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Jüdische Rundschau · 1904-02-05 · Heft 6 (5.2.1904) · page 15

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
IX (1904)
Issue
Heft 6 (5.2.1904)
Date
1904-02-05
Page
– (sequence 15)
Language
German
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No. 6. JÜDISCHE RUNDSCHAU. Seite 57. sind jetztnur noch 15 Kolonisten in der Kolonie schlichen*!. ן denen cs schwer fällt, die Gcraeindelastcn allein zu tragen. j Sprechsaal. «ר» fZz FOr die Mitteilungen an dieser Stelle Obernimmt die Redaktion nur die pressüesculichc Verantwortlichkeit - 'Breslau, *29. Januar 19cm. Sehr* geehrter Herr Redaktion! An das auch von mir unterschriebene Zirkular der ״B r e s* lauer Zionistischen Vereinigung'4 ׳ist eine Be* merkung geknüpft, die ich nicht unwidersprochen lassen kann. Laut dem soeben erschienenen offiziellen Protokoll des VI Kongresses, S. 297 bzw. 30-4, wurde vom VI. Kongrcsbeschlossen: ״Der Zweck des Nationalfonds soll folgender sein: In Pa* Wstlna und dten Nachbarländern Bau-, Acker- und Garten* land etc. anzukaufen etc.“ Ich glaube, dass dies deutlich tuid klar Ist und von einem Irrtum oder Missverständnis in dem Zirkular keine Rede sein kann. Ich bitte Sic, dies freumll. in der nächsten Nummer der ...I. R.“ zur Berichtigung zu veröffentliche::. Mit Zionsgruss! - Hugo Schachtel- Wir müssen gleicitwohl unsere bescheidene Bemerkung, dass hier um ein M i s s v e r s tan d ת; s der Breslauer Ortsgruppe voriiegt. durchaus aufrecht erhalten, Es!1 in* delt sich lediglich um den Entwurf eines Nationalfond- Statuts, auf den sich die ..Beschlüsse“ au! S. 297 des Protokolls' beziehen. Eingeleitet werden diese Entwurfbeschlüsse ausdrücklich damit, dass erst der־ WH. Kongress über den, ..Zweck“ des Nationalen ds zu be'schliessen hat. Bisher gilt־ also noch die ursprüngliche ..Bestimrr.nng.Jdass er nu! fü t Palästina in Betracht kommt. Hierbei sei orientierend bemerkt, dass schon letzt gegen den .,Gummiausdruck‘4 und Nachbarländer grosse Gegnerschaft besteht, da man einerseits Bedenken hat. wo die Nachbarländer beginnen und wo auf-, hören,, und andererseits gerade der Nationalfond von Anfang an mit keiner Zwischenstation auf dem Wege verbunden sein sondern nur für' Palästina reiten sollte. Keineswegs abirr dürfen wir irgendwelche'Beschlüsse des siebenten Kongresses vorwegnehmen. * ‘ ’ ’ ’ D! e R e d a k t i 0 n. Lustige Ecke. | Die Jüdische Kolonie Gedarah. ..Jede Fami’ic hat ungefähr vier Kinder, Kälber u. s. w.*4 . (Aus dem Hamburger ״Israelitischen Familienblatt.“) Eine ־ gewisse Neugier können wir nicht unterdrücken. Wir wünschten gar zu gern zu wissen, was das a. s w. sein soll. . ־־ , *) Die ursprüngliche Zähl der hier angesiedelten Familien war 15, durch Heirat der- -.־wachsenen Söhne und Spaltung der grösseren Familien entstanden schon daraus bald 23 bis 25 Familien. D. Red. von .,Altneuland‘4. Nicht einmal die von den Chowcwe-Zion in Odessa unternommene Vergrösserung *des Badenareals der Kotonie kar.a sie vor Verfall schlitzen.• Sie müsste neue Kräfte von draussen erhalten, um sich weiter• entwickeln zu können. **) **) Die Kolonie Kastsnie ist ein warnendes Beispiel, wie ver- . hfingnisvoll eine Kolonisierung ohne vorherige gründliche Kenntnis der rationalen Kultivierung de§ Bodens werden kann. Wir werden uns nach Erhalt einer genauen Schilderung der Verhöltnisse der Kolonieen seitens unserer Berichterstatter darüber äussern. D. Red. von ..Altneuland44. * r־ ' ־ ־־ , Die Gesellschaft zur Verbreitung der HancTwerke und des Ackerbaues unter den Juden Im PreussBchcn Staate, gegr. 1812. eingetr. Verein, lässt in nächster Zeit ihren Jahres* bericht erscheinen. Angesichts des näher .rückenden Osterschulschiusses wünscht sie indes schon heut rechtzeitig darauf hinzuweisen, dass die ein Handwerk erlernende Jugend seitens obiger Gesellschaft statutongemäss während der Lehrzeit cifirch Rat und Tat und auch späterhin in geeigneten Fällen bei der Selbständigmachung durch Gewährung von Mitteln und durch tatkräftigen Beistand der sachverständigen Vorstandsmitglieder unterstützt wird. Der Gesellschaft sind bereits geeignete Lehrstellen gemeldet. Anträge sind an den derzeitigen Vorsitzenden Herrn Moritz Rosen 0 w, S.. Ritterstrasse S7, zu richten. l'eber die iiitVsche Arbcttcrkotonic ge!:! uns folgender Berieht zu: Am Sonntag, ch 21. .1 eine gemeinschaftliche Sitzun: rar.;: im dureaa des D. 1. G. B. des Vorstandes und des Wohlfahrtsausschusses des ..Vereins Jii: »!1 *ko’onie" stan. > Aus dem Berichte i;ber_das Je :r.e H• r ist ZU e״.tr. eh, men. 1. dass das Irsritut in erfreulich ¬¬¬ז Wei :s -י£: - ׳e:. nacnste ׳.׳"U/ -׳ : Aufg aber. gereich,* wird. Infolg.; *! r» f,־- « י! , * י•« ין 1mg neuer B eschaf- | tierur :gszw •eige war es möglich. die 11־ rauen auf ׳ ' i ״* V» » Zahl; b'J zu | erhe he». Der Zudrar.g Arbe. tssuche je r־*;; :st abe r so gros>. dass das Kuratorium sich ent5 c:::05« c r•» n *־ .־ :. so: r■ r* 4 i d:e Verb•״•- ׳:reit; 10 «zur Aufnahme ver ״•; weh•״ * 1♦ י, ׳י ■,sass zu treffe::. 1 A\ ie׳. I״, > •*.<,׳ sich aie Anstalt lei d ■! 43 ך *3־ i>to׳t Stn i * X 'י ״ ’ 1, «•. ' 1 ihr r iürzl: ch die Rechte einer! י*«, \■ *!ריז . . t 4 w k ׳ י * * י! *s* ",\7 V -\*V. einen haben. wie auch heim jüdischen Pubii kum sc ־hü!:':׳ די r .* •״ U t V, * riv rr.cat hie er- Propaganda nur ein dürftiges Ergebnis gehabt zu Ros .'s E: Jahrcsbeitr: nasen-s. freut, so hat doch oie »3׳,«״״a nur ein di stituts ist durch icste Eine besonders eingesetzte Propagandakoinmässion ah veranstaltete cer Etat des Inigst nicht gedeckt. wird s.'cl: bcmülign. vo״n Gemeindebehörden. Vereinen und Privaten die erforderlichen festen Beiträge zu beschaff״!. Eine Vergrosscrung der Einnahmen wird auch von der Begründung von Jahrzcitsutungen erwartet. Der Gesundheitszustand fn der Anstait ist ein günstiger. Geistige Anregung wird den Insassen durch eine aus 6 Herren bestehende Vortragskommisstön geboten. Für die Zuwendung von Kleidungsstücken und Naturplien wäre der Vorstand sehr dankbar. .Man bittet derartige Geschenke direkt an die Anstalt Weissensee, Wörthstr. 20. zu richten. Geldsendungen aber zu adressieren: An den Deutsch t Israelitischen Gern eindebu nd. Berlin W., S t e g 1 i t z e r s t r. S5. Nationalfond. % Zentralstelle für Nationalfond: Dr. med. Robert Hantke, BERLIN W. 57, Manstein-Strasse 1. %» ® « © (L.) Kanny Rosenthal - Wronke für ״Tarr.borini u. Mostrich“ . . .. 0,50 Mk. Von der zionistischen Vereinigung in Halberstadt: Ueberblcibscl vom ״Eie r.v erc: n*' 0.25. Anstatt Telegramm an Lazarus Barth zur neuen Cousine 0,50, Unb'e na n n t '0,10, Tischbüchsc ״T a r - lowski!‘ 4,2S.;׳.us 5.13 ״ Bernhard א e u m a n n Hannover: Anlässlich der ersten Jahr zett nach seinem seligen Vater am 5. Schwat. . .. ..... 2,— ״ 5 p ira - Stuttgart: Anstatt Telegramm zur Hochzeit Katz-Gorst-Stuttgart..0,50.״ Gesammelt auf der Winterturnfahrt der .Minner- - abteilungen des jüd. Turnvereins ״Bar Kochba“ J,— ״ Gesammelt im Cafe Monopol- Berlin am 2N 1. 0! 7,25 ״ Sc hep ski-Lodz für Broschüren . . . 2,70 *

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