Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- X (1905)
- Issue
- Heft 46 (17.11.1905)
- Date
- 1905-11-17
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 606 JÜDISCHE RUNDSCHAU No. 46 sollen, — Rcscliafieu zu haben, kann nicht rühmend kciiuk auerkannt werden. Ich darf wohl die vcrehrl. Redaktion bitten, durch Voröftentiiehung dieser Zuschritt den Sachverhalt richtist zu stellen: k*h Klaube so«ar verpflichtet zu sein, diese Bitte an die vcrehrl. Redaktion zu richten, da ich mich zur Gciiükc habe üherzeuuen können, welcher uuKeheu!er Aufwand au mühevoller Arbeit und Zeit -- Kauz abgesehen von den nicht unbeträchtlichen materiellen Opfern ״ die \\ eitcrfiihrunc der Tovubechalle fort- Kesetzt erfordert. Indem ich der vcrehrl. Redaktion für die VeröficntlichuiiK meinet Zeilen im Interesse der Wahrheit im voraus bestens daokc/iverbleibe ich in b.kamiter WcrtschätzunK mit ZionsKruss crKebcnst י Lud w i c B c h r. Den AusfüliruiiKcn des Herrn Bchr stimmen wir gern vollinhaltlich bei. soweit sie die Vortrcfiliehktit der Institution an sieh und die Mitarbeit von Zionisten b.treffen. DagcKen haben wir seinerzeit uiisern Lesern Kenntnis von dem Bri.'fe Kcceben. den uns der Vorstand der Tovnbeehaile (unterzeichnet D r. Citron) kcsc'irieben hat. und in dem wir höflichst aber deutlich ersucht wurden, uns als Z i o n i st e n an der Mitarbeit Kefä'lliKst nicht beteiligen zti wollen. Ein Irrtum ist uns dabei nicht uiiterKciaufen. Das soll uns auch weiter nicht hindern, nachdriicklichst auf die Wici1tiKk.it der Jüdischen Toynbechalle hii'zuweisen. und das noch um so mehr, als die Idee der Gründung ebenfalls in A!1!eh״u:!2 an die Klciclte Wiener Institution von Zionisten angeregt und oropaKiert worden ist. Die Red. der JÜDISCHEN RUNDSCHAU. — •t m t~־־ ־־־־־— Briefkasten der Redaktion י..ב2ו«״ .:־־־ ־ tzz.:. irzzz- E. F. Stettin. Tut uns sehr leid, aber auch Ihr Artikel muss erst dem Presskonütee vorgelegt werden. J. V. Hamburg, und viele andere. Wir bitten dringend, bei allen für den Druck bestimmten Schriftstücken das Papier nur auf einer Seite zu beschreiben. Rabb Dr. B. in Seit. Uns wird für Sic das Büchlein הדתהלה mit Fortsetzungen empfohlen, nach dem in Nürnberg mit Erfolg unterrichtet wird. Es ist — in Friedenszeiten *— beim Verlag Tuscliiah in Warschau zu haben. Zion. •Teplitz-Schönau. Der Präsident allein vermag und ist befugt, Ihnen die gewünschte Aufklärung zu geben. Uns sind Ihre Bedenken unverständlich. Wenn sie begründet wären, würde es freilich angemessen gewesen sein, weitere 5 Heller zu opfern, um statt einer Karte einen geschlossenen Brief zu schreiben. Ziottsgruss. K. in Bamberg. Hier wiederholen wir Ihnen die Stelle, die Sie wohl meinen: ״Ich.aber — und hier gebe ich einer ganz persönlichen Meinung Ausdruck — ich als Deutscher kehre nach der Vorschrift des Altmeisters Goethe, nur vor der eigenen Tür. Ich empfinde Mitleid mit dem russischen und rumänischen Juden, aber kein grösseres, als etwa für die hungerleidenden deutschen Tagelöhner irgend einer Provinz, oder die unglücklichen deutschen Kinder und Frauen, die in einem amerikanischen Schiffe untergegange-1 sind; ich bin der Ansicht, dass von Deutschland aus durch Privatvereine zu der Erretturg fremder Juden nichts getan werden kann, ja nichts getan werden soll." . . . «Jeder Bruchteil einer Nation und jedes versprengte Glied einer Glaubensgemeinschaft kann Rettung nur durch sich erlangen und wenn es diese sich nicht zu geben vermag, so ist es wert, nach einem ehernen Wirtschaftliehen Gesetze, das man grausam nennen darf, aber nicht ändern kann, dass es zu Grunde gehe.“ .... ״Diese Entziehung der bürgerlicher! Rechte halte ich für eine notwendige Konsequenz der deutschen Gesetzgebung gegen den Zionismus, die einzige Antwort, die das deutsche Volksbewusstsein dem Zionismus geben kann und muss.“ Wenn Ihnen diese Proben aus dem Aufsatz des Pro L Dr. Ludwig Geiger zu Berlin in der STIMME DER WAHRHEIT hrsg. von Lazar Schön -Würzburg im Verlag von N. Phiiippi-Würzburg 1905, noch nicht genügen sollten, so sind wir bereit, weitere Proben von der Gelehrsamkeit des Mannes. mitzuteilen. der die ״hebräischen Gebete für Zion“, die wir Juden verrichten, in der Repräsentantenversammlung der Berliner Jüdischen Gemeinde scmcnismrscncr־־ zusenremen. uer mann ist niemals Historiker gewesen. Seine Bedeutungslosigkeit und Tcndcnzcrci haben Grätz und Giidettianii so klar und deutlich dargelcgt. dass wir den Ausführungen dieser Gelehrten kein Wort hinzuziifugcn hätten. Geiger ist nient jüdischer Historiker, sondern arbeitet auf dem Gebiete neuerer deutsche־ Literaturgeschichte. Zu untersuchen, ob er auf diesem Gebiete irgend eine Bedeutung hat, ist nicht unsere Sache. — Nationalfond — Sammlungen für den Nationalfond und andere zionistische Zwecke sind lediglich zu senden an den Schatzmeister des Zentralbureaus, Herrn .Max Woltstelner. Berlin NW. >3, —— Holsteiner Ufer 10. — . Grodzin, Berlin, Karten-Ergebnis. Dr. Jungmann, Berlin, Karten-Ergebnis . . . . Dr. Kaminsky, Berlin, Karten-Ergebnis und Pfennig• Sammlung. Aus Breslau, Büchsenleerung: Nr. 324 Pensionat Steinitz 9,30, Nr. 93 Familie Dawidow 4,22, Nr 7 Leo Grünth.1! 2,18, Nr. 11 Hotel Tochus 1,43, Nr. 3 Th. Th. 0,50, Irrtum beim Einkassieren 0,39 Max Singer aus Reue über seinen Standpunkt 1,—, C. Sch., Sctbstbesteucrung Sept.-Oktobcr 3,— . aus. Erna und Lutz W i 11 m u n d , Derenburg i. Harz, gratulieren zum Geburtstag ihrer 1. Lilli Kronbeim Trau Dr. Jda G o i tc i n , Karlsruhe, aus eigener Büchse 12,14, Büchse im »Europäischen Hof* 4,—, Büchse im Hotel Lion 5,36, Spende Leopold Dessau, Frankfurt a. M. 6,—.zus. Frau Jda Müller, Henry, Clara, Lotte Müller, Northeim i. Hannover, gratulieren Lilli Krön he im, Cöthen, zum Geburtstage . . . . A. M., Berlin, grösst seinen Bruder Max. Herzlklub, Stettin, Selbstbesteuerung pro Cheschwan Breslauer Referendare, Selbstbesteuerung pro November. Victor Oppenheim, Albert Oppenheim und Max Elias, Cassel, beim Moses Hess-Essen . . Simon Strauss, Cassel, aus seiner Büchse . . . Dr. Jgnaz Welsch, Chemiker, Rheinau Baden . . . Frau Rd.,־ Messing werk, 0,50, zur Abrundung 0,50 zus. J. Oppenheim, Berlin, Blumenstr. 24, fünf Dividendenscheine der Jüdischen Kolonialbank. Ephr. Picze n i k, Königsberg, aus seiner Büchse . . Grete Michaelis, Messingwerk, gratuliert ihrer Schwester zum bestandenen Examen. (L.) B. M., Berlin, für eine von J. B. getrunkene Tasse Milch. 0,95 Mb. 3,-!- , 2,20 . ״ 22,02! , ¬י¬ 21,50 » _«׳ * י¬ . ־־.* « —“,1 . -,5 . 0,50 . 15,86 , -סו . -.נ 2,50 , 1,36 . - נ . -ז Zusammen 105,89 Mk. Goldenes Buch des Nationalfonds Zur Eintragung der Zionistischen Ortsgruppe Posen. Moritz Krause, anlässlich der .ברית מיילד seines Neffen . 5,— Mk. Bei der ברית צילה Von Grabowski. 1,85 , Heinrich W 011 h e i m, Thoraspende.0,80 . J. Brandt, aus dem Verkauf von Zigarrenabschnitten 5,־־ , B ü c h sen- E rge b n i s 1. 7. bis 31. 10. S. J Brandt 3,55, J. Brandt S,68, Paradies 5,43, Dr. Kollcnscher 4,43, M. Krause 6,—, Dr. Jeremias 9,—, L. Schild 1,34, J. Seegall 4,26, Mary Ephraim 2,05, Minna Ephraim 131, Lehrer J. Auerbach 5,60, J. Samuel 0,80, A. Kober 4,66, S. Mischliburski 0,52, Lubinsk«, Kontor 0.87, Derselbe, Wohnung 1,15, Gebr. Mendelsohn 1,97, S. Scherek 5,—, Frl. Ehrenwerth 0,11, Frl. Rosa Jacobi 16,—, Frl. Lippmannsohn 8,80, Frl. Sarater 3,65, Frau Ka&tz 2,35, L Hecht 2,35, Pension Stern 2,34, Sal. Bergei 3,10 . . . . zus. 117,87 » Zur Eintragung des verstorbenen Konsuls Moritz Simon, Hannovers. A. Joseph Lachmann, Breslau, Büchse Nr. 1093 . . 4,02 Mk. Zur Eintragung des »Vereins Jüdischer Studenten״, Breslan. Cand. jur. VVeiss, Büchse Nr. 90 4,—, Zahnarzt Baer, Büchse Nr. 1096 1,38.aus. 5,38 Mk. Zur Eintragung des verstorbenen Hof- und Gerichts •Advokaten Dr. Oser Kokescb, Wien. Lippmann Bloch, Büchse Nr. 97 ....... 25,14 Mk,