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Jüdische Rundschau · 1907-03-22 · Heft 12 (22.3.1907) · page 17

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
VII (1907)
Issue
Heft 12 (22.3.1907)
Date
1907-03-22
Page
– (sequence 17)
Language
German
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־.••* 1 *. Beilage JUED1SGHE RU?^DSCHAU‘׳gx11,N0.12 Aus deF ziönisiisdheh Bewegung _:_• ־־ . .---. ’ .—.—. 1 ..-.—.■ Mitteilungen des Zentralbureaus def 'Zionistischen Vereinigung für,Deutschland 5 Heer Dr. B10 e d c -. N u r 11 b c r k hatic;<JL; Lichens- \v flycfliskeit^ sich uns für eine Vqrtragstoürncq. durch Norddciitsehland zur Verfügung zu stellen. -.fis-jhabtfi daher unter. Vcrnmiclnug der finippenverbnnde für Ostpreussen, Pösün und der Hansestädte. Vorträge in Ha tub 11 r g.(zweimal). Kiel, Bremen, P r e 11 z I a 11 (zweimal),.:S te 11 i u (zweimal). Kö n tgs.be r g (zweimal). Insterburg, Posen, Bromberg; ׳Onesen, S d if’ö:ri I an kc. Fi lehne; Sc h fi c i d e 111 ü h 1 und Czari: ik a u stattgetimdeii. ‘ ... ,?V 'י 'Pie Vorträge habcii,schon, jetzt .znr Gründung von zwei netkn Ortsgruppen geführt, und den; alten Ortsgruppen eine*grosse Anzahl neuer ׳Mitglieder zugeführt. Wir •sprechen daher* 11 e r r 11 I) r. Bloed.e auch von dieser' Stelle unseren herzlichsten Dank ätisr. *,' •*־ * . / % . . ־־י -״״״. ,.VJ ,.־ י .; , */i/Wir werden aus Schlesien daran! äuinferksam ge- 1!:aJn. dass dort in verschiedenen Städten '׳ein Annalt, ein;Spezialarzt fiir Hautkrankheiten und '.ein praktischer Arzt iicl/ mit Aussicht •auf Fr folg 1iied;rlasscn könnte. Zu weherer Auskunft sind wir gern bereit.: ׳ •; 3. 1.1 M a r b u rg ist eine neue Ortsgruppe'gegründet worden. Am Jö. Februar hat Herr Dr. Fried man 11 ,׳■ . dort den ersten Vortrag gehalten. Im Anschluss an denselbeii traten 30 Personen zur Gründung der Gruppe zusaiiinicn. Der Vorstand hat inzw ischeii bereits drei Diskus-sionsabendc veranstaltet, die sämtlich gut besucht waren. 4. Am 2A. .März findet in^Nürnberg eine Volks- Versammlung statt. Herr Dr. F•*iedeman n bat den Vortrag übernommen. * ׳ Bekarfntmachung der Zentralsammelstefle für Materialien, Lübeck. * * ׳ » ־! Die Leiter der lokalen Saniniclstelfen werden hiermit dringend ersucht, die bei Ihnen lagernden .Materialien, nämlich Schokurudenstanfol. Fla'sehenkapseln, Zigarrenabschnitte, Briefmarken (von diesen die seltenen extra gepackt), möglichst umgehend an Frau Dr.'Margarethe Joel, Lübeck; Beckergrube 58, zu senden. •׳ ־ Aus den OrtsPrunoen Berlin. Die Versammlung der Berliner ,Zionistischen Ver* einiguiig am Dienstag Abend, in der Do :Sc 11 e ma r ja Lew in über die ..Juden in Amerika“ berichtete, war von ungefähr. 1500 Personen besucht die aufmerksam den hochinteressanten und ebenso geistreichen wie ans tiefem Wissens ’• born geschöpften Ausiührungen des Redners lauschten. Der Beifall, der den Vortrag oft unterbrochen Irntte. wollte am Schluss gar nicht enden. Fs schloss sich eine Debatte an. in der ausser Dr. Lcwin von zionistischer Seite u.'a. ־ die Herren Weintranb. Dr. R. Auerbach. R.-A. Gronemänn und Gcruot tcilnahmen. Die Versammlung die erst gegen 1 Uhr geschlossen wurde, ist ein grosser agitatorischer . Erfolg gewesen, .fiir den Dr. Sch. Le w,in aufrichtiger. Dank gebührt. Churlottenburg. An» Dienstag, dem 3>. März!907, abends eVa Uhr, findet im F e s t s a a I des Charlottenburger Schill ertheaters, Bismarckstrasse, eine grosse 2t0!ttS(!5che Ver- Sammlung־statt mit der Tagesordnung: Palästina in- Gegenwart und Zukunft. Den einleitenden Vortrag hält Herr Dr. Heinrich Loeue unter Vo'riühnmg von .zahlreichen Lichtbildern.' ’ Fs wird'zahlreicher Besuch erwartet. Gäste herzlich willkommen. Berfln. fn der J-ffdisch nationalen Frauen- ,Vereinigung fand am Sonntag, dem 3. März. d»c diesjährige Generalversammlung statt. Den Jahresbericht erstattete Frau Til l.v Salomon. :Die Vereinigung begann ihre־ Tätigkeit mit einem stimmungsvollen Morris Roscnfeld- Abend. Ganz besonderer. Wert wurde .auf die Diskussionsabende gaegt, wo den Mitgliedern Gelegenheit geboten wurde, den Zionismus zu studieren, sich als parlamentarische Rednerin־ heranzubilden und sich über alle Fragen innerhalb des Judentutr.s ausznsprechcit. Uber folgende ihemata wurde diskutiert: Fr. •Berta •Sc h'or: .״Jüdische Verhältnisse in.• Indien"; Frl. Reg!!!:! Krucz: ״Jüdische .Poesie und' Belletristik in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert'*; Frl. Margarete Amolsk»:• ״Der Zionismus und seine Gegner“; Fr!. Emma Cohn: ״Tcrritorialismus und Zionismus**: Frl. Sophie Sauf; ״Krankcnf'irsorge .des;Jüdischen■ Volksvereins"; Frl. Cilly Tauber״ ־Die _Vorläufer. des Zionismus"; Fr. Else Natai! son: ..Wie erziehen wir unsere Kinder־ im nationalen Sinne?" Die Diskussion war immer dine sehr lebhafte,' s׳> dass über einige ־ Hicmuta, z.'fi. irbeV״ ־Territnrialismus• und Zionismus“ einige Abende diskutiert wurde. Ausserdem fanden 2 öffentlieitc Vei Sammlungen statt. In der ersten sprach Frl. Noemi Banct.il über ״Soziale Fürsorge der mVdtrt'en Jüdin" und in der'zweiten Versammlung• Herr •Dr. Hei•! rieb Locw'c über ״Der nationale’ Gedanke' in der jüdischen Ucschichte*' . Die i! e b r;i isrlicit Kurse, die iür Mitglieder unentgeltlich waren, wurden leider nur zu wenig besucht. Fs ist dieses um so bedauerlicher, da der Unterrieht ein ganz, vorzüglicher, und leicht. fasslicher war. Von den beiden geselligen Veranstaltungen ist besonders der Teeahend im Februar zu erwähnen. Fs war dieses ein grosses Fest mit vielen künstlerischen Darbietungen, ohne Eintrittsgeld und nracluc der Vereinigung viele neue :Mitglieder. Dass di«. Jüdisch-nationale Fi;!.eüverciniguug uuJi.das richtige Verständnis fiir die־ Not :nid Bedrängnis unseres Volkes hat. hat sie dadurch bew iesen, dass ein grosser Teil der־ Mitglieder eifrige Mitarbeiterinnen des Jüdischen Volksvereius wurden. — Trotz, all dieser Ai heit hat die Vereinigung aber ihr Hauptai gttnnerk auf die Erziehung der Jugend i m n a t i onalcti Sinne gerichtet Es fanden in den Soninierfericn allwöchentlich Ausihige mit armen Kindern aus den Gemeindeschuld« statt. Ca. IN - ו<יי Kinder wurden jedesmal in Gottes freie Natur hiuaus'gefiilirt. Manches Samenkorn wurde dort in die Kinderherzen zerstreut und ״spielend“ wurde ihnen von unserem Judentum erzählt. — Chanukkah w urde ein Kinderfest veranstaltet, an dem ä'-ö Kinder tcilnahmen. Den Hauptgjan/.pnnkt bildete aber das Purimkiudertest am 2S. Februar. 600 Kinder waren erschienen. Von den vielen wirklich guten Darbietungen seien besonders erwähnt: der K'udervoitrag mit Lichtbildern von Dr. Heinrich Loewc und der Tanz, den Frl. Arrtolski einstudiert hat. — Den Kassenbericht erstattete Frj. Regina K r u e!z. Trotz, grosser Ausgaben an Miete. Kursen. Schekel usw. ist doch sparsam gewirtsclmitet worden. Die Wahl ergab folgendes Resultat: I. Vorsitzende Frau Lina W a g n e r ־ T a u Ire r. 2. Vorsitzende Fräulein Noemi Baneth. Der übrige Vorstand setzt sich aus folgenden Damen zusammen; Fräulein Tilly Sa- Ion!on, Fräulein Doris Goldmann. Fräulein'־ Reg i na K r 11 c z. . Fräulein Margarete A nt o I s k i und Frl. K l s c W i 11 k o w׳ **' r. Materialien' für den National:׳»!»*! nimmt Frau D r. Hoff m ann. Oraiiienlu: gerstr.. 9 10. a!t: gegen. Anmeldungen von Mitgliedern sind an Frau I. i!1 a \V a g n e r - T a u b e r. Prenzlauer Allee 9. und Fr!. R e g i:: a Krucz.. Münzstr. 30. zu richten. Berlin. Reger Teilnahme erfreute sic'׳ die am 9. März abgehaltene Mitgliederversammlung der hiesigen M i s ra e h i - Gruppe, zu der sich auch der bekannte Geschichtsgelckrte W. Jawltz eiugcfundcn hatte. Herr Hermann Struck machte verschiedene Vorschläge für die Tätigkeit des Vereins, woran sich eine lebhafte Aussprache der Mitglieder anschloss. Es wurde u. a. beschlossen, eine Enquete über das Thema ״Zionismus und gesetzestreues Judentum״ an namhafte., gesetze streue Persönlichkeiten zu richten. I. A.: Ed. Lewy, Auguststr. 84. Königsberg I. Pr. Am 26. März , wird Dr. Scheinarjah Le win in der. Bürger-Ressource über ״Die Jiuton in Rim• Land und Amerika“ sprechen. * Königsberg u Pr.' Wjf'ersueHen alle Besitzer von Schekel blöcks in Stiuit und Proviriz, die«‘'lb«*J1 mit1 den einkassierte» * , wf*f

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