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Jüdische Rundschau · 1906-12-07 · Heft 49 (7.12.1906) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XI (1906)
Issue
Heft 49 (7.12.1906)
Date
1906-12-07
Page
– (sequence 14)
Language
German
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I 1 Seite 732 JÜDISCHE RUNDSCHAU No. 40 gearbeitet werden, der in allmählich ansteigender Stufe im Anschluss zuerst an den Pentateuch, später an die übrigen Biblischen Schriften, zuletzt an die Literaturgeschichte die ethlsehen Grundsätze behandelt. Dabei sei festzuhalten, dass nur ein Unterricht im Urtexte die Möglichkeit biete, das volle Verständnis der Ethik erschlossen zu können. Der Redner gab eine Fülle von Beispielen, wie er sich seine Theorien praktisch durchführbar denkt. Er zeigt dieses an einigen Kapiteln des er.tateuch. Pbesonders Lcviticus 19. ferner an einigen Psalmen und schliesslich an zahlreichen, aus dem ganzen Buche Mischte zusammengestcllten Versen, die es ermöglichen, das ganze grosse Gebiet der Jüdischen Ethik im Anschlüsse an die Lektüre dieses Buches zu bewältigen; Der in hohem Grade eindrucksvolle Vortrag, insbesondere die stoffliche Einteilung (der Sprüche Salomo’s) soll auch den einmütigen Wunsch der Versammlung demnächst im Druck erscheinen. — In der nächsten Sitzung (6. Dezember) wird Herr B. May über ״Die Verwertung von Honmann’s Leviticus (2. Teil) für Religionsschulen sprechen. Die Sitzungen, die im Restaurant Simon, Gipsstrasse 12 a, stattfinden. sind öffentlieh und Gäste in ihnen stets willkommen. Jung-fuda. Von einigen Schülern Berliner höherer Lehranstalten ist ein Privatzirkel unter dem Namen ״J u n g ־ J u d a“ gegründet worden, der sich die Pflege jüdischer Geschichte und Literatur und zur Besprechung aktueller Fragen im Judentume zur Auf* gäbe macht Es finden jeden Sonnabend von $'-• Uhr an Zusammenkfinfte im V. J. St.. Charlottcnburg, Tilc Wardcnbergstr. 1 b statt. In diesen Versammlungen wird stets ein Gescbichtsvortrag von einem der Mitglieder gehalten und ein Vortrag über ein modernes aktuelles Tema von einem der Herren des V. J. St. mit anschliessender Diskussion. An diesen Vortrag schliesst sich ein gemütliches Beisammensein an. — Vor dem Vortrag eines unserer Mitglieder werden geschäftliche Sachen erledigt, jan denen sich Gäste nicht beteiligen körnten. Der Beitrag beträgt monatlich 0,50 Mk. Schriftliche Anmeldungen von Mitgliedern im Alter von 16 bis 18 Jahren sind zu richten an den Schriftführer Kurt Jacobv. SW. -IS. Wilhelmstr. 133. Hamburg. Gesellschaft für jüdische Volkskunde zu Hambürg. Am 24. November hielt die Gesellschaft im Hamburger Logenheim ab. Aus dem Jahresberichte, den der Vorsitzende, Dr. Rieger, erstattete, war zu entnehmen, dass die Gesellschaft jetzt 351 Personen und Vereine zu ihren Mitgliedern zählt. Die Sammlungen (jüdisches Museum) sind vor allem durch die Rcliefs des Prof. Schatz, die Herr L. Friedetiheim anlässlich der 40 Wiederkehr seines Hochzeitstages geschenkt hat, durch eine Reihe wertvoller Ritualien aus dem Besitze des Herrn L. Hirsch, sowie durch viele Einzelschenkutigen bereichert worden. Nachdem der Kassenwart, Herr Leibowlcz, den sorgfältigen Kassenbericht erstattet hatte, wurde Herr Louis Ascher zum Ersatz für ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied zum zweiten Schriftführer gewählt. Die Herren Dr. Rieger (Schröderstiftstrasse 5) und Dr. Loewcntha! (Bornstrasse 2) sind gern bereit, Gegenstände für das .Museum der Gesellschaft entgegenzunehmen und Auskunft über die Zwecke der Gesell• Schaft zu erteilen. Dresden. Am Mittwoch, dem 29. November, hielt Dr. Loewe-Berlin einen Vortrag über Palästina. Land und Leute, im Verein für jüdische Geschichte und Literatur. Die ״jiidisehe Jugend“ blieb nach dem Vorträge noch gemütlich bei- Rammen. Fllehne. Am Sonntag hielt Dr. Heinrich Loewc im hiesigen Literaturverein einen Lichtbildervortrag über Palästina Am Nachmittage hatte er einen andern Vortrag über das gleiche Thema vor der Schuljugend gehalten, der er ebenfalls Lichtbilder vorführte. Hamburg. Die Einweihung *einer neuen Synagoge In Hamburg fand am 13. September d. J. statt. Das nach den Entwürfen der Architekten Friedheim und Engel an der Born- Strasse im Stadtteil Roterbaum errichtete Gebäude ist in romanisierendem Stile gehalten und beanspruchte eine Bausumme von rund 500000 Mark. Straubing (Bay.) Die israelitische Kultusgemcinde gedenkt auf dem kürzlich in der Wittclsbacherstrassc erworbenen Bauplatz im Frühjahr eine Synagoge zu errichten. Heilbronn. Israelitisches Landesasyl Wilhelmsruh“. Das «Israelitische Landesasyl" in Sontheim bei Heilbronn, welches dazu bestimmt ist, alten und erwerbsunfähigen Juden Württembergs Aufnahme zu gewähren, damit diese dort ihren Lebensabend ohne Nahruugssorgen verbringen können, ist im Bau soweit vorgeschritten, dass die Einweihung für das Frühjahr 1907 in Aussicht genommen werden kann. Der König hat bestimmt, dass das Asyl in Zukunft den Namen ״Wilhelmsruhe‘‘ führen 8011. --m:־.ך״־,״.:.z_1 ea r.:7 ( Briefkasten der Redaktion 1.'ru L ■'■־■»״ ■י-1 - ״ " ""״ ' ■ י.■״—ן ן..־-׳ 1 .... - Kollege Becker. Herzlichen Dank für die freundliche Ucbcrwcisung dieses ״Ewigen Juden“ und beste Ziousgrüsso. S. Goldrcfch. Die Zeitungsfehde hatten wir damals heachtet. Für Besorgung und freundliche Ueberlassimg der betr. Zeitungen wären wir Ihnen 5i?hr dankbar. Zionsgruss. i P■ r i [ \ &OCOOCCQCCOf Deutsche erstklassige U״Und-N'a,h• S , niaachincn, Waschmaschinen und lan 1• x wirtschaftliche Maschinen, auf Wunsch S! --Teilzahlung.-.ß Anzabl.0—12 JL Abzahl.4—7 M. n.onau; s? Geg. Barzahlung liefern Nähmaschinen gj 8chonv.4SJI.an. Man vcrI.ums.Preislist<\ v Roland-IV5aschfnon־Gesellschaft x t-OCCQftföO ln Köln 2m (i&K'XJvJQtO Der Versand meiner bekannt vorzüg-ilctie!» t. :5*1' 15 jitse a וי."?}* L Ut Pf. hat begonnen, und sind solche ca. R-10 Pfcl. schwer täglich Irisch zu haben. GEmso.nümpfo von 4•— Mr.rll uz». Keulen Stück Ca und 7<> l*f., I. Mcsen 1,30 5:״ In X|nu(fctt »3 Pf., HÜiusekleln Stück SO t*f. und 1,10 53., I.eber Pld. I,(U> 51., sowie meine bekannt vorziiKlIchc u Gänscfjrlevc». la Gänseschmalz garantiert rein, P£d. 1,20 Marli sowie alle Wurstwaren in bckaunt guter Qualität. 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