Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1905-02-17 · Heft 7 (17.2.1905) · page 14

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
X (1905)
Issue
Heft 7 (17.2.1905)
Date
1905-02-17
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2651273-2651394-2651402--02099-2658987
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 78 JÜDISCHE RUNDSCHAU No. 7. Zahnarzt Theodor Königsberg, nicht angenommenes Honorar vom kleinen Samuel . . 2,— Mk. Die jüngste Zionistin Kora C., Berlin, dankt für die Oclbaum-Spende von N. N. in Th.. I.— » zusammen 138,40 Mk. Goldenes Buch des Nationalfonds. Zur Eintragung: von Davis Träetsch, Berlin- ' Charlottenburg. Erlös einer versteigerten Orange aus Ercz-Jisrael, in Breslau am 8. Februar.13,15 Mk. Zur Eintragung des ,Vereins Jüdischer Studenten*. Berlin. Sammlung auf der Kneipe des V. J. St. am 31. I. für den Vortrag eines national-friesischen Liedes durch Dr. Richard Loewe, Berlin. 6,50 Mk. Zur Eintragung der Zionistischen Ortsgruppe Beuthen O. - Schl. Martha Guttmann, Beuthen, aus ihrer Sammelbuchse.. . 12.- Mk. Zusammen Oelbaumspeude. Kurt und Erich F r e y e r, Stettin, anlässlich der Hochzeit ihrer lieben Schwester auf den Namen des Brautpaares Martin u. Gertrud Hendels o h n , geb. Freyer.I Baum D r. Edelstein, Bonn, auf den Namen seines seligen Vaters Louis Edelstein an dessen erste Jahrzeit.1 Baum Die Zionistische Ortsgruppe G 1 e i w i * z , gratuliert Frl. L 0 11 i Wiener in Zabrze zur Verlobung und widmet ihr.I Baum Rabbiner Dr. Wilhelm Le wy , Ncustettin, auf den Namen James L e w y, anlässlich seiner Verlobung mit Frl. Frieda Rothschild . . . 1 Baum Dr. Gustav Bradt, Berlin, Wiencrstr. 20, anlässlieh der Verheiratung seiner lieben Schwester Gertrud mit Herrn Jacques Asch, «uf den Namen des neu vermählten Paares .... 1 Baum David Struck, Berlin, widmet seiner lieben -.,MV«.- רי", 31,05 Mk. 6.- Mk. 6,- 6,- 6.- 6,• Schwester, Frau R. Engel 712 הרב ם־ו ה׳ו׳ ישלסד. מ״ב אל zum Geburtstage . I Baum 6,- Familie David Struck, Berlin, zur bevorstehen• den Hochzeit von Frl. Rahel Goitein, mit Herrn Dr. Ely Straus 21לצזל ס auf den Namen des Brautpaares.2 Bäume 12.— zusammen 8 Bäume 48,— Zur Pflanzung eines Herzlwaldes In Palästina. Sammlung des Lehrers Samuel, Königsberg, bei der Bar Mizwah des Hermann Neumann am 4. Februar 1905: Mk. 1. Nr. 236. Auf den Namen der Grossmutter Hanna Masie. . . . 6,- Mk. 2. 237 .זא. Auf den Namen des Vaters Nathan Neu mann. 6,- W 3. Nr. 238. Auf den Namen der Mutter Jenny Neumann . 6,- 9 4. Nr. 239. Auf den Namen des Bar-Mizwah Hermann Ne u m a n n . . 6,— 9 5. Nr. 240. Auf den Namen der Geschwister Fanny Paula, Hertha, Lotte und Selma Neumann . 6,- » (L.) Nr. 241. Für eine geschnorrte Zigarre bei der Anwesenheit von Dr. A. Martnorek, Pari«, im .Monopol* durch Dr. Heinrich Locwc auf den Namen A. Marmorek.I Baum .) Nr. 242. Aus der Sammelbüchse von Dr. H e i n - rieh Loewe und Rest der Zigarre auf den Namen Moritz S i m o.n.1 Baum zusammen 7 Bäume * <! 6,- ־,6 42 Mi * Oesamtsumme 260,05 Mk. Briefmarken-Spende für den Nationalfond. Luise Treu, Hagen 1 W., ein Zehnpfund-Packet Ganzsachen und Briefmarken. 3 CS E Briefkasten der Redaktion. ״״ ■■.. ״״-.ין ןר־״־יין 1 ׳־־יי.י.■׳■״■׳■. 111 ־״״ ״ 1 .. Lcvi B., Hamburg. Ihre unter Bezugnahme auf 1. Mos., 16.. 18. gemachte Entdeckung, dass unter dem Naclial M:zrajim der N i I zu verstehen und demnach Uganda als zu Erez Israel gehörig zu betrachten sei, haben Sie an eine falsche Adresse geschickt. Die richtige ist: Redaktion <lc$ SCHLEMIEL. Berlin C. Spandauerbrucke 6. Dass wir ״tun des, lieben Friedens willen keine Nachricht m't der ״Borniertheit” der Zionf-Zion haben sollen, ist ja ein wohlgemeinter Rat» von Urnen, den wir aber aus Liebe zum Zionismus nicht befolgen wollen. V—I, Bern. Wenn Sie uns für Ihre Berichte jede Kürzung untersagen, so können wir zu unserem ,Bedauern die Berichte nicht bringen, da wir uns bei Yersammlungsberichten in jedem Falle das Recht der redaktionellen Bearbeitung Vorbehalten müssen. f. B Wir bitten Sie. uns inlttcilen Zweck die uns übersandten zwei Mark Wegen eines /:ri'm.-'schti! Ad ress- Lilly W., Freiburg zu wollen, für welchen bestimmt sind. M. M. in Bremen, buches müssen Sie sich an das Zcntrarourean wenden, nicht an uns. wie wir Ihnen bereits vor drei Wochen brieflich mitteilten. Zionsgruss. Geschäftliche Mitteilungen. Dip .Nolinsticht nach Jucrcndrelz und J11g;r11d«t-I1Ü11!>clt zum mindesten nach jugendlichem Aussehen sucht eine ganze nationalökonomisch bedeutsame Industrie zu erfüllen, indem sie den Kampf gegen Falten und Runzeln aufnimmt. Aber doch zeigt sie dahei eine grosse Linseitigkeit und ein recht kurzes Nachdenken über die Ursachen dieses Ucbels. Sehr richtig äussert sich Frau Schwenklcr, Berlin, Potsdamerstrasse in ihrem Prospekt zu der von ihr erfundenen Vorrichtung zur Gesichtspflege ״Charis“. Ein junges Mädchen mag einen noch so schlechten Teint und durch Hochziehen der Stirn und unwillkürliches Zukncifen der Augen oder andere Refle.xbcwcgungcn noch sr> viele Stirn- und AugcnfaUcn haben, so sieht man dem Gesicht doch die Jugend an. Das Alter beruht auf einer viel nachhaltigeren Gesichtsvcränderung als nur Runzetn und Falten, nämlich einem allmählichen Ahwärtssinken der ganzen Gesichtsmuskulatur. * »Je Muskeln, die früher glatt und str.vf waren, senken sich, werden dick und rundlich, hängen sich als Säcke unter die Augen und neben die Nase und später auch an die Ecken des L'ntcrkie ers. Das Gesicht geht aas der Fagon. braucht bei fctlunterspicktcr Oberhaut dabei keine einzige Falte oder Runzel aufzuweisen, und dennoch sieht das Gesicht alt aus. Diesem Sinken der Muskulatur wirkt die sehr sinnreich erfundene Vorrichtung .Charis“ entgegen, die ein sanftes Heben und Zutückdrängen der Gesichtsmassen bewirkt. Auch die Augenbrauen henen sich dadurch wieder und Falten und Runzeln werden durch einen leichten Gegendruck ausgemerzt. Für diejenigen, welche .Charis“ anwenden wollen, wäre es interessant, ihr Gesicht vor und nach Gebrauch photographisch zu fixieren. Der Unterschied würde sehr zu Gunsten der ״Charis•־ sprechen. ,י; Ein wichtiges jüdisches Buch! Als erste grössere Publikation der Gesellschaft für Förderung der Wissenschaft des Judentums ist im unterzeichneten Verlage erschienen: ־ Das Wesen des Judentums von Dr. Leo Bäck 167 Seiten. — Preis brochiert 2 M, - elegant gebunden 3 M. Das Werk entspricht einem seit lange gehegten und wie jeder Blick in die Fachpresse zeigt, oft ausgesprochenen Wunsche. Es behandelt, frei von jedem einseitigen Parteistandpunkte, die Grundgedanken des Judentums in ihrer Constanz. in Ihrem Zusammenhänge mit den grossen Problemen der geistigen und sittlichen Kultur. Die Ergebnisse der modernen Religionsgeschichte sind sorgfältig berücksichtigt, aber jedes Zurschautragen des wissenschaitVichcn Rustzeuges vermieden. Das Buch ist in allen seinen Teilen für den weiten Kreis der Gebildeten bestimmt, die das selbstverständliche Interesse an einer so bedeutungsvollen welthistorischen Erscheinung nehmen, wie sic das Judentum ist. Das gedankenreiche, in herrlicher Sprache geschriebene Buch ist würdig, von Jedermann, sonder Ausnahme gelesen zu werden. LOUIS LAMM (früher NATHANSEN & LAMM), BERLIN O. Neue Friedrichstr. 61—63. 1:י״יי!"1 "1ייייייי •"יייו״מ* ’•ו״ייייי!

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.