Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XI (1906)
- Issue
- Heft 10 (9.3.1906)
- Date
- 1906-03-09
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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I \ \c׳v.cv, Benage JUEDISCHE RUNDSCHAU jgx1-N°10 Aus der zionistischen Bewegung Mitteilungen des Zentralbureaus j der Zionistischen Vereinigung für Deutschland 1 1. Im Anschluss au die Versendung der neuen i Ocschnftsanwcisnng Itir die Materiaiiensammlung zu Gunsten des Nationalfonds bitten wir dringend, die bisher gesammelten Materialien noch im Laufe des 'Monat März abzusenden. Insbesondere ist die Sammlung und Absenduug von Staniol dringend notwendig, da die Stanioipreisc bereits wiederum um 20 pC». gestiegen sind. 2. Sämtliche 1500 Nationalfondsbüchsen der Zionistischen Vereinigung für Deutschland sind nunmehr ausgegeben. Wir bitten daher diejenigen Ortsgruppen, welche etwa zuviel Büchsen bestellt haben, so dass sich bei ihnen eine grössere Anzahl von Büchsen befindet, die zur Zeit keine Verwendung finden, dieselben umgehend an Herrn Max Wollsteiner, Berlin NW. 23, Holsteiner liier 10, zurückzusehicken. 3. Von dem Flugblatt No. 6 ist das II.-—15. lausend in verbesserter Auflage erschienen. Wir geben das Flugblatt wie bislter zum Selbstkostenpreise von I Big. p. Stück ab. Bestehungen sind an der. Verlag Jüdische Rundschau, Berlin, Augustr. 49a, zu richten. 4. Die Broschüre ״Warum“, die alte Lehre im Lichte neuer Katastrophen, von D r. L e o p o Id Kahn, Wien, die allein in deutscher Sprache bisher in 25000 Exemplaren erschienen ist, und von der die Ortsgruppen Leipzig und M ii n c 11 e n bereits 1500 Exemplare bestellt haben, ist nunmehr auch im Verlag ״Jüdische R ti n d s c!1 a u“ zu haben. Die Broschüre eignet sich sehr zum Massenvertrieb und wird den Ortsgruppen zum Selbstkostenpreise abgegeben. 5. Trotz unseres Rundschreibens No. 15 haben bisher erst 21 Ortsgruppen einen ständigen Korrespondeuten für die S!1.a rekln bangelegen heilen ernannt. Wir bitten diejenigen Gruppen, welche unserer Aufforderung bisher nicht iiachgekonmten sind, dies unverzüglich zu tun und sich umgehend mit dem Vorsitzenden der Shareklubzentrale, Herrn Moritz Gold Schmidt, Hamburg, Stadthausbrücke Nr. 12/14, in Verbindung zu setzen. 6. Die Palästinakommission veranstaltet in der Zeit vom 25.—28. April d. J. einen Orientferienkursus am Städtischen Eriedrichspolytechnikum in Cöthen i. Anh. Der Stundenplan umfasst täglich 6—7 Stunden. Es lesen die Herren: Rektor Eberhardt, Dr. Leopold Kahn, A. Kaiser. Pr. Klee, Said Ruettc, Dr. Franz Op* penheimer, Dr. A. Sandler, Dr. S. Soskin and Professor Warburg. Das Honorar beträgt nur 10 Mk. Nähere Auskunft erteilt der Akademische Verein ״T c h i o h״ in C ö t h'e n i. Anh. Am Montag und Dienstag. 25. und 26. Februar hielt in Paris der Präsident des A.-K., Herr David W o 1 f f ־ sohn mit den Mitgliedern des A.-K.: L. J. Orcettberg, Jacob us Kann und Dr. Ale ,ander M a r m o r e k eine Beratung ab, bei der eine Reihe aktueller zionistischer Fragen zu eingehender Besprechung gelangte. A11 der Beratung nahm auch D r. Max Nordau tätigen Anteil. Share-Klub für Berlin Der Share-Klub ermöglicht es seinen Mitgliedern, sich bc׳ Teilzahlungen in kleinen Raten in den Besitz einer Aktie der ..Jüdischen Kolonialbank“ (Jewish Colonial Trust) zu setzen. Die Mitgliedschaft wird durch Kauf einer Quittungskarte (Sharebuch) erworben, in die wöchentlich mindestens eine Share-Marke als Quittung über eingczahlte 25 Pi. geklebt wird. Die Karte wird, nachdem 84 Marken geklebt sind, gegen eine Namensaktie im Nominalwert von Pid. Sterl. 1.— cingetauscht. Beitrittserklärungen werden unter Beifügung von 0,75 Mk. in Marken an untenstehende Adresse erbeten. Es erfolgt sodann postwendende Zusendung eines Share-Buchs und einer Share- Marke. Um den regelmässigen Bezug zu erleichtern, haben ferner folgende Vertraucnspcrsonen den Vertrieb der Marken und Bücher übernommen: * Herr Moritz Baum, MV., Klopstockstr. 22. ״ cand. pIti 1. Joseph Freund, NW., Claudius- Strasse 18. II. ״ stud. med. Licht hei in, \V., Tauenzinstr. 9 (Freie Verbindung Hastnonaea). ,, stud. i u r. Felix R o s c n b I ft 111, N\, August- Strasse 83 (V. J. St. Berlin). ״ stud. rer. tech. Kurt Steinberg, Cl!arlottenburg, Herderstr. 2 (V. J. St. CharO. F r 1. Nanny Auerbach, W. 52, Melanchtonstr. 4, pt. (2. Fraucn-Abt. des Bar-Kochba), Bureau des Jüdischen Volksvereins, א., Sophienstr. 20. Verkauf von Aktien des ״J e w i s h Colonial Trust“ der ״An g io-Pa lest in e Co., Ltd.“ Jede weitere Auskunft durch: ״Shareclub für B e r 1 i n“. Fritz Abraham, Lüneburgerstr. 4, II. —1־ Aus den Ortsgruppen ן— Dritter Jüdischer Vortragsabend. Montag, den 19. März, 9 Uhr abends, im gr. Saale des Handwerkervereins, Sophienstrasse, ModerneJüdischeKunst. Vortrag mit Lichtbildern von Felix Salten. Eintrittskarten ä 1 Mk. zu haben bei A. Wertheim, Lcipzigerstrassc. Bote & Bock. Leipzigerstr. 37; Buchhandlung M. Lilicntlial. Friedrichstrasse und in der Expedition der ״Jüdischen Ru n ds ch a u‘\ Auguststrasse 49 a. ־ Für diesen Vortrag macht sich sowohl dank dem Gegenstand als auch mit Rücksicht auf die Person des Praelegenten ein besonderes Interesse bemerkbar. Der Chefredakteur der BERLINER MORGENPOST und der B. Z. AM MITTAO, weteher auch als Bülinenschriftstcller vorteilhaft bekannt ist. (״Schöne Seelen”, ״Das Gemeine”), hat bjs vor kurzem in Wien gewirkt, wo er sich den Ruf eines der glänzendsten zeitgenössischen Publizisten erworben hat. Der jüdischen Bcweguug ist Felix Salten im letzten Jahre nühefgetreten. Die flammenden Worte, die er gelegentlich einer Protestversammlung nach den Judenmetzeleieu in Russland dem antisemitischen Bürgermeister Lueger cntgegengeschleudcrt. -änd noch in Aller Erinnerung. In seinem Vortrag am 19. d. Mts. wird d! sinnige Acsthetiker und warmfülilende Jude zum ersten A das jüdische Publikum Berlins treten. Berlin. Die Berliner Zionistische Vereinigung und J nationale Fraucnverelnfgung veranstalten am Montag, t März, Nachmittags 3 Uhr präzise in Dräsel's Festsülcn Friedrichstrasse 35 einen Purlin-Klndcrball mit Tanz und