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Jüdische Rundschau · 1908-01-03 · Heft 1 (3.1.1908) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XIII (1908)
Issue
Heft 1 (3.1.1908)
Date
1908-01-03
Page
– (sequence 1)
Language
German
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L t Abomicmcnt.sprels «mschlie>shc.. LITERA! URBLATT vleridjihrlich: 1. durch die Expedition: t) ln Berlin —,90 Mark, b) nach aus- •arts I,— Mark, c) für aas Ausland 1.5י Marx. 2. t« Peetabenntmtnt 1.25 Mark. AJIgferoeine JTUdl&eiie Zeitung Redaktion: Expedition und Adresse für Geldsendungen and Bestellungen: V׳»rteg lOditeha Rundschau, E. O. m. b. ti, Berlin K.64, JUfintitnui 43*. <tc Insertionspreis *Ick« spalsene Petit-Zeile oder deren Raum 25 Pfennig. BERLIN NW. 52, Melanchthonstrasse 4. Telebhon: II, 3387. OasctUfUstundaa der Expedition tlgllch (ausser Sabbat und Sonntag) vor- . * mittag 10-1, nachmittags 3—7 U’ י Alle Rechte vorbihalten. Abdruck aus der JUEütSCHEN RUNDSCHAU nur bei voller Quellenangibt gestattet. Nummer 1 II Berlin, 29. Tebeth 5668 3. Januar 1908 XIII. Jahr gang I 1 i I ״Sy*», X'4, ן Tagesordnung der Sitzung des Grossen A.־K. Nachstehend geben wir die Tagesordnung für die Sitzung des Grossen Aktionskomitees am Montag, dem 6. Januar, vormittags 10 Uhr, in Berlin in! Savoy*Hotel bekannt: 1. Bericht des E. A. K. 2• Palästinaamt 3. Schekel 4. Parteifonds 5. Bildung neuer Föderationen 6. Einberufung der Jalireskonferenz 7. Eventualia « Köln, den 27. Dezember 1907 Das Aktionskomitee: David W 01 f f s 0 h n. Zur gefl. Beachtung Von letzt ab sind die Bureaulokalitäten des Ziouistischen Zentralbureaus, der Redaktion und Expedition der ״WELT“, der Redaktion und Expedition des HA-OLAM mit den Lokalitäten des Hauptburea-us des Jüdischen Nationalfonds vereinigt. Die Adresse aller genannten Bureaus lautet: Köln, Karolingerring 6. Die Telefonnummer 4523 und Telegrammadresse ״Orglilp“ bleiben unverändert. Die Aktionskomiteesitzung Ms der Sitz des Engeren Aktionskomitees zugleich mit der Wahl des Präsidenten nach Köln verlegt wurde, da wusste man, dass Berlin durch diese Wahl in den Vordergrund der zionistischen Bewegung treten müsste. Die Hauptstadt des Reiches, an dem der Präsident wohnt, musste ganz von selbst mehr und mehr zum Zentrum der Bewegung werden. In dieser Entwicklung befinden wir uns, mag man nun diesen Zug wie immer ansehen. Ein Zeichen dieser Richtung war bereits die von unserm ״Präsidenten inaugurierte und von dem Engeren Aktiuiis- Komitee in Berlin erfolgte Einrichtung eines Zentralbureaus, das natürlich von Köln aus ressortiert. Ganz in derselben Richtung ist es, wenn Präsident Wolnsohn zum ersten Male seit Bestehen der zionistischen Org .nisation die Sitzung des Grossen Aktionskomitees nach Berlin cinbcrufen hat. Von wesentlich grösserer Bedeutung ist es, dass es die erste Tagung des Grossen Aktionskomitees ist, die seit dem Haager Kongress stattfindet. Es ist die erste Offiziersversammlung nach der Haager Heerschau. Und die Gegenstände, die zur Beratung kommen, sind diesem wichtigen Umstande angemessen. Im Betlicht des Engeren Aktionskomitees an das Weitere, das Grosie Aktionskomitee, dürften vielleicht die bereits kurz äugedeuteten Verhandlungen in Konstantinopel stehen, deien Wichtigkeit wir keineswegs verkennen könnenlm engsten Zusammenhang steht damit die Äusserung über eine unter Umständen beabsichtigte Bankfilialengründur.g in der Türkischen Reichshauptstadt. Dann hat das Engere Aktionskomitee bereits zu einem grossen Teile den Auftrag des Kongresses ausgeführt, die Gründung eines besonderen Palästinaamts in Angrifi zu nehmen. Die Tagung am sechsten Januar ward hoffentlich dazu beittagen, dass auch ganz besonders die Kulturaufgaben, auf denen die eigentliche Gegenwartsaufgabe derZionisten in Palästina beruht, in den Vordergrund der pr.ktischen Palästinaarbeit gerückt werden. Denn wenn die Partei auf wirtschaftlichem Gebiete nur die Anregungen geben, auf politischem nur die Bedingungen schaiien kann, so sind wir imstande, auf dem kulturellen Gebiete bereits jetzt eine Gegenwartsarbeit zu leisten, d e vom Baseler Programm als die wichtigste Vorarbeit lind als notwendiges Mittel zur Erlangung des zionistisehen Zweckes angesehen wird. Einen weiteren Beratungspunkt bildet selbstverstündlich der Schekel, dessen Eingänge endlich einmal in einem kongrcssloscn Jahre nicht geringer als in einem Kongressjahre sein sollen. Ungleich bedeutender ist diesmal freilich die Frage der Schaffung eines Parteifonds, die immer noch viel zu langsam vor sich gvlit und bei der viele Gesinnungsgenossen noch immer!nicht die ganze Wichigkeit dej• Frage auch grade im jetzigen Momente begriffen zu haben scheinen. Die Orgartisationsfragen werden sich hoffentlich nicht bloss in dem trennenden Momente der Bildung neuer Föderationen innerhalb der Partei äussern, sondern auch einmal wieder zu dem Zwecke erörtert worden, wie man die 1 1 1 1 l •1 5 I f I I 1 i I % / I

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