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Jüdische Rundschau · 1902-10-10 · Heft 41 (10.10.1902) · p. Seite 9

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
VII (1902)
Issue
Heft 41 (10.10.1902)
Date
1902-10-10
Page
Seite 9 (sequence 1)
Language
German
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nn/Oiin Abonnementspreis (Zusendung Inbegriffen) Vierteljährlich! 1. durch dlo Expedition: a) in Berlin M. —,‘X). b) nach auswärts M I,— c. für das Ausland M. 1,50. 2. Im Postabonnement M. l^S 3. bei Saramolbozug durch dlo Ortsgruppo M. —,60. Postzoltungsliato No. 3703. Insorato die viergespaltenc Petitzeile 25 Pf. Insorntenbollagon 15 M.! i I f O Öf9an & ' <fcr , , Zionistischen Vereinigung für ]Erselieiut jeden. Freitag*. Adresse für Geldsendungen und Bestellungen: Perlag Südlsdie Rundschau, E. O. m. b. H. Berlin C 22, flugusislrasse Flr. 49 a. Sprechstunden: v. 4—5 Uhr nachmittags. Redaktion: Dr. Heinrich üoewc, Berlin flW. 40, Iiehrierslrasse 14,15. Sprccf?sfut1dcn: Montag und Donnerstag 4-6 Uhr. No. 41. Berlin. 10. Oktober 1902. 9. Tisohri 5663. V1I. Jahrgang. rnninifl1"* 1 — 1׳ ׳ m ■׳1 י ■n m ■־*■ r ~ז-זוח -r -Tiranf-n-, nvr rm—■ 0! 1זז ■ti «tum01, ׳m 1»»1n1n י״ .—■ n,! *»■r«fwnn Twr Die Unterzeichneten gratulieren allen Verwandten, Angehörigen, Freunden und Bekannten nur auf diesem Wege zum Neuen Jahre und wünschen ihnen eine בתיבה והתיבה סובה Gustav Wolf, Köln. Direktor M. Levy, Köln. Moses Goldreich, Köln. L. Rabinowitz, Köln. Moritz Loewe, Sangerhausen. Heilbronn, Kosel. Sichel, München. Landau, Düsseldoif. Bodenhoimer, Köln. Manasse, Obersitzko. Richard Meyer, Wriezen. E. Levy cand. phil., Berlin. Meyer Katz, Hannover. Samuel Goldreich, Köln. Julius Simon, Mannheim. Hirsch Ruckenstein, Berlin. Jaffe, Mülhausen. Wertheim, Mannheim. E. Rosenkranz, Berlin. W. Perlitz, Nakel. S. Gronemann, Hannover. Inspektor Meyer, Hannover. Magnes, Heidelberg. J. II. Wagner, Berlin. Hans Hope, Essen. Herr David Struck, Berlin. — Anstatt M. L. Sambursky, Königsberg (No. 40) heisst es Herr M. Wolfsohn, Königsberg. Hn unsere geehrten Mitarbeiter u. Ceser. Wir halten es für notwendig noch einmal besonders darauf hinzuweisen, dass Redaktion und Geschaftsstelle der ״Jüdisohon Rundschau“ nunmehr auch örtlich getrennt sind. Danach sind ausnahmslos allo für die Jüdische Rundschau bestimmten Geld- Sendungen, Bestellungen und geschäftlichen Mitteilungen ausschliesslich an den »Verlag jüdische Rundschau, €. (j. m. b. Berlin 622, Huguststrasse 49a za adressieren. Dagegen wird dringend gebeten, alle auf den Inhalt der Zeitung bezüglichen Mitteilungen und alle für die Redaktion bestimmten Sendungen an die Adresse Dr. l^cinrkb Coewe, Berlin fiSl40, Ccfyrterstrasse 14/15 zu richten. Falsche Adressierung bewirkt Verzögerung. Ausserdem bittet der Unterzeichnete ebenfalls, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden, ihm bis zum. 23. Oktober redaktionelle Beitrüge . nach Wronke, Posenerstrasse 93, senden zu Wollen. Gleichzeitig bittet die Redaktion höfliclist um gfl. Nachsicht wegen der haarsträubenden Druckfehler u. der mehr als krausen Anordnung in No. 40. Der Grund liegt darin, dass uns von der Druckerei keinerlei Korrekturen gesandt worden sind, und wir daher ausser Stande waren zu korrigieren und die An- Ordnung anzugebon. falten, wie e$ uns geboten wurde. Zu allen Zeiten und bei allen Völkern haben sich die allgemeinen Vorschriften der Moral gern mit äusseren Formen verknüpft. Es ist dies ein wesentlicher Bestandteil aller Religionen. Das Judentum aber, dessen Nationalität sich wesentlich in religiösen Formen gewissermassen verhärtete, hat auf dem Mosaismus aufbauend, der alle abstrakten Gebote in konkrete Formen kleidet, dies geradezu zum Prinzip erhoben. So ist von vornherein der Tag, au dem sich die Jüdische Nation anschickt, den Bund zu erneuern, der in biblischer Zeit die Nationalität bedeutete, durch Fasten und vielerlei Zeremoniell ausgezeichnet. Es ist dabei charakteristisch, dass dieses im Grundo nationalste aller jüdischen Feste in seiner durchaus religiüsen Form, die es angenommen hat, wiederum durch die Assimilationsbestrebungen einen mehr nationalen Wert erhalten hat. Denn die Pietät und der Familiensinn, die festen Grundlagen jeden jüdischen Nationalgefühls, finden bei den zentrifugalen Elementen unseres Stammes eine Stütze an dem Versöhnungsfeste, dessen Form sie in irgendwelchen entstellten Rudimenten, beibehalten haben. Wie gleichgiltig und sogar unangenehm ihnen die Existenz des Judentums sein mag, an diesem Tage fühlen sie sich irgendwie

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