Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1905-07-28 · Heft 30 (28.7.1905) · page 14

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
X (1905)
Issue
Heft 30 (28.7.1905)
Date
1905-07-28
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2651273-2651394-2651424--02615-2659507
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

Seite 370 JÜDISCHE RUNDSCHAU No. 30 St Blasien (bad. Schwarzwald). Pension Kehre wieder*. CabArz in Thüringen. Chiemsee. Die Fraueninsel. Cuxhaven. Nordsee-Hotel. . , nl , . Einöd. Luft- und Wasserkurort bei Priesach in Obcrstciermark. Ebbs und Erl am Inn. Fürstenblick bei Tambach in Thüringen. Galscnsteln. Garm’sch. Gasthot zum Lamm. Gehlberger Mühle bei Oberlmf in Thüringen. Graal bei Ribnitz. Hahnenklec. Pension Bergfriede. Heil genhalcn. Herzberg am Harz. Innsbruck. . Die Gasthöfe ־״zum weissen Kreuz“ und ״zum roten Adler“. St. Johann bei Heiden in Appenzell. Juist. Karlsbad. Hotel Morgenstern. Hotel National. Hotel de Russ e Residenz-Hotel. Haus Grillparzer. Alte Wiese. Haus Römischer Feldherr. Neue Wiese. Haus Oelzweig. Marienbaderstrasse. Haus Itaha. Schlossherg. Haus Florenz. Schlossberg. Haus Stadt Warschau. Kaiserstr. Haus Malta, Kaiserstr. Haus Rosenstock, Kaiserstr. Haus Brandenburger Thor, Kreuzstr. Haus Germania, Schlossherg. Haus Preussischc Krone, Egerstr. Haus Egeria, Egerstr. Haus Diamant, Egerstr. Haus Engl, Krone, Egerstrassc. Kiefcrlelden a. Inn. Gasthot zur Granu von Kufstein. Kitzbühel (Tirol). Klausen. Gasthof zur Post. Kufste'n. Gasthaus zur Schanz bei K. Sandwirth zutu Sparchen bei Kufstein. Lakolk a. Rom. Langhampfen. Lfgau bei Dresden. Metiisaip. (Berner Oberland). Mezzolembardo. Rest Gröbner. Montavon. Inner Bartholoma und Baudaus (Vorarlberg). MühienthaL (Ferienheim bei Wernigerode). Mühlgraben bei Oberaudori (Tirol). Müliheim in Baden. Hotel zum Löwen. Münchwo'ler, Bez. Pirmasens. Müritz. St. Nicolai bei Ebbs. Oberaudorf a. Inn. Oberbozen. •י Oberiauchringen bei Waldshut. Bahnhofshotel. Oberwelicr. Kurhaus im Schwarzwald. Pyrmont. Richters Pension. Prag. Altstadt. Katholisches Kasino. Reusch bei Bozen. Rupolding in Oberbayern. Salzbrunn L SchL Dachroedens Hof. christliches Logicrhatis. Schierke (Harz). Hotel Hoppe und Haus Taimenheini. Schärding am Inn. Kuttanstalt Dr. Ebenhecht. Sellin. Sermlone am Gardasee. Hotel promessi sposi. Swinemünde. Beckers Strandhotel (Bes. Wwe Becker). Villa Seeschloss (Bes. Geschwister Schnür). Villa Heide rose (Bes. F.Böttcher). Villa Hedwig (Pensionat und Logiethaus, Bes. Wwe. Hübner). Tabarz (Grosstabarz und Kleintabarz) in Thüringen. Hotel Scliiesshaus. Thiersee. Travemünde. Villa ״Mira Mare", Kaiser-Allee. Unterriss (Bayern). Eorsthaiis. VUm, Insel im Rtigenschen Bodden. Volderbad bei Hall in Tirol. Walchensee. Wenningstedt auf Sylt. Westerland auf Sylt. Pension Lambeck (Bes. Krome und Frau geb. Lambeck). Wildbad im Schwarzwald. Villa Montobello. Wlldbihl (Tirol). Zellerfeld im Harz. Johaunescr Kurhaus. Zinnowitz. 1 ״ * a Fttn etwaige Berichtigungen bezw. Ergänzungen der vorstehenden Liste sind wir unseren Lesern dankbar. Lustige Ecke BW Der Brief eines Dr. med. In unsertn Literaturblatt wurde bekanntlich das Machwerk von A. Marens über Delitzschs Bibel und Babel sehr milde besprochen. Das hat uns von einem Herrn Möller bereits eine ungehörige Postkarte eingetragen. L'm die Gründe dazu zu verstehen, nitiss mau folgendes Rundschreiben geil, beachten: ... Der bekannte Privatgelehrte Herr Ahron, Marcus hat uns mit einer Broschüre beschenkt, deren Titel ״Zwischen zwei Stühlen, Nachruf zu Delitzsch' Babel und Bibel" schon den bedeutungsvollen Inhalt bezeichnet. Marcus gelingt cs. den Professor jetzt nach Schluss seiner Vorträge, völlig ad absurdum zu bringen. Da ich auf Ihr Interesse für literarische Kundgebungen rechne, welche das Wesen des Judentums so innig berühren wie die vorliegende, erlaube mir Ihnen ein Exemplar von der Broschüre einzuscndcii. mit der höilichen Bitte, das Honorar dafür, das auf m i n i m u m 2 Mark angesetzt Nt. zu Gunsten des Verfassers an meine Adresse baldigst eiugehen zu lassen. Hochachteiid Dr. Julius Möller, Altona, Tresckowphtz 5. Hiernach ist es begreilich. wenn uns jetzt Herr D׳. u:ed. Möller, der übrigens nicht TabaAiabrikant ist, folgendes Schreiben zusendet: Dr. med. Julius Möller. Altona, den 18. VII. 05 Sehr geehrter Herr Dr.! Ihre Briefkastennotiz hat nicht verfehlt in Israel Aufsehen zu erregen. Die überaus sachliche Art Ihrer Erwiderung und der feine 'Ion Ihrer liebenswürdigen Äusserung entwaffnen mich vollkommen. Auch mich freut cs zu sehen, wie eitrig Sie die גאולה (Erlösung) vorberciten. בעקנדד״א דסיסיהא היצפא יבגא הס:בדו בערבו הק" יודא סעללער רופא Wir gestatten Herrn Dr. med. Möller gern zu. dass seine Bedeutung als Orientalist gewiss hinter der des Herrn Ahron Marcus ir'cht zuriieksteht. Aber für Leser, die vom T:\hm1disclien so viel verstehen, wie die beiden genannten assyriologischen Autoritäten, müssen wir bemerken, dass der oben von Herrn Dr. (!) med. Möller übrigens ungenau z.itierte Satz sinngemäss auf deutsch heisst ״A u i d e n E ersen des M e s s i a s s p r i e s s t die E r e c h 11 e i t.“ Die Möller sind offenbar die designierten Träger des Maschine!!, da einer von ihnen sicher die Ehre haben wird. Maschinell bei seinem Einzüge auf seinem Rücken zu tragen. Alle Achtung vor den Herren, die den Anspruch haben. Maschinell persönlich in Jerusalem entführen zu dürfen. Wie Ludwig Traube Professor wurde. In der MCS- CHEN ER MEDIZINISCHEN WOCHENSCHRIFT veröffentlicht Hofrat Dr. Job. Merkel-Nürnberg einen Aufsatz über Johann l.ukas Schöulein. den Begründer der modernen Medizin. Scliönlein wurde 1883 von der bayerischen Regierung seines Amtes als Professor an der Würzburger Universität entsetzt, ging dann nach Zürich tutd wurde I8J0 als Leibarzt Friedrich Wilhelms IV. nach Berlin berufen. ״Köit'g Friedrich Wilhelm IV. von Preusscn und sein Leibarzt Scliönlein. zwei sehr geistreiche Männer und Duzfreunde, iiessen oft t»te-ä-t<'te heim Wein Geist und Witz sprühen. Es war um die ersten 50er Jahre, als Scliönlein seinen ersten Ass'Stenten und Privatdozonten Traube als Referent im Ministerium zum ausserordentlichen Professor vo;schlug. Der König bemerkte, als er den Akt unterzeichnen sollte, am Rande: ״Niemals, weil Jude!“ Schüttlein verhielt sich ruhig, lie-ss es sich aber angelegen sein, bald wieder ein Symposion zur provozieren. Als sich Sc. Majestät in heiterster Sektstimmung befand, sprang Scliönlein auf, angeblich zu einem Krankenbesuch gerufen, und in höchster• Eile legte er noch ein Schriftstück vor mit den Worten: ״Unterschreibe diese Kleinigkeit, dass ich dich morgen nicht beheilige!“ Der König, ohne sich weiter zu informieren, unter-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.