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Jüdische Rundschau · 1907-06-07 · Heft 23 (7.6.1907) · page 12

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
VII (1907)
Issue
Heft 23 (7.6.1907)
Date
1907-06-07
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 238 jüdische Rundschau. No. 23 Zweigen seiner Tätigkeit auch in diesem Berichtsiahre Fortschrhte erzielt. Es fanden im Sommer* und Winter-Semester im ganzen 770 (im Vorjahre 663) Lehrstunden statt, die durchschnittlich von 9—10 Teilnehmern besucht waren. Wöchentlich wurden 20 Lehrstunden erteilt. Im Wintersemester wurden 8 Vortragsabende veranstaltet, die von 90 (im Vorjahre 80) Personen besucht waren. Auch die Bibliothek, die zur Zeit 950 Bände zählt, wurde ausserordentlich stark in Anspruch genommen. Die Mitgliedcrzahl ist von 65 auf 72 ge* stiegen, ln Anbetracht des Ummstandcs, dass der Verein keine passiven Mitglieder, sondern nur solche junge Leute aufnimmt, die sich an den Lehrstunden regelmässig beteiligen, und deren Leben auf echt jüdischem Boden steht, sind diese Zahlen gewiss als stattlich zu bezeichnen. Das Vcreinsvcrmögen ist um 163 Mark gewachsen und beträgt jetzt 1312 Mk. Nach der Berichterstattung fand die Wahl des Vorstandes statt. Es wurden wiedergcwählt: Elias Rzcszewski Vorsitzender, Jacob Jacobstamm Kassierer, Samuel Freund Schriftführer, Salomon Plessner Beisitzer. Martin NVolkowski Bibliothekar. Der Verein kann mit Zufriedenheit auf das Berichtsjahr zurückblicken. Mit G. H. wieder auch weiterhin bestrebt sein, die Wertschätzung und die Kenntnis unserer heiligen Schriften unter der hiesigen jüngeren Generation zu erwecken und za fördern. ..■1r־T.r ׳_1 1£3 1.-. Briefkasten der Redaktion 1 - . * £3 t"־־...... Selbstwehr, Prag. Dr. Ruppin ist zurzeit in Palästina. Zionsgruss. Schaplro, Dessau. Ihre Berichtigung senden wir der Nationalfondvcrwaltnng. da wir auf den Druck der Ausweise keinerlei Einfluss haben. Zionsgruss. R. in B., S. in S.. M. in L., \V. in St. Warum keine Nachricht? Freundlichen Zionsgruss. D. T. in München. Senden Sic Ihre Bewerbung an Herrn Dr. Lev Kuban in Jaffa. Zionsgruss. —. — in S. Die Agitation für Zionismus und Nat i o n a I f o n d s iri Bädern und Kurorten ist sehr wichtig, ergibt sich aber von selbst. Die Karten mit der Protestresolution sind an Dr. Zwirn zu senden, natürlich nur von Berliner Gcmeindetnitgliedcrn. Zionsgruss. Während des Druckes erhalten wir von Herrn Prediger Dr. Paul Rleger folgenden Brief: ״Ich erfahre von Ihrer Darstellung meiner Diffcenz mit dem Vorstande der Israel. Tempelgemeinde. Ihre Drstellung entspdicht in keinem Teile den Tatsachen.“ Da Herr Dr. Riegcr nicht zugleich eine Darstellung des Streites gibt, so können wir die Darstellung unseres stets sehr sorgsamen und genauen Hamburger Korrespondent nicht nachprüfen. Zur gefl. Beachtung Die Jüdische Huinanltätsgescllschalt. welche im Jahre 1893 in Berlin gegründet worden ist und deren erster Vorstand aus den Herren Dr. Max Oppenheimer, Dr. Adolf Friedemann. Professor Dr. Blumenthal. Dr. Kaufimani». R.-A. Caro und Dr. Walter Friedemann bestand, hat seit mehreren Jahren ihre öffentliche Tätigkeit eingestellt. Der Vorstand hat nunmehr eine ausserordentliche Generalversammlung auf Montag. den 17. Juni d. J.. abends 8"i Uhr. nach Dräscls Festsäten. Neue Friedrichstr. .35. Zimmer 1. einberufen, welche über die Zukunft der Gesellschaft entscheiden soll. Die Mitglieder werden dringend gebeten, an dieser ausserordentlichen Generalversammlung tcilzunehnicn. Geschäftliche Mitteilungen Wie uns der Vlrgll-Vcrlag, Charlottenburg. Kantstr. 8—9. mittejlt, erscheint Ende nächster Woche bei ihm eine Auswahl der Predigten unseres Freundes Rabbiner Dr. Emil Cohn unter dem Titel: Suchet mich, so lebet Ihr! Moderne Schrifterklärungen und Andachten von Rabbiner Dr. Emil Cohn. Das Bändchen wird in hübschem Oktavformat. auf Büttenpapier gedruckt, herauskommen. Vorbe- Stellungen nimmt der Verlag schon jetzt entgegen. Die Tage nehmen beständig zu und mit dem Beginn der schönen Jahreszeit regt sich auch wieder das Interesse für das Radfahren. Das Radfahren, dem man schon so oft nachgesagt hat. cs liege in den letzten Zügen, ist in den letzten Jahren wieder derartig im Aufschwünge begriffen, dass samtliehe Fabriken vollauf beschäftigt sind. Entsprechend diesem grossen Bedarf haben sich auch zahlreiche Unternehmen geh bildet, welche sich mit dem Verkaufe befassen und wie es überall ist, gibt es auch in der Fahrrad-Branche Firmen, die ernstlich bestrebt sind, etwas Gutes für einen angemessenen Preis zu liciern. während wieder andere nur darauf ausgehen. 3urch scheinbar billige Peise eine grosse Anzahl minderwertiger Räder abzusetzen, daher ist bei Anschaffung des Rades nach wie vor grosse Vorsicht geboten. Als ein besonders risikoloses Verfahren erscheint uns das Gcschäitsprinzip der Roland Maschlnen-Gesellschaft zu Köln. Diese Firma versendet ihre Räder auf Wunsch zur Ansicht und zwar nicht, wie dieses sonst der Brauch ist, unter Nachnahme oder Vorausbezahlung, sondern der grosse Vorzug bestellt darin, dass sic ihre Roland-Räder ohne jede Nachnahme und ohne jede Vorausbczahlung versendet, damit die Besteller das gewünschte Rad in Ruhe besichtigen, genau untersuchen und sich von einem Fachmannc beraten lassen können, ob denn das Rad tatsächlich dem Werte des beanspruchten Preises entspricht. Auf dies«; Weise ist die beste Gewähr geboten, dass man vor Uebcrvorteilung und Enttäuschung geschützt ist. Den neuen Katalog, in welchem auch Motorräder. Motorwagen, Näh־. Schreib-, Landwirtschaftliche und Sprcchmaschinen, Musik-Instrumente, photographische Apparate, Waffen und Uhren abgebildet und beschrieben sind und welche gleichfalls zu den günstigsten Bedingungen geliefert werden, erhalten unsere Leser auf Vcrlangen von der Roland Maschinen-Gesellschaft zu Köln kostenlos zugesandt. ״Wandern ach Wandern!“ wie herzerfrischend klingt's allenthalben und die Reiselust spricht nur so aus den Augen. Unter den Reisedispositionen spielt bekanntlich die Kostümfrage eine ganz gewichtige Rolle. Ebenso bekannt ist aber auch, dass eine entzückende elegante einfache und nichtbeengende Toilette, welche sich würdig in den prächtigen Rahmen der herrlichen Umgebung, in den goldenen Sonnen- . schein cinfiigt. wesentüch zur Erhöhung des Wohlbefindens dient. Diesem Umstande trägt das Engroshaus Westmann. Hauptgeschäft: W.. Mohrcnstr. 37a. a. d. Kolonadcn. mit seiner immer mehr erweiterten Reiseabteilung in ganz besonderem Masse Rechnung durch eine kolossale, reichhaltige Auswahl der herrlichsten Piecen in duftigen chicen Dessins vom Einfachsten bis Elegantesten für alle Grössen, selbst allerstärkste Figuren, bei ausscrgcwöhnlich billigen, unerreicht niedrigen Preisen. Bei jedem annehmbaren Gebot ist Reich und Arm in der angenehmen Lage, für wenig Geld Bestes und Vorzügliches zu erhalten und kann diese Firma zum Einkauf nur bestens empfohlen werden. PyccK. fliarHOCTHH. Kafiimerb ^יי״יייייי 5f B-p0Bl EspriMHii! OpnapiucmTpacce N2 122. Tenec^om»: Amt III, 8368. BpaneßHOO codrbucmeie npin>3wafCU{UMb U3Z P0CCIU 00/lbHblMZ. K0Hcy/1bmau,iu 8cn>xi ßopnuHCKUXz —זל- —npoeßeccopoo3. MeduHO-XUMUHQCHdR U 6aHm0ptQfl02UH6CKCW —=====— naßopamopin. —=====־־ Medut^uHCHie 0H<u7u3b1: movu, Monpombt, npoou, MQnydoHHazo cona u m. n. Russisches diagnostisches Kabinett für medizinische Konsultationen Berlin! Friedrichstr• 122■ Telephon: Amt III, 8368,

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