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Jüdische Rundschau · 1908-09-11 · Heft 37 (11.9.1908) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIII (1908)
Issue
Heft 37 (11.9.1908)
Date
1908-09-11
Page
– (sequence 13)
Language
German
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ו »ו L j Jj, * W *«״׳־ »«»י MIM. JUEDISCHE RUNDSCHAUJ8x,,«37.־ Aus der zionistischen Bewegung 1 ו $־ 1! 1 Mitteilungen des Zentralbureaus der Zionistischen Vereinigung für Deutschland 1. Wir machen die verehrlichen Ortsgruppen und Vertrauensmänncr auf das in dieser Nummer der JUED1SCHEN RUNDSCHAU enthaltene neu zusammengestellte Verzeichnis der durch den yerlag der JUED1SCHEN RUNDSCHAU zu beziehenden zionistischen und allgemein-jüdischen Literatur aufmerksam Separatabzüge dieses Verzeichnisses gehen den Ortsgruppen und Vertrauensmännern demnächst zu.; Die Ortsgruppen werden gut tun, sich rechtzeitig mit dem notwendigen Propagandamaterial für die jetzt einzusetzende Herbstagitation zu versorgen. Bestellungen sind direkt und ausschliesslich an den Verlag der JUEDISCIIEN RUNDSCHAU, Beriin SW. 6S, Zimmerstr. 77 zu richten. 2. Der ■geschäftsführende Ausschuss des Z.-K. der Zionistischen Vereinigung für Deutschland hat ein neues Ressort eingerichtet, dem die Aufgabe zugeteilt wurde, die vereinzelten Zionisten an Orten ohne zionistische Vereine zu und Ortsgruppen zu bearbeiten und eventl. zum Anschluss an die nächstgelegene Ortsgruppe zu veranlassen. Wir bitten daher die verehrlichen Ortsgruppen une Vereine wiederholt, uns von jedem Wegzuge eines Mitgliedes umgehend!Mitteilung zu machen, gleichviel, ob an dem neuen Wohnorte des Verzogenen eine Ortsgruppe bereits besteht oder nicht. und vor allem kostspielig. Ich glaube, wir werden gar zu bald davon abkommen. Beweis: Der Parteifond. Doch gut. Der Mark-Schekct ist populär. Was zwingt uns aber bei dem Landesbeitrag zu der demokratischen Pose? — Wir geben heute schon für alle möglichen und schönen Sachen grosse Gelder, aber für unsere Parteikasse dürfen wir im Jahr partout nicht mehr als eine Mark Reben. Und doch ist sie der Zentralpunkt, um den sich alles dreht. Mit Leichtigkeit haben wir in Obcrschlesicn eine Garantiesumme von 600 Mark jährlich zu Künsten des Parteisekretärs aufgebracht (Beschluss des letzten GrupnenvcrbandstaRes in Bcuthcn), an dem sich eine Anzahl Gesinnungsgenossen zu Monatsbeitrügen von 3—1 Mk., d. i. zu Jahresbeiträgen von 36—12 Mk. verpflichtet haben; und die LeichtiRkeit, mit der sich unsere Leute dazu verpflichtet haben beweist mir, dass auf diesem Wege noch Ranz andere Gelder für die Parteikasse | Üiissig zu machen sind, j Mein Antrag ceht also dahin: Der Landesbeitrag■ betrügt mindestens eine Mark j ä 11 r I i c h Wer die Mittel und das Verstündnis für Organisation und ARitatlon hat. wird der Parteihasse Kern Krossere Betrüge zu kommen lassen. Das also zur Kassenfregc. Die Personenfrage ist eigentlieh schwieliger. Wenn unser Geld nicht heratiSReworfen sein s< 11. so brauchen wir einen zuverlässigen Zionisten, fleissigen Arbeiter, guten Agitator und vor allem erstklassigen Organ!־ sator. Linen solchen Mann zu finden ist nicht leicht, aber ich glaube, dass wir auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung in den Besitz einer grösseren Anzahl von Offciten gelangen werden. Lr wird kommen, der Parteisekretär: denn man vermisst ilm bereits. Möge ihn uns das Zentralkomitee bald bescheren, zum Segen der zionistischen Organisation in Deutschland und damit der zionistischen Organisation überhaupt Die Leitung des neuen Ressorts hat Herr Rechtsanwalt Hans Steinitz-Berlin übernommen. Zuschriften sind wie in allen anderen Fällen ausschliesslich an unser Bureau, Charlotten bürg, B! e i b t r e us t r a s s e 49, zu richten. Der Parteisekretär Eigentlich ist cs nicht richtig, sich wiederholt zu demselben Thema zu üussern. Man läuft Gefahr, einseitig beurteilt zu werden oder zu langweilen. Indessen darf ich wohl behaupten, dass seit meiner letzten Acusserung in dieser Frage, die Sache ein beträchtliches Stück vorwärts gekommen ist. Eine grosse Anzahl unserer führenden Gesinnungsgenossen hat die Notwendigkeit der Anstellung eines besoldeten Beamten anerkannt und der Breslauer Dclegiertentag fasste auf Antrag der oberschlcsischen Delegierten den Beschluss, dass ..das Zentralkomitee der Frage der An- Stellung eines Parteisekretärs näher treten solle“, und, wie ich cs schwarz auf weiss besitze, beschäftigt sich das Z.-K. tatsächlich eingehend mit dieser Frage. Ich fürchte nur allerdings, dass auch damit noch nicht alle Klippen glücklich umschifit sind. Denn über zwei Fragen, die nicht gerade unwichtig sind, scheint man sich noch gar nicht im Klaren zu sein, das ist über die Personen- und die Kostenfrage. Zwar hat zu der letzteren der Delegiertemag schnell noch den Antrag angenommen, dass zur Deckung der neu entstehenden Kosten von nun ab jeder deutsche Schekelzahler gleichzeitig den Landesbeitrag־ bcahlcn solle; aber ich halte diesen Beschluss für unausführbar. Ich glaube, jeder von uns. der einmal irgendwo Sclickelkommissar war. wird mir darin recht gehen, dass die Landesbeiträge nie 50 Prozent der Schekel überschreiten werden, ausser natürlich, wenn wir auf sc- und soviele Schekel verzichten. Dieser Weg ist aber praktisch ungangbar. Ich habe aber einen anderen Vorschlag, der so nahe liegt, dass ich es mi»־ uur durch das Schihersche Zitat vom Verstand der Verstau- Uigen erklären kann, wenn er bisher noch nicht gemacht worden ist. Warum beschränken wir uns bei der Erhebung der Landesbeitrüge krampfhaft auf den Betrag von einer Mark? Beim Schekel ist es allenfalls verständlich: aber auch nur allenfalls: denn in Geldsachen und besonders bei direkten Steuern ist das demokratische Mäntelchen ziemlich lächerlich Joseph Loewy, cand. Ing. A us den Ortsgruppen Berliner Zionistische Vereinigung Die Nationalfondverwaltung hat für Berlin eine Sammelstelle für Spenden zur Ablösung der Neujahrsglückwünsche errichtet, ^ir bitten daher unsere Mitglieder und Gesinnungsgenossen ihre Gaben für diesen Zweck bis spätestens den 19. Sepfernher unserem Schatzmeister Herrn J. H. Wagner, P r c!1 z I a 11 e r a 11 e c 9, einzusenden. Chemnitz. Am 3. September sehr gut besuchte Ver- Sammlung, verbunden mit einer Nachfeier zum Ged ü c 111 n i s an Herzls Todestag. Deklamation (Frau Deutsch) und Gesang (Herr Kantor Goldberg). Gedächtnisrede (Herr Deutsch). Redner entwarf ein Bild von Herzls Werdegang und appellierte mit packenden Worten an die Anwesenden, an der Ausführung von Herzls Plänen mitzuarbeiten. Im 2. leil des Abends referierte unser Delegierter Herr Jacoby über den XL Deutschen Dclegiertentag in Breslau. Diskussion. Line Teilersammlung ergab 30 Mk. zu 5 Oclbäumen für den Herzwald. Nationalfond Sammlungen für den Natlonalfond und andere zionistische Zwecke sind ausschliesslich zu senden an den Schatzmeister des Zentralbureaus, Herrn Max Woll.telner, Charlottenbur* ==״—- bei Berlin, Sybelatraaao BO. - ~ . Pe1L Jüdische Nationalfond Ist dazu bestimmt ont/tuinurh** Boden al* Gesatntelicentum «Jen Jüilltchen Volke»• Tu erwerben unWal!/ ewige Zeiten zu erhalten. Vom S. Zionistenkoneress190!J£n״t,n, uF*?,u.f, er heute bereits ein Vermögen ton Ober />/, Millionen Mark?***"' btsittt Jeanette W«tzler, Nyitranjlak (Ungarn), gratuliert herzlich 2ur Verlobung von Rabbiner Dr. Heinrich Wie.•!,Meran ... . . ... % Mk. ir-.iiyav't’Sr*■: ־ ־•י ■״*■י~ *זי״יי״!י״%יוויי״1•wtnj»?,!..f,»״״1 ׳מ.. •״י-— I‘ ייו ־,I I 1 ן ו י;! 1 י ־* זיי<{; ü ׳! t י , I w ' i;k, i '!fl* »

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