Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- X (1905)
- Issue
- Heft 27 (7.7.1905)
- Date
- 1905-07-07
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2651273-2651394-2651421--02541-2659430- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
No. 25׳ JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 323 Frankfurt a. M.: Fritz Sondheimer. ‘ ' »» I, L. O 0 i t e i il Stellvertreter: Dr. Josef Mayer, Lip i n s k i. Mainz: Lazarus. Stellvertreter: Dr. Levy- Obe,r-lngelheim. Lübeck: Dr. E. Adler. Stellvertreter: Hermann Jacob-Stettin. Leipzig: Stellvertreter: Dr. Mirkin. Mülbausen i. E.: Stellvertreter: Dr. Elias Hamburg: Stellvertreter: Dr. Victor, Dr. Franck. Duisburg: Stellvertreter: Salonion Levy. Mannheim: Stellvertreter: Julius Simon. Breslau: Stellvertreter: Elias Auerbach. Redakteur G 011 s c 11 al k. Königsberg: Stellvertreter: R.־A. J a c 0 b i, Dr. Z1 o c i s t i - Berlin. b) für den deutschen Deiegiertcntag: Stettin: Hermann Jacob, Lazarus Barth- Heegernuihle. Hannover: Jacob Schnelling, Reierendar Block, stud. ßenensohn, Siegfried Levy-Mühlhausen i. Eis. Stuttgart: Emanuel K a u i in ar. n. ״ B. S p i r a. Köln: I. van Cieef. ״ R.-A. VV e y 1 - Düsseldorf. ״ L. R a b i 11 o w i tz. Frankfurt a. M.: Fritz S 011 d h e i m e r. ״ I. L-Goitein. ״ Fesen. ״ Dr. Feuchtwanger. Mainz: Lazarus. ״ Ingenieur P0I11. Wiesbaden. ״ Hippolyt Bloch. Sehonlanke: H. Bochner. Gleiwitz: R.-A. Steinitz. Königsberg: Stellvertreter: Morgenstern. München: Stellvertreter: Jacob Reich. Allen Juden wird Rechtlichkeit, Massigkeit, Fleiss und Sparsamkeit anempiolilen. Der kommende Neumondstag Adar (7. Februar 1826) wird zum allgemeinen Dankfest angesetzt. Nachdem die Proclomation verlesen und mehrere Ceremonien begangen worden waren, erklärte der Präsident die jüdische Nation für constituiert. Diese Unternehmung ist in der Weise, wie sic von Herrn Noah gedacht wird, offenbar abenteuerlich; indes dürfte eine Colonie für Juden, die Ackerbau und Gewerbe treiben wollen, allerdings eine nützliche Anstalt sein, der wir alles Gedeihen wünschen. (״Berlinische N a c h r i c h t e n“ [Redacteur Carl S p e n e rJ. No. 257. Donnerstag den 3. November 1825.) Paris, vom 19. November. f>er Vorsteher des hiesigen jüdischen Centrai-Consistoriums, Herr Abraham de C o 10 g n a, hat über die n den Zeitungen erschienene Proclamation des Herrn Noah in New-York seine Meinung öffentlich abgegeben. Er behauptet, dass Herr Noah keinen Beruf zu seiner fast in prophetischem Ton verkündigten Sendung habe und wohl nicht werde erweisen können, dass die Schrift einen nordamerikanisclien See zum Sammelplatze des zerstreuten Israel bestimme. Er (C 010 g n a) sowohl, als die Londoner Oberrabbiner Her sehe 11 Breslau: Steif Vertreter: ‘ Davis Tr i e t s c h ־ Charlottenburg. - Metz: Stellvertreter: A. Wolff. Hamburg: Stellvertreter: Lehrer Stiebei, FrL Hedwig L ü b k e. Der VII. Kongress Au! viele Anfragen wird nochmals bemerkt, dass eine Reservierung von Galeriekarten zum Kongresse gegen Ein- Sendung von 20 Frcs. an die Administration der WELT erfolgen kann Die Ausgabe der unentgeltlichen Karten erfolgt erst in Basel. Diesbezüglichen Wünschen um Reservierung kann daher nicht stattgegeben werden. y j» » * ' Wie bei den trüberen Kongressen, wird auch auf dem VII. Kongress eht P r e s s b u r e a u eingerichtet werden, dem der Leiter des Kongressbureaus Dr. Schallt vorstchcn wird. Die Herren Journalisten erhalten in Basel gegen Vorweis ordnungsmäßig ausgestellter Legitimationen eine Presskarte, die sie zum Eintritt in den Kongresssaal, zum Empfang der tagliehen Bulletins und zmn Anspruch aut einen reservierten Platz נע der Joiiniaiistenloge berechtigt » Das Sekretariat des Kongressbureaus gibt hiermit bekennt, dass die Frist_zur Vornahme der Delegierten- \v a 111 e n bis zum 12. Juli erstreckt wurde. י Herr Rechtsanwalt $. Gronemann in Hannover, Ständebausstrasse 5, hat das Kongressreferat über P r 0 p a - ganda und Agitation übernommen. Gesinnungsgenossen, welche diesbezügüchc Anregungen oder Anträge dem• Kongressc zu unterbreiten wünschen, werden ersucht ihre Wünsche direkt Herrn Gronemann zukommen zu lassen. und M e 1 d o 1 a, könnten die Ernennung des Herrn Noah nicht annehmen, da, wie sie glauben, Gott allein die Zeit kennt, in der Israel wieder eingesetzt werden soll, und dass alsdann wohl unzweideutige Zeichen dies der Welt kund thun würden; jeder Versuch zu einer politisch-nationalen Vereinigung sei im Talmud verboten*). Herr Noah habe nicht erwogen, dass die rechtgläubigen Juden den Ländern, wo sie sich niedergelassen, anhüngen und den Regierungen, bei welchen sie Freiheit und Schutz finden, ergeben sind; sein ganzer Plan sei das Vorhaben eines gutherzigen Schwärmers. (״Berlinische Nachrichten“. (Redacteur Carl Spener) No. 269. Donnerstag den 10. November 1825.) So weit die Nachrichten aus den Berliner Blättern. Einige wenige Notizen über den Autor des ״Ararat“ mögen noch folgen, die uns seine Persönlichkeit näher- 8) Die talmudische Stelle (Kethubboth f. III a), auf welche Herr Co log na sich bezieht, lautet folgeiiderniassen: ״Rabbi Jose Sohn des Rabbi Chanini, sagt: Die drei Eide im holien Liede (Cap. 3, 5, 8) bezeichnen Folgendens: Einmal hat Gott die Israeliten beeidigt dass sie nicht mit gewaffneter Hand nach dem gelobten Lande gehen; zweitens, dass sie sich nicht gegen die Nationen empören; drittens aber hat der Herr den Völkern einen Eidschwur abgenommen, dass sie die Juden nicht allzu sehr drücken sollen.“