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Jüdische Rundschau · 1907-03-15 · Heft 11 (15.3.1907) · page 25

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
VII (1907)
Issue
Heft 11 (15.3.1907)
Date
1907-03-15
Page
– (sequence 25)
Language
German
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״J•׳•* I*» L *׳ /•'־'»V«*׳;יי!׳*זי.״׳*••rli , ‘ ״i n' ווי «*. /••.׳ JUE piSCH E RON DSC HAU Ä ׳ ■;•׳Aus der zionistischen Bewegung ■•1er .1 ־ : . ..•-•י־י **־ •* *• «... ־ ■ : Norddeutscher Gruppenverbandstag ׳ d Am 17. März d. Js., vormittags 11 Uhr, findet in Bremen•! Hotel Lev i׳. Ba h n h 0 f $ t r a s.s e, der diesjährige norddeutsche Gruppenvörbandstag statt. Wir laden, unter t Hinweis auf die cndstcliende Tagesordnung, alle Oesinnungs- Kcuossci. Damen mul Herren, welch« im Distrikt ihren Wohnsitz haben, dazu ein und dürfen uns wohl der Hoffnung hin- Rehen, zu den wichtigen und interessanten Verhandlungen einen recht zahlreichen Besuch erwarten zu dfirfen. Tagesordnung: . I. Referat über . die allgemeine Lage des Zionismus. , Referenten: l)r. E r 11 s t K a I m u s ־ Hamburg und Dr. . H a I per n. 2. Agitation und Propaganda in! Distrikt Referent: V., Ludwig M cy c r * Hannover. 3. Organisation. Referent: Gustav Schwabe• Varel. •I. Neuorganisation der Nntionalinud-Kommission. Refe- reut:- J. Schnelling- Hannover. ' 5. Verschiedenes. Nachmittags ,2 Uhr zwangloses, gemeinschaftliches Mi nagessen. . ’ .. 'Die N'ameu der Referenten werden in nächster Nummer beKannt gegeben. Anmeldungen zur Teilnahme bitten wir möglichst bald an Herrn J. Sc i! 11 e 11 i n g, * Ha tiוו o vc r * 111 r s c h e 1 s t r. 2, zu richten. I.uüwij; Meyer, J. S c h n e 11 i u g. Schriftführer. Geschäftsführer. [—ן־ Aus den Ortsgruppen r—J Jüdische Volksversammlung in Berlin. Dienstag, den 19. Marz, abends 9 Uhr, spricht Herr Dr. Schema r Ja ,.ewin im grossen Saale der Viktoria-Brauerei, Lfitzow- 'tlasse Hl/112, über das Thema «Die Juden in Russland und Amerika“. Herr Dr. Lew in, bekanntlich eines der hervorrageudsten Mitglieder der erste» ‘ russischen Duma, ist vor kurzem von einer Reise durch die .jüdischen Zentren der Vcreinigten planten von Nordamerika zurückgekommen. Er hat dort aui Einladung der American Zionist Federation in 51 Versammlungen gesprochen. Die Jüdisch-amerikanische Presse . hat einstimmig konstatiert, dass die Meetings, in •Jenen Herr Dr. L c w i n, besonders in New York, über den Zionismus und die russischen Juden gesprochen hat. eines der grössten Jüdisch-politischen Ereignisse gewesen ist. das die ameri• kai’isüte Judeuhei» durchgemacht hat. Dr. Schtmaria Löwin ist auch den Berliner Juden eins w olilhekannte Persönlichkeit, schon seit seiner Studentenzeit, wo er in der Bewegung der jüdischen Akademiker Berlins eine bedeutsame Rolle spielte. Bekannt ist er vor allem als 1 einer •der hervorragendsten und geistwie kenntnisreichsten■ Redner in hebräischer Sprache. W ir heiiierkcit ausdrücklich, dass besondere Einladungen zu dieser Versammlung nicht ergehen. Berlin. Am Montag, dem IS. d. M.. abends 9 Uhr. spricht in du־ J ü d i s c h - n a t i o 11 a I c 11 F r n 11 e 11 v c r e i n i g u n g in: Hot•-•! König von Portugal. Burgstr. 10. Präulein Chanua Marga ri te Sachs über ״J ü d i s e 11 e K 1t 1111 r p i o 111 e r c im m i 11 e I a 11 e 1 I i c 11 e n M a r t y r o I o g i a m‘\ Herren und Domen als (niste sind herzlich w iilkoinmen.; FHehnc. Am vergangenen Freitag bereitete uns Herr Dr. B t» 11 e einen ausserordentlich genussreichen Abend. In ' ei-Kiii vorzüglichen Referate entwickelte der geschickteRedwcv . seine sichtlich ans dem Morn gründlichen .\\ issens geschöpiten! Ansichten über die Jüdische Kolonisat!o״s1>< iitik. In geistreiche'!• : Weise e:wies der Von ravende einen innigen Züsannneitiiang י <wisc!\:< üidischu!der aus dem Judentum abgeleiteter; (ppriia!u.v.be! I Sutliciitwit und »ed'v.dyi goundeu ,Silt*■»:. li! i i;irU tdsTsiciil.'voe;'■ A'.ei'w;!!^{g dam! .Cie!:!S- tt j i>ct,e Emv* «ckiiuig der .Indischen . Ko|1.11isatü1׳rs;trbe1t. der die Ugandapohtik als eine verfehlte. die palästinische und argentinische Kolonisation als eine fÄkunftsrcielie erscheinen müsse. —,Mit dem schnellen Piuge des Oedankens hielt die elastische rhetorische Kraft des Ausdrucks gleichen. Schritt. Noch mehr überraschte aber die formvollendete Diskussion, in der Redner auf die Anfragen des Vorsitzenden Herrn Alired Salinger über Tages- und Gemeindepolitik sowie über die studentische Bewegung Rede stan& Reicher Beifall lohnte den Redner und fand in herzlichen Dankesworten des Vorsitzenden seinen Ausdruck. Als höchstes Zeichen des Beifalls kann es wohl gelten, dass einzelne Mitglieder in ihrem Enthusiasmus für den Redner und seine Sache es sich nicht nehmen Hessen, dcrii werten Oastc am nächsten Abend in ,die Nachhargemeindc Schönlanke als. treue Zuhörer zu folge!/ Gr.-Strchlitz. Zionistische Ortsgruppe. Di« in den festlich geschmückten Räumen von Schönwalds Hotei stattgefundene Purimfeier hat unter zahlreicher Beteiligung der Mitglieder und Gäste am 3. Mär/ er. In glänzender Welse von dem zionistischen Geiste in unserer Gemeinde Zeugnis abgelegt. Nach einer Einleitung durch einen mit Verständnis Von Frl. Hadra vorgetrageiicu Prolog folgten die ergreifenden Töne des Kol-Nidre. Den Höhepunkt erreichte die Feier durch die national wolildiirchduchtc Festrede des Herrn Dr. Stahl aus Tarimw itz. Ernste und heitere Vorträge Wechselteil in wohlgeordneter Weise ah die durch die bewährte Mit Wirkung des Herren Oberkamor De Beer die festliche Siiminuiig in würdiger Weise erhöhten. Besonderen Dank iiir das Gelingen der Feier gebührt vor allem Herrn Max Golds t e i n. Mit. grossem Eifer und vollem Verständnis leitete er die Versammlung. Ihm verdankt die Zionistische Ortsgruppe den fröhlichen Verlauf der Feier. Hcr/lichcit Dank zollte״ die Anwesenden Herrn Emil N o 111 man 11 iiir seine iuterssunteu. humoristischen Vorträge. Das veranstaltete Purimiest zeugte von den: Aufschwung des Zionismus itt unserer Genieinde. Die Ortsgruppe gibt sieh der Hoffnung hin. dass auch der übrige Teil der Gemeinde sielt recht bald mit der ziouisu־ sehen Idie vertraut machen werden. Fine solche VerbriUtcrung wäre ein Zusammenwirken /um höchsten Segen des Judentums. . L. V Mannheim. Bericht des Pta!zischen Ortsg r 1! p p e 11 v e r h a n d e s. Derselbe steht unter der Leitung des Hern! Jul. W er t!1 e i m. Die Ortsgruppe F rank eil - thal gedeiht weiter unter der vorzüglichen Leitung des Herrn Moritz Me vor und hmdeu daselbst bislang .5,. Vorträge in dieser Saison statt. Unsere Bemühungen in Gri!it- Stadt wäre» erfolglos trotz Aufklärung, durch die .Vor wariinug vor dem Besuche unserer Vorträge seitens Jes Lehrers ׳ in der Synagoge, der uns in der Hauptsache Unpatriotismus. vorwarf. Dagcgcu landen bislang tu Dü rkheim zwei Vor- Sammlungen statu 'ui denen sich Herr Rabbiner Dr. Salv e » d i warm für unsere Sache mit begeisterte» Worten an- 11.1(1111 und uns zum ersten Vortrage sogar die Synagoge zur Benutzung iiberliess. Auch Herrn lustitutslehrer Ludwig St rau ss sind wir zu grossen׳ Dank verpflichtet. Wir hoffen. Ihnen in Kürze von einer Ortsgruppe daselbst i»crichten zu können. Vor Ostern wird in Kaiserslautern noch Herr Dr. Da n 11 e 11!>c r g aus Metz sprechen und auch mit Landau stehen wir in Unterhandlung. Obwohl die Schwierigkeiten in der sehr ״neuen" Pfalz mannigfacher Art sind, wollen wir die Hoffnung nicht aiii-gehen. bald noch greifbare re Resultate zu zeitigen. iw. Nürnberg, •I. März. Unsere Purüufeier konnte erst *m 2. .März »!!gehalten werden. Sic erfreute sich eines starken Besuches und nahm einen sehr befriedigenden Verlauf. Der Vorsitzende. Dr üamberger. beleuchtete :11 seiner Begrüssutigsrede die Notwendigkeit, des Zionismus und forderte zur Fürüeitmg Uesscli»e11 aui. Gesangliche u.td deklamatorische Vorträge wechselten mit hii iioristischen ab. Am Schluss richtete der Kassier in seinem Toast auf die Damen einen Apell an dieselben zur eifrigen!Mitwirkung. Es folgten vier Aufiiahmen. ch• Zürich. Vor kurzem hielt in der hiesigen zioiiistischeri Ortsgruppe Dekan Prof. D r. Konrad Für rer eiben Vortrag über ״P •* Ui s t i n » tut ü seine Z tt k u 11 i t‘\ Er itihrte :!ns: Es ist ein Unterschied, ob man Palästina!111 Hei Mo oder im Frühling besucht. Im Herbste eriebr man Eiittäuschimgen. da alles kahl und öde ist. in! Frühling ,?.!,;egen ist Cs m voller Hliite. Nicht immer gedeihen die Früchte־ s.es i.andes. gab »;s ü1״ch m biblischer Zeit am’s »:! iiic ׳!i>:*1 Dm!gcr<m;t. so liniv l;*ko!׳ und in \aeinis Zeiten. Bcs*״hiv״s ircc'.tilip•־ ist die philistäische Ebene im SüJwvMca des I.andes Hur• sind

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