Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XIII (1908)
- Issue
- Heft 5 (31.1.1908)
- Date
- 1908-01-31
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2651273-2651552-2651558--05416-2662437- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 28 l N°. 5 Referenten über üie Tätigkeit Hcr/.ls vom I. Kongress. über seine diplomatische Tätigkeit in Konstantinnpcl und bei anderen Regierungen. Er erwähnte noch ausführlich seine Arbeit in der EI-Arisch und in der Uganda-Angelegenhci{ und kam dann auf seine letzten Tage bis zu seinem Tode zu sprechen. Ausser vielen bereits bekannten Taten bekamen wir auch viel Neues zu hören und können wir den Abend als wirklich genussreich betrachten. Es felgte dann eine interessante Diskussion und erst in. später Stunde schloss die Versammlung. A. C. Nürnberß-Fürth. ln den letzten Tagen hielt die hiesige Ortsgruppe die slatutcnmässlge Gcncral-Versammlng ab. Aus dem Berichte des bisherigen V » r s i t z c n d e n Dr. Bamberger geht hervor, dass die Gruppe im Jahre 1907 eine rührige Agitation nach innen und aussen entfaltet hat. Langsam, aber stetig wächst die Gruppe und der Zinnismus in Nürnberg-Fürth. Die bestbcsuchtcstc öffentliche Ver- Sammlung war der Palästina-Vortrag des Herrn D r. A. Fried mann in Wiesbaden, dessen man in Nürnberg noch immer gerne gedenkt auf baldiges Wiedersehen! Die stärkste Mitgliederversammlung zeigte der Kongressbericht unseres Delegierten und Vorsitzenden D r. Bamberger. Einen höchst erfreulichen Bericht er• stattete unser N.-F.-Verwalter E nt i 1 Oberndorf e r. Nicht weniger als etwa 600 Mk. an N.-F.-Spenden und zirka 150—ISO Mk. an Oelbaumspenden. 2 Mitglieder für den Pilan/.ttngsvcrcin fschon voll bezahlt) wies der Bericht uns. Neben den: Verwalter selbst halten sich dafür besonders Herr P 11. H e i m a n n und Frl. E 1 i sw* G 1! t m a n n Geizt Frau Dr. Wursclmwski und A n t i z i o n i s t i n!!l verdient gemacht. Auch für den Bezalel sind schöne Erfolge erzielt worden. Daneben werden Selbstbestcuerung. Parteifonds. Misrachimittelscliule usw. nicht vergessen Nachdem Dr. Bamberger bestimmt erklärt hatte, infolge Arbeitsüberlastung den Vorsitz nicht mehr beibeh.alten zu können, ergab die Wahl folgendes Resultat: 1. Vorsitzender: Rechtsanwalt Dr. Jos. M ii n z . 2. Vorsitzender: Kaufmann Albert El I c r n. Schriftführer: S. B. Hei n c tu a n n und Dr. B a ui b c r g e r. Kassierer: Lehrer Lantman n. Nationalfonds: E m i I Oberndorfer. Bibliothekar und Bücher- und Broschüren* zentrale: Max Gorski. Der neue Vorsitzende Dr. Münz entwickelte in kernigen Worten sein Programm für den inneren und äusseren Aushau der Gruppe (Klublokal. Lesezimmer. Vortragszyklen usw.). Der bisherige Vorsitzende Dr. Bamberger soll ins Goldene Buch eingetragen werden. Gleich in der Woche nach dieser Versammlung fand die erste Mitgliederversammlung statt. Tagesordnung: Aktuelle zionistische Fragen: Referent: Felix Th e II ha b c r-M Q liehen, ln knapper sachlicher Weise referierte Herr Th. über die Lage der Juden in den einzelnen Ländern und ihr Verhältnis zum Zionismus. Dann besprach er eingehend die letzte Sitzung des Grossen Aktions-Komitees in Berlin. F.inc lebhafte Diskussion schloss sich an; mehrere Gäste Hessen sich als Mitglieder aufnehmen. Ivriah Aus Petersburg wird uns '׳on unserem Korrespondeuten geschrieben: Diese Woche fand eine konstituierende Versammlung des Bundes der hebräischen Sprach-Vereine ..Ivriah‘‘ statt. Bis jetzt war den Vereinen eine gemeinsame Tagung nicht ge• stattet worden. Nun hat der Petersburger Verein eine offiziehe Erlaubnis zur Begründung von Zwcigvcrciucn in Russland bekommen. Daraufhin wurde eine Delcgierteiiversammlung aus allen Staden eittberufen. in denen bisher vereinzelte kleine Gruppen existierten. Die Versammlung war stark besucht. Der bekannte Schriftsteller Dr. Katzcnelsohn (Bttk! ben Jogli), der Schriftsteller Epstein u. a. hielten Referate. Es ist zu erwarten, dass der neue Bund der Verbreitung der hebräischen Sprache unter den russischen Juden und der bis jetzt arg unterdrückten hebräischen Presse sehr von Nutzen sein wird. Zur gefl. Beachtung Um in dieser Nummer Titelblätter und Register von RUNDSCHAU und LITERATURBLATT bringen zu können, mussten wir ,den N a t i o 11 a I f o n d s a 11 s w e i s diesmal in das Hauptblatt übernehmen. Wir hoffen, dass er auch dort gefunde wird. Die Register sind znm grossen Teile von Herrn Hans Goslar angefertigt worden, dem wir auch au dieser Stelle dafür tinsern verbindlichsten Dank atissprcclieu. Um diese Nummer nicht zu sehr im Gewicht zu belasten, werden wir den noch fehlenden Rest des Registers zum Haupt- Blatt insbesondere zur Beilage besonders geben. Briefkasten der Redaktion Verschiedene Freunde haben sieh w ieder au uns mit der Bitte gewendet. Ihnen zu Vorträgen die Literatur zusammenzustellcn. Leider fehlt uns dazu die Zeit. Wir bitten sehr um Entschuldigung. Auf Wunsch stellen wir hiermit gern fest, dass die Notiz ..Von den Täuflingen“ in voriger Nummer, die wir dem TÜRMER entnahmen, einem Artikel von Victor F. Gold- Schmidt ״Was lehrt uns der Fall Josef" entnommen « ist. Der uns zugesandte Ausschnitt war leider u 11 v!> 11 - ständig gewesen. Ein vorzügliches Propapdemittel im Kampfe gegen Assimilation ist die Scbtift unsetes verewigten Gustav G. Cohen 1 ״Drei Stadion11 Die Restauflage ist uns tum Vertrieb übertragen. Wir verkaufen diese mit Mk. 1,— pro Exemplar (exklusive Porto, bei Voreinsendung des Betrages oder Nachnahme). Der GceamterlÖs fittast dem Gustav G. Cohrn-Cclhaumhatn zvl Deutsches Bureatides JUd.Nationaifonds(Pro• paganda« Abteilung), Breslau 6, (Cönigsplafz 3b. Geldsendungen sind zu adressieren au Hugo Sch&elilsl, BresDu. ici: P H Tr. / ׳ ’ ד► re 3■ fr o —1 ׳ r, ׳ (sv1!1 \• 11 ן —.j *j l'M*‘ ■*.V«; utUiv ÄVÜ.Ö S0hKtoae$ata<9 Die Verbreitung des Turnens unter den Juden. .■״ II. Auflage. ....—.. Referat erstat'et dem l.l. Jüdischen Turntag v. Isidor Wollt. Sonderabdruck aus .,der Jüdischen Turnzeitung״. VIII. Jahrgang. Preis 0.30MK. Die gediegene Arbeit ist gewiss mehr dem eine bloss׳.* Propaganda* Schrift und weiss doch den Ton trockener Wissenschaftlichkeit zu meiden. Sie wird unter allen, die für die Zukunft ein starkes, aufrechtes jüdisches Geschlecht erhoffen, viele Freunde und hoffentlich auch für d:c angeregten Arbeiten eifrige Förderer finden zu beziehen durch den Vertag ״jüdische Rundschau'‘, 6. G. m. b, 15., 8{rtfn N. 51, Huquststrasse 49.1 Warzen, Leberflecke, sämtliche Unschönheiten im Gesicht entfernt schmerzlos unter Garantie für immer nach amerikanischer Methode. זז יי־׳.׳. Aii.'t. *■*.*,־/r «Vh <S> C BERLIN Behandl. Lmgjitirl{• Praen w. ida ן11^ע*1ו Bülowstr. 17 1. Nach Behänd! Schüttrinnen werden auijeblldet Xii ■ } X 1 Dornen Gedichte von Max Jungmann Gebundene Exemplare können zum Preise v. 3 Mk., ungebundene zum Preise v. 2 Mk. durch die Expedition der ,(jüdischen Rundschau11 bezogen werden. Ortsgruppen erhalten bei Abnahme von 10 Exempl. 20״ ״ Rabatt.