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Jüdische Rundschau · 1906-06-15 · Heft 24 (15.6.1906) · page 13

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XI (1906)
Issue
Heft 24 (15.6.1906)
Date
1906-06-15
Page
– (sequence 13)
Language
German
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No. 24 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 359 in Restaurants Gottesdienst abgehattcn wird, auf ein Kleines Bcttokal in der Lcssingstrasse angewiesen sind. Die nächste Synagoge ist zu Fass nicht unter einer Stunde zu erreichen und kommt deshalb weder für Damen noch für ältere schwächliehe Personen in Betracht. Alle zurzeit der Repräsentantenwählen den Beteiligten gemachten Versprechungen in betreff einer neuen Synagoge sind bisher unerfüllt geblieben. Es dürfte sich also für den Vorstand auch um seine Ehrenpflicht, nicht nur um eine gesetzliche Pflicht handeln, diesen unerträglichcn Zuständen baldigst ein Ende zu machen. Wir hoffen daher, um baldige geneigte Berücksichtigung unserer Bitte, die dahin geht, im Nordwesten Berlins eine Gcmcindesynagoge zu bauen. Der Verein ״Jüdisches Genesungsheim Berlin“ (cingctragener Verein) erlässt eine Einladung zur ordentlichen Mitglicder-Vcrsammlung am Montag, dem 18. Juni 1906, nachmittags 6 Uhr. im Genesungsheim zu Lehnitz. Tagesordnung: 1. Geschäftliches: 2. Geschäftsbericht (§ 15 der Satzungen); 3. Antrag der Revisoren auf Entlastung des Vor- Standes bezüglich der Jahrcsrcchnung für das abgeiautenc Kalenderjahr (§ 15): 4. Wahl des Vorstandes (§ 8) an Stelle der aussclieidendcn Herren Dr. L. Fcilchenfcld. Hugo H c i I m a n n. Prof. Dr. Lazarus. Emil P i n c u s, Oscar Wassermann. Damen: Frau Dr. Frankl. Frau Pranziska Ginsberg. Frau Rosa Sachs. Ferner Ergänzungswählen pro 1906—1907 an Stelle des am 7. September 1905 verstorbene!! Herrn Martin Simon und der am 21. Januar 1906 verstorbenen Frau Hermine Rathen au; 5. Wahl von drei Revisoren (§ iS): 6. Allgemeine Angelegenheiten. An die ״Ordentliche Mitglieder-Versammlung“ wird eine Bes i c h t i g u n g des Hauses und ein Bcisanimcnbicibei! der Mitglieder und Freunde des Vereins sich anschlicssen. Abfahrt vom Stettiner Vorort-Bahnhof '3,•10 Uhr nachmittags oder 4,•10 Uhr nachmittags. Rückfahrt stündlich. Kein Hebräisch in den Jüdischen Schulen Der hauptstädtische Magistrat hat die Sch ul Sektion de! Budapestcr Jüdischen Kultusgemcinde aufgefordert, in den Volksschulen den Unterricht im Hebräischen auszuschaltcn, weil er die Schüler ganz unnötig belaste. Nachtrag zürn Delegiertentag Berlin. Über den Delegiertentag ist noch folgendes nachzutragen: Wie bereits gemeldet, hat Dr. Nossig auf dein Dciegicrtciitag die Gründung eines national-jüdischen Tageblattes angeregt. Um die Frage zu prüfen, wurde eine Kommission von 11 Personen eingesetzt welche aus den Herren R.A. Dr. B 0 d c n 11 c 1 n! c r. Dr. N oo s s i g. Dr. Hans H c y - mann. Fritz Sondlicimcr, Bcrthold Fciwcl, Dr. Heinrich Locwc. Dr. Klee. Dr. Ziocisti. R.A. Gronemann. Fräulein M a je r 0 w i t s c 11 und Dr. Franz O p p e!111 c i m e r besteht. Zur gefl. Beachtung Manche unserer Freunde haben die Gewohnheit, Gelder für Nationalfond und andere Spenden, auch Abomicmentsgcldcr statt an die gehörige Stelle direkt, an die Redaktion zur weiteren Besorgung zu übersenden. Abgesehen davon, dass der Redaktion daraus unnötige Arbeit erwächst, vc!zögert sich die Ausweisung der betreffenden Summen regelmässig um eine ganze Woche. Wir wiederholen daher unsere Bitte, uns keine Gelder für Nationaüond oder auch für die JUEDI- SCHE RUNDSCHAU zu senden. Alle für die JUEDISCHE RUNDSCHAU bestimmten Gelder (für Abonnements. Inserate und dergl.) sind ausschliesslich An die Expedition d c r JUEDISCHEN RUNDSCHAU, Berlin N. 54, Auguststrassc 49a zu richten. Alle andern Gelder sende man ebenso ausschliesslich An Herrn Max Wollstelner, Berlin NW. 23, Holsteiner Ufer 10. Wir bitten unsere Freunde recht sehr, diese unsere Bitte frcundlichst beachten zu wollen. Die Redaktion der JUEDISCHEN RUNDSCHAU. Berichtigung. Dadurch, dass der Vortrag Dr. Bodenheimers tu voriger Nummer direkt aus dem Stenogramm gesetzt werden musste, haben sich eine Reihe unlicbsamcr Fehler eingeschlichen, von denen die bedeutendsten die folgenden sind. Man lese auf S. 339 So. 1: Spottsucht statt Spottsache. Sp. 2: lebt statt bleibt, könnte statt konnte. Idee statt Ebene. Seite 340 Sp. 1; Körper- Schaft statt Korporation. Auseinanüerretssung statt Auseinandcrlegung. gefördert statt gefordert, Seite 311־ Sp. 1: Anregungen statt Anerkennungen, mit blutenden Händen und klopfenden Pulsen statt und blutende Hände und klopfende Pulse. Der aufmerksaitic Leser hatte wohl ohne weiteres stets den richtigen Sinn der Worte erkannt. - I CT I— " -!' Briefkasten der Redaktion 1. -.— ר e3 1־"" _ " ־־.- * D. T. in München. Die Nachricht von der Gründung der kleinen Gruppe von Palästina-Pionieren hat uns sehr intercssiert. aber Ihren Aufruf an die Palästina-Pioniere aus Deutschland werden wir doch nur bringen, wenn er mit vollem Namen gezeichnet ist. Zionsgruss. Billige Preise. Peinliche Sauberkeit. r״7־' bbrmn רדזדי י ן,.זק• 1 UniiJis Ü $ ft< p*"־ und Pension in O«, 24, AsagcGtstpacse SB I Tr (Eeko Klein© Hnmbargorotrasso.) ihit.innn■ IBahnhof Frlcilrlohstrnsse. Absteigen, j ״ Alcxa»dcr-l»la<z. flsuelngerlchtete Zimmer entsprechend der Neuzeit, auf Tage, Wochen und Monate. Ctpewg aneräanßt© כשר Ilßclie.!22•» hocheleg. ausgest., m. gross? Kettenrad', 1;.YeiU Innenlötung, Keilverschl., sehr leicht. Lauf 80 M., Motorräder v. 250M.an. Ketten 1.25, Pedale 1.25, Lenkstangen3.—, Glocken WELT RAD 0.25, Laternen 0.40—0.75, Engländer 0.30, Karbid-Büchse 0.10, Verschnür. 0.75, Schläuche 2.50, do. 4.-, Pumpen 0.40, Auszugpump. 0.70, Fusspump. 1.—, Griffe P. 0.30, Fussspang. P. 02>0, Halbrennsattel 1.75, starke Tourensattel 2*50 M. eiitc-palirra^VerSßntiliaus׳•5^,'״׳״“״״^'״ כשר beruh c. כשר * Hotel und Restaurant Königstadt § Inhaber Benjamin Hirsch. Landsbergerstrasso 66/67, Ecke Kurzestrasse. << 2 Minuten vom Alexanderplatz. « Renommierte Küche. Massige Preise. * ** >•» *k

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