Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1904-10-14 · Heft 41 (14.10.1904) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
IX (1904)
Issue
Heft 41 (14.10.1904)
Date
1904-10-14
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2651273-2651341-2651382--01704-2658574
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

C\ ס ׳ ך ^׳•\^j v• \ V/ r / _ — I - O;ujU0ooüüVd חח n ץ־/ kj O üLjujo Abonnementspreis (Zusendung Inbegriffen) Vierteljährlich! 1. duroh dlo Expedition: a) In Berlin M. —,9a b) nach auswärts M 1,— c) für das Ausland Al 1,5a t. im Postabonnoment Al 1,25 1. bol Sammolbozug daroh dio Ortsgruppe) Al —,60. Insorato die viergespaltene Petitzelle 25 PI.־ Insoratonbollagon »5 Al k l '1 Organ der ioitisBscta Vereinigung. ו Adresse für Oeldscndungcu und Bestellungen: Pcilag Sfidlsdie Rundschau, E. 0. m. b. H. Berlin ü 54, Buguslsfrasse 111.490. Sprechstunden: v. 4—5 Uhr nachmittags. Redaktion: Dr. Heinrldt üoewe, Berlin n.W. 52, IRelandillionslfasss 4. Alle Redde vor behalfen. Bbd:ud< aus der *SCdisdicn Rundschau» nur bei veiler Ouelleßcngcbe'fleslattet. mp■*■ imgAn***■*י aatrwBcr,Wbirfyaaaa JBz^^aeiSg־».'V.ri:vc?trjaggtov..^5s^:aaa^T-Tri.-rT-T.׳»-l^v»1 No. 41. Berlin, 14. Oktober 1S04. 5. Chescfiv/an 5365. ix. Jahrgang. > «11!»־ r 1!r —!1״—rm*H1—ח1י ״זו—n־f— ~ 3י4יי.־’^1מיגד^«י'יה”-%.י'ז’*יז^לי--׳י0ו*<**״3,(^;4, ־*'- *\.*Äwr .r 1»»eutzerx::;־xii»ra&4^»*ipa des Zlo tlooleriüiii Die Ff e «f /־^ ,<!;»:!, i. A4 JA Ji 4J ü Wieder einmal ist die Frage durch die Tat- Sachen zur Erörterung gestellt worden, ob eine Fraktionierung des Zionismus von Vorteil für die Bewegung oder zum Schaden der Volks- Sache sei und unter Umständen zu ihrem Verderben ausschlagen könnte. Schon früher hat unser Blatt sich gegen die Fraktionierung sehr entschieden ausgesprochen. Das war, als die Demokratisch-zionistische Fraktion mit ihrem Programm heraustrat, das wir sachlich hätten billigen können, das wir aber verwerfen mussten, weil es eben die Fraktionierung bedeutete, die wir als gefährlich erkannten. Wieder stehen wir vor der Frage, die uns schon einmal beschäftigt hat, wenn auch dazu der Anlass heute von einer anderen Seite kommt. Es gilt Stellung zu nehmen, damit die Partei und ihre Einheit keinen Schaden nehme. Wir haben deshalb in der heutigen Nummer einen kurzen Rückblick auf die Geschichte der verflossenen Demokratisch-zionistischen Fraktion geworfen und dann drei Freunden das Wort gegeben, die die Sache des Misrachi gegen Dr. Max Jungmann verfechten wollen. Es ist selbstverständlich, dass Dr. Adler-Lübeck als der berufene Vertreter der deutschen Misrachigruppe auf den Kampfplatz tritt. Die beiden andern, die gegen Jungmann eine Lanze brechen, stehen dem Misrachi und seinen Bestrebungen fern. Durch alle vier Artikel, durch den Dr. Jungmann wie durch die drei in dieser Nummer wiedergegebenen Gegenartikel geht der eine gemeinsame Zug, dass man dem Zionismus seine Siegeskraft, die in der durch Gewissensfreiheit verbürgten Einigkeit beruht, erhalten möge. Diese Erwartung zur Gewissheit zu machen, ist hoffentlich das Ergebnis dieser jetzt notwendig gewordenen Diskussion. Die Redaktion.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.