen aber wogte eine Menge von 500 Herren .und I Dame״ in den Kostümen von Bcduinctt-Scheichs, { Fellachen, scphardischcti Juden, Armeniern, Türken, 1 Griechen. Tschcrkcsscn, tilrklsclicn Beamten usw. I Die wenigen nicht kostümierten Damen wurden beim Betreten der Stile verschleiert, die Herren mussten mich rasch ein Fes erstehen. Allerlei Darbietungen, darunter Deklamationen von Dichtungen oriental)- sehen Inhalts (Frl. Salta vom Stadttheater), ein orientalischer Tanz (Frl. Staub und Frl. Walte r). endlich ein grosser Pestzug um Mitternacht, in dem eine Salome (Frl. Borchnrdt) vor dem Pascha den Sichenschlcicrtanz nufführtc. und in dem der Pascha unter dem Jiihcl der Araber, Türken und des riesigen Bicpliantcii (anstelle des nicht erhältlichen Kamels) wörtlich die neue Verfassung vorlns. er• hiiliicii die Stimmung, In der sich der ]iigcudllchc י b ient bis zum frühen Morgen vergnügte. Der Vcberschuss. der palästinischen Institutionen zu gute Kommt, betrug infolge der grossen Spesen des Festes diesmal nur etwa 800 Mark, über deren Verwendung' in einer nächsten Nummer berichtet werden soll. Hamburg. Die Z i 0 n I s 11 s e 11 e O r t s g r 11 p 1> e Hamburg-Altona veranstaltete am 26. Dezemer v. .1. in sämtlichen Räumen des Logenheims eine Clmnu« kahfeier dureli einen Kostiimbnll Im Rnlimcn eines Volksfestes in Palästina". Die Vorbereitungen hatte Un Festausschuss unter Leitung von Frau Dr. Viktor mul Frau Dr. Haipcin übernommen. In den mit orientalischen und zionistischen Emblemen nusgcstatteten Räumen sammelten sieb mehrere hundert Teilnehmer. Den ersten Teil bildeten Vorträge, unter denen die von Herrn Oberkautor Roscnblatt küust• leriseli v׳.tgetragenen Lieder in Jüdischer Mundart besonderen Beifall ernteten. Daran schloss sich ein von io Jungen Damen ausgefilhrter orientalischer Schlcicrtanz. Nach Beendigung der Vorträge entwickelte sieh ein Jrühiiehes Pnlüstiiiajalirniarktstreiben Den Mittelpunkt bildete ein ..Harem" und eine woldausgcstattcte Orient-Bar, Ausserdem waren nocii verschiedene Vcrkaufslmdcu sowie eine Tombola aufgcstellt, deren Hauptgewinne in Bczalcltcppiciien bcstatidcn. Reichen Absatz, fand eine von Hermann Struck eigens zu dieser Veranstaltung gezeichnete Postkarte. Erst gegen Morgen schloss das Fest, das zur Zufriedenheit aller Anwesenden verlief und für die Ortsgruppe einen erheblichen Ucbcrschuss ugab. der für die verschiedenen Paliistinainstltutioucu bestimmt ist. Dessau. Am 20. Dezember 1908 feierte die hiesige Z i o n i s t i s c h e O r t s g r tt P P e Ihr Makkabüerfcst. Das Fest gestaltete sich zu einem der imposantesten Feste, die hier je gefeiert wurden. Zu* midist die Fülle der Besucher: ein grosser Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Eingcleltct wurde das Fest mit einem Harfcnsplclc von einer jüdischen Künstlerin, Frl. Schic dl ln«. Hierauf sang Herr Oherkantor Ce rin i aus Breslau mehrere Arien. Als er die Stelle aus HtindeFs Judas ,Mnkkabäus: ..Blast die Trompete, hebt ein Feldgcschrcii Tapfer, immer nur Jicrbci!" mit wuchtiger Stimme sauß> fühlte man sich In Jene grosse Zelt versetzt, wo italische Krieger sich um Juda Mnkkahl scharten. Die Festrede hielt Herr Mr. M 0 s c s - Dessau. Eine besondere Auszeichnung erhielt das Fest durch die Auüiilirnng der ״Bar-Kochl>a"-Opcr. Herr Kantor Blitz hat diese alte Oper von Qoldfadcn textlich neu bearbeitet und In der Form eines Oratoriums zur Aunülmiug' gelangen lassen. Es war du ästhetischer Genuss, die Gesänge zu liörcn, in denen sich unsere eigene Sehnsucht wlcdcrsplcßclt. Die einzelnen Melodien wurden von Herrn Kantor W 0 J11 un« Herrn Kantor Fried-Leipzig schön gesungen. Insbesondere gab Frl• Colin (Conti) , von hier» clno Junge hervorragende Sängerin, eine echte Dlna ab. Herr Kantor Blitz hat sieb durch die Ncnbcarbcl* tung dieser Oper ein grosses Verdienst erworben, und cs sei hiermit allen grösseren Vereinen c»npfohlen, diese Oper In der modernen Umgestaltung gelegentlich aufführen zu lassen. Nocii sei einer iu11g־c«1 Künstlerin, Frl. Margarete Evelye, Erwähnung getan, die als Pianistin die Begleitung für den Abend ausiülirte und durch ihre echte künstlerisohe Leistung zum Gelingen des Festes beitrug. Spiel und Tanz hielten dann dio Jugend bis fllni Uhr morgens fröhlich beisammen. MUnehen. Die Münchener Zionisten treffen stell jeden Dienstag', abends zwischen 8 und 10 Uhr. im Cafe Fahrig am Knrlstor. Ollste und aus• wärtige Gesinnungsgenossen willkommen! Strassburg. Am 5, mul 12. Dezember v. Js. fand im Restaurant Ulutn die diesjährige ordentliche Generalversammlung des zionistischen Vereins statt. Hs wurde über das ubgcluufcnc Jahr berichtet. Die Einnahmen des Vereins und alter Institutionen bctrugen ungefähr 500 Mark. Es wurdo dem Vorstand Dcchargc erteilt und eine neuer Vorstand gewählt. Die Adresse des Schriftführers Ist: Herrn S. WeiH, Fiukmnttstr. 8, Am S a m s t a g, d c m 16. Januar wird Herr Dr. B10 c d e im Saale des Hotels *Vllle de Paris“ einen öffentlichen Vortrag Jialtcn. Es steht zu dieser Veranstaltung eine rege Beteiligung in Aussicht. Denn Herr Dr. Bioedc hat siel» hier durch sein Auftreten Im Jüdischen Turnverein und im Jüdisch-Literarischen Fraiicn-Vcrcln den Ruf eines ausgezeichneten Redners erworben. Freiburg i. II. Die Zionistische Ortsgruppe hielt am!9. Dezember ln gewohnter eindrncksvollcr Weise Ihre M n k k a b ä e r f c i c r ab. Die Festrede hatte Herr Richard LI c h 111 c i m Ubernominell. Die Einladungen zu dem Feste hielten sich diesmal in engeren Grenzen als sonst, da von einem freien Komitee ein Chnnukah-Kinücrfest auf den 2(1. Dezember veranstaltet worden war, zu welchem die ganze Gemeinde ciugcladcn wurde. Die Beteiligung an dem Kinderfeste war eine sehr bcträclitllcbc: die Darbietungen der Kinder fanden vielen Beifall. Rabbiner Dr. 1. c w i 11 hielt eine Anspräche. Anlässlich des Knrtelltages der Vereine 1 (i d 1s c h e r Studenten fand am Montag, dem 28, Dezember, ein Kommers mit nachfolgendem Balle statt der von Selten der Jüdischen Vereine ln der Bürgerschaft gut besucht wurde. Das Fest nahm einen vorzüglichen Verlauf, Als eine Neiigrüiulung unter den Jlldlseln.n Vereinen Ist der Jüdische Jugend blind licrvorzuhclicn, der mit der Loge In Fühlung stellt mul von ihr einen Beitrag erhält. Berichtigung ״Der Strassburger J. T. V. und der Gemeindescimlrut.“ Wir werden ersucht, niitzuteilcn, dass der unter diesem Titel In Nr. 52 des vorigen Jahrgangs erschienene Artikel von Dr. Georg Arndt. Vorsitzendem des Ausschusses der Jüdischen Turner- .schuft, der Dcz.emhermimmcr der ״Jüdischen T11 r 11,z c i 111 n g" (Berlin NW., Kathenowcrstr. 25) entnommen ist. Briefkasten der Redaktion Uober Franon von aileomolnom Interesao albt dio Redaktion an dloaor Stell• garn Auskunft A, N. Regciisbnrg. Dass wir uns Fcsthcriclitc nach oingesandtei! Programmen etc. selbst zusattimenstelleit sollen, ist etwas viel verlangt. Wir haben mit der Kürzung der fertig ciiigesnndten genug zu tun,' Dr. F. M״ Truutcitau. Wir wollen Herrn Hermann Bahr keineswegs Unrecht tun. alter wenn er mich wirklich stets zum Zionismus eine sympathische Stellung eingenommen hat. so schienen uns seine Bemerkungen im ״Morgen" (anlässlich einer Besprcchmig vn״ Schnitzlers ..Weg ins Freie") doch recht unaiiRcbraolit, Ohne Herrn Bahr abermals nahe treten zu wollen: sie hatten eine verhängnisvolle Aehnlichkclt mit den Aeiissermig'en der mm Ja glück- Hell iintcrgetauehten ״Phllozlonistin“ Camilla Titel- 111er. Und der Zionismus sollte sieh doch so leite ..Freunde'• recht weit vom Leibe halten! Gehört Balir nicht zu diesen, uw so cvUcuUcUct. Wir sind gern bereit, Ihnen die Auslassung Bahrs zu übermittcln. Wollten wir sie abdruckeu, so wäre eine Polemik uuiimg’inglich, die wir doch lieber vermeiden möchten. L., Hannover. Zn unserem grossen Bedauern mussten wir Ihren Bericht wesentlich verkürzen, da er sonst zwei Seiten unserer Zeitung' gefüllt hätte, die wir bei unseren beschränkten Raumvcrliältuisscit leider nicht darauf verwenden konnten. A, L. und andere. Beachten Sie die obenstohende Notiz. Die Frist zur Bestellung der Kunstdruck- Exemplare der ..Jüdischen Rundschau" läuft also noch 11 is zum 20. Januar 1909. Dann muss die Liste allerdings definitiv geschlossen werden, wenn das nicht etwa Infolge Erschöpfung dor verfügbaren Anzahl schon früher notwendig wird. Literarische Notizen ״Brockhaus“ Die einfachsten Gedanken sind bekanntlich immer die schwersten. Wie selbstverständlich er• scheint uns heute der Druck eines Buches, ln dom sich ein bcwcglicltcr Buchstabe an den andern reiht, und doch Ivat cs bis Ins 15. Jahrhundert gedauert, dass ein genialer Kopf auf dies■ F.rfiuduttg kam die uns von dettt utttstäudiichcit Handwerk der Scliünschrcibcr und dem Gebrauch mühsam geschnitzter Tafeln für die einzelnen Seiten ei löste. Wie selbst verständlich erscheint uns heute uttclt der Begriff eines Konversationslexikons, das durch seine alphabetische Reihenfolge den unermess- Helten Stof( menschlichen Wissens jedem, der lesen kann, erreichbar macht. Und den noch dauerte cs bis In das!8. Jahrhundert, dass diese Form alplia* hctisclicr Nncliscliiagclilichcr dtircltdrang. und noch weit länger dauerte es, bis der Begriff eines solchen Unlvcrsalwerkcs. eines Konversations-Lexikons, oder, tim cs kürzer zu bezeichnen eines ..Brockhaus" sich iicrniisgchildct hatte. Der Gründer des Verlages F. A. Brockhaus in Leipzig ist nicht der Erfinder des Konversations- Lexikons gewesen, wohl aber derjenige, dureli dessen initiative der eigentliche Begriff cncs Konversation*- Lexikons erst cmporwiiclts und unter dessen Namen «Ins Werk eine Popularität gewann, die ohne weiteres den Begriff eines K<mvcrsatious-Lexik«ms mit dem eines ״Hrockhaus‘* identifizierte. 111 Jahre ist der crstcre jetzt alt; seit etwa 90 Jahren sagt man: das Konversations-Lexikon oder ..der Brockhaus**. Was unter dem erstem Titel von 1796—1808 in sechs kleinen OktavbiindcJien erschien, diese erste diirltigc Gestalt eines zukünftigen Kulturwcrkcs. war nur eine schülerhafte Verwirklichung eines guten Gedankens der auch sehr bald schon an seiner ungeschickten Ausführung völlig zu gründe zu gelten drohte. Wie rückständig dieser erste Versuch war. besagt zur Genüge die Tatsache, dass dieses erste Lexikon von Napoleon «Hier Bonnparte noch nieltts wusste. Der Begründer des Brockhaus'schcn Verlages. Friedrich Arnold Bmcklwns, kaufte das Unternehmen, das heteils dureli vier Hände gegangen, zuletzt als 8 eh ti I d0 b jek t beim Drucker gelandet war timt nicht leben and sterben konnte: Brocklians schuf das Werk aufs neue, so dass ausser dem Titel kein Stein des alten mehr auf dein andern blich, und in sechsjähriger Arbeit, von |H| אן8ו י zog er. unterstützt von sachkundigen Miturhebern, die er zu :imleii wusste, ׳Ins Stäiumelieii gross, das die Kraft hatte, sieh zu einem mächtigen Baume zu entwickeln. 11er Erfolg seines Werkes ist bekannt: sofort nach dieser Neugestaltung folgte Auflage auf Auflage, dass kaum die Drttckcrpressen naehkonmteit konnten: war schon die Nachfrage stark, so tut alter auch diese F.ile not, um initiier wieder dem räuberischen Nachdruck zuvomikimnmm. «1er schnell hei der Hand war zu einten, wo er nicht gesät hatte. Seit dieser Neugestaltung wusste leder Deutsche und Ausländer, was ein ״Brockliatts" bedeutete, und sein Begründer liattc noch die Freude, diese Popularität seines Leben Werkes cinti ctci« zu selten. Ein streitbarer Herr, dieser aite Friedrich Arnold Bmckli.ius. Nichts vergnüglicher zu lesen, als seine Zusammui.stüssc mit der hochwohllüblieheii Zensur. Denn gerade damals, als das Lexikon durch seilten neuen Besitzer und eigentlichen Begründer sich das Ziel setzte, das uns heute« als etwas Sclbstvcrstündliches erscheint, mit der Keil gleichen Schritt zu lullten, war die politische Empfindlichkeit aufs höchste gesteigert; der fast tägliche Umschwung der politischen Zustände machte die Wahrheit von gcslerit zum Verbrechen von heute. Seit jener Zeit ist ein Koversations-Le,\ik«m die stillschweigende Voraussetzung universeller Bildung geworden ein selbstverständlicher Hansscliatz. ein notwendiges Vcrständiguiigsmittel aller Zeitgenossen. Der Unterricht der Schule allein kann timttügiiclt mehr all dem nachkommcn. was der Tag and die Stunde dem Mitlcbcndeii zumute!!. Kein geringerer als Goethe, seihst ein eifriger Benutzer seines .•Brock* liniis". hat cs seinem Vertrauten Eckcrmami gegen* über oftmas ausgesprochen, wie beliaglieli cs doch einmal gewesen sei, als er noch iimg war. wie klein, der Kreis des Wissens, das damals von einem jungen gebildeten Menschen verlangt wurde: von der Höhe seines Alters herab bemitleidete er oft das iuttge Geschlecht das mit einer so weit schwereren Last seinen Weg auzutreten Italic! Der tinglicticrc Auf- .sehwung des Zeitungswesens hat cs dahin gebracht, dass uns Tag für Tag ein umfassendes, stets wecltsclnües Weltbild vorgeznuhert wird, in dem sielt ziircelitfindcn muss, wer auf den Name״ eines Gebildeten Anspruch erbebt. Diesen immer stärken! Ansprüchen unserer modernen Kultur, denen sieh niemand entziehen kann, hat der ..Brockimus" Rechnung getragen einsprechend dem Ideale, das vor IW Jahren dein Herausgclier-Verleger vorschwebte: gleichen Schritt zu halten mit der Zeit und cs jedem seiner Benutzer ztt ermöglichen die Waffen zu führen, denen noch immer der Sieg verblieben ist: Wissen und Wahrheit! Lr ist nicht allein geblichen in dieser grosser Aufgälte; andere sind ihm seiolgt mit ähnlichen Zielen, mul cm fröhlicher Wettkampf findet statt zugunsten des 1 ublikttnts und int Dienste der gemeinsamen Sache. ״Broekhaus oder Meyer?" Diese Präge beantworten wir wie Goethe die Frage ״Wer grösser sei Schiller oder Goethe“: Wir sollen uns .freuen, dass wir ״zwei solcher Kerle besitzen.“ Aber besitzen muss man den einen oder den andern, will man siel» bei seiner täglichen Arbeit der neuzeitlichen Fortschritte in Wissenschaft und Kunst, Handel und Qewerbe bedienen und erfreuen. Gerade Jetzt ist■ der .,.Brockhaus" das neueste und vollständigste Werk •seiner Art, bis nui die Gegenwart fortgefübrt, revidiert und ergänzt in seiner ״Ausgabe 1908" (17 Bände) mit Karten und Plänen, mit Tausenden, von bunten und schwarzen AI»-, hildungen geziert in einer Reichhaltigkeit und Fülle, die den Preis von 12 Mk. pro Band In der Tat überaus gering‘ erscheinen Hisst. Schluss des redaktionellen Teiles. ,!?UP.«