Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XI (1906)
- Issue
- Heft 22 (1.6.1906)
- Date
- 1906-06-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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No. 21 Seite 333 JÜDISCHE RUNDSCHAU 2. Der Palästinaschckel stellt unter der Verwaltung des Aktionskomitees und darf nur für die Zwecke der Palästinakonimission verwendet werden. 3. Der Delcgicrtcntag fordert die zionistischen Ortsgruppen Deutschlands auf, in eine Agitation zu Gunsten des Palästinaschekels ein״ zutreten, unter Hinweis auf das ־ allgemeine jüdische Interesse, das die Tätigkeit der Palästinakommision beanspruchen darf. t 4. Der Delegiertentag beschliesst die Einsetzung einer dreigliedrigen Kommission mit der Aufgabe, die Propagandatätigkeit der deutschen Ortsgruppen für den Falüstinaschckci anztiregen und zu überwachen, sowie für die Herbeiführung gleichlau־ tender Beschlüsse durch die andern zionistischen Landesorganisationen zu wirken. Antra ge der Ortsgruppe Nürnberg-Fürth zum 10. De!cgiertentag ln Hannover am 4. und 5. Juni 1505. 1. Die Ortsgruppe N ii r n b c r g - F ü r 111 s .liliessl sich dem Anträge der Ortsgruppe Hamburg; Palästinaschekc! betreffend, vollständig an. 2. Die JUEDISCHE RUNDSCHAU soll durch Aufnähme von Lokalberichten aus den jüdischer! Gemeinden Deutschlands im weitesten Umfange zu einer a I Igem einen jüdische n Zeitung gemacht werden. Wahhueldungcn beim Zentralbureau. In dieser Woche sind uns folgende Wahlresultäte gemeldet worden: Mannheim. Delegierte: Dr. Moses, Professor I)r. W a r b u r g, Jacob W a g n c r. Karlsruhe. Delegierter: Dr. Heinrich Locwc. Stettin. Delegierter: Dr. Sonderling. , Duisburg-Miillielm a. Ruhr. Delegierte: Frau Rechtsanwalt A. Grone!11 ann, cand. med. Lieht- Ire im. Ersatzdelegierlcr: L. Ca pell. , Metz. Delegierter: Dr. D a n n c 11 b c rg. Berlin. Die Delegierten Professor W a r b »1 r g, Jacob Wagner und Dr. Loewe haben aut ihre Berliner Mandate zu Gunsten ihrer Stellvertreter Hermann St ruck, Frau Dr. L 0 e w c und Salo H e pucr verzichtet. Freiburg i. B. Delegierte: Dr. Soskin, Dr. Alfred Nossig. Ersatzdelegierter: Arthur Hirsch. Herr Dr. Soskin ist bereits in Berlin gewählt, sodass das Mandat Herr Arthur Hirsch erhält. Halberstadt. Delegierter: Referendar Dr. Hans Block. Herr Referendar Dr. Block ist bereits in Hannover gewühlt und verzichtet dort zu gunsten seines Stellvertreters stud. Bcncnson. Bremerhaven. Delegierter: S. Samitowsky. ' Mannheim. Ersatzdelegicricr: B c r 111 o 1 d F c i w e I. Emden. Delegierter: Edmund van C i c e f. Ersatzdelegierter: 1. Water mann. Samtcr-Obersitzko: Delegierter: R.-A. Dr. Koi- Icnschcr. Beuthcii O.-S. Delegierter: Dr. med. Aron Sandler. München. Delegierte: Dr. Elias Auerbach, Felix Thcilhaber (Jordania), Fritz Bernheim (Jordania). Leipzig. Delegierte: R.-A. Löffler, S. L. Fuchs, Dr. E. C h a in i t z e r. Ersatzdclcgiertc: S. Preczcp, I. Wiener, I. Bl uff stein. Mainz. Delegierte: Henry Meyer, Adolf Koch- Müller. Ra witsch. Delegierter: cand. Hermann Schmu 111. Eberswafde-Messhigwerk. Delegierter: Sally Michaelis. Nach Schluss der Redaktion werden uns noch folgende Wahlresultate gemeldet: Kattowitz. Delegierter: Dr. Bernhard Kahn. Schönlanke. Delegierter; Max Walck. Fifebne. Delegierte: Frl. Veilchenfeld Stralkowo. Delegierter: H o 11 0 n d e r. Königsberg l Pr. Delegierte: Dr. Soskin, Wo lffs oh n- Königsberg und Dr. Emil Cohn. Stell* Vertreter: Hecker, Dr. Benno Lewy, Translateur. r ■ > ■%. 1 > o o () o o o o o o 8 * י" SSS%*\*f?* *St%** . % W W w W •י W w ■W %.* w W W w■»/ W w\# W׳־*» ח ‘ W' w v ןי״־*—יי^ ך*'־ ■ץ ן ־'“׳“־־יין ן*־־׳- י 1 '“־f ך"**״" f ן JL .׳ c.; •יק! L-mI!••*►י ״»«mtJ V* r ן. ׳ ■ n 41 «. ■i 1. »J1 14* 41414J b) von v\r3 % f »יין r**\ r*• 11 יי' : * r ] jLj o ךי* \״״> ist soeben im Verlag von Hugo Steinltz, Berlin, erschienen und durch die Expedition der Jüdischen Rundschau zu ermässigfcem Preise zu beziehen. Nossigs Drama, das im Manuskript vom Regisseur des Deutschen Theaters Fritz Reinhard in einem Kreise von Berliner Zionisten zur Vorlesung gelangte und in der kommenden Saison an einem Berliner Theater aufgeführt werden wird, interessiert jeden Zionisten durch seinen nationaljüdischen Gehalt. Die Vertreibung der Juden in Spanien wird in dem Drama in grosszügiger Weise vom Standpunkte der zionistischen Ueschichtsanschauung künstlerisch behandelt. Ein historisches Judendrama, das aber mit der Gegenwart durch tausend Fäden verknüpft ist.