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Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden · 1931-01-01 · Heft 1 (Januar 1931) · p. Seite 12

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Journal
Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden
Volume
6 (1931) (Neue Folge
Issue
Heft 1 (Januar 1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 12 (sequence 13)
Language
German
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Gruppe erklärt sich zum Teil die Verteilung der jüdischen kommunistischen Mitgliederschaft auf die einzelnen Republiken, die sich im Jahre 1927 wie folgt gestaltet (ausschl. Militär): Zahl der Korn- Es entfallen auf die nebenbez. Republiken munislen Von je 100 Komunisten Von jel00derjiid.Ges.Bev Ükraina .... 20 506 44,8 59,0 Bialoruß .... 6012 13,2 15,2 RSFSR usw. . . . 19 024 42,0 25,8 Zusammen . . 45 542 100,0 100,0 Die prozentuale Verteilung der jüdischen Kommunisten auf die einzelnen Republiken entspricht nicht der prozentualen Verteilung der gesamten jüdischen Bevölkerung auf dieselben Republiken. Die Verteilungsquote der jüdischen Kommunisten ist für die Ukraine und Bialoruß gleich 58,0%, während die Verteilungsquote der jüdischen Bevölkerung für dieselben Republiken 74,2 beträgt. In der RSFSR usw. dagegen verhalten sich die Verteilungsquoten entsprechend wie 42 : 25,8. Dieser auffallende Unterschied zwischen der RSFSR usw. einerseits und der Ukraina und Bialoruß andererseits schwächt sich immerhin, wenn auch nicht beträchtlich, ab, wenn man anstatt der Verteilungsquoten der gesamten jüdischen Bevölkerung die Verteilungsquoten der jüdischen Arbeiter und Angestellten zum Vergleich heranzieht, die für Ukraina und Bialoruß 67, für RSFSR 33 % betragen. Die Urbanität der jüdischen Bevölkerung ist zum Teil auch ein Grund dafür, daß der Prozentsatz der Frauen unter den jüdischen Kommunisten höher ist als unter den nichtjüdischen. Es beträgt dieser Prozentsatz bei den Juden im Durchschnitt 25,3 (in der Ukraina 22,9, in Bialoruß 25,8, in RSFSR usw. 28,6) gegenüber 12,9% im Durchschnitt des gesamten Landes und 7—21% bei den anderen nationalen Minderheiten. Eine detaillierte Betrachtung der Zahlen (7,5% bei den Bialorussen, 9,7% bei den Ukrainern. 16,4 bei den Großrussen, 16,8 bei den Polen, 19,7 bei den Letten und 21,2% bei den Finnen) läßt annehmen, daß die Beteiligung der Frauen umso höher ist, je höher die Kultur des betreffenden Bevölkerungsteiles ist. Besuch der höheren Schulen bei den Juden in Preußen Von Dr. Alex G u t f e 1 d , Wissensch. Hilfsarbeiter im Preußischen Statistischen Landesamt. Im Jahre 1926 wurden in den höheren Schulen in Preußen unter insgesamt 514 543 Knaben* 10 509 jüdische Knaben, unter 176 575 Mädchen 7905 jüdische Mädchen ermittelt. Gegenüber 1911, dem Jahre der letzten Zählung vor dem Kriege, hat sich die Zahl der die höheren Schulen besuchenden Knaben überhaupt um rund 100 000 vermehrt, die der jüdischen * «Knaben» stets einschliesslich der in Knabenschulen befindlichen Mädchen, «Mädchen» stets einschliesslich der in Mädchenschulen befindlichen Knaben. Diese kleine Ungenauigkeit lässt sich nicht umgehen, da nicht in allen Fällen und bei allen Aufgliederungen die in den Schulen des anderen Geschlechts befindlichen Kinder besonders ausgegliedert sind. Im Jahre 1926 waren in Knabenschulen 7469 Mädchen oder 2,4 v. H. der insgesamt 314 543 Schüler, in Mädchenschulen 220 Knaben oder 0,1 v. H. der insgesamt 176 575 Schülerinnen. 12

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